Gar nicht gruselig: Diese Frauen sind die neuen "Ghostbusters"

Die nächsten "Ghostbusters" werden allesamt Frauen sein. Wir sind begeistert, aber viele im Netz sind sehr, sehr wütend über die Besetzung von Kristen Wiig, Leslie Jones, Kate McKinnon, Leslie Jones und Melissa McCarthy.

Ein neuer "Ghostbusters"-Film, mit Frauen in den Hauptrollen, ist jetzt offiziell für 2016 angekündigt. Nach vielen Spekulationen über die Besetzung twitterte Regisseur Paul Feig ("Bridesmaids") jetzt das Foto seiner Ghostbusterinnen:

Bridget Jones bei der Geburtsvorbereitung

Neue Frauen-Gesichter, statt der alten Original-Ghostbusters - eine fantastische Idee, um dem Klassiker neuen Schwung zu geben. Melissa McCarthy, Kristen Wiig, Leslie Jones, and Kate McKinnon haben zwar allesamt gezeigt, dass sie schreiend komisch sind, weite Teile des Internets haben aber natürlich trotzdem ein Problem mit der Sache: Selbstverständlich können nur Männer Gespenster jagen, Frauen sind ja schon von Natur aus zu zart und schreckhaft für so gefährliche Sachen. Und überhaupt ist das alles wieder Teil der feministischen Weltverschwörung.

Also, nur zur Erinnerung: Das hier ist die zarte, damenhafte Melissa McCarthy, die sich niemals so forsch an einen anderen Menschen ranwerfen würde, wie Bill Murray im ersten "Ghostbusters"-Film an Sigourney Weaver.

Auch dieser alte Fan ist EMPÖRT über diesen schlimmen Geschlechtertausch:

Verdammt! Diese harte Kritik hat Kristen Wiig jetzt sehr betroffen gemacht.

Und wer sind jetzt Leslie Jones und Kate McKinnon? Fans der US-Comedyshow "Saturday Night Live" freuen sich schon, für alle anderen könnte man die beiden mit "sehr lustige Fernseh-Komikerinnen, die dringend ins Kino gehören" umschreiben. Hier zum Beispiel Kate McKinnons Interpretation von Justin Bieber und seiner Calvin-Klein-Werbung:

So, liebe Männer, die ihr euch gerade auf Twitter und Facebook in Rage darüber redet, dass edles Kulturgut wie "Ghostbusters" durch Frauen total durch den Dreck gezogen wird: Ihr wollt doch nicht ernsthaft, ERNSTHAFT einen dritten Ghostbusters-Film mit den überlebenden Original-Bustern Bill Murray, Dan Aykroyd und Ernie Hudson, die zusammen geschätzt 180 Jahre alt sind, oder? Mal ganz abgesehen davon, dass Bill Murray sowieso alle fünf Minuten fallen lässt, dass er auf keinen Fall dabei sein will: So ein "No Country for Old Men"-Ghostbusters wäre garantiert wahnsinnig langweilig, peinlich und würde - was ihr ja offensichtlich nicht wollt - euren geliebten Klassiker nachträglich viele Coolness-Punkte kosten (siehe auch: 80er-Aufgüsse mit Originalbesetzung wie "Stirb Langsam" und "Indiana Jones").

Und überhaupt: Fragt euch doch bei eurer ganzen Wut mal kurz, warum der Film gedreht wird, und wie entscheidend euer Gejammer darüber ist.

Symbolfoto: Darum werden Fortsetzungen gedreht.

Also: Entspannt euch! Vielleicht wird der neue Film ganz toll, und ihr habt euch umsonst geärgert. Und wenn eure Befürchtungen zutreffen, kann euch immer noch keiner den alten Film nehmen. Alles wird gut!

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