Buchtipps der BRIGITTE-Redaktion: Unsere Lieblingsschmöker

Die neuesten Buchempfehlungen aus der BRIGITTE-Redaktion: Wir verraten euch unsere aktuellen Buchtipps – zum Kaufen, Einkuscheln, Lesen!

Wir zeigen euch hier Bücher, die wir lieben – und mit euch teilen wollen. Wir arbeiten dabei mit Affiliate-Links. Was genau das ist, könnt ihr in unseren Nutzungsbedingungen/AGB nachlesen.

Buchtipps der Redaktion: Auch noch lesenswert 

Katja Riemann: "Jeder hat. Niemand darf." 

Riemann ist auch Unicef-Botschafterin. In ihrem beeindruckenden Buch, das so heißt, wie fast alle Artikel der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" beginnen, erzählt sie von Projektreisen aus 20 Jahren. (320 S., 22 Euro, S. Fischer, ab 26.2.)

Maxim Biller: "Sieben Versuche zu lieben"

Kein Valentinstag-Buch. Hier gehen Billers gesammelten Familiengeschichten ans Herz. (368 S., 22 Euro, Kiepenheuer & Witsch)

Pascal Mercier: "Das Gewicht der Worte" 

Simon Leyland, ein Mann, der die Sprachen liebt, erbt ein Haus in London. Gerade hat eine fatale Diagnose sein ganzes Leben umgeworfen, nun kehrt er von Italien zurück in die alte Heimat. Mercier liefert mit diesem großen, lebenshungrigen Roman endlich Nachschub für alle "Nachtzug nach Lissabon"- Fans. (26 Euro, Hanser)

Antje Babendererde: "Schneetänzer" 

Dieser Roman führt ebenfalls in eine Wildnis aus Eis. Hoch im Norden Kanadas sucht Jacob seinen Vater und findet den Mensch seines Lebens. (389 S., 17 Euro, Arena, ab 14 und für alle)

Peter Høeg: "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" 

Wäre das Fräulein aus Fleisch und Blut, ginge sie jetzt auf die 30 zu: 1992 erschien das Schnee-Buch Nr. 1. Immer wieder eine Offenbarung. (528 S., 10,99 Euro, rororo)

Margaret Mitchell: "Vom Winde verweht" 

Was für ein Buch! Geliebt als Geschichte einer Unbeugsamen, geschmäht als Verherrlichung der Südstaaten, angefeindet wegen seiner Darstellung der Afroamerikaner. Jetzt erst erscheint der vollständige Text von 1936 in einer brandneuen Übersetzung von Andreas Nohl und Liat Himmelheber. Hilft nur: selbst lesen und ein Urteil bilden! (38 Euro, Kunstmann)

Françoise Sagan: "Die dunklen Winkel des Herzens" 

Bisher unveröffentlichter Roman über eine Familie, die sich nach einem Unfall das kostbare Leben in der Villa zur Hölle macht. Ganz im Stil von "Bonjour Tristesse". (192 S., 20 Euro, Ullstein)

Tillmann Prüfer: "Kriegt das Papa oder kann das weg? Ein Vater und vier Töchter"

Das ultimative Weihnachts­geschenk für duldsame Mädchen­versteher. (224 S., 18 Euro, Kindler)

Francesca Segal: "Ein sonderbares Alter"

Auch die Romane der Frau auf dieser Seite lohnen sich. Zum Beispiel ihr Buch über Teenager, die ihren Eltern das Patchwork-Glück vermiesen. (14 Euro, Kein & Aber)

Erich Segal: "Love Story"

Seit fast 50 Jahren DER Klassiker der Liebes-Literatur – geschrieben von Francescas Vater. (7,95 Euro, Fischer TB)

André Mumot: "Geisternächte" 

Mumot hat mit Funke "Palast aus Glas" aus dem Englischen übersetzt und selbst einen haarsträubend guten Gruselroman geschrieben. (416 S., 22 Euro, Eichborn)

Alice Pantermüller: "Mein Leben, manchmal leicht daneben" 

"Mein Lotta-Leben"  jetzt auch für Mütter: Die Autorin der Kult-Kinderbücher hat ihren ersten Erwachsenen-Roman geschrieben. (448 S., 14,99 Euro, Knaur)

Domenico Starnone: "Auf immer verbunden" 

Gegenstück zu Ferrantes Buch, erzählt aus der Perspektive des untreuen Mannes. (176 S., 18 Euro, DVA)

Bettina Wolfarth: "Wagfalls Erben" 

Ein verstecktes Gemälde, eine geheime Identität als Kunstfälscher – und eine Tochter auf der Spur von Geheimnissen (22 Euro, Osburg).

