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Zwölf Dinge, die am PC Spaß bringen


Arbeitsplatz, Spielgerät, Fenster zur Welt: Das Internet hat den nüchternen Computer zur virtuellen Wundertüte gemacht. Wir haben eine Liste von Dingen zusammengestellt, die am PC Spaß bringen, nützlich sind oder einfach nur unterhalten.

Der Quickie am PC

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Ein kurzes Computerspiel am Arbeitsplatz eignet sich prima als schöpferische Pause. Das bestätigen sogar Arbeitspsychologen. Kleine Auszeiten seien positiv, weil sie der Erholung und Motivation dienen würden. Wenn man es denn nicht übertreibt! Na, dann also ran an den Rechner und Spaß haben. Ein nettes Bürospiel ist zum Beispiel Bribubble. Man feuert auf bunte Blasen und bringt sie mit Geschick zum Platzen Bribubble. Mehr Spiele und Klassiker wie Tetris oder Pong findet man unter www.freegames.de oder www.onlinespiele.org.

Do you speak english?

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Das World Wide Web ist eine wunderbare Fundgrube für alle möglichen Informationen. Die findet man aber nicht nur auf deutschen Seiten, sondern manchmal nur auf englischen. Da ist es schon praktisch, wenn man schnell nachschlagen kann, was bestimmte Begriffe bedeuten.

Das deutsch-englische Web-Wörterbuch LEO hat einen Bestand von rund 400.000 Einträgen. Nach dem Erfolg (bis zu zehn Millionen Anfragen pro Tag) der englischen Version gibt es das Wörterbuch nun auch in einer französischen, spanischen, italienischen und sogar chinesischen Ausgabe. Netter Service: Für das Englische und Französische kann man sich sogar die korrekte Aussprache anhören.

Und jetzt das Wetter...

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Auch wer die meiste Zeit des Tages vor dem Computer verbringt, muss oder möchte mal an die frische Luft. Die amtliche Seite für Wetterauskünfte jeder Art ist die des Deutschen Wetterdienstes: Hier findet man nicht nur das aktuelle Deutschlandwetter und Prognosen für die kommenden Tage, sondern kann auch schauen, ob in Sydney die Sonne scheint. Auch eine Linksammlung zu weltweiten Wetterdiensten hält die Seite bereit. Wer dabei vom Fernweh gepackt wird, kann sich natürlich auch per Webcam Sonne und Regen zeigen lassen, zum Beispiel auf www.wetteronline.de. Einige Webcams sind allerdings tückisch wie die im Pearl Beach Resort auf Bora Bora: Ein Blick auf den Strand und man möchte sofort ins Flugzeug steigen...

Google-Desktop

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Sieht es auf Ihrer Festplatte wie bei Hempels unterm Sofa aus? Vertrödeln Sie regelmäßig kostbare Zeit bei der Suche nach bestimmten Dokumenten, die in irgendwelchen Ordnern abgelegt sein müssen? Das kostenlose Suchprogramm Google Desktop hilft beim Durchforsten Ihres Rechners. Das Programm findet Suchbegriffe auch in Daten, E-Mails, Musiktiteln und Fotoinformationen. Als extra Bonus bietet Google Desktop auch unter Windows XP eine Seitenleiste, in der sich ein ständig erreichbares Suchfeld und diverse Miniprogramme ("Gadgets") befinden. Den Dienst erreichen Sie über die Startseite von Google. Einfach auf "mehr" und "noch mehr" klicken, dann finden Sie das Tool in der linken Spalte. Eine spezielle Software ist für die Registrierung nicht notwendig.

Besser als das alte Küchenradio

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Fast zu schön um wahr zu sein: Das kostenlose Internetradio Last fm spielt nur Musik, die Sie mögen. Und so funktioniert es: Zunächst müssen Sie sich als Teilnehmer registrieren. Danach erstellt man ein persönliches Profil, in dem man etwa seine musikalischen Vorlieben angibt. Das Programm lernt dadurch, welche Musik man mag und stellt dann ein individuelles Lieblingsprogramm zusammen. Dabei empfiehlt es auch neue Titel und Interpreten, so dass man seinen musikalischen Hintergrund erweitern kann. Darüber hinaus trifft man auf der Seite Musikfans mit ähnlichem Geschmack. Über 80 Millionen Songs und rund 150.000 MP3-Songs stellt Last.fm bereit. Wetten, dass es sich mit Ihrer Lieblingsmusik gleich beschwingter arbeiten lässt?

