Die Tagesschau überarbeitet ihre Musik

Wieso muss sich eigentlich alles ändern? Es gibt eben Dinge, die sollten so bleiben, wie sie sind. Zum Beispiel die Musik der Tagesschau, findet BRIGITTE.de-Redakteurin Bianka Echtermeyer.

Nicht, dass Sie mich falsch verstehen. Ich bin nicht gegen Veränderungen - das kann man mir wahrlich nicht vorwerfen. Ich habe schon in sechs Städten gelebt, bin noch viel öfter umgezogen und habe mich nie beklagt. Auch bei großen Entscheidungen nicht: Als beispielsweise Raider plötzlich Twix hieß.

Aber als ich heute gelesen habe, dass die Tagesschau ihre Anfangsmusik nach 56 Jahren ändern will, war das Maß voll. Erst hieß es noch, aus "Ta-Ta-Ta-Taaa" solle Oscar-Preisträger Hans Zimmer etwas ganz Neues machen. Zum Glück kam später die Entwarnung. Die Melodie wird nur überarbeitet. Mehr Hollywood, weniger Hamburg eben. Dieses noch Unbekannte wird ab dem 26. Dezember regelmäßig um acht Uhr durch deutsche Wohnzimmer schallen.

Es gibt eben Dinge, die dürfen sich nicht ändern. Gut, dass die ARD das zu schätzen weiß. Genauso wenig dürfen Eltern aus dem Haus ausziehen, in dem man aufgewachsen ist. Wohin sollen solche Veränderungen auch führen? Singt am Ende etwa Lady Gaga das Intro vom Tatort und feiern wir Weihnachten im Sommer?

Lasst uns unsere Wurzeln in der Welt, in der sich sowieso alles ändert.

Interview: Javier Bardem

Wie viele Veränderungen die Tagesschau schon mitgemacht hat, sehen Sie hier:

Aber was denken Sie? Hängen Sie auch an der Musik oder ist Ihnen der Wechsel egal?

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