Nina George: "Das Lavendelzimmer"

Dauerseller und perfektes Urlaubsbuch über den Zauber der Provence, die Macht der Gefühle und die heilenden Kräfte einer literarischen Apotheke ... (384 S., 9,99 Euro, Knaur)

Nina George: "Südlichter"

... und hier kommt das trostreiche Buch über die Liebe, das im berühmten "Lavendelzimmer" zum Lebenselixier von Monsieur Perdu wird, der Bücher wie Medizin verkauft. Sechs Jahre nach Georges Welterfolg dürfen wir es endlich ganz lesen. (288 S., 18,99 Euro, Knaur)

Ljudmila Petruschewskaja: "Das Mädchen aus dem Hotel Monopol"

Memoir über eine Kindheit in der Sowjetunion, voller Willkür und unfassbarer Wendungen. (Schöffling, 24 Euro)

Friedrich Ani: "All die unbewohnten Zimmer"

Vier gegen das Böse: Polonius Fischer, Tabor Süden, Jakob Franck und Fariza Nasri, Beamtin mit syrischen Wurzeln. Krimi-Poesie! (22 Euro, Suhrkamp)

Bettina Wilpert: "Nichts, was uns passiert"

Noch ein literarisches Ereignis: Wilpert erzählt von einer Vergewaltigung, die vielleicht keine war. (19 Euro, Verbrecher Verlag)

Ulrich Woelk: "Der Sommer meiner Mutter"

Passend zum Mondlandungsjubiläum am 20. Juli erzählt Woelk von einer tragischen Liebe im Sommer ’69. (19,95 Euro, C.H.Beck)

Norbert Zähringer: "Wo wir waren"

In der Mondlandungsnacht bricht eine Frau aus dem Gefängnis aus. Gleichzeitig flieht ihr kleiner Sohn aus dem Heim. (25 Euro, Rowohlt)

Bernadette Conrad: "Groß und stark werden. Kinder unterwegs ins Leben - Gespräche mit Cornelia Funke" 

Streifzug durch die Erzählwelt der Starautorin mit ehrlichen Auskünften über ihr Leben als Mutter von Anna und Ben. (304 S., 20 Euro, btb)

Ian McEwan: "Maschinen wie ich" 

Charlie und Miranda haben auch ein "Kind": den Androiden Adam, von Anfang an Teil ihrer Beziehung - und in der Liebe lernfähig. (Ü: B. Robben, 416 S., 25 Euro, Diogenes)

Anke Stelling: "Bodentiefe Fenster" 

Liest sich wie die Vorgeschichte zum Roman "Schäfchen im Trockenen": Ein Wohnbauprojekt wird seziert. (19 Euro, Verbrecher Verlag)

Umberto Eco: "Der Name der Rose" 

Bester historischer Roman ever: Neuausgabe des Klassikers zur SKY-Serie, ab 18.6. auch auf DVD. (12,95 Euro, dtv)

Dacia Mariani: "Drei Frauen"

Italiens Altmeisterin lässt drei Generationen von sehr unterschiedlichen Frauen einer Familie unter einem Dach hausen. Die Großmutter ist verliebt in das Leben und die Küsse des Bäckers, die Tochter eine Literatin im Elfenbeinturm und die Enkelin sprengt fast das Gefüge mit einer folgenreichen Affäre. (20 Euro, Folio)

James M. Cain: "Mildred Pierce"

Wer die Emmy-gekrönte Miniserie mit Kate Winslet nicht sehen konnte, hat jetzt Gelegenheit, die großartige literarische Vorlage von 1941 zu entdecken: eine Frau, die sich nicht unterkriegen lässt, nicht mal von ihrer grässlichen Tochter. (22 Euro, Arche)

Rainer Moritz: "Leseparadiese: Eine Liebeserklärung an die Buchhandlung"

Und wo gibt’s neuen Stoff für die Leselust? An besonderen Orten wie diesen. (160 S., 14 Euro, Sanssouci)

Walter Moers: "Der Bücherdrache"

Die Buchlinge sind wieder da - samt Drachen, der aus Büchern besteht. (192 S., 20 Euro, Penguin)

Max Porter: "Trauer ist das Ding mit Federn" 

Mit seinem Debüt zeigte Porter, dass er Mut zu ungewöhnlichen Figuren hat: Eine riesige Krähe besucht einen jungen Witwer und Vater - und bleibt, "bis ihr mich nicht mehr braucht". (10 Euro, Kein & Aber)

Doris Knecht: "Man kriegt so viel zurück!" 

