Lieblingsmärchen

"Aschenputtel", "Frau Holle" oder doch "Die kleine Meerjungfrau"? Wir wollten von Ihnen wissen, welches Ihr Lieblingsmärchen ist und warum.

"Frau Holle"

Mein Lieblingsmärchen ist "Frau Holle". Ich mag die Stelle, an der die böse Schwester mit Pech überschüttet wird. Das geschieht ihr gerade recht. Wer so gemein und neidisch ist und glaubt, alles kommt von allein, der gehört doch wirklich eines Besseren belehrt, oder? Emine A.

"Die kleine Meerjungfrau"

Mein Lieblingsmärchen ist "Die kleine Meerjungfrau" - weil es mich als Kind und auch heute noch so fasziniert, wie aus Flossen Beine werden! Maren A.

Als Kind habe ich "Die kleine Meerjungfrau" von Andersen immer wieder fasziniert gelesen und "Rotz und Wasser geheult". Die romantische Liebesgeschichte der Meerjungfrau mit dem schönen Prinzen: Da sah man sich doch selbst in dieser Rolle. Noch heute finde ich Andersens Märchen schöner als alle anderen. Eveline H.

"Die kleine Meerjungfrau" war einfach so schön traurig... und als ich dann selbst lesen konnte, "verschlang" ich die Geschichte unzählige Male, in der Hoffnung, dass sich der Schluss verändert und sie nicht zu Meerschaum wird... hach... Christine R.

Die kleine Meerjungfrau ist mir innerlich sehr nahe; vielleicht weil sie so stark liebt, immer wieder Schmerzen und Verluste in Kauf nimmt und doch ihrer Liebe bis in den Tod treu bleibt - ein Märchen ohne Happyend, wie es im Leben eben oft geschieht ... Jutta L.

"Aschenputtel"

Mein Lieblingsmärchen ist und bleibt "Aschenputtel". Das habe ich schon als kleines Kind geliebt. Damals hatte ich eine Hörspielplatte mit diesem Märchen und habe diese rauf und runter gehört, bis die Platte dann leider irgendwann kaputt war. Das Schöne an diesem Märchen war für mich als Kind, dass dieses arme Mädchen, das von seiner Stiefmutter und Stiefschwester so übel behandelt und ausgenutzt wird, zum Schluss die strahlende Siegerin ist, die den Prinzen bekommt, während die "Bösen" leer ausgehen. Das fand ich immer sehr gerecht. Auch heute, mit fast 32 Jahren, mag ich dieses Märchen noch sehr gerne, in sämtlichen Versionen, aber ganz besonders den tschechischen Märchenfilm "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel", den ich mir immer noch jedes Jahr zu Weihnachten ansehe. Stephanie R.

Es gab eine Situation in meiner Kindheit, in der ich mich hundertprozentig mit Aschenputtel idendifizieren konnte. Ich empfand es als so tröstlich, dass die Geschichte von Aschenputtel ein gutes Ende nimmt und sich alle Ungerechtigkeit und Traurigkeit auflöst. So hatte ich Hoffnung, dass sich auch für mein Problem eine gute Lösung findet. Ute M.

Ich liebe dieses Märchen, weil aus einem unscheinbaren rußgeschwärzten einfachen Mädchen letztendlich doch noch eine Prinzessin wird und weil sich ein "Prinz" nicht nur wegen ihrer Herkunft, sondern vor allem wegen ihrer Charaktereigenschaften und ihrer inneren Werte für sie interessiert. Das lässt jedes kleine oder auch große Mädchen hoffen, dass nicht nur die Schönheit und das Geld entscheidend sind, um seinen eigenen Märchenprinzen zu finden. Judith K.

"Schneewittchen"

Mein Lieblingsmärchen war "Schneewittchen", weil die wie ich dunkle Haare hat. Anita B.

"Schneewittchen", denn dies war mein erster Kinofilm, den ich damals (mit ca. 7 Jahren) mit meinem Vater sehen durfte. Danach wollte ich immer werden wie Schneewittchen: schön, mysteriös und mit vielen Leben beschenkt. Eva S.

