Unterhaltung in Serie: Die besten TV-Serien aus New York

Von "Sex and the City" bis "Law & Order": die besten TV-Serien aus New York. Klicken Sie sich durch die Serien-Map - hinter jedem Stern verbirgt sich ein Serien-Highlight.

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Sex and the City

Es gibt Fernsehserien, die sind für Frauen gemacht. Im Fall von "Sex and the City" können allerdings auch Männer SEHR viel lernen!

In "Sex and the City" geht es um Liebe, Spaß, Freundschaft und, natürlich: Sex. Die vier New Yorker Freundinnen Carrie (Sarah Jessica Parker), Samantha (Kim Cattrall), Charlotte (Kristin Davis) und Miranda (Cynthia Nixon) gehen zusammen durch gute und schlechte Zeiten. Im Mittelpunkt steht Carries Kolumne "Sex and the City", in der sie die Höhe- und Tiefpunkte der Freundinnen karikiert. Also, liebe Männer: Spätestens seit "SATC" ist klar: Frauen reden sehr wohl über Sex! Aber wie! Nie zuvor hat man sie innerhalb einer halben Stunde (so lange dauert eine Folge) über so viel Schweinkram reden hören. Intimität gibt es keine. Nicht nur unseren Ohren, sondern auch den Augen wird so einiges geboten. Folge um Folge rückt die Mode in den Vordergrund. Und dann geht es nicht mehr nur darum, Samantha bei ihren Geschichten über multiple Orgasmen zu lauschen, sondern sich auf jede neue Szene mit Carrie in einem neuen, ultraschrillen, sensationellen und total stylischen Outfit zu freuen! Hauptdarstellerin Sarah Jessica Parker mutierte weltweit zur Stilikone und zum Vorbild vieler Frauen und Mädchen. Als Carrie brachte sie uns "Manolo Blahnik" bei.

Vor allem aber die Frauenfreundschaft wurde durch "SATC" revolutioniert. Kaum eine junge Frau, die nicht ganz zufällig genau DREI Freundinnen hatte. "Wisst ihr, wir sind genau wie die Girls aus 'Sex and the City'." Ist klar!

Als 2004 die Geschichte der Serie ein Ende und die vier Frauen zur Monogamie fanden, mussten wir vier lange Jahre auf eine Fortsetzung hoffen. 2008 war es dann endlich soweit: "Sex and the City- Der Film" kam in die Kinos. Wir rannten, stürmten und drängelten uns in die Kinos, zu viert und in High Heels, versteht sich, um zu erfahren, wie es unseren Lieblings-New-Yorkerinnen in deren Sendepause ergangen ist. Und als wir dachten, das Ende des Films wäre DAS ULTIMATIVE Happy End, wurden wir mit einer weiteren Nachricht überrascht: Fortsetzung des Filmes folgt 2010. Trotz Streitereien um hohe Gagen, Zickenkriegen am Set und sonstigem Hollywood-Gehabe: Wir dürfen uns noch mal auf magische Stunden vor der Leinwand freuen - mit unseren besten Freundinnen, natürlich!

Zur Zeit können wir die vier New Yorkerinnen auf Comedy Central sehen (Montag- bis Donnerstagabend).

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Friends

Zehn Jahre lang haben wir mit ihnen gelacht, geweint, gelitten und gefiebert. Wir kannten ihre Geschichten und es war, als würden wir sie persönlich kennen, die "Friends" aus New York.

Monica (Courteney Cox Arquette), Rachel (Jennifer Aniston), Phoebe (Lisa Kudrow), Joey (Matt LeBlanc), Chandler (Matthew Perry) und Ross (David Schwimmer) sind Freunde. Sie wohnen im gleichen Haus und hängen immer im selben Café ab, im "Central Perk". Zehn Staffeln (1994-2004) und 236 Folgen lang haben wir verfolgt, wie jeder in jeden verliebt war, jeder auf jeden sauer war und sie sich wieder vertragen und versöhnt haben.

Es ging um Liebe, Sex, Beziehungen und Karriere, doch vor allem um das gemeinsame Reifen, das Erwachsenwerden und die Freundschaft. Und diese Freundschaft hatte ein sehr, sehr witziges Drehbuch!

