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Misshandelte Hunde spenden sich gegenseitig Trost


Sammie und Simon wuden ihr Leben lang brutal misshandelt, bis eine Tierschutzorganisation sie endlich befreite. Durch das gemeinsame Schicksal ist eine Bindung zwischen den Tieren entstanden, die einmalig ist.

Sie haben so viel durchgemacht und fühlen sich vielleicht genau deswegen so verbunden. Denn Border Collie Simon und Mischlingswelpe Sammie teilen das gleiche Schicksal - beide Hunde wurden brutal von ihren Besitzern misshandelt. Erst die Tierschutzorganisation ‚Rescue Dogs NYC‘ hat dem ein Ende gesetzt.

Sammie und Simon kommen aus unterschiedlichen Heimen und sind schwer traumatisiert. Doch als sie sich treffen, verfliegt diese Traurigkeit. Sie spenden sich gegenseitig Trost und geben sich Kraft. Aus zwei kleinen gequälten Tieren werden Freunde fürs Leben. "Die Anteilnahme und das Mitgefühl unter den Tieren bewegt mich sehr", erzählt Jackie O'Sullivan, Mitbegründerin von 'Rescue Dogs NYC' der Onlineseite 'The Dodo'.

Sie fühlen den Schmerz des jeweils anderen

Sie stehen sich bei – auch im OP-Saal. Denn Mischlingswelpe Sammie hat die Qualen seiner Vergangenheit noch nicht überstanden. Er wurde von einem Auto durch die Gegend geschleift, mit Farbe besprüht und angeschossen - vielleicht muss dem Hund sogar ein Bein abgenommen werden. Doch diesmal muss er sich dem Schmerz nicht alleine stellen. Simon wacht in der Tierklinik an seiner Seite, legt beruhigend seine Pfote auf die Pfote von Sammie. Was auch immer das Schicksal noch für die beiden bereithalten mag, die Freunde kann nichts mehr entzweien.


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