Die neuen Fitnesstrends

Der Sommer ist da! Mit diesen neuen Fitnesstrends verabschiedet ihr euch vom letzten Winterspeck - und könnt dem ersten Strandtag ganz gelassen entgegen sehen! Außerdem dabei: Tolle Fitnessmode! -

Indische Klänge: Bhangra Dance und Bolly Dance

Was ist das? liegt voll im Trend - das ist spätestens seit Filmen wie "Monsoon Wedding" kein Geheimnis mehr. Der Begriff setzt sich zusammen aus Bombay und Hollywood und bezeichnet die gigantische indische Filmindustrie. Jetzt kommt der indische Trend nicht nur in die Kinos, sondern auch in unsere Fitnessstudios. Die Choreografin und Tänzerin Tatjana Wegner bietet deutschlandweit Workshops und Kurse für die Tanzstile Bhangra Dance (zusammen mit dem indischen Starchoreografen Manoj Singh) und Bolly Dance an. Bhangra Dance vereint den klassischen indischen Volkstanz Bhangra mit schweißtreibenden Hip Hop Moves. Bei uns wurde Bhangra übrigens vor einigen Jahren durch Punjabi MC und seinen Clubklassiker "Mundian to bach ke" bekannt. Bolly Dance dagegen ist ein sehr weiblicher Mix aus indischem und orientalischem Tanz mit Jazz, Modern Dance und Hip Hop. Dabei dürfen natürlich auch die typischen indischen Fußstellungen und Gesten der Hände nicht fehlen.

Was bringt das? Bhangra Dance ist das reinste Fettburner-Programm: Kaum vorstellbar, dass jemand bei den dynamischen Trommelklängen nicht ins Schwitzen kommt. Vor allem die Schultern und Beine werden hier trainiert. Beim Bolly Dance könnt ihr lernen, Shakira Konkurrenz zu machen, denn hier ist die Hüfte der Haupttrainingszone. Also: shake it baby! Für wen geeignet? Für alle, die ihr gerne mit Tanzeinlagen kombinieren und auf indische und orientalische Klänge stehen. Außerdem solltet ihr natürlich ein gewisses Rhythmusgefühl mitbringen, denn die verschiedenen Tanzschritte erfordern schon die volle Konzentration. Weitere Informationen: die gibt es hier.

>> Hier geht's zur neuen Fitnessmode

Good Vibrations: Power Plate

Marco Santoro (www.storm-team.com), Personaltrainer in der Kaifu Lodge.

Was ist das? Fit in nur zehn Minuten - das ist das Konzept von Power Plate. Internationale Stars wie Madonna haben es vorgemacht und auch in deutschen Fitnessstudios ist das Gerät, das optisch einer futuristischen Personenwaage ähnelt, zurzeit der absolute Renner. Das Prinzip: Niedrig frequentierter Reizstrom bringt eine High-Tech-Plattform zum Vibrieren. Auf dieser Platte werden dann klassische Fitnessübungen wie Kniebeugen, Liegestütze oder Sit-Ups durchgeführt. Was bringt das? Durch die Vibration werden die Muskeln aktiviert und angespannt. Dadurch steigt - wie bei einem normalen Krafttraining - der Energieverbrauch, wodurch wiederum der Stoffwechsel angeregt und die Durchblutung gefördert wird. Das Gute: Durch die verschiedenen Übungen können ganz gezielt die individuellen Problemzonen angegangen werden - und das alles mit nur einem Gerät. Mike Rümpler, Cheftrainer des Hamburger Fitnessstudios Kaifu Lodge, rät 2-3 Mal die Woche für nicht länger als 10 Minuten zu trainieren, um der Muskulatur Zeit zu geben, sich zu regenerieren. Wer jetzt aber glaubt, 30 Minuten Power Plate pro Woche würden ein komplettes Fitnesstraining ersetzen, muss enttäuscht werden - vor allem dann, wenn ihr Fett verbrennen wollt. Mike: "Power Plate bietet zwar eine überragende Zeiteffizienz, ohne schnell schweißüberströmt zu sein. Es kann aber nur in Kombination mit einem ganz normalen Kraft- bzw. Ausdauertraining wirksam sein." Das wiederum wird durch Power Plate aber durchaus wirksam unterstützt und der positive Trainingseffekt beschleunigt. Für wen geeignet? Für alle, die sich auch mal schnell zwischendurch in der Mittagspause auspowern wollen. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Power Plate nachweislich die Knochendichte erhöht. Somit wird es auch in der Reha-Behandlung von Rheumatikern oder Patienten mit Multipler Sklerose angewendet. Power Plate ist übrigens auch bei Astronauten ein beliebtes Trainingsmittel, um Muskel- und Knochenschwund durch die Schwerelosigkeit vorzubeugen. Wenn ihr euch unsicher seid, ob ihr das Gerät benutzen wollt, fragt am Besten vorher euren Arzt. Das gilt vor allem bei Menschen mit künstlichen Hüftgelenken oder Schwangeren. Übrigens: Um zu verhindern, dass die Vibration direkt zu Kopf steigt und Schmerzen verursacht, sollte man bei den Übungen immer leicht in die Knie gehen und so die Impulse abfedern. Weitere Informationen: die gibt es hier.

>> Hier geht's zur neuen Fitnessmode

Neuer Funsport: Trikking

Was ist das? Vor einiger Zeit feierte ja schon der Tretroller aus Kindertagen sein Comeback. Studenten, Business-Männer und sogar Politiker bewegten sich plötzlich nur noch in Schlangenlinien und einem schwungholenden "Tretbein" durch die Gegend. Jetzt heißt der neue Funsport Trikking (sprich: Treiking) und könnte eine ähnliche Begeisterungswelle auslösen. Der Unterschied: Beim Trikke steht man die ganze Zeit mit beiden Füßen auf dem dreirädrigen Roller; das lästige Anschieben entfällt. Wie bei den Bögli auf der Skipiste bewegt man sich auch mit dem Trikke per Gewichtsverlagerung aus der Hüfte heraus fort. Das Gerät ist im Handel ab 119 Euro erhältlich. Was bringt das? Wie eine Studie der Universitäten von Den Haag und Amsterdam gezeigt hat, kann man beim regelmäßigen Trikking bis zu 1000 Kalorien in der Stunde verbrennen. Grund: Es bedarf des vollen Körpereinsatzes, um Geschwindigkeit erzeugen und sich fortbewegen zu können. Dadurch werden alle wichtigen Muskelgruppen wie Po, Oberschenkel und Bauch trainiert.

Ein Trikke gibt es ab 119 Euro.

Für wen geeignet? Für alle, die ihr Training gerne nach draußen verlagern und sich nicht in Fitnessstudios abstrampeln wollen. Das Trikke ist zusammenklappbar und kann somit in der U-Bahn oder im Auto bequem mittransportiert werden. Weitere Informationen: die gibt es hier.

>> Hier geht's zur neuen Fitnessmode

Sexy: Polebatics, Dance'n Strip und Coyote Dance

Nele Sehrt ist die Erfinderin von Polebatics.

Was ist das? Ein Workout, das nicht nur mühsames Schwitzen im Fitnessstudio bedeutet, sondern gleichzeitig auch noch für den abendlichen Discobesuch zu gebrauchen ist - gibt's das? Mit den Fitnesskursen von Tanzpädagogin Nele Sehrt bestimmt! Bei Polebatics lernen die Teilnehmerinnen in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen akrobatisch an der Stange zu tanzen - natürlich gänzlich ohne irgendwelche anrüchigen Elemente. Im Mittelpunkt steht der Spaß am Tanz und an sexy Bewegungen. Ein ähnliches Konzept verfolgt Dance'n Strip - ein Workout, bei dem klassische Jazztanzelemente mit angedeuteten Stripteasebewegungen (auch hier natürlich gänzlich ohne nackte Haut!) kombiniert werden. Und Coyote Dance vereint HipHop mit Coyote-Moves, die spätestens seit "Coyote Ugly" allen Tanzfans ein Begriff sein sollten. Angeboten werden die Kurse deutschlandweit, auch eine Weiterbildung zur Trainerin ist möglich.

Fortgeschrittene trainieren bei Dance'n Strip auch mit Stühlen.

Was bringt das? Eins ist schon mal klar: Mit diesen drei Workouts fühlt man sich fit und sexy und bereit für den Sommer! Während Polebatics vor allem Kraft, Flexibilität und Gelenkigkeit trainiert, wirkt Dance'n Strip extrem muskelstraffend für Po, Beine, Bauch und Rücken. Coyote Dance ist ein reines Fettburner-Programm, bei dem vor allem Beine, Arme und Hüfte trainiert werden. Für wen geeignet? Natürlich für alle, die Spaß am Tanzen und sexy Bewegungen haben. Während für Coyote Dance etwas Tanzerfahrung von Vorteil ist, sind die Polebatics- und Dance'n Strip-Kurse immer in verschiedene Levels eingeteilt und können daher auch problemlos von Anfängern besucht werden. Für Polebatics ist darüber hinaus ein großes Maß an Gelenkigkeit von Vorteil, denn hier geht es auch schon mal ab in den Spagat. Weitere Informationen: Hier erfahrt ihr alles zu Polebatics, Dance'n Strip und Coyote Dance .

>> Hier geht's zur neuen Fitnessmode

Schwitzen für die Figur: Bikram Yoga

Was ist das? Jennifer Aniston tut es, Cameron Diaz auch und sowieso: Yoga ist längst kein Geheimtipp mehr. Ob Hatha, Ashtanga oder Jivamukti - bei den vielen unterschiedlichen Stilen, die es mittlerweile gibt, kann selbst in sich ruhenden Yogameistern schnell der Kopf schwirren. Und jetzt findet ein Trend weitere Anhänger: Bikram Yoga. Das Besondere: Bei einer Raumtemperatur von 35 bis 40 Grad werden immer die gleichen 28 verschiedenen Yogatechniken durchgeführt, die ein Mix aus Körper- (Asanas) und Atemübungen (Pranayama) sind und aufeinander aufbauen. Die Trainingszeit beträgt 90 Minuten. Was bringt das? Ähnlich wie in der Sauna entgiftet der Körper durch die Hitze schneller. Außerdem unterstützt die Wärme den Muskel- und Sehnenaufbau und minimiert das Verletzungsrisiko. Da es beim Yoga nicht nur um die physische Stärkung geht, sondern auch um eine Verbesserung des Wohlbefindens, verspricht jede der 28 Yogaübungen einen anderen spezifischen Trainingserfolg, z. B. Stärkung des Herz- Kreislaufsystems, Aufbau von Oberarm- und Beinmuskeln, Gewichtsreduktion oder Förderung des mentalen Gleichgewichts. Eine detaillierte Übersicht findet ihr hier.

Bikram Yoga Studio in Hamburg-Altona

Für wen geeignet? Für alle, denen ein ganzheitliches Workout für Körper und Seele wichtig ist. Da "Hot Yoga", wie Bikram Yoga auch genannt wird, unter extremen Bedingungen stattfindet, ist es ratsam, schon vorher Erfahrungen mit Yoga gemacht zu haben. Außerdem solltet ihr euren Körper genau kennen, da dieser durch den enormen Flüssigkeits- und Salzverlust in den 90 Minuten besonders beansprucht wird. Wenn ihr zu Schwindel neigt und Hitze nicht gut abkönnt, ist diese Form von Yoga weniger empfehlenswert. Weitere Informationen: In Deutschland wird Bikram Yoga vor allem in großen Städten wie Hamburg und Berlin angeboten.

>> Hier geht's zur neuen Fitnessmode

Unsere Empfehlungen

Guten Morgen, Welt!

Guten Morgen, Welt!

Wir servieren euch täglich Trends, Top-Stories und kuriose Netzfundstücke zum Frühstück! 

Brigitte-Newsletter

Lieblingsartikel direkt in dein Postfach

Melde dich jetzt kostenlos an!

Diesen Inhalt per E-Mail versenden

Die neuen Fitnesstrends

Der Sommer ist da! Mit diesen neuen Fitnesstrends verabschiedet ihr euch vom letzten Winterspeck - und könnt dem ersten Strandtag ganz gelassen entgegen sehen! Außerdem dabei: Tolle Fitnessmode! -

Du kannst mehrere E-Mail-Adressen mit Komma getrennt eingeben

E-Mail wurde versendet
Deine Mail konnte leider nicht versendet werden