Übrigens, zunächst sollte die Serie "Insomnia Café" heißen. Weitere Vorschläge waren unter anderem "Friends like Us" und "Across the Hall". Aber "Friends", so schlicht und einfach, ist perfekt. Ob da wohl noch ein Film in die Kinos kommt? Wir geben die Hoffnung nicht auf. Denn die einzige Möglichkeit, unsere "Friends" regelmäßig zu sehen, ist im Moment der Kauf der Staffeln auf DVD.

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King of Queens

Die Serie "King of Queens" handelt von einem Kurierfahrer aus Queens und seiner Frau, die in einer Anwaltskanzlei in Manhattan arbeitet. Langweilig? Quatsch! Zum Kaputtlachen!

Doug Heffernan (Kevin James), erwähnter Kurierfahrer, ist übergewichtig, tollpatschig und zum Verlieben witzig. Seine Frau Carrie (Leah Remini) hingegen ist schlank, attraktiv, vernünftig und steht mit beiden Beinen im Leben. Kaum zu glauben, aber wahr: Die beiden sind ein unschlagbares Team! Wäre da nur nicht Carries Vater Arthur Spooner (Jerry Stiller), der, nachdem er in der ersten Folge sein Haus niederbrennt, bei seiner Tochter und seinem Schwiegersohn einzieht. Und da haben sie den Salat! Arthur, die ewige Nervensäge, lässt seinen Kindern keine Ruhe, bringt die witzigsten Sprüche und raubt Doug und Carrie den Verstand. Doch auch Dougs Gewichtsprobleme sowie die Höhen und Tiefen der Ehe mit Carrie stehen im Mittelpunkt der Handlung.

Ein paar Fakten nebenbei. Ersten: Es gab neun Staffeln, die von 1998 bis 2007 gedreht wurden, doch aufgrund des großen Erfolgs der Serie wird sie heute noch ausgestrahlt (Montag bis Freitag auf Kabel 1) und als DVD-Box verkauft. Zweitens: Bei "King of Queens" ist man familienfreundlich. Gary Valentine, der in der Serie Dougs Cousin spielt, ist im wirklichen Leben James' älterer Bruder. Auch der Ehemann von Leah hat eine Gastrolle. Er spielt Rico, einen Kollegen von Doug. Drittens: Jerry Stiller ist übrigens der Vater von Comedy-Legende Ben Stiller.

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Bill Cosby Show

Wenn wir früher die "Bill Cosby Show" geschaut haben, kam in jedem von uns so ein wenig Bewunderung auf. Was für eine tolle Familie! Groß, wohlhabend, alle Mitglieder sehen gut aus, sind witzig, liebevoll, teils chaotisch, aber eigentlich sehr organisiert...

Die Serie handelt von der afroamerikanischen Familie Huxtable, die in Brooklyn, New York lebt. Familienoberhaupt Cliff (Bill Cosby), Gynäkologe von Beruf, und seine Frau Claire (Phylicia Rashad), Mitinhaberin einer Anwaltskanzlei, haben ihre fünf Kinder voll im Griff und sind eigentlich durchgehend damit beschäftigt, sich um sie zu kümmern. Das tun sie mit viel Humor und Liebe, sind aber auch relativ streng, was die Erziehung ihrer Kinder angeht. "Die Bill Cosby Show" ist vor allem deswegen so populär, weil sie die alltäglichen Probleme einer Familie porträtiert: Die Kinder haben schlechte Noten, ständigen Taschengeldmangel, streiten sich und sind eifersüchtig. Auch die vorbildlichen Eltern sind nicht perfekt und stellen sich den Tücken des Lebens.

Die "Bill Cosby Show" lief in den USA von 1984 bis 1992. Im deutschen Fernsehen ist sie leider momentan nicht zu sehen, dafür gibt es die Show komplett auf DVD-Box. Bis heute ist die "Bill Cosby Show" eine der erfolgreichsten afroamerikanischen Sitcoms - die Huxtables haben uns neun Staffeln lang unterhalten. In dieser Zeit wurde die Serie für mehr als 80 Preise nominiert, gewann zwei Emmys und zwei Golden Globes. Viele Stars hatten Gastrollen in der "Bill Cosby Show", darunter Alicia Keys, Naomi Campbell, Janet Jackson, Stevie Wonder und Adam Sandler. Für die Rolle der ältesten Tochter Sondra (gespielt von Sabrina Le Beauf) sprach auch Whitney Houston vor. Was aus der wohl geworden wäre, hätte sie diese Rolle bekommen...?

