Robin Williams: Tod mit 63

Der Schauspieler und Komiker Robin Williams ("Mrs. Doubtfire") ist am Montagabend tot aufgefunden worden. Er wurde nur 63 Jahre alt.

"Mrs. Doubtfire", "Good Will Hunting", "Mork vom Ork": Robin Williams war seit Jahrzehnten eine feste Größe in Hollywood, der es wie nur wenige verstand, sowohl komische Rollen, als auch dramatische Charaktere mitreißend zu verkörpern. Am Montagabend wurde der Schauspieler tot in seiner Wohnung aufgefunden. Eine Todesursache wurde nicht offiziell vermeldet - bekannt ist aber, dass Williams seit vielen Jahren an einer schweren Depression litt, und auch suchtkrank war.

Video: Robin Williams überraschend verstorben

Einige von Williams Weggefährten machten ihrer Trauer auf Twitter Luft. Kevin Spacey schrieb: "Robin Williams hat die Welt zum Lachen und Nachdenken gebracht. Ich werde das nicht vergessen und ihn in Ehren halten. Ein großer Mann, Künstler und Freund. Ich werde ihn unvorstellbar vermissen." US-Präsident Barack Obama schrieb in einer Stellungnahme auf der Website des Weißen Hauses: "Robin Williams war ein Armee-Pilot, ein Arzt, ein Flaschengeist, eine Nanny, ein Präsident, ein Professor, ein herumtollender Peter Pan und alles dazwischen. Aber er war einzigartig. (...) Er brachte uns zum Lachen, er brachte uns zum Weinen. Er nutzte sein unermessliches Talent freimütig und großzügig für diejenigen, die es am meisten brauchten: Von unseren im Ausland stationierten Militärs bis zu den Benachteiligten auf unseren Straßen."

Mara Wilson, die 1993 Williams Tochter in "Mrs. Doutbfire" spielte und mit ihm in Kontakt geblieben war, gab an, diesen Schock erst einmal verdauen zu müssen.

Fans können sich damit trösten, dass es Williams noch ein paarmal im Kino zu sehen geben wird: Vier Filme hat er vor seinem Tod noch fertig abgedreht, die alle in den nächsten zwölf Monaten anlaufen werden. Im dritten Teil von "Nachts im Museum", der zu Weihnachten in die Kinos kommt, spielt Williams noch einmal US-Präsidenten Teddy Roosevelt. Auch in dem Weihnachtsfilm "Merry Friggin' Christmas" spielt er mit. Es folgen voraussichtlich 2015 das Drama "Boulevard" und der Animationsfilm "Absolutely Anything", in dem Williams ein letztes Mal einer Trickfigur seine Stimme lieh.

Auch in der BRIGITTE-Community trauern Userinnen und User in einem virtuellen Kondolenzbuch um Robin Williams.

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