6 Tricks, mit denen du deine Schwiegereltern um den Finger wickelst

Ganze 6 Jahre musste Model Karlie Kloss warten, ehe sie ihre Schwiegereltern – die Kushners – überhaupt mal bei sich empfingen. Hoffentlich hat sie dann wenigstens diese Tipps befolgt ...

In ihrem gerade erschienen Buch "Kushner Inc." enthüllt Autorin Vicky Ward so einige Abgründe über die Kushner-Familie. Was aber unter anderem besonders erschüttert: Die Details über den steinigen Weg, den Karlie Kloss, Model und heutige Schwägerin von Ivanka Trump, als Freundin von Joshua Kushner entlang-humpeln musste. 

Sechs Jahre lang sollen sich die Kushners laut Ward geweigert haben, Karlie, die "Christin ohne Studienabschluss aus Missouri", zu empfangen. Stattdessen sollen sie ihren Sohn mindestens einmal, nämlich am Wahlabend 2016, inständig gebeten haben, diese "falsche Verbindung" doch nun endlich mal zu lösen. Ziemlich harte Voraussetzungen für Karlie! Nicht auszudenken, wie angespannt die Ärmste beim ersten Besuch bei ihren Schwiegereltern gewesen sein muss ... Hätte Josh nicht wie ein Fels zu ihr gestanden und sie im Oktober 2018 geheiratet (nachdem sie zum Judentum konvertiert ist), wer weiß, ob sie überhaupt jemals einen Fuß durch die Kushner-Tür gesetzt hätte.

Nun sind (zum Glück?!) nicht alle Schwiegereltern wie die Kushners – aber auch bei Normalos kann der erste Besuch bei der Familie des Partners ziemlich holprig laufen. Doch wenn du dich an diese sechs Tipps Knigge-Experten und Stiltrainer Jan Schaumann hältst, machst DU schon mal garantiert nichts falsch.

1. Das Äußere

Regel Nr. 1: Erscheint gepflegt, aber nicht verkleidet. Es handelt sich hier um eine private Einladung und nicht um ein Bewerbungsgespräch. Tragt Kleidung, in der ihr euch wohl fühlt und authentisch wirkt. Natürlich sollte sie sauber und intakt sein; die löchrige Jogginghose lasst ihr lieber zu Hause. Das Gleiche gilt für sehr kurze Röcke oder bauchfreie Tops. Zu viel nackte Haut könnte die Eltern irritieren.

Duscht vor dem Besuch und wascht euch die Haare. Wenn ihr Piercings oder Tattoos tragt - versteckt sie nicht! Der Körperschmuck gehört zu euch und würde bei einem der nächsten Besuche sowieso auffallen. Vorraussetzung ist natürlich, dass die Piercings nicht entzündet und unästhetisch sind.

Pro-Tipp: Versucht vorher, Stil und Geschmack der Eltern herauszufinden und passt euch ein bisschen an. Ein Business-Kostüm beispielsweise käme bei den Hippie-Eltern sicher nicht besonders gut an.

2. Die Geschenke

Mit einem kleinen hübschen Blumenstrauß (aus dem Blumenladen, nicht von der Tankstelle!) macht ihr auf keinen Fall etwas falsch. Bei Alkohol solltet ihr euren Partner fragen, ob die Eltern überhaupt trinken (dürfen) und was sie bevorzugen. Pluspunkte sammelt ihr, wenn ihr Vorlieben herausfindet und entsprechende Geschenke mitbringt; ein Buch zum Thema Angeln zum Beispiel oder ein hübsches Gartenaccessoire.

3. Die Begrüßung

Sprecht die Eltern nicht gleich mit Rita und Ernst an, sondern bleibt erstmal beim Familiennamen. Erkundigt euch vorher bei eruem Partner; manchmal tragen Vater und Mutter unterschiedliche Nachnamen. Auch stürmische Umarmungen und feuchte Küsse sind hier nicht angemessen. Wartet, bis die Eltern als Ranghöhere euch die Hand anbietet. Guckt dabei nicht auf die Füße, sondern schaut den Gastgebern freundlich in die Augen. Ein Lächeln bewirkt oft mehr als ein gerade gezogener Scheitel.

4. Das Gespräch

Ein Thema für das folgende Gespräch sollte sich eigentlich von selbst ergeben. Schließlich sind die Eltern neugierig und haben sicher viele Fragen. Beantwortet diese auf jeden Fall ehrlich, da die Wahrheit früher oder später ohnehin herauskommt. Natürlich müsst ihr nicht auf jede Frage eine Auskunft geben. Mit dem Satz "Es tut mir Leid, aber darüber möchte ich jetzt nicht sprechen" zeigt ihr, dass euch eine Frage unangenehm ist.

Prahlt nicht. Ein bisschen Understatement kommt besser an als Schwärmereien von eurer Luxusyacht und euren drei Titeln. Womöglich können die Eltern finanziell nicht mithalten und sind daher peinlich berührt.

Meidet strittige Themen wie Politik, Religion, Krankheiten und Geld. Es ist nicht unbedingt förderlich, gleich am ersten Abend mit dem Schwiegervater über die aktuelle Wirtschaftspolitik zu streiten.

Falls doch einmal eine peinliche Pause entsteht: Nehmt Dinge aus der Umgebung auf. Bewundert die schönen afrikanischen Masken oder die selbst gemalten Bilder. Seid dabei aber nicht zu neugierig und stellt Fragen. Das Sabbern des Hundes sollte zum Beispiel besser nicht kommentiert werden.

5. Das Essen

Wartet ab, bis die Eltern mit dem Essen beginnen. Schlingt und schmatzt nicht - und stellt auf jeden Fall das Handy aus.

Pro-Tipp: Einen sehr guten Eindruck macht es, wenn ihr beim Decken oder Abräumen des Tisches eure Hilfe anbietet!

6. Der Umgang mit dem Partner

Zeigt während des Besuches ruhig körperliche Nähe zu eurem Partner. Händchen halten und gelegentliche Küsschen signalisieren den Eltern, dass ihr zusammengehört. Wildes Knutschen und Gefummel jedoch sind tabu.

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miro
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