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Will & Grace

Will (Eric McCormack) und Grace (Debra Messing) lernen sich während ihres ersten Semesters an der Columbia University kennen und lieben. Das Problemchen: Will soll schwul sein, das behauptet jedenfalls der gemeinsame Bekannte der Beiden: Jack (Sean Hayes). Anstatt sich zu "outen", fragt Will Grace, ob sie ihn heiraten möchte. Das alles gipfelt in einem fürchterlichen Desaster, da Will sich doch, und das kurz vor der geplanten Hochzeit, zu seiner Homosexualität bekennt. Grace schmeißt ihn raus und beendet den Kontakt. Ein Jahr später treffen sich Will und Grace im Supermarkt wieder und beschließen, Freunde zu werden. So viel zur Vorgeschichte.

Nachdem sich Will und Grace wiedergefunden haben und Grace nach einer weiteren geplatzten Hochzeit ohne Wohnung dasteht, zieht sie zu Will in sein Appartement. Beide lernen, sich zu arrangieren und auf kleinstem Raum miteinander zu leben. Der heimliche Star der Serie ist Grace's Assistentin Karen (Megan Mullally), die zwar mit einem Millionär verheiratet ist, aber ihr Mann taucht kein einziges Mal in den Folgen auf. Karen ist tablettensüchtig, aber unheimlich witzig!

"Will & Grace" lief über acht Staffeln von 1998 bis 2006 und wurde, inklusive Darsteller und Crew, für unglaubliche 230 Preise nominiert (gewonnen hat die Serie 10 Emmys). Auch ist sie bis heute die einzige Sitcom, bei der alle tragenden Rollen mit einem Emmy-Award ausgezeichnet wurden. Derzeit wiederholt der Kabelsender Sat.1 Comedy die Folgen, die ersten drei Staffeln sind außerdem auf DVD erhältlich.

Auch "Will & Grace" hatte schon viele Prominente zu Gast, darunter Alec Baldwin, Jack Black, Cher, Madonna, Britney Spears, Sharon Stone und Jennifer Lopez.

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Gossip Girl

"Gossip Girl's here, your one and only source into the scandalous lives of Manhattans's elite."

Es darf ganz hochoffiziell gelästert werden! "Gossip Girl" zeigt, wie es geht. Die Unbekannte mischt mit ihrem angesagten Blog von der Upper East Side das Leben der jungen New Yorker High Society gewaltig auf. Kein Wunder, denn ihr wird verdammt guter Stoff zum Schreiben geboten. Am liebsten tratscht sie über Serena van der Woodsen (Blake Lively), Blair Waldorf (Leighton Meester), Nate Archibald (Chace Crawford) und Chuck Bass (Ed Westwick) - reiche, verwöhnte und skrupellose Teenager. Die verbringen ihre Zeit nicht etwa in Kinos und auf Bowlingbahnen, sondern treten mit ihren jungen Jahren schon in die Fußtapfen ihrer Eltern und kämpfen um Prestige und Einfluss in den hohen Kreisen der Gesellschaft. Die Mittel: Sehr viel Geld, Intrigen, Machtspiele, Drogen und Sex. Das Revier: Die "Constance Billard"- Privatschule in Manhattan. Als Dan Humphrey (Penn Badgley) und seine jüngere Schwester Jenny (Taylor Momsen) ebenfalls auf diese Schule wechseln, werden die zwei ganz "normalen" Mittelstand-Teenies in den Bann der Clique gezogen und müssen sich vielen Vorurteilen stellen. Das Chaos ist vorprogrammiert, als sich Dan in Serena verliebt. Denn Nate hat schon seit Längerem ein Auge auf die hübsche Blondine geworfen. Eigentlich ist Nate aber seit Kindertagen mit Blair zusammen. Die Crux: Blair und Serena sind beste Freundinnen. Puh! Ganz schön viel Wirrwarr? Das war noch gar nichts! Damit auch jeder über alles Bescheid weiß, hält "Gossip Girl" mit Fotos und Statusmeldungen die Teenies auf dem Laufenden. Und sie wird gefürchtet: Denn nicht alle Geheimnisse sollen ans Licht kommen!

Obwohl es, wie bei vielen anderen Serien, auch hier um Freundschaft, Liebe und Eifersucht geht, setzt "Gossip Girl" in Sachen Jugendserien noch so einiges an Depressionen, Drogen und Sex drauf. Schnell wird hier klar, dass der Schein der perfekten Welt auch trügen kann.