RSS: Richtig schnelle Schlagzeilen

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Hinter der kryptischen Abkürzung RSS verbirgt sich eine pfiffiger Service, den viele Websites anbieten und von immer mehr Surfern genutzt wird. Richtig heißt es "Really Simple Syndication" und bedeutet soviel wie richtig einfache Verbreitung. Mit einem RSS-Dienst können Sie sich die aktuellen Inhalte Ihrer Internet-Lieblingsseiten anzeigen lassen. Auch BRIGITTE.de bietet einen Nachrichtenticker an, der ohne großen Aufwand abonniert werden kann. Praktisch: Mit den meisten Internet-Browsern können RSS-Nachrichtendienste überall gelesen werden.

Huch, was ist mit dem Bildschirm los?

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Seit einer Stunde schon gähnt Ihre Kollegin am PC gegenüber laut und vernehmlich. Mit einem Scherzprogramm können Sie ihre Müdigkeit ruckzuck vertreiben. Einfach in einem unbemerkten Moment an den fremden Rechner huschen und mit ein paar Mausklicks den digitalen Streich installieren. Gut zum Veräppeln geeignet ist zum Beispiel das Programm "Desktop Fun" www.altarsoft.com. Die Software legt einen unscharfen Filter über die Oberfläche, lässt ihn flackern oder löst den Bildschirm in kleine Pixel auf. Mal schauen, ob Ihre Kollegin dann immer noch gähnt. Mehr kostenlose Scherzprogramme finden Sie unter www.gutetaten.com. Übrigens: Die digitalen Späße sind vollkommen harmlos und richten keinen Schaden an.

Gratis Bildschirmschoner

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Schön, praktisch, unterhaltsam: Für jeden Geschmack gibt es einen passenden Bildschirmschoner. Wer sich zum Beispiel fit halten möchte, kann dies mit dem Bildschirmschoner der Hobbythek tun. Das kleine Sportprogramm zeigt einfache Übungen fürs Büro. Eine Riesenauswahl von Gratis-Bildschirmschonern bietet softwareload.de, darunter die "Matrix"-Zeichenfolge, ein 3D-Gruselfriedhof oder die Weltuhr. Unser Favorit: Schoner mit den faszinierenden Weltraumbildern, die das Weltraumhoroskop Hubble seit 1990 zur Erde funkt. Mehrere Varianten gibt es kostenlos unter www.bestfreewaredownload.com zum Herunterladen.

Lesezeichen im Internet

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Sie planen mit weit verstreuten Freunden einen Urlaub. Beim Surfen entdecken Sie eine Internetseite mit einem schnuckeligen Hotel, das super passen würde. Jetzt könnten Sie natürlich Ihren Freunden per E-Mail einen Link mit der Seite schicken. Einfacher geht es mit Lesezeichen (engl. Bookmarks) im Internet, auf die Ihre Freunde ebenfalls Zugriff haben. Möglich machen das spezielle Internetdienste, die Lesezeichen verwalten und speichern. Dienste wie Mr. Wong oder Google Bookmarks erfordern eine einmalige Registrierung. Danach können Sie Internetseiten dort abspeichern, verschicken und verwalten. Der Clou: Sie können Ihre Lieblingsseiten mit anderen teilen und Links austauschen. Auf diese Weise treffen Sie im Internet andere Menschen, die gleiche oder ähnliche Lesezeichen abgespeichert haben. "Social Bookmarks" werden diese Art von Lesezeichen genannt.

Web 2.0.-Ruheraum

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Natürlich ist es schön, vom Rechner aus mit allen möglichen Menschen in Kontakt zu treten, zu chatten und zu bloggen. Aber manchmal braucht man selbst im Web 2.0 seine Ruhe. Diesem Bedürfnis kommt der virtuelle Ruheraum alleinr.de entgegen. "Endlich allein" heißt es zur Begrüßung. Und weiter: "Hier müssen nichts tun. Sie melden sich nicht an. Sie kommentieren nicht, Sie knüpfen keine Kontakte." Wenn man weiter nach unten scrollