Thomas Godoj: "Keinen Bock auf One-Night-Stands"

Brigitte-Woman-Redakteurin Katja Jührend hat sich einen Traum erfüllt. In Berlin traf sie DSDS-Gewinner Thomas Godoj für ein Einzelinterview. Und fand heraus, dass er genauso nett ist, wie er im Fernsehen wirkte.

Ein Traum: Katja Jührend traf Thomas Godoj

Ein Traum: Katja Jührend traf Thomas Godoj

Katja Jührend: Wir sollen unser Interview auf diesen orangefarbenen Sitzsäcken führen, sagt Marcus, der Fotograf. Aber erst mal müssen wir sie aufschütteln. Und dann lassen wir uns reinfallen.Fotograf Marcus: ... aber ohne in die Deko zu kippen!

: (schüttelt den Sitzsack auf, lässt sich reinfallen und kippt in die Deko)

Marcus: Ich sagte: OHNE!

Thomas: (kichert) Ach so... geil!!! (rappelt sich hoch und setzt sich erneut auf den Sack).

Katja: Geht's denn jetzt?

Thomas: Ja, danke! Was hast du da? Ein Mikro?

Katja: Nein, nur ein Diktiergerät. Das ist nicht gerade hochempfindlich. Du musst jetzt laut und deutlich sprechen. Aber du hast ja eine gute Stimme!

Thomas: (kräht) Na klar!

Katja: Dafür mögen wir dich ja so...

Thomas: (verlegen) Mmh.

Katja: Du siehst fertig aus.

Thomas: Echt? Ich bin ein bisschen müde, weil ich sehr viel unterwegs bin zur Zeit, um mein Album "Plan A" vorzustellen. Promotiontermine, Live-Interviews im Radio oder so was wie mit dir. Aber macht ja auch Spaß.

Auf der nächsten Seite: Thomas und sein dickes Fell

Katja: Im "Spiegel" stand kürzlich eine wenig spaßige Glosse über Dich.

Thomas: Ja? Ich les so was nicht...

Katja: ... darin wurde Dir vorausgesagt, dass du in einer Berliner Gartenlaube mit zwei Schäferhundwelpen endest.

Thomas: (kichert) Wer sagt DAS denn?

Katja: Der Autor des Artikels. Vorher würdest du noch im mitmachen und dann beim perfekten C-Promi-Diner die polnischen Rezepte deiner Mutter kochen.

Thomas: Also, ich koche gern die Rezepte meiner Mutter! Aber nicht beim Promi-Diner und auch nicht im Dschungelcamp. Da kriegen mich keine zehn Pferde hin. Und der Typ, der das geschrieben hat, der hat wahrscheinlich einen an der Waffel. Oder ein Problem.

Katja: Vielleicht steht seine Freundin auf dich.

Thomas: (kichert wieder) Keine Ahnung. Ist mir auch Latte.

Katja: Dahinter steckt ja die Unterstellung, dass dein Erfolg bald wieder vergeht. Glaubst du das?

Thomas: Ich kann nicht in die Zukunft gucken, ich weiß es nicht. Ich will einfach nur Musik machen. Das ist mein Leben. Und wenn irgendwelche Leute meinen, mir Steine in den Weg legen zu müssen, dann sollen sie das tun. Ich kann die ja eh nicht aufhalten. Aber ich lese ihre Geschichten nicht, ich hab da keinen Bock drauf. Gewisse Schlagzeilen, von denen ich ab und zu höre, lassen mich kalt.

Katja: Bist du von Natur aus so gelassen oder hast du dir das dicke Fell mühsam wachsen lassen?

Thomas: Ich mach ja seit acht Jahren Musik und hab so viele negative Erfahrungen in dem Business gemacht, dass mich einfach gar nichts mehr schockt. Gar nichts mehr! Ich bin so ein Stehaufmännchen geworden.

Katja: Und im Moment stehst du ganz oben. Deine Single ist bisher die erfolgreichste Single 2008...

Thomas: ... ist das so?

Katja: Hab ich recherchiert.

Thomas: (lacht) Okay, wenn du das sagst.

Katja: Ja, Mann, ich bin echt vorbereitet!

Thomas: Find ich super!

Auf der nächsten Seite: Thomas über Freunde

Thomas Godoj im Höhenflug: Mit diesem Erfolg hat er nicht gerechnet.

Thomas Godoj im Höhenflug: Mit diesem Erfolg hat er nicht gerechnet.

Katja: ... und alle behaupten, dass dein Album ebenfalls die Charts stürmen wird. Kann dich das nach deinem Dauerhöhenflug überhaupt noch freuen?

Thomas: Und wie! Ich hab damit nie gerechnet, ich freu mich wahnsinnig, und mir bedeutet das sehr sehr viel! Aber mir kommt es nicht so sehr auf die Verkaufszahlen an, oder darauf, die Charts zu stürmen. Es ist einfach schön, wenn ich den Leuten, die mich so weit gebracht haben, etwas wiedergeben kann. Denn die allein haben mir diese Chance ermöglicht. Und für die nehme ich mir verdammt viel Zeit. Verdammt viel Zeit.

Katja: Dein Album ist ein Dankeschön?

Thomas: Ja. Dieses Album ist zu Hundertprozent meinen Fans gewidmet.

Katja: Und wie viel von dir persönlich steckt da drin?

Thomas: Ich hab an den Texten für die deutschen Songs mitgeschrieben, und die Musik hat unter anderem mein bester Kumpel gemacht, Christian, das war unser Bassist bei Wink. "Helden gesucht" ist zum Beispiel eine Nummer von Wink. Die hab ich der Plattenfirma vorgespielt, und die fanden das gut, also ist sie mit drin.

Katja: Spricht für dich, dass du Freunde mitnimmst.

Thomas: Es gibt nichts Schöneres, als mit Freunden Musik machen zu können. Da fühlt man sich Zuhause, das ist wie eine kleine Familie.

Katja: Wie wichtig sind dir denn Live-Konzerte mit deiner Musikerfamilie?

Thomas: Das wichtigste überhaupt. Das ist das, worauf ich Bock habe, was ich in Zukunft machen will. Ich bin gerne auf der Bühne, ich bin gerne mit einer Band auf der Bühne. Ich hab mich auch mit der Band von super gut verstanden.

Katja: Wärst du ohne diese Band überhaupt so weit gekommen?

Thomas: Bestimmt nicht. Die haben einen richtig geilen Job gemacht. Wir waren so viele Kandidaten, und die mussten für jeden einzelnen die Songs intus haben. Und wir hatten immer nur einen Probetag und die Generalprobe. Die haben es einfach fett drauf gehabt. Das ging leider ein bisschen unter.

Katja: Du hast dich oft und ausdrücklich dafür bedankt. Viele mögen dich genau deshalb: Weil du ein anständiger Typ bist.

Thomas: Wenn man das zu mir ist, bin ich das auch.

Auf der nächsten Seite: Thomas' persönliche Helden

Katja: Aber du warst sogar anständig, wenn du nicht gut behandelt wurdest.

Thomas: Ja, ich mag einfach nicht streiten oder rumdiskutieren, weil das einfach nichts bringt.

Katja: Und du hast dich verbeugt.

Thomas: Ja.

Katja: Das war keine Pose?

Thomas: Nein, ich hab immer Respekt gehabt, auch und gerade vor dem Publikum. Wenn du da irgendwie den Hampelmann machst und dann auch noch denkst, du seist cool, dann wirst du direkt abgeschossen. Ich bin einfach nicht der Typ für Poserei, das hab ich auch im Elternhaus nicht gelernt.

Katja: Was bedeuten dir deine Eltern?

Thomas: Das sind meine persönlichen Helden. Weil die einfach nie gesagt haben, ich soll damit aufhören, die haben mich immer unterstützt. Dafür bin ich ihnen unendlich dankbar.

Katja: Dabei sah es ja zwischendurch so aus, als würde das nichts werden mit deiner Musikerkarriere.

Thomas: Aber ich hab immer auf Teufel komm raus dran festgehalten. Ich hab dran geglaubt, dass da was geht.

Katja: Hattest du eigentlich einen inneren Widerstand gegen DSDS?

Thomas: Ich hatte keine Vorurteile dagegen. Aber es war schon manchmal merkwürdig, wenn man sich alte Staffeln angeguckt hat. Natürlich stellt man sich die Frage, was passiert, wenn man selber abgeschossen wird oder nach einem halben Jahr keinen Erfolg mehr hat. Aber wenn die Leute mich nicht wollen, und meine Musik nicht gut finden, dann muss ich das doch akzeptieren. </frage>

Katja: Und was machst du dann?

<antwort name = "Thomas">Dann muss ich mir was überlegen, mehr weiß ich nicht.

Auf der nächsten Seite: Thomas und das Geld

Beim Interview stellte Katja fest: Thomas ist genauso nett wie er im Fernsehen wirkte.

Beim Interview stellte Katja fest: Thomas ist genauso nett wie er im Fernsehen wirkte.

Katja: Hast du keinen Notfallplan - ich sag jetzt absichtlich nicht Plan B, das ist durch...

Thomas: Nee, ich hab keinen Notfallplan. Ich möchte Musik machen.

Katja: Verdienst du denn jetzt wenigstens anständig oder hast du fürchterliche Knebelverträge?

Thomas: Nein, ich hab keine Knebelverträge. Man bekommt einen gewissen Vorschuss von der Plattenfirma, und damit muss man arbeiten. Man muss investieren, sich überlegen, nehm ich eine Band, die so Larifari ist oder hol ich mir die besten Musiker und knall das dann auf den Punkt. Ich versuch momentan, mir eine richtig gute Band aufzubauen und darin investiere ich meinen Vorschuss.

Katja: Und willst du dir ein großes rotes Auto kaufen, wenn danach was übrig bleibt?

Thomas: Ich hab immer noch meinen kleinen Opel Corsa. Und den behalt ich auch. Ist mir egal, ob die Leute doof gucken. Mein Opel hat allerdings schon 270 000 km auf dem Tacho, vielleicht kann ich ihn ja mal (kichert) auffrischen...

Katja: ... oder ein schönes Haus vielleicht?

Thomas: Ich leb ja zur Zeit zur Miete. Wenn ich mir eine kleine Wohnung kaufen könnte, das wär schon schön. Aber sonst nichts. Ich bin eher so einer, der das Geld zur Seite legt.

Katja: Das finde ich vernünftig.

Thomas: Man muss sich ja auch ein bisschen absichern.

Katja: Ja. Wir wollen nicht, dass du in der Gartenlaube in Berlin endest. Willst du denn aus Recklinghausen wegziehen?

Thomas: Nein, ich bleib da!

Katja: Aber die Hauptstadt wär doch ganz praktisch!

Thomas: Meine Familie ist in Recklinghausen, meine Freunde auch. Was soll ich denn in Berlin, ich hab doch da keinen!

Auf der nächsten Seite: Thomas und die Frauen

Katja: Das hat Mark Medlock trotzdem gemacht.

Thomas: Aber ich nicht.

Katja: Ich hab ein Fanbekenntnis an dich geschrieben, und wir haben über 80 Mails von Frauen meines Alters bekommen, denen es genau so ging wie mir...

Thomas: Ehrlich?

Katja: Ja!!

Thomas: Oh Mann!

Katja: Eine unserer Leserinnen hat einen Urlaub abgesagt, um das Finale mit Dir gucken und 250 Mal anrufen zu können.

Thomas: (schweigt beeindruckt). Das ist ja wirklich toll.

Katja: Wie viel von deinem Erfolg hast du uns Frauen zu verdanken?

Thomas: (schweigt ausgiebig). Ich hab meinen Erfolg ALLEN zu verdanken, allen, die mich dahin gebracht haben, wo ich jetzt bin.

Katja: Aber gab es irgendwann mal einen Punkt, wo du gemerkt hast, dass verdammt viele Frauen auf dich stehen?

Thomas: (schweigt noch ausgiebiger). Ich glaub, ich hab darüber nicht so nachgedacht.

Katja: Wirklich nicht?

Thomas: Wirklich nicht!

Katja: Aber seit du aus DSDS raus bist, merkst du das schon?

Thomas: Also wenn ich jetzt zu einem Radiosender oder irgendwie auf die Straße gehe, dann stehen da schon überwiegend Frauen. Aber Männer auch! Am Flughafen haben mich Familienväter angesprochen, die ein Autogramm haben wollten.

Katja: Das Thema Erfolg bei Frauen ist dir ein bisschen unangenehm.

Thomas: (murmelt Unverständliches). Kann sein, dass es bei männlichen Künstlern so was gibt. Bei Xavier Naidoo ist das sicher so. Oder zum Beispiel bei Guns and Roses oder Bon Jovi.

Katja: Mit Bon Jovi vergleichst du dich vollkommen zu Recht.

Thomas: Neinneinnein!! Ich vergleich mich nicht mit dem! Nicht, dass du das jetzt falsch verstehst!

Katja: Ich wollte dich nur aus der Reserve locken.

Thomas: (streng) Soso! Nein, mit keinem von denen vergleich ich mich. Das sind eben nur auch Künstler, die viele weibliche Fans haben.

Katja: Gute Künstler.

Thomas: Ja, find ich auch.

Auf der nächsten Seite: Thomas und die Quoten

Ein entspannter Superstar

Ein entspannter Superstar

Katja: Wusstest du wenigstens, dass Zuschauer aller Altersklassen auf dich stehen?

Thomas: Das hab ich inzwischen mitgekriegt.

Katja: Deine Mutter ist ja mal von einer 90-jährigen Dame angesprochen worden, die ein Fan von dir war...

Thomas: Hat sie mir erzählt. So etwas freut mich. Es gibt auch eine über sechzigjährige Dame, die ist ein absoluter Elvis Fan, und sie hat gehört, dass ich auch ein bisschen auf Elvis stehe. Sie möchte mir gern eine Original- Autogrammkarte von Elvis Presley schenken, sie hat zwei oder drei davon.

Katja: Die wirst du hoffentlich annehmen!

Thomas: Ich möchte sie so gern haben! Ich komm mir nur komisch dabei vor, einfach so ein Autogramm abzustauben.

Katja: Kann es denn wirklich sein, dass du erst seit DSDS so einen Erfolg bei Frauen hast? Das muss doch schon vorher mal jemand gemerkt haben. Haben sich vielleicht auf Parties, wo du eingeladen warst, immer auffallend viele Mädchen aufs Klo zurückgezogen und geheult?

Thomas: (schweigt schon wieder). Neeeee. Das nicht. Ich war zwar jetzt keiner, der irgendwie Schwierigkeiten hatte, eine Freundin zu finden. Aber ich bin kein Casanova. Ich will nicht jede Frau ins Bett kriegen, oder so. Das bin nicht ich! Ich bin eher ein Beziehungsmensch. Ich hab keinen Bock auf One-Night-Stands.

Katja: Es gibt aber wahrscheinlich einige, die das versuchen.

Thomas: Ich will nicht, dass die das versuchen. Ich weiß auch nicht, ob es jemand versucht, ich schau da drüber weg. Ich merk das gar nicht.

Katja: Hast du jemals von deinen hohen Anruferquoten gewusst? Du warst ja von vorneherein der unschlagbare Favorit bei DSDS.

Thomas: Nein, hab ich nicht gewusst.

Katja: Haben wirklich alle dicht gehalten?

Thomas: Ja. Das ist ja erst eine Woche später rausgekommen, als RTL die Quoten auf den Tisch gelegt hat.

Katja: Warst du da baff?

Thomas: Total. Die haben mich ja auch schon zweimal nach vorne geholt, weil ich angeblich ein Wackelkandidat war. Ich hab das geglaubt. Und als dann die Quoten rauskamen, hab ich gedacht, das gibt's doch gar nicht! Warum musste ich denn dann nach vorn?!

Katja: Sonst wär ja aufgefallen, dass du der Favorit bist.

Thomas: Aber was ist denn das für eine Logik?

Auf der nächsten Seite: Thomas und die Schönheits-OP

Katja: RTL-Logik. Ich dachte, DU kannst die mir erklären!

Thomas: Keine Ahnung. Ich beantworte Fragen für RTL nicht, das ist ja auch nicht mein Recht.</antwort >

Katja: Du hast nie das Gefühl gehabt: Jetzt könnt ich gewinnen, jetzt könnte mein Leben anders werden?

<antwort name = "Thomas">Das hab ich nie gedacht!</antwort >

Katja: Was hast du denn gedacht?

<antwort name = "Thomas">Eigentlich hab ich jedes Mal gedacht, heute kann alles vorbei sein.</antwort >

Katja: Das ist mir jetzt furchtbar peinlich, aber ich hab mich ja ein bisschen in dich verliebt wegen deines Casting-Videos.

