Wie gut ist "Gregs Tagebuch" als Film?

Greg ist der Held des Comic-Bestsellers "Gregs Tagebuch", das sich weltweit 28 Millionen Mal verkaufte. Viele hatten Zweifel, ob eine geniale Comicfigur mit echten Menschen verfilmt werden kann. Auch Jakob, der 10-jährige Sohn von BRIGITTE-Autorin Beatrix Gerstberger. Er ist ein großer Greg-Fan, besitzt alle Bücher und ging eher zweifelnd in den Film "Von Idioten umzingelt". Lesen Sie seine Kritik:

Unser Filmkritiker: "Greg"-Fan Jakob Gerstberger (10)

Ich mag Greg, weil er lustig ist. Und weil er so alt ist wie ich. Der Junge kennt meine Probleme. Ich habe alle Bücher gelesen. Greg findet alle Erwachsenen peinlich. Das ist ganz meine Meinung. Er beschreibt die Welt mit seinen Augen. Ich guck da schon etwas anders auf die Dinge, aber die Bücher sind gut, weil sie auch kleine Zeichnungen haben, die seine Gefühle wiedergeben. Deshalb dachte ich, dass niemand daraus einen Film machen kann. Wo bitte schön, soll denn da der Witz sein, der liegt doch eindeutig in Gregs Zeichnungen. Und jetzt bin ich überrascht, dass dieser Film so gut ist.

Die Hauptdarsteller sehen zwar nicht aus wie die Zeichnungen, es fehlt auch ziemlich viel vom Gesamttext, aber das macht nichts. Das ist ja wie immer bei Kinofilmen, die aus Bestsellern gemacht werden. Jedenfalls ist der Hauptdarsteller Zachary Gordon ganz der normale Typ, den man sich auch unter Greg vorstellt, klein und etwas dünn, und die Mädchen finden ihn bestimmt auch süß. Das ist mir allerdings ziemlich egal. Jedenfalls finde ich, dass Hollywood alle Tagebücher von Greg verfilmen sollte. Anfangs war ich dagegen. Aber manchmal ändert man ja seine Meinung.

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