Für Fashionistas ist "Gossip Girl" ein absoluter Augenschmaus. Die Outfits der Darsteller sind jetzt schon legendär, die Styles werden kopiert und besonders Leighton Meester (Blair) und Blake Lively (Serena) lächeln uns von jedem Modemagazin entgegen.

Die Stimme von "Gossip Girl" ist übrigens die von Schauspielerin Kristen Bell. Bisher gab es drei Staffeln - und obwohl wir darauf brennen, zu erfahren, wer das "Gossip Girl" wirklich ist, hoffen wir insgeheim, dass es noch ganz, ganz lange dauern wird, bis wir es erfahren. Die zweite Staffel wird ab dem 7. März 2010 Sonntagmorgen auf ProSieben ausgestrahlt.

"You know you love me. XOXO, Gossip Girl."

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Lipstick Jungle

Auch "Lipstick Jungle" stammt aus der Feder von Candace Bushnell, Autorin von "Sex and the City". Und auch in dieser Serie steht die Freundschaft von drei erfolgreichen New Yorker Frauen im Mittelpunkt: Wendy Healy (Brooke Shields), Geschäftsführerin eines großen Filmstudios, Nico Riley (Kim Raver), Chefredakteurin des erfolgreichen Modemagazins "Bonfire", und Victory Ford (Lindsay Price), eine aufstrebende Modedesignerin. Die Serie handelt vom Leben dieser Frauen, ihren Jobs, ihren Problemen, den Hochs und Tiefs in ihren Partnerschafter, aber auch von Intrigen und Leid. Besonders schön mitanzusehen ist, wie die Freundinnen immer stärker zusammenhalten, egal, was passiert.

Fans von "Sex and the City" lieben auch "Lipstick Jungle". Die Serie ist witzig, dramatisch, unterhaltsam und spannend. Zu schade, dass sie nach nur zwei Staffeln aufgrund "finanzieller Schwierigkeiten" abgesetzt wurde. Auch im deutschen Fernsehen können wir die drei Freundinnen und ihr Leben nicht mehr beobachten.

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How I met your mother

Im Jahr 2030 entscheidet der Architekt Ted Mosby (Josh Radnor), seinen zwei Kindern zu erzählen, wie er ihre Mutter traf. Diese Geschichte beginnt 2005, als Ted mit seinem Studium fertig ist. Sein bester Freund Marshall (Jason Segel), der noch auf dem Weg ist, ein Jurist zu werden, und dessen Langzeitfreundin und Kindergärtnerin Lilly (Alyson Hannigan), verloben sich. Ted beschließt, eine Frau zum Heiraten und Kinderkriegen zu finden - allerdings gestaltet sich die Suche in New York nicht so ganz einfach. Kräftige Unterstützung in Sachen Dating bekommt er von seinem Freund Barney (Neil Patrick Harris), ein selbstgekrönter Womanizer, dem es nur darum geht, Frauen für eine Nacht ins Bett zu bekommen. Gleich zu Beginn verliebt sich Ted in die Fernsehmoderatorin Robin (Cobie Smulders), die allerdings nicht an einer ernsten Beziehung interessiert ist. Sie werden Freunde.

Alle fünf sind eine eingeschworene Clique, die sich alles erzählt. ALLES: Gutes, Schlechtes, Peinliches und Lustiges. In den USA wurden schon vier Staffeln ausgestrahlt, die fünfte läuft gerade und Staffel Nummer sechs ist bereits in Planung. Auch nach der vierten Staffel ist immer noch nicht klar, wie Ted die Mutter seiner Kinder eigentlich getroffen hat, doch die ganze Geschichte bleibt bis dahin spektakulär, unglaublich unterhaltsam und spannend.

"How I Met Your Mother" brilliert übrigens auch mit prominenten Gaststars wie Britney Spears, Heidi Klum, Enrique Iglesias oder Mandy Moore. ProSieben zeigt die Serie immer wochentags im Morgenprogramm.

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Law & Order: New York

"Bei Polizei und Staatsanwaltschaft gelten Sexualverbrechen als besonders abscheulich. In New York City gehören die engagierten Detectives, die in diesen brutalen Fällen ermitteln, zur Sondereinheit für Sexualdelikte. Dies sind ihre Geschichten."

