12 Situationen, die jedes Rennrad-Mädchen kennt

Superschnell, superwendig – wir Rennrad-Mädchen lieben unsere Flitzer. Und wir alle kennen Kopfsteinpflasterpanik, Windelarschhosen und das schönste Geräusch der Welt.

Nicht erst, seit vor ein paar Jahren plötzlich alle Hipster Fixies fuhren, wissen wir: Rennräder sind toll! Wir lieben unsere Gefährten, aber wir kennen auch diese – unter anderem ziemlich unrühmlichen – Situationen. Hergeben würden wir sie nie, die Flitzer! Das kann man niemandem erklären, der nicht selbst infiziert ist, das nennt man Liebe.

Ahhhhhh, Hallo Kopfsteinpflaster

Die Szene in dem Teenie-Film "Mädchen, Mädchen" war doch gelogen! Denn was da im Film so erregend sein soll, kann ganz schön schmeherzhahahaft sein. Vorsicht mit den Zähnen, die können vor lauter Klapperei aufeinanderstoßen. Und passt bloß auf eure Felgen auf, Mädels!

Der Arsch hängt auf Augenhöhe ...

... der meisten Autofahrer. Einige werden dich das wissen lassen. Kann dir egal sein, du bist auf deinem Rad unterwegs, klappst einfach die Ohren zu und zwirbelst dich durch den Verkehr, weg von den Idioten.

Der Hinterreifen könnte "ein bisschen" Luft vertragen

Man muss allerdings ziemlich viel Kraft aufbringen, in so einen Rennreifen kommen manchmal doppelt so viel bar wie auf normale. Wie praktisch, dass deine Arme vom Halten des tiefen Lenkers total durchtrainiert sind. Hüstel, hüstel. Standpumpen sind auf jeden Fall ein Geschenk des Zweiradhimmels.

Geld, Handy, Flickzeug – wir haben immer alles dabei

Frauen auf Rennrädern tragen alles Wichtige für echte Notfälle (platter Reifen, Sturzregen, verfahren) bei sich – und das ganz ohne Handtasche.

Hübscher Kerl, ach nee, doch nicht, es war nur sein schönes Rad

Wir denken "Ach, der war ja hübsch" und stellen fest, an den Mann können wir uns gar nicht genau erinnern, dafür an den eisblauen, gemufften Rahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl mit weißen Felgen darunter. Wir schauen den Rennrädern hinterher und nicht den Männern die draufsitzen. Entschuldigt, Jungs.

Gepolsterte Radlerhosen werden bestimmt mal Trend

Wer große Touren fährt, weiß nach spätestens 30 Kilometern auf dem harten, dünnen Sattel, dass man über die Scham und das Windelgefühl der gepolsterten Radlerhosen hinwegkommt. Windeln am Po sind allemal besser als blaue Flecken am Gesäßknochen. Zumindest reden wir uns das mehr oder weniger erfolgreich ein.

Ohhh, ich kippe um!

Ganz langsam, fast in Zeitlupe neigt sich das Rad, während wir hektisch versuchen, den Fuß aus Schlaufe oder Klickpedale zu befreien. Und schon liegen wir an der Ampel auf dem Boden und können nicht mehr von alleine aufstehen. Megapeinlich! Hoffentlich hat's keiner gesehen. Und wenn doch, lachen wir souverän und rufen: "Tat gar nicht weh, alles okay."

"Kette rechts"

Jede Sportart hat ihren eigenen Waidmannsheil-Ruf. Wenn wir Rennrad-Fans uns auf den Landstraßen begegnen, wünschen wir "Kette rechts" und meinen das auch so. Wenn die Kette erstmal runter ist und man das Rad umdrehen muss ... das fühlt sich einfach nicht richtig an. Als wäre es schwer verletzt, oder so.

Unser Profi-Tipp: Fahrradschmiere, nicht nur die von Rennrädern, geht am allerschnellsten mit kaltem Kaffeesatz und Spülmittel wieder von den Händen ab.

Schlösser sind eine Investition

Wir geben für ein gutes Schloss mehr Geld aus als für ein Paar Schuhe. Unseren Liebling lassen wir sowieso ungern aus den Augen und natürlich tragen wir das Rad abends auch gern in den fünften Stock, nur damit es nicht einsam und allein am Bauzaun vor der Tür angeschlossen werden muss.

What's Your Name, Honey

Da werden die besten Freundinnen, die Twitter-Follower und zur Not ein Orakel befragt – das Rad braucht einen Namen. Schnell soll es klingen, mutig und sexy. Wir können einfach nicht anders, aber es klingt ja auch total schön, zu sagen: "Ray und ich haben heute ein Date." Schwierig wird es, wenn wir Familienzuwachs bekommen, die Namen der Rennräder sollen ja zusammenpassen. Ihr versteht schon.

Natürlich können wir mit Nippelspannern umgehen!

Das ist total nett, dass ihr uns helfen wollt, Jungs. Aber Finger weg von unseren Rädern. Ihr seid zu unsensibel mit den Speichen, die sind viel zu leicht zu verbiegen! Ihr dürft uns trotzdem gern Nippelspanner und Inbus-Schlüssel reichen. Danke. Küsschen, Süßer.

Das schönste Geräusch machen Rennräder beim Rollenlassen

Der Wind in den Haaren, es geht leicht bergab und wir hören dieses Geräusch. Krchhhhh, klickklickklick, Krchhhhh. Es ratscht und rattert, klickt und surrt – kein Geräusch der Welt ist so schön wie das eines rollenden Rennrads. Und für einen Moment ist alles perfekt. So klingt Freiheit.

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