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Blick auf den "Tatort": Wie gut wird "Verfolgt"?

Blick auf den "Tatort": Wie gut wird "Verfolgt"?
© ARD
Reto Flückiger (Stefan Gubser) und seine Kollegin Liz Ritschard (Delia Mayer) erforschen die Schattenseiten des Bank-Business - der Tatort "Verfolgt" wählt ein perfektes Thema für das Team aus der Schweiz.

Worum geht's? Zunächst einmal, wie immer, um eine Leiche. Scheinbar ist eine junge Frau in ihrer Luzener Wohnung Opfer eines Beziehungsstreits geworden. Auf den zweiten Blick wird es aber verworrener: Der Hauptverdächtige und dessen Ehefrau fühlen sich verfolgt, er gibt an, dass er brisante Informationen der Bank, für die er arbeitet, gestohlen habe. Tatsächlich sind an dem Fall einige Punkte seltsam - oder lassen sich Reto Flückiger (Stefan Gubser) und Liz Ritschard (Delia Mayer) nur vom Verfolgungswahn anstecken?

Worum geht's wirklich? Für die Schweiz sehr passend: um Bankgeheimnisse, dubiose Finanzdeals und das ungute Gefühl, dass man nie wirklich sicher sein kann, ob nicht doch irgendwer im Hintergrund unbemerkt die Strippen zieht. Und es ist bestimmt ein Zufall, dass der Bankangestellte mit seinen Vorwürfen später in die Psychatrie eingewiesen wird - ganz wie im Fall des in Bayern zu Unrecht eingewiesenen Gustl Mollath, der Korruption aufdecken wollte

Lohnt sich das Einschalten? Schwer zu sagen - die Schweizer Ermittler sind meist eher nicht so beliebt bei den "Tatort"-Fans. Andererseits: Das Thema passt zur Schweiz wie ein Stück Toblerone in den Mund von DJ Bobo. Und die idyllische Alpenrepublik ist ein prima Kontrast für einen schnellen Verschwörungs-Thriller. Obwohl: "Schnell" ist eher nicht so die Stärke von ... ach, wir bleiben optimistisch!

"Verfolgt" - Sonntag, 7. September, 20.15 Uhr, ARD

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