Die TV-Tops und Flops der Woche

In den "TV-Tops und Flops der Woche" verraten wir euch jeden Montag, was ihr auf keinen Fall verpassen dürft - und wann der Fernseher lieber ausbleiben sollte. Diese Woche: "Das Beste kommt erst", "The Score", "Kuckuckszeit", "Merlin", "Bridget Jones"

Karl macht eine überraschende Ankündigung

Die TV-Tops und Flops der Woche

Das Beste kommt erst

Der wohlhabende Schraubenfabrikant Karl Mailinger (Friedrich von Thun) wird 70 Jahre alt und das soll im Kreise der Familie auf einer entlegenen Berghütte ordentlich gefeiert werden. Doch wie es nun einmal bei Familienurlauben so ist: das Chaos ist vorprogrammiert. Bisher war die Rollenverteilung innerhalb der Familie Mailinger klar geregelt. Anna (Sophie von Kessel) hat nach dem Tod ihrer Mutter das Heft in die Hand genommen und organisiert das Familienleben, ihr Bruder Vincent (Marc Hosemann) ist der Player der Familie, während Öko-Bruder Tom (Fabian Hinrichs) ständig in Afrika unterwegs ist. Mit Nesthäkchen Miriam (Anneke Schwabe), die sich der Kunst widmet, wohnt nun eine hochbrisante Mischung von Charakteren unter einem Dach. Doch damit nicht genug, Karl hat noch eine Überraschung für seine Kindern: Er möchte wieder heiraten - und zwar sein Dienstmädchen Dina (Franziska Schlattner). Damit gerät das so angestrengt aufrecht gehaltene, idyllische Familienleben vollkommen ins Trudeln.

Montag, 25. Mai, 20:15 Uhr im ZDF

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The Score

Obwohl sich Meisterdieb Nick Wells (Robert De Niro) bereits auf sein Altenteil zurückgezogen hat, unterbreitet ihm sein Stammhehler Max (Marlon Brando) ein Angebot, das er unmöglich ablehnen kann: Er soll ein französisches Königszepter im Wert von 30 Millionen Dollar stehlen. Eigentlich ist so weit alles geritzt, wären da nicht zwei Sachen, die Nick gewaltig auf den Zünder gehen: Zum Einen muss er dieses Mal mit einem Partner, Jack (Edward Norton), zusammenarbeiten, und zum Anderen soll der Coup direkt in seiner Heimatstadt Montreal steigen. Und tatsächlich verläuft dann einiges so überhaupt nicht nach Plan.

Mit drei Generationen von Hollywood-Stars - Marlon Brando in seiner letzten Rolle, Robert De Niro und Edward Norton - ist der Thriller hochkarätig besetzt. Die reißen die etwas lahme Story auch wieder raus. Durchaus sehenswert.

Dienstag, 26. Mai, 20:15 Uhr auf Kabel1

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Claudia und Jens verlieren ihr Haus

Kuckuckszeit

Claudias (Inka Friedrich) Leben verläuft genau so, wie sie es sich vorgestellt hat. Sie wohnt gemeinsam mit ihrem Mann Jens (Wotan Wilke Möhring) und ihren beiden Kindern Katja (Sarah Bellini) und Max (Max-Louis Schütte) in einer idyllischen Kleinstadt. Jens ist Bauunternehmer, Claudia Hausfrau. Finanzielle Sorgen hatten sie dank Jens' kleinem Bauunternehmen nie. Davon ist Claudia jedenfalls so lange überzeugt, bis sie erfährt, dass das gemeinsame Konto gesperrt ist. Bald wird klar, dass die Firma eigentlich längst insolvent ist und die Katastrophe nimmt ihren Lauf. Jens erleidet einen Herzinfarkt und dann wird auch noch das gemeinsame Haus versteigert. Claudia versucht, das Unternehmen in letzter Sekunde zu retten. Doch das ist für eine Frau in dieser Branche nicht ganz einfach - gerade dann, wenn auch noch die Ehe gerade den Bach runter geht.

Eine ergreifende Geschichte, die mit Sachlichkeit und Realitätssinn punktet.

Mittwoch, 27. Mai, um 20:15 in der ARD

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Merlin

England, irgendwann im Mittelalter: Das Christentum breitet sich zum Entsetzen von Feenkönigin Mab (Miranda Richardson) zusehends aus. Denn Mabs Macht ist an den Glauben der Menschen gebunden und der wird nun vom christlichen Glauben verdrängt. Das Einzige, was sie noch retten kann, ist Merlin (Sam Neill). Der soll die Menschen mit Hilfe seiner magischen Kräfte auf den alten Weg zurückführen.

Merlins Mutter stirbt bei seiner Geburt und so wächst er unbeschwert bei seiner Großmutter Ambrosia auf. An seinem achtzehnten Geburtstag steht Mab vor der Tür. Sie nimmt Merlin mit sich und bildet ihn in der Kunst der Magie aus. Als Merlin erfährt, dass Mab seine Großmutter Ambrosia umgebracht hat, kommt es zum Bruch zwischen ihnen. Merlin schwört, seine Magie ab sofort nur noch im Kampf gegen Mab einzusetzen. Doch deren Macht ist groß und so treibt sie Merlin in die Fänge des tyrannischen König Vortigern (Rutger Hauer). Um sein Leben zu retten, stellt er sich als Zauberer und Wahrsager in seine Dienste - und ist prompt mittendrin in einem politischen Machtkampf. Dabei gerät auch Merlins große Liebe Nimoe (Isabella Rossellini) in Gefahr. Doch er erhält unerwartet Hilfe von der Herrin vom See.

Der Phantasy-Film über die Artussage ist mit dreieinhalb Stunden extrem lang. Streckenweise wirkt er deshalb, trotz großartiger Besetzung, ermüdend. Dennoch ein Film, den man einmal gesehen haben muss. Ein zweites Mal aber nicht.

Freitag, 29. Mai, 20:15 auf RTL

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Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns

Endlich ist Bridget (Renée Zellweger) runter vom dem mit Peinlichkeiten und Missgeschicken gepflasterten Singlemarkt. Dank des Anwalts Marc Darcy (Colin Firth). Doch Bridget wäre nicht Bridget, wenn sie nicht sehr bald erste Zweifel an ihrer Beziehung hegen würde. Denn, was einen Heiratsantrag betrifft, lässt Marc Bridget ziemlich zappeln. Deren weibliche Intuition sagt ihr, dass seine attraktive Kollegin Rebecca (Jacinda Barrett) ihre manikürten Finger im Spiel hat. Frustriert fährt sie für ihren Fernsehsender nach Thailand - und zwar gemeinsam mit Daniel Cleaver (Hugh Grant), der wieder aus den USA eingetrudelt ist und nun ein penetrantes Interesse an Bridget an den Tag legt. Doch damit nicht genug der Probleme. Auf dem thailändischen Flughafen wird Bridget festgenommen und wandert wegen Drogenbesitzes ins Gefängnis. Und hier ist es alles andere als behaglich. Höchste Zeit, dass mal wieder ein Held mit dem trockenen Humor der britischen Insel um die Ecke biegt!

Witzig, wie wir es aus dem ersten Teil von Bridget Jones gewohnt sind. Allerdings ist die Story nicht sehr originell; zu viele Parallelen zum ersten Teil, zu wenig neue Details.Das macht aber nichts, denn mit Fremdschämen in Reinkultur ist der zweite Teil ebenfalls ein Riesenspaß.

Samstag, 30. Mai, 20:15 auf RTL

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