"Law & Order: New York" ist eine Polizei- und Krimiserie und ein Ableger der Erfolgsserie "Law & Order". Seit 1999 beschäftigt sich das Team um Detective Elliot Stabler (Christopher Meloni) und Detective Olivia Benson (Mariska Hargitay) mit der Gewaltbekämpfung im Polizeibezirk 27 in New York. Während sich "Law & Order" mit Verbrechen aller Art beschäftigt, handelt "Law & Order: New York" von der Aufklärung von Sexualverbrechen und Verbrechen an Kindern, die von der Spezialeinheit "Special Victims Unit" behandelt werden.

In den USA sind bereits zehn Staffeln auf DVD erschienen, und noch immer sind die Einschaltquoten hoch. Im deutschen Fernsehen können Sie die Folgen im Abendprogramm von VOX und RTL II verfolgen. In der Reihe von "Law & Order" ist dies die einzige Serie, die regelmäßig auf DVD erscheint. Auch wurde "Law & Order: New York" schon zwölf Mal für den Emmy nominiert.

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The Honeymooners

Ein Klassiker unter den amerikanischen Sketch-Shows: "The Honeymooners" spielt 15 Jahre nach der großen Wirtschaftskrise von 1929 in Brooklyn, New York. Es geht um zwei Ehepaare, die miteinander befreundet sind und im selben Mietshaus leben: Der Busfahrer Ralph Kramden und seine Frau Alice sowie der Kanalarbeiter Edward L. Norton und seine Frau Thelma Trixie kämpfen sich in den wirtschaftlich schwierigen Zeiten so durch. Obwohl die Serie in den 1950er Jahren gedreht wurde, funktionieren die Sketche auch heute noch gut.

"The Honeymooners" gilt übrigens als ein Vorläufer von "Familie Feuerstein". Szenen und Sprüche aus den Sketchreihen werden heute noch in Serien wie "Die Simpsons", "Family Guy" oder "King of Queens" zitiert. Außerdem diente die Sitcom als Vorlage für den Film "The Honeymooners", der 2005 in die Kinos kam.

Derzeit zeigt leider kein Fernsehsender die Serie. Wer dennoch nicht auf die "Honeymooners" verzichten mag, kann die Folgen auf DVD kaufen.

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The Nanny

"The Nanny" ist eine echte Institution in der Welt der Comedy-Serien. Die Sitcom lief von 1993 bis 1999 und erfreute Zuschauer in über 90 Ländern. Noch heute werden Wiederholungen ausgestrahlt, zurzeit am Vormittag auf VOX.

Francine Joy, kurz "Fran", Fine (Fran Drescher), aus Queens, New York, wird von ihrem Verlobten auf die Straße gesetzt und geht von Tür zu Tür, um Make-up zu verkaufen. Als sie bei der Familie Sheffield in Manhattan klingelt, stellt sie der Herr des Hauses, Broadway-Produzent Maxwell Sheffield (Charles Shaughnessy), kurzerhand als Nanny ein. Die lebenslustige, lockere und vor allem sehr, sehr laute Fran eckt an der New Yorker High Society an, gewinnt aber im Lauf der Zeit alle Herzen für sich. Vor allem die der Kinder Maggie (Nicholle Tom), Brighton (Benjamin Salisbury) und Gracie (Madeline Zima) und das des Butlers Niles (Daniel Davis), der genauso neugierig ist wie sie. Fran und Niles teilen ihre Geheimnisse und Freuden miteinander - und ihre Abneigung gegen C.C. Babcock (Lauren Lane), Maxwell's langjährige Geschäftspartnerin, die ganz und gar nicht in Maxwell verliebt ist.

Eine große Rolle spielt auch Frans Familie, die überaus unterhaltsam ist und keine Schmerzgrenzen kennt. Mutter Sylvia (Renée Taylor) geht im Hause Sheffield ein und aus und ist schon seit Jahren damit beschäftigt, ihre Tochter endlich unter die Haube zu bringen. Was nicht ganz so gut hinhaut, da Fran eigentlich in Maxwell verliebt ist. Der allerdings steht erst zum Ende der Serie zu seinen Gefühlen...

