Warum uns das Lesen von "Harry Potter" zu besseren Menschen macht

Gehört auch ihr zu den Menschen, die die "Harry Potter"-Romane nur so verschlungen haben? Dann haben wir gute Neuigkeiten für euch!

Studie: "Harry Potter"-Leser sind die besseren Menschen

Wie eine im "Journal of Applied Social Psychology" veröffentlichte Studie zeigt, hat das Lesen von "Harry Potter" einen positiven Beitrag auf unser Leben geliefert. Im Rahmen der Untersuchung, die mit Schülern und Studenten durchgeführt wurde, wurde erkannt, dass diejenigen, die eine besonders enge emotionale Bindung zu den Zauberschülern Hogwarts aufbauten, eine niedrigere Wahrscheinlichkeit hatten, Vorurteile gegen Minderheiten zu entwickeln. Doch warum ist das so?

Wie hängen Toleranz und "Harry Potter" zusammen?

Ganz einfach: In der "Harry Potter"-Zauberwelt geht es immer wieder um die Unterscheidung zwischen "Reinblütern" und "Schlammblütern". Letztere Bezeichnung ist abwertend gemeint und wird zum Beispiel Hermine zuteil, deren Eltern Muggel, also Nicht-Zauberer sind. Voldemort und seinesgleichen hegen einen tiefen Hass gegen die sogenannten Schlammblüter, weil sie aus gemischten Familien (Zauberer und Muggel) stammen.

Natürlich solidarisiert sich der geneigte Leser mit Hermine, die mit ihren Muggel-Eltern in der Zaubererwelt eine Minderheit darstellt. Diese Solidarität hat die Leser von "Harry Potter" möglicherweise tolerant gegenüber Minderheiten in der realen Welt gemacht. Nicht zuletzt auch deshalb, weil dem Wort "Schlammblut" von Harry, Ron und Co. immer mit Entsetzen und Abneigung begegnet wurde. Das könnte darüber hinaus den positiven Nutzen haben, dass der Gebrauch von Beleidigungen grundsätzlich falsch ist!

jg
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