Lena: Unser Star für Oslo

Sie ist "Unser Star für Oslo": Mit ihrem Lied "Satellite" hat Lena Meyer-Landrut die Single-Charts erobert und den Eurovision Song Contest nach Deutschland geholt.

Seit wenigen Wochen ist sie erst im Showgeschäft - jetzt hat Lena Meyer-Landrut schon einen Rekord gebrochen: Ihr Lied "Satellite", mit dem sie auch beim Eurovision Song Contest in Oslo antreten wird, stieg auf Platz 1 der Single-Charts ein. Und auch die beiden anderen Songs, die sie im Finale der Castingshow "Unser Star für Oslo" gesungen hatte, schafften es in die Top 5. Das ist bisher noch niemandem gelungen.

Zum Vorfreuen auf den Eurovision Song Contest präsentieren wir Ihnen hier in Zusammenarbeit mit tape.tv das offizielle Video zu "Satellite". Und im Interview, das wir während der Sendung "Unser Star für Oslo" geführt haben, sagt Lena Meyer-Landrut, warum sie genau die Richtige für den Song Contest ist.

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BRIGITTE.de: Zur Zeit gibt es einen ziemlichen Hype um Sie. Wie fühlt sich das an?

Lena Meyer-Landrut: Der Hype geht meiner Meinung nach mehr um meine Auftritte als um mich, und es ist natürlich wunderbar! Es fühlt sich außergewöhnlich an, von so vielen Seiten gelobt zu werden, vor allem wenn es wirklich ernst gemeint ist. Aber ich musste wirklich lachen, als irgendwo stand, dass sogar auf mich gewettet wird - ich finde das total verrückt.

BRIGITTE.de: Hatte der Grand Prix für Sie und Ihre Freunde in den letzten Jahren eigentlich noch irgendeine Bedeutung?

Lena Meyer-Landrut: Also ich habe es verfolgt, weil der Grand Prix eben ein Muss im Fernsehen ist. Aber ich habe da nicht voller Vorfreude und ausgestattet mit 45 Tüten Chips drauf gewartet, weil ich in der Vergangenheit nicht wirklich viel dafür übrig hatte. Aber das hat sich jetzt für mich, für die anderen Kandidaten und auch sicher für viele andere Jugendliche geändert! Was Stefan mit dieser Show für Deutschland getan hat, ist super, plötzlich interessieren sich mehr junge Menschen für dieses eigentlich so wichtige internationale Musikereignis.

BRIGITTE.de: Raab hat vor allem eine Castingshow daraus gemacht, und die sind ja sonst nicht so Ihr Ding. Sie haben mal gesagt, an 'Deutschland sucht den Superstar' würde Sie stören, dass das Private der Kandidaten so im Vordergrund steht. Wieso dachten Sie, bei "Unser Star für Oslo" würde es anders laufen?

Lena Meyer-Landrut: Bei den Castingshows, die Stefan vor "USFO" präsentiert hat, stand für mich immer die Musik im Vordergrund, und das hat mich davon überzeugt, dass es auch dieses Mal wieder so sein wird.

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BRIGITTE.de: Wie vielen Menschen haben Sie erzählt, dass Sie da hingehen?

Lena Meyer-Landrut: Fast keinem, ich bin fest davon ausgegangen, dass ich nicht weiterkomme und wollte mir dann nicht das tröstende Auf-die-Schulter-klopfen antun und das "aber du bist trotzdem toll" anhören, wenn die sich die Show anschauen und ich gar nicht dabei bin.

BRIGITTE.de: Man hat fast das Gefühl, als wären Sie gerade selber überrascht, wo Sie da jetzt hineingestolpert sind. Worum geht es Ihnen: Spaß an der ganzen Sache zu haben oder tatsächlich den Sprung in eine Karriere als Musikerin zu schaffen?

Lena Meyer-Landrut: Beides! Aber Spaß und Zufriedenheit ist das Allerwichtigste, denn nur so kann man eine Sache auch wirklich gut machen. Und die ganzen neuen Eindrücke, Menschen und Erfahrungen, die ich aus dieser Zeit für mich mitnehme, haben den Abi-Stress, den ich dadurch hatte, alle mal gelohnt! Musik macht mir so viel Freude, dass es natürlich großartig wäre, wenn man auch noch sein Leben damit finanzieren könnte!

BRIGITTE.de: Warum sind Sie die richtige Wahl für Oslo?

Lena Meyer-Landrut: Wegen dem Spaß an der Freud! Ich bin lebensfroh und harmoniebedürftig, das möchte ich weitergeben und am besten auch noch verbreiten.

Interview: Stefanie Hellge Fotos: ProSieben
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