Ute Karen Seggelke: Begegnungen einer Fotografin

Sie hat sie alle vor ihrer Kamera gehabt: Senta Berger, Gesine Schwan und Hannelore Elsner, Margarete Mitscherlich, Suzanne von Borsody und Marie Marcks. Manchmal nur für eine halbe Stunde, manchmal für einen halben Tag. Doch immer sind Ute Karen Seggelke Porträts gelungen, die die Persönlichkeit dieser Frauen auf besondere Weise zeigen.

Hamburg, St. Georg. In der Langen Reihe, nicht weit vom Hauptbahnhof entfernt, wohnt und arbeitet die Fotografin Ute Karen Seggelke. Durch die mannshohen Fenstern fällt Licht in ihr Atelier im Souterrain. Überall stehen und hängen großformatige Schwarz-Weiß-Portäts. Die meisten zeigen Schauspieler, sie blicken ernst aus ihren Rahmen. Nur eine Nonne lächelt verschmitzt ebenso die Zirkusartistin und Straßenmusikantin Lucia Westerguard. Die beiden hat Ute Karen Seggelke für ihr Buch "Wir haben viel erlebt!" über Frauen jenseits der 80 fotografiert. Obwohl inzwischen ein weiterer Bildband von ihr erschienen ist und ein anderer in Planung - dieses Buch ist nach wie vor das wichtigste für die Hamburgerin, selbst Jahrgang 1940. Warum? "Es hat mir persönlich am meisten gegeben. Durch die Gespräche mit den Frauen wurde ich angeregt, über mein eigenes Leben nachzudenken und darüber, wie ich es weiterleben will." Über diese Begegnungen und ihre Arbeitsweise erzählt Ute Karen Seggelke in diesem Video.

Kultur: Seggelke: Begegnungen einer Fotografin
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