"Dornröschen"

Ich fand es immer faszinierend, dass die Prinzessin so lange schläft und nicht älter dabei wird, dass so viel Zeit vergeht, Stürme um die Burg toben, die Jahreszeiten wechseln, Kriege stattfinden - und nichts den Schlaf der Burgbewohner stören kann. Witzig fand ich schon immer, dass der Küchenjunge auch nach hundert Jahren noch seine Ohrfeige erhält. Und als Kind fand ich es ganz schrecklich, dass die Prinzen, die zur falschen Zeit am falschen Ort waren, in der Dornenhecke starben. Ich habe sie mir dann immer als Skelette zwischen den Dornen vorgestellt. Gruselig. Unbewusst, so denke ich heute, habe ich aus dem Märchen den Schluss gezogen, dass man auch warten können muss, um zum Ziel zu kommen. Ursel M.

"Dornröschen", weil das Märchen so schön und romantisch ist. Und weil Dornröschen ein so schönes Klein anhat. Amanda M.

"Das Mädchen mit den Schwefelchölzchen"

Jedes Jahr zu Weihnachten lese ich meinen drei Kindern, die inzwischen fast alle erwachsen sind, diese Geschichte vor. Sie macht nachdenklich und dankbar! Monika T.

"Der Froschkönig"

"Der Froschkönig" handelt von einer Veränderung: ein Frosch wird zum Prinzen. So geht es im richtigen Leben auch oft, wenn man jemanden näher kennenlernt! Anja G.

"Rotkäppchen"

Mein Lieblingsmärchen ist "Rotkäppchen". Ich habe es mir als Kind immer wieder von meiner Großmutter erzählen lassen, und es hat mich jedesmal fasziniert. Vielleicht wegen des Ungehorsams des Mädchens? In den 50er Jahren waren die vorgegebenen Wege sehr "gerade". Oder wegen der charmanten Hinterhältigkeit des Wolfes? Am schönsten fand ich aber immer die Stelle, wenn der Jäger auftaucht und alles wieder gut wird - außer für den Wolf. Sigrid S.

"König Drosselbart"

Mein Lieblingsmärchen ist "König Drosselbart". Als Kind hatte ich eine Schallplatte mit Märchen, und da sagte die Prinzessin immer aus vollem Herzen "Ach ich arme Jungfer zahrt, ach hätte ich genommen den König Drosselbart. Hätte ich ihn genommen ..." Jetzt bin ich 37 Jahre alt und ich erwische mich hin und wieder immer noch dabei, dass ich genau diesen Spruch hersage. Er passt so gut zu allen Situationen, in denen man sich wünscht, man hätte vorher schon etwas mehr Information für eine Entscheidung gehabt. Angelika D.

Ich fühlte mich auch manchmal wie die stolze Prinzessin in "König Drosselbart", die es nicht besser wusste und einen harte Weg gehen musste, um sich schließlich selbst zu finden. Und die ganze Zeit hat sie den treuen Gefährten Drosselbart an ihrer Seite, an dem sie, wenn auch schmerzlich, wachsen kann. Britta P.

"Sieben auf einen Streich"

Dieses Märchen hat mir als Kind immer Mut gemacht. Wenn man es mit Sieben auf einen Streich aufnehmen kann, dann muss man ja mutig sein. Carmen S.

"Tischlein deck' dich"

Am Lustigsten fand ich als Kind das Märchen "Tischlein deck dich, Esel streck dich, Knüppel aus dem Sack." Wie die freche Ziege sich satt fraß und doch so harmlos tat und den Vater derart täuschte, dass er seine drei Söhne davonjagte... "Wovon sollt ich satt sein, ich sprang nur über Gräbelein' und fand kein einzig Blättelein, määh..." Das fand und finde ich immer noch zum Kugeln, auch wenn mir die Söhne zuerst Leid taten. Aber ich wusste ja dann, dass sie trotzdem ihr Glück machen. Renate A.

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