Tipps gegen den Kater

Wer abends ordentlich gefeiert hat, den begrüßt am nächsten Morgen oft ein fetter Kater. Wir verraten euch, wie das große Katzenjammern nach der Silversterparty ausbleibt und was ihr gegen Kopfschmerzen und Co. unternehmen könnt

Kusch dich, Kater!

Alles dreht sich, der Kopf dröhnt und der Magen gluckert wie ein Abflußrohr. Da war die Partynacht wohl ein bisschen zu wild. Der Blick in den Spiegel macht die Sache auch nicht besser: ein käseweises Gesicht starrt zurück, mit Augenringen, auf die selbst Derrick neidisch wäre. Der letzte Becher Bowle muss wohl schlecht gewesen sein... Mit unseren Anti-Kater-Tipps beugt ihr dem großen Durchhänger vor und kommt wieder auf die Beine.

Viel Wasser trinken

Regel Nr. 1, um einen bösen Kater zu vermeiden, ist eigentlich ganz einfach: Zwischen diversen Alkoholika immer schön ein Wässerchen kippen (am besten zwei Teile Wasser auf einen Teil Alkohol). Denn Alkohol entzieht dem Körper Wasser und bringt den Mineralhaushalt durcheinander. Auch vor dem Schlafengehen noch einmal viel Wasser trinken, und euch bleibt ein Brummschädel am nächsten Morgen erspart.

Leonie Stelzner

Homöopatische Wunderpillen

Auf dem Weg zur letzten Weihnachtsfeier blieb meine Kollegin auf einmal stehen und kramte auf der dunklen Straße in ihrer Handtasche. Schliesslich zog sie ein kleines Röhrchen heraus, aus dem sie jedem zwei winzige Pillen auf die Handfläche schüttelte. "Homöopathische Pillen gegen Kater", meinte sie und mit einem verschwörerischen Grinsen schluckten wir die winzigen Tabletten herunter. Und tatsächlich - trotz ganz eindeutig zu viel Bier und zu vielen Caipis wachte ich am nächsten Morgen ganz ohne Kopfschmerzen auf.

Rahel Dinkel

Fish and Chips als Grundlage

Für ihre Küche sind die Schotten wirklich nicht bekannt. Aber sie wissen, wie man eine ordentliche Grundlage für lange Feiernächte schafft. Mit Fish and Chips, Haggis oder einem fritierten Schoko-Riegel (ja, das gibt es wirklich) im Magen könnte man vermutlich auch Sean Connery unter den Tisch trinken. Das fettige Essen sorgt nämlich dafür, dass der Alkohol nicht so schnell ins Blut geht. Was man in einem Auslandssemester alles lernen kann.

Julia Müller

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Fenster auf für frische Luft

Bevor ich nach einer langen Nacht ins Bett falle, lüfte ich nochmal gut durch. Wenn es nicht zu kalt ist, schlafe ich auch bei offenem Fenster. Die frische Luft tut gut und macht den Kopf frei. Brummt der Schädel am nächsten Morgen trotzdem, hilft etwas Pfefferminzöl gut, sparsam auf die Schläfen gerieben.

Stefanie Wengler

Morgens Rührei & Rollmops

Der Morgen danach startet bei mir immer mit einem großen Frühstück. Herzhaft sollte es sein: mit Rührei, Rollmops und allem drum und dran. Dazu gibt es eine große Kanne Kamillentee -das beruhigt den Magen. Und dann geht es ab an die frische Luft! (Mit Sonnenbrille, wenn's am Abend vorher noch etwas länger war.) Nach einer Stunde ist der Kater wie weggeblasen. Meistens jedenfalls...

Nele Justus

Für Naschkater: Honigbrot

Gib dem Kater Süßes! Süßes? Aber na klar! Nach einer durchzechten Nacht, in der die Drinks eimerweise geflossen sind, will man eigentlich nur eines: schnell wieder nüchtern werden. Da wirkt ein schnödes Honigbrot Wunder. Im Gegensatz zu Marmelade enthält Honig nämlich jede Menge Fruktose. Und das hilft bekanntlich sehr gut dabei, den Restalkohol im Körper abzubauen. Danke, liebe Bienen!

Frauke Hansen

>> Auf der nächsten Seite: Hühnerbrühe, Wasser und Koffein

Wasser Marsch!

Um nach einer langen, hochprozentigen Nacht am nächsten Tag wieder fit zu werden, dusche ich erstmal ausgiebig. Zunächst ganz heiß. Dann drehe ich die Temperatur langsam runter, bis das Wasser schließlich eisig kalt ist. Anschließend ist man hell wach und der Kater wie weggespült.

Julia Abb

Kaffee macht munter

Nach einer langen Partynacht brauche ich Kaffee, und zwar tassenweise. Schön heiß, stark und schwarz muss er sein, dann weckt er die verkaterten Lebensgeister. Hartnäckige Kopfschmerzen vertreibt ein Espresso mit Zitronensaft. Die Mischung schmeckt zwar eklig, aber sie hilft.

Sina Schmitt

Hühnerbrühe hilft

Wenn es mir am nächsten Morgen nach dem Feiern nicht gut geht, gibt es Cola und Hühnerbrühe zum Frühstück. Merkwürdige Kombination, aber hilft immer durch die Kombination von Koffein, Mineralien und Flüssigkeit. Was auch helfen soll: ein Glas Milch mit drei Kalziumtabletten. Na dann, Prost!

Lena Büttenbender

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