"Schlag den Raab" - diese 5 Aktionen bleiben unvergessen!

Stefan Raab verabschiedet sich vom Fernsehen - am 19.12. läuft die letzte Folge von "Schlag den Raab". Wir erinnern uns mit 5 spektakulären Szenen an den "Raabinator".

Schluss. Aus. Vorbei. Nun hängt Stefan Raab (49) tatsächlich wie angekündigt seine "Fernsehschuhe an den Nagel". Neun Jahre nach dem Start von "Schlag den Raab" wird der ehrgeizige Entertainer am Samstag zum letzten Mal gegen einen Publikumskandidaten antreten. In seinen besten Zeiten holte Raab eine Quote von 30 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Seine Stunts, die nicht selten schief gingen, waren Tagesgespräch. Er wird uns fehlen. Auch wegen Aktionen wie diesen:

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1. Raabs spektakulärer Sturz mit dem Mountainbike (2010)

Jochbein: gebrochen. Kieferhöhlenwand: gebrochen. Diese Ausgabe von "Schlag den Raab" wird das "Kampfschwein" (Off-Kommentator Frank Buschmann) Raab noch lange in Erinnerung geblieben sein. Mit dem Mountainbike war er über sein Lenkrad gefallen und mit dem Kopf zuerst auf den Boden gestürzt. Er blutete und war sichtlich benommen. Nach der ersten Diagnose Gehirnerschütterung machte Raab trotzdem weiter. Raabs Kommentar drei Tage später: "Das war's jetzt mit meiner internationalen Topmodel-Karriere."

2. Kandidat "Hass-Martin" (2009)

Von allen Kandidaten stach er am meisten heraus: Hans-Martin, besser bekannt als "Hass-Martin". Diesen wenig charmanten Spitznamen fing sich der damals 24-jährige Chemie-Praktikant ein, weil er extrem arrogant, laut und herrisch auftrat. Ständig zweifelte er Schiedsrichter-Entscheidungen an und machte sich über Raab lustig. Das wurde sogar dem tendenziell Raab-kritischen Publikum irgendwann zu blöd. Buhrufe folgten. "Hass-Martin" nahm es gelassen und steckte sich als Gewinner 500.000 Euro ein - mit einem Siegerlächeln und dem anschließenden Kommentar: "Ich bin auch nicht hierhin gekommen, um neue Freunde zu gewinnen, sondern das Geld."

3. Sido tritt betrunken auf (2015)

So hatte Sido das wahrscheinlich nicht geplant: Als er gemeinsam mit Andreas Bourani seinen Song "Astronaut" singen wollte, vergaß er mehrmals den Text. Hinterher erklärte der verpeilte Rapper seine Aussetzer damit, dass er zu lange hinter der Bühne habe warten müssen und es da zu viele alkoholische Getränke gab: "Schlag den Raab dauert einfach zu lange ... Zu viel Zeit zum Bechern!! Haha sorry !!!" Auf ProSieben könnt ihr euch den missratenen Auftritt in voller Länger anschauen.

4. Maria - die erste und einzige Gewinnerin (2015)

In neun Jahren gelang es unerklärlicherweise nur einer einzigen Frau, Stefan Raab zu schlagen. Ihr Name: Maria. Ihr Beruf: Assistenzärztin der Kiefer- und Gesichtschirurgie. Ihr Wohnort: Hannover. Anders als die acht Kandidatinnen vor ihr gelang es Maria mit Ehrgeiz, Konzentration und Ausdauer, Stefan Raab in die Knie zu zwingen und sich eine Million Euro zu erspielen. Wer sich so sympathisch-rotzfrech gibt wie Maria, hat sich das aber auch redlich verdient: "Stefan - die schlechte Nachricht: Ich haue richtig zu. Aber die gute Nachricht: Ich flick dich danach auch wieder zusammen."

5. Das längste Spiel: "Ringing The Bull" (2014)

Sich in die Länge ziehende, nervtötende Spiele gab es einige bei "Schlag den Raab". Den Vogel abgeschossen hat aber dieses: "Ringing The Bull", ein vermeintlich einfaches Spiel, das gern in britischen Pubs gespielt wird. Raab und Kandidat Peter aus Berlin verzweifelten daran. Aufgabe war es, mit Schwung einen an einem Faden hängenden Ring an einem Haken zu befestigen, der wiederum an einem Holzbalken festgemacht war. Das hört sich allerdings viel leichter an, als es ist. Eine gute Stunde lang lieferten sich die Kontrahenten einen Kampf, der in die TV-Geschichte einging. Raab fragte zwischendurch verzweifelt: "Aber es hat schon mal jemand geschafft?" Doch Peter und er kriegen es einfach nicht hin. Am Ende wird das Spiel ergebnislos abgebrochen. Im Ersatzspiel sichert sich Peter den Sieg und ist um 2,5 Millionen Euro reicher.

Die letzte Ausgabe von "Schlag den Raab" läuft am Samstag, 19.12.2015, um 20:15 Uhr auf Pro Sieben.

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