Ein Best-of der Knecht-Kolumnen vom Leben unter Kindern. (256 S., 9,99 Euro, Rororo)

Juli Zeh: "Gebrauchsanweisung für Pferde" 

Was treibt ein Pferdemädchen an? Bestsellerautorin Zeh kann es empirisch erklären. (224 S., 15 Euro, Piper)

T.C. Boyle: "Drop City" 

Neuauflage zu Boyles 70. (592 S., 22 Euro, dtv)

Christopher Paolini: "Die Gabel, die Hexe und der Wurm" 

Eragon, der legendäre Drache, ist zurück! Mit drei neuen Geschichten und einer Biografie der unvergesslichen Kräuterhexe Angela. (304 S.,18 Euro, cbj,)

George R. R. Martin: "Das Lied des Eisdrachen" 

Noch eine Erzählung, die Drachenfreunde jeden Alters zu Tränen rührt. Und für "Game of Thrones"-Fans ein funkelndes Eiskristall der Erkenntnis ist. (128 S., 9,99 Euro, cbj, ab 8 Jahren)

"Teufelstag"

Archaische Bräuche, ein tückisches Moor und seltsame Ereignisse: Hurleys frostiger Roman über einen Lehrer, der mit seiner schwangeren Frau zur Beerdigung des Großvaters in das Dorf seiner Kindheit zurückkehrt, ist für alle, die in der ländlichen Abgeschiedenheit etwas anderes als Romantik suchen. (22 Euro, Ullstein)

"Codename Eisvogel"

Dieser Thriller wurde sogar anonym geschrieben. Über einen US-Präsidenten, dessen Ex-Frau vom KGB auf ihn angesetzt wurde. (368 S., 20 Euro, Heyne)

Robert Galbraith: "Weißer Tod"

Neuer Fall für Cormoran Strike, den J. K. Rowling unter ihrem Pseudonym ermitteln lässt. (864 S., 24 Euro, Blanvalet)

Hjorth & Rosenfeldt: "Die Opfer, die man bringt"

Noch ein Spitzen-Krimi mit kauzigem Ermittler. (22,95 Euro, Wunderlich)

Karen Duve: "Fräulein Nettes kurzer Sommer"

Porträt der jungen Annette von Droste-Hülshoff. (25 Euro, Galiani)

Zsuzsa Bánk: "Schlafen werden wir später"

Auch dieser Roman, den es jetzt als Taschenbuch gibt, feiert die Dichterin Droste-Hülshoff, die Freundschaft und das Leben. (12 Euro, Fischer)

Muriel Sparks - "Die Blütezeit der Miss Jean Brodie"

Brillante Neuübersetzung des Meisterwerks aus dem Jahr 1960 über eine charismatische, faschistoide Lehrerin und ihre Mädchenclique. (24 Euro, Diogenes)

Michael Hjorth & Hans Rosenfeldt - "Die Opfer die man bringt"

Band 6 der beliebten schwedischen Krimi-Reihe um den Kriminalpsychologen Sebastian Bergmann: Ein Vergewaltiger macht Jagd auf eine Gruppe Frauen - doch was haben die Opfer gemeinsam? Ein Muss für Fans der Reihe - nicht nur, um endlich den superspannenden Cliffhanger aus dem Vorgänger aufzulösen (560 Seiten, 22,95 Euro, Wunderlich)

Sylvie Schenk: "Eine gewöhnliche Familie"

Onkel und Tante sind tot - doch das Erbe entzweit ihre vier Nichten und Neffen, die zur Beerdigung anreisen. Sylvie Schenk beschreibt virtuos einen nur zu bekannten, ewigen Konflikt (18 Euro, Hanser).

Stephen King: "Der Outsider"

Der König des Grauens hat wieder zugeschlagen: Ein elfjähriger Junge wird ermordet, ein Jugendtrainer und Familienvater wird verdächtigt. Aber kann ein Mensch an zwei Orten zugleich sein? Sein neuer Roman soll das "Es" der Trump-Ära sein -  richtig gruselig! (768 S., 26 Euro Heyne)

Lina Muzur: "Sagte sie. 17 Erzählungen über Sex und Macht"

Das Inhaltsverzeichnis ist ein "Who is Who" der besten deutschen Autorinnen: Margarete Stokowski, Kristine Billkau, Nora Gomringer, Antonia Baum... Sie alle schreiben Kurzgeschichten über Sex und Machtmissbrauch. Aktueller kann Literatur nicht sein (20 Euro, Hanser Berlin)

Ingmar Bergmann: "Laterna Magica = Mein Leben"  

Linn Ullmanns Vater war nicht nur Regisseur, auch er hat schon echt toll über seine Familie geschrieben. Wie diese neue Ausgabe seiner Erinnerungen beweist. (380 S., 19,90 Euro, Alexander Verlag)

Melanie Raabe: "Der Schatten"

Der neue Thriller der deutschen Bestsellerautorin ist das perfekte Buch für heiße Sommertage. (416 S., 16 euro, btb)

Susanne Röckel: "Der Vogelgott" 

