Im Kino: LOL (Laughing Out Loud)®

LOL (Laughing Out Loud)® ist ein bezaubernder Film über die Tücken des Erwachsenwerdens.

Sophie Marceau (links) spielt die Mutter von Lola (Christa Tharet)

Die großen Ferien sind vorüber und Lola (Christa Theret), von ihren Freunden nur LOL genannt, freut sich auf das Wiedersehen mit ihrem Freund Arthur. Die Freude währt allerdings nur kurz: Arthur hat sie betrogen. Um nicht als unerfahren dazustehen, gibt sie vor, auch sie habe mit einem anderen geschlafen, was darüber hinaus ihr erstes Mal gewesen wäre. Obendrein kriselt es zwischen ihr und ihrer Mutter Anne (Sophie Marceau), die sich immer wieder heimlich mit ihrem Ex-Mann, Lolas Vater, trifft.

Im Kino: LOL (Laughing Out Loud)®

Als Anne für ein "geheimes" Liebeswochenende mit ihrem Ex verreist, schmeißt Lola eine Party. Keine gute Idee: Denn zum einen fühlt sie sich zu ihrem, und auch Arthurs besten Freund Mael hingezogen, zum anderen kehrt ihre Mutter früher vom Wochenend-Trip zurück und ist wenig begeistert über die Spuren der Verwüstung, die die Party hinterlassen hat. Lola zieht zu ihrem Vater und ist doch kreuzunglücklich über die Trennung zur geliebten Mutter. Die schnuppert unterdessen in Lolas Privatsphäre und fördert das Tagebuch des Mädchens zutage.

Kurz: Das entschärft die Situation keinen Deut.

Auf der nächsten Seite: Ein charmanter Film über das Erwachsenwerden - dreißig Jahre nach "La Boum"

Lola (Christa Theret) hat sich in ihren besten Freund Mael (Jeremy Kapone) verliebt.

Ein charmanter Film über das Erwachsenwerden - dreißig Jahre nach "La Boum"

LOL (Laughing Out Loud)® ist ein wahnsinnig charmanter und sympathischer Film, der viele Probleme des Erwachsenwerdens aber auch des Erwachsen- und Elternseins thematisiert. Knapp dreißig Jahre, nachdem Sophie Marceau im legendären Film "LA BOUM - DIE FETE" in etwa so alt war wie ihre jetzige Film-Tochter Lola, steht sie nun auf der anderen Seite der Mutter-Tochter-Beziehung - mit ebenso aufregendem Liebesleben.

Der Film verhehlt nicht, dass die sexuelle Gleichberechtigung noch immer nicht in allen Köpfen angekommen ist, macht sich aber dafür stark. Und es ist endlich mal ein Jugendfilm mit Musik, die Jugendliche wirklich hören, Klamotten, die sie wirklich tragen und Problemen, die sie wirklich bewegen. Das hat Seltenheitswert. Reingehen!

Themen in diesem Artikel

Unsere Empfehlungen

Brigitte-Newsletter

Lieblingsartikel direkt in dein Postfach

Melde dich jetzt kostenlos an!