Gute Nachricht für Tierfreunde: Dieses Gesetz war überfällig!

Endlich Hilfe für Hunde in Lebensgefahr: Ein neues Gesetz in den USA findet einen ungewöhnlichen Weg gegen Tierquälerei.

Der Anblick zerreißt einem das Herz: ein Hund, am Ende seiner Kräfte, eingesperrt in einen völlig überhitzten Wagen; der Besitzer ist nirgendwo zu sehen. Lange wird das Tier wohl nicht mehr überleben - aber was soll man tun?

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Im US-Bundesstaat Tenessee ist es seit Anfang Juli legal, ein Auto aufzubrechen, wenn es in der Sonne steht und ein Hund alleine darin ist. Wenn also ein Passant sieht, wie ein Tier in einem völlig überhitzten Wagen leiden muss, darf er (oder sie) umgehend das Fenster einschlagen und den Hund retten. Ärger oder gar eine Anzeige muss höchstens der Hundehalter fürchten, der sein Tier in Lebensgefahr zurückgelassen hat. Grundlage war das "Good Samaritan Law", das ursprünglich nur für im Auto eingesperrte Kinder galt, und nun auf Tiere ausgeweitet wurde.

50° und mehr: Todesfalle Sonnen-Parkplatz

Noch viel zu oft wird unterschätzt, wie sehr sich Autos in der Sonne aufheizen können. An einem sonnigen Tag sind bereits nach zehn Minuten 40 Grad erreicht. Und die Temperaturen klettern unaufhaltsam weiter, sodass im Fahrzeuginneren schnell über 50 Grad herrschen. Wie unangenehm das wirklich ist, wird durch diesen kleinen Test schön illustriert: Eine Auswahl von Freiwilligen versucht, zehn Minuten in einem in der Sonne geparkten Wagen durchzuhalten.

Video: Zehn Minuten Hitzefalle

Für Hunde, die noch viel stärker unter Hitze leiden als Menschen, ist das Risiko noch größer: Oft können sie bereits nach wenigen Minuten in einem in der Sonne geparkten Auto sterben.

Das neue Gesetz beschützt beherzte Helfer, solange sie sich an ein paar Grundregeln halten (schauen, ob der Fahrzeugeigentümer in der Nähe ist, Polizei rufen). Aber auch, wenn das aus Zeitgründen nicht möglich sein sollte, muss sich kein Tierfreund Sorgen machen: "Wenn du dich vernünftig verhältst, so wie jede vernünftige Person in dieser Situation, wird dich niemand dafür bestrafen, dass du das Leben eines Tieres rettest", so ein Sprecher der Feuerwehr in Nashville, der das neue Gesetz begrüßte.

heh
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