Noch ein kleines Juwel: Verstörender Gruselroman über das ge ügelte Böse. (168 S., 22 Euro, Jung und Jung)

Sayaka Murata: "Die Ladenhüterin" 

Dieser schmale Roman über eine Außenseiterin, die in einem 24-Stunden-Supermarkt ihre Bestimmung findet, entschleunigt wirklich. Das geht schon mit dem Titel los. In Japan ging er trotzdem weg wie warme Semmeln. (18 Euro, Aufbau)

Anna Herzig: "Sommernachtsreigen" 

Eine überraschende Dreiecksgeschichte über eine Ehe, eine Affäre, das Schicksal und das Glück - dicht erzählt und bis zum Ende packend. (18 Euro, Voland & Quist) 

Jessie Burton: "Das Geheimnis der Muse"

Spannender Schmöker über ein Gemälde, dass das Leben zweier Frauen sowohl im Spanischen Bürgerkrieg als auch im Swinging London verändert. (14,95 Euro, Insel)

Thomas Hardy: "Jude Fawley, der Unbekannte"

Fantastische Neuübersetzung von Hardys letztem Roman. Die Geschichte eines Paares, das sich über gesellschaftliche Konventionen hinwegsetzt, sorgte 1895 für einen so großen Skandal, dass Hardy von da an nur noch Lyrik veröffentlichte. (16 Euro, Hanser)

Marlene Hellene: "Man bekommt ja so viel zurück"

Witziger Leitfaden für verwirrte Alltagsheldinnen, den man am besten Neu-Müttern oder sich selbst schenkt. (12 Euro, rororo) 

Greer Hendricks/Sarah Pekkanen: "The Wife Between Us: Wer ist sie wirklich?" 

Dreiecks­ Thriller über eine Ehe, ihr Ende - und die Rache. Packend. (12,99 Euro, Rowohlt Polaris, ab 15.Mai)

Johanna Romberg: "Federnlesen"

Vom Glück der Vogelbeobachtung erzählt die preisgekrönte "Geo"-Autorin in ihrem wunderschön illustrierten, sehr persönlichen Buch. (24 Euro, Bastei Lübbe) 

Maile Meloy: "Bewahren Sie Ruhe" 

Eine Kreuzfahrt aus der Hölle. Denn die Kinder verschwinden beim Landausflug. Gesellschaftskritischer Thriller, nicht nur für Helikoptereltern. (23 Euro, Kein & Aber)

Andrea Harmonika: "Jedem Anfang wohnt ein verdammter Zauber inne"

Weise und witzige Alltagsanalyse über den "Sinn und Unsinn mit Kindern". (10 Euro, Bastei Lübbe)

Wladimir Kaminer: "Ausgerechnet Deutschland. Geschichten unserer neuen Nachbarn"

Auch Kaminer hat ein Herz für alle, die Verständnis nötig haben. (13 Euro, Goldmann)

Carol Fives: "Eine Frau am Telefon" 

Der Monolog einer Mutter, die ihre Tochter anruft: haarsträubend komisch bis tieftraurig. (16 Euro, Deuticke)

Janet Lewis: "Die Frau, die liebte"

Martin Guerre kehrt 1556 aus dem Krieg heim. Doch ist er es wirklich? Klassiker von 1941, erstmals auf Deutsch. (18 Euro, dtv)

A. J. Finn: "The Woman In The Window"

Der Untertitel dieses US-Bestsellers ist: "Was hat sie wirklich gesehen?". Psychothriller, Familiendrama und eine Hommage an den Hitchcock-Klassiker "Das Fenster zum Hof". (543 S., 15 Euro, Blanvalet) 

Katja Bohnet: "Kerkerkind" 

Nicht minder spannende Krimi-Feinkost aus Deutschland: Fall 2 der Ermittler Rosa Lopez und Viktor Saizew. (332 S., 14,99 Euro, Knaur)  

Muriel Spark: "Memento Mori"

Zum 100. Geburtstag der Autorin gibt es eine Neu­auflage dieses Romans von 1959. Eine herrliche Groteske über das Alter und den Tod, wie nur Engländer sie hinkriegen! (24 Euro, Diogenes)

William Faulkner: "Licht im August"

Diese grandiose Hörspielbearbeitung passt zu Winthrops Roman. Bigotterie, Rassis­mus, Ausgrenzung: Nicht nur 1932 zu Faulkners Zeiten ein Thema. (Hörbuch Hamburg)

Hast du Lust, mehr zum Thema zu lesen und dich mit anderen Frauen darüber auszutauschen? Dann schau im "Forum: Buchtipps" der BRIGITTE-Community vorbei!

Brigitte 01/2019

Wer hier schreibt:

Meike Schnitzler et al
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