"Exit Marrakech": Roadmovie vor berauschender Kulisse

Der neue Film von Regisseurin Caroline Link erzählt eine Familien-Geschichte so nachfühlbar, als wäre man mit allen da auf der Leinwand verwandt. "Exit Marrakech" startet bundesweit am 24. Oktober in den Kinos.

Caroline Link lässt sich Zeit. Fünf Jahre ist es her, dass die Regisseurin und Oscar-Gewinnerin (2002 für "Nirgendwo in Afrika") ihren letzten Film "Im Winter ein Jahr" ins Kino gebracht hat. Jetzt endlich ist sie wieder da, um uns mit auf eine neue Reise zu nehmen: Nach Marokko, mitten hinein in die schwierige Beziehung zwischen dem 17-jährigen Ben (Entdeckung Samuel Schneider) und seinem Vater Heinrich (magisch wie immer: Ulrich Tukur). Der eitle, erfolgsverwöhnte Heinrich will in Marrakesch ein Theaterstück auf die Bühne bringen, sein ihm ziemlich fremder Sohn soll ihn dort besuchen. Weil der Alte sich für den Jungen nicht interessiert, haut der einfach ab, lässt sich durch das fremde Land treiben und wird dabei ein bisschen erwachsener - die schönste Szene ist die, wie sich Ben gewaltsam von seiner Zahnspange befreit.

Die Flucht aus der Welt des Vaters und die zögerliche Annäherung am Schluss, erzählt in wunderschönen Bildern, sind pures Link-Kino: Eine Familien-Geschichte, so nachfühlbar, als wäre man mit allen da auf der Leinwand verwandt.

"Exit Marrakech": Sehen Sie den Trailer zum Film

Kino: Trailer: "Exit Marrakech"
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