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Jan-Gregor-Kremp


Schon bei seinen Einsätzen in "Polizeiruf 110" kämpfte der 45-jährige Rheinländer gegen das Verbrechen. Jetzt steht ihm in der neuen ARDKrimiserie "Elvis und der Kommissar" (montags um 20.15 Uhr) ab dem 19. November ein vierbeiniger Kollege zur Seite.

Liebe Brigitte, warum sehen sich Hund und Herrchen so oft so ähnlich?

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Lieber Jan-Gregor Kremp, Sie meinen die ältere Dame, die genauso frisiert ist wie ihr Pudel? Den muskelbepackten Typen in Jogginghose in Berlin-Neukölln mit dem grimmig sabbernden Pitbull? Die beliebte These von Ähnlichkeit zwischen Haustier und Mensch wurde tatsächlich wissenschaftlich von der Universität San Diego untersucht. Bei dem Versuch sollten Probanden Fotos von Hunden denen ihrer Herrchen bzw. Frauchen zuordnen. Und siehe an: Erstaunlich häufig lagen die Leute intuitiv richtig und begründeten dies vage damit, dass sich Bello und sein Halter eben "irgendwie" ähnlich sähen. Man braucht jetzt aber keine Angst zu haben, dass man in zehn Jahren aussieht wie ein Mops, bloß weil man einen hat, oder einem ein Bart wächst, weil man täglich mit Omas Schnauzer spazieren geht. Für die hohe Trefferquote war es egal, wie lange Hund und Mensch schon zusammenlebten. Entscheidend war nur, ob der Hund reinrassig war - mit Mischlingen klappte die Zuordnung viel schlechter. Fazit der Wissenschaftler: Man wird seinem Hund (anders als dem Ehepartner, aber das ist eine andere Studie) nicht mit der Zeit immer ähnlicher, sondern sucht sich von vornherein einen Hund der Rasse aus, die einem vom Aussehen und Charaktereigenschaften her sympathisch ist. Einen, der ist wie man selber. Übrigens, Herr Kremp: Dem kleinen Norwich-Terrier, der an Ihrer Seite in Ihrer neuen Krimiserie mitspielt, wird nachgesagt, er sei ein wenig stur, was ihm aber leicht durch seine Clownerei verziehen werde. Das ist doch okay, oder? Ihre Brigitte

BRIGITTE Heft 24/07 Foto: Fotex Text: Sonja Niemann

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