"Unser Star für Oslo": Mit Schwung in die zweite Runde

Raabs Castingshow kriegt die Kurve: Die zweite Folge hat sogar Spaß gemacht! Fotoshow: Diese 5 Kandidaten haben es geschafft. Wie hat Ihnen die Sendung gefallen? Diskutieren Sie mit anderen Userinnen - im Bfriends-TV-Forum.

Jawoll: Geht doch! Die zweite Folge von Stefans Raabs Casting Show "Unser Star für Oslo" hatte endlich den Schwung, der der ersten fehlte. Das lag vor allem daran, dass man den singenden Kandidaten einfach noch lieber zuhörte als denen aus der vergangenen Woche. Raab, der ja ein Händchen für skurrile Typen mit großer Stimme hat, präsentierte eine prima Mischung aus Menschen, deren Klamottenstyle im Bereich "extrem schräg" einzuordnen ist, und Menschen, die so intensiv für die Musik brennen, dass einige es sogar schafften, die Zuschauer zu rühren. Weniger Jeanshosen waren auch im Studio. Einziger Kritikpunkt war diesmal die Jury, die neben Raab aus Sarah Connor und Peter Maffay bestand. Beide konnten leider absolut nichts Interessantes beitragen. Connor verstieg sich in sinnloses Gebrabbel, Maffay sagte im Prinzip: nichts. Fand aber alles schön. Auch gut.

Fotoshow: Diese 5 Kandidaten haben es geschafft

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Fotoshow: Diese 5 Kandidaten kamen letztes Mal weiter

Sharyhan Osman

Über die 23jährige Schauspielschülerin kann man nichts Schlechtes sagen. Auch der seltsame Pony wächst sicher bald raus. Sie sang gut, sah nett aus, lachte niedlich. So richtig bemerkenswert war das allerdings nicht. Für Oslo wird’s eng.

Leon Taylor

Der schwarze Hesse ist der Kandidat mit der meisten Erfahrung. Er durfte mal im Vorprogramm von Rod Stewart singen und als Background-Sänger von Michael Jackson. Gestern sang der 26-jährige "Der Weg" von Grönemeyer. Abgesehen davon, dass die Songauswahl irgendwie pietätlos daherkommt, war Taylor der mit Abstand beste und gefühlvollste Sänger des Abends.

Christian Durstewitz

Durstewitz, 20, steckt voller Musik und Energie bis in die Lockenspitzen. Er klingt wie ein amerikanischer Folkstar und hatte vermutlich von allen Kandidaten am meisten Spaß. Mit dem kann man sicher prima ein paar Bewusstseins verändernde Rauchmittel durchziehen. Backstage wäre er die beste Wahl für die After-Show-Party.

Maria-Lisa Straßburg

Die 21jährige Mecklenburgerin ist der Typ Frau, dem man sonst niemals in einer Castingshow begegnen würde. Mit Lippen-Piercing und Hennahaaren erfüllte sie das Klischee der Straßenmusikerin "jenseits des Tussialarm", so Raab. Ihr Stimme bewegt sich irgendwo zwischen Joan Baez und Janis Joplin, aber irgendwie auch wieder nicht. Das klingt interessant, für Oslo fehlt Straßburg allerdings der Glamour.

Jennifer Braun

Huh, wo kommen die bloß alle her? Diese Teenager, die so singen als wären sie schon seit 20 Jahren im Showgeschäft? Die jüngste Teilnehmerin ist gerade 18 und macht in zwei Jahren Abitur. Ihre Bühnenerfahrung beschränkt sich auf einen Auftritt beim Weinfest in Wiesbaden. Aber dabei wird es nicht bleiben. Jennifer schafft es sicher bis ins Finale, weil sie nicht nur sensationell singt, sondern zudem extrem sympathisch und natürlich rüberkommt. Also genau das, wonach bei einem europäischen Schlagerwettbewerb gesucht wird.

Text: Stefanie Hellge Fotos: Pro Sieben
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