<antwort name = "Thomas">Danke!</antwort >

Katja: Wann ist das eigentlich gedreht worden, vor oder doch nach dem Casting, als fest stand, dass du weiter bist?

<antwort name = "Thomas">Danach natürlich. Die konnten ja nicht von allen 30 000 Kandidaten vor dem Casting so einen Clip drehen, das ist doch klar, sonst würden die wahrscheinlich bis heute noch da sitzen und filmen.

Katja: Jedenfalls fand ich dich, genau so, wie du warst, toll. Beruhige uns bitte und sag, dass du keine Schönheitsoperation vornehmen lassen wirst.

Thomas: Mach ich auch nicht.

Katja: Warum hast du das dann erzählt?

Thomas: Hab ich ja nicht.

Katja: Nicht?

Thomas: Nee, das hat sich ein Reporter der berühmten Tageszeitung ausgedacht.

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Katja: Gut, dass ich gefragt habe.

Thomas: Ich wurde dreimal an den Nebenhöhlen und Stirnhöhlen operiert. Diese Operationen waren ein Muss, sonst hätte ich keine Luft mehr bekommen. Und nach der letzten OP habe ich auf einem Auge leicht verschwommen gesehen, es haben sich so Verfärbungen an den Augenlidern gebildet und meine Tränendrüse hat sich entzündet. Der Hautarzt sagte, die Verfärbungen könnte man weglasern lassen. Das hab ich dann auch gemacht. Aber dann kamen die trotzdem wieder. Und ich sagte, nee, noch einmal nehm ich diese Strapazen nicht auf mich. Und bei meinem Videodreh in Oberhausen im Gasometer stand halt plötzlich so ein Typ von dieser Zeitung da und hat mich gefragt, ob ich die Augengeschichte machen lassen wollte. Da gäbe es jetzt ja neue Methoden. Und ich sagte: Nein, mach ich nicht. Und dann hat er mir das Wort im Mund umgedreht.

Katja: Das hat dich ja doch nicht kalt gelassen!

Thomas: Mehr sag ich dazu nicht. Na, aber dieses Interview macht ja Spaß . Kommt eben immer drauf an, wen man da gegenüber sitzen hat. So ist das auch bei den Radiostationen. Ich sag mal, wenn ich jetzt dahin gucken würde und du gelangweilt in genau die entgegen gesetzte Ecke, und wir müssten uns trotzdem unterhalten, dann würde ich einfach nach Hause gehen. Aber mit dir kann man ja locker reden und ich hoffe, du mit mir auch.

Katja: Ich kann total locker mit dir reden, obwohl ich so aufgeregt bin!

Thomas: Dann ist doch alles supi!

Katja: Eine Leserin hat uns geschrieben, du mögest bitte bald heiraten oder dich wenigstens verlieben, dann wäre sie nämlich von ihrer Schwärmerei erlöst. Kannst du sie erlösen?

Thomas: (lacht noch mehr) Nein, tut mir leid! Jetzt bin ich im Sitzsack nach unten gerutscht. Schon ein eigenartiges Mobiliar.

Katja: Und ich sitz einen halben Meter über dir. Das ist unpassend. Diese Sitzsäcke versauen mir mein Interview. Aber das ist ja jetzt eh zu Ende.

Thomas: Ach für ne Party wären die aber gut. Und stimmt, leider muss ich jetzt gehen.

Katja: Ich werde bei deinem nächsten Konzert in der ersten Reihe stehen und kreischen.

Thomas: Wirklich? (lacht sich kaputt)

VIDEO: Thomas Godoj singt "Love is You"

Fotos: Marcus Höhn

Kommentare (2)

Kommentare (2)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Habe das Interview nach langer Zeit wieder gelesn und mich gut amüsiert! Thomas muß man einfach mögen !!!

    Mich interressiert, ob Katja Jührend wirklich kreischend in der 1. Reihe gestanden hat !!!!!!
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Ein herrliches Interview und nach drei Jahren noch immer genial, nachzulesen. Mir laufen teilweise die Tränen vor lauter Lachen.



    Wird es ein zweites Interview geben? Immerhin nimmt Thomas Godoj nun sein drittes Album auf und im Sommer stehen bereits einige Auftritte fest!

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