Frau backt Brot mit Hefe aus der Vagina

Zoe Stavri äußert mit ihrer Back-Aktion vor allem einen Wunsch: Hört endlich auf, alles als abstoßend zu empfinden, was mit einer Vagina zu tun hat!

Während Zoe Stavri mit den Nebenwirkungen einer Scheidenpilz-Infektion kämpfe, traf sie einen ungewöhnlichen Entschluss: Das aufgrund der Infektion zusätzlich gebildete Scheidensekret sollte Zutat eines selbstgebackenen Brotes werden.

Die feministische Bloggerin, die auf Twitter unter dem Namen "Another Angry Woman" schreibt, dokumentierte ihr Experiment in den sozialen Medien. Und sorgte damit, wenig überraschend, für geteilte Meinungen.

Zoe, die von sich selbst behauptet über einen ausgeprägten perversen Sinn für Humor zu verfügen, wollte mehr, als eine konventionelle medikamentöse Behandlung über sich ergehen zu lassen.

Ihr Ziel war es, das meiste aus ihrer Situation zu machen. Und das setzte sie wörtlich um. Um an die benötigte Scheidenflüssigkeit zu gelangen, nutzte sie einen Dildo. Sie sollte die Grundlage des Sauerteigs bilden. Zoe fügte Mehl und Wasser hinzu und beobachtete in den folgenden Tagen den Gärungsprozess. Den dokumentiere sie für alle Neugierigen mit ihrer Kamera.

Auf ihrem Blog erklärt sie zusätzlich dazu, warum Scheidenpilz kein Grund für Ekel ist: Hefepilze sind in unserer Küchenluft omnipräsent. Sie leben auf unseren Küchengeräten und vermehren sich dort. Zusätzlich dazu sind sie seit millionen von Jahren Hauptbestandteil des Sauerteig-Brotes.

Alles, was sie getan habe, ist ein bisschen ihres eigenen Hefepilzes in den Teig zu mischen.

Wichtig ist Zoe Stavri vor allem, dass die Leute endlich aufhören alles abschreckend zu finden, das in Verbindung mit einer Vagina auftritt.

Wir bleiben in Zukunft dennoch bei konventionellen Brotrezepten.

Themen in diesem Artikel

Unsere Empfehlungen

Brigitte-Newsletter

Lieblingsartikel direkt in dein Postfach

Melde dich jetzt kostenlos an!