Durch die Serie ziehen sich einige Running Gags, die immer wieder auftauchen, wie zum Beispiel Frans Berichte über ihre Verwandten, ihr Talent, ihr Alter zu vertuschen, ihre große Liebe zu allen Berühmtheiten dieser Welt, vor allem zu Barbara Streisand, ihre ständige Einmischerei, ihre ungewöhnlichen Outfits. Am liebsten hören wir die unglaublich witzigen Schlagabtausche zwischen Niles und C.C. oder Fran und ihrer Mutter, wenn diese wieder einmal versucht, eine Diät zu machen. "The Nanny" war elf Mal für den Emmy und zwei Mal für den Golden Globe nominiert. Gewonnen hat die Serie einen Emmy-Award. Auch hier hatten viele Stars Gastauftritte, unter anderem spielten Pamela Anderson, Céline Dion, Whoopi Goldberg, Hugh Grant und Elton John mit.

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Sesamstraße

"Psst, Hey du!" - "Wer, ich?" - "Pssst. Willst du ein 'S' kaufen?" - "Ein 'S'"? - "Genaaauuuu".

Dieser Dialog ist uns mindestens so bekannt wie die Lieder "Der, die, das" oder "Mah-Na-Mah-Na". Woher? Klar: aus der "Sesamstraße"! Die heißt eigentlich "Sesame Street" und liegt in New York. Das Konzept der Kinderserie ist einfach: Kinder sollen etwas lernen, unterhalten werden und auf ihre Weise etwas von der "echten" Welt da draußen mitbekommen. Im Programm der Sender ARD, NDR und KIKA ist die "Sesamstraße" seit Jahren ein fester Bestandteil.

Muppets leben in der "Sesamstraße" Tür an Tür mit Menschen verschiedener Völker. Unsere Lieblinge: der nette Ladenbesitzer Herr Huber, der gelbe Vogel Bibo und der in der Mülltonne hausende Oskar. Der mag nämlich Müll und alles, was schmutzig, stinkig und dreckig ist.

In der "Sesamstraße" zählen vor allem Optimismus, ethnische Vielfalt und Toleranz - und dieses Prinzip behauptet sich schon seit nunmehr über 40 Jahren. Heute wird die Sendung in 140 Ländern ausgestrahlt. In Deutschland allerdings wurde die Handlung ans Publikum angepasst, etwas unpolitischer sollte es sein. Einige amerikanische Figuren wurden ersetzt, darunter Oskar, der bei uns besser bekannt ist als Rumpel. Die "Sesamstraße" ist und bleibt eine der erfolgreichsten Kindersendungen, die auch Erwachsene begeistert - vor allem, weil ihre Kleinen so viel lernen.

Hättet Sie's gewusst? 2005 wurde dem Krümelmonster von dem amerikanischen TV-Sender PBS eine Diät aufgetragen. Seitdem ernährt es sich von Äpfeln, Kohlrabi und Vollkornkeksen. Warum? Weil die amerikanischen Kinder zu dick sind und die "Sesamstraße" einfach mit gutem Beispiel voran gehen soll.

Der grüne Frosch Kermit, der als Moderator für die Sendung fungiert, erhielt einen Stern auf dem berühmten Walk of Fame in Hollywood. Das ist doch mal eine Ehre!

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Futurama

Die Science-Fiction-Zeichentrickserie stammt aus der Feder von Matt Groening, der auch schon "die Simpsons" zum Leben erweckte, und spielt im 31. Jahrhundert. Schauplatz ist der Pizza-Lieferservice "Planet Express" in Neu New York.

Die Geschichte beginnt im Jahr 1999, als der Pizzabote Philip J. Fry aus Versehen in einem Tiefschlaf landet und eintausend Jahre später wieder aufwacht. Er beginnt, bei Planet Express zu arbeiten, findet neue Freunde und stürzt sich gemeinsam mit ihnen in ungewöhnliche Abenteuer. Themen der Serie sind Freundschaft, Liebe, Sex. Eben alles, was junge Erwachsene so interessiert.

Das New York im 31. Jahrhundert weist viele Parallelen zum heutigen New York auf. Zwar heißt der "Madison Square Garden" nun "Madison Cube Garden", das Auto wird vom Schwebemobil abgelöst und die öffentlichen Verkehrsmittel werden von einem System aus Röhren ersetzt, aber Neu-NY ist immer noch eine Stadt voller Probleme: Kriminalität, Armut und Prostitution gehören zur Tagesordnung.

"Futurama" wird von internationalen Kritikern vor allem wegen des Humors gelobt und wurde bereits mit drei Emmys und sieben Annie-Awards ausgezeichnet. Die Serie ist bei uns auf ProSieben zu sehen.

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Texte: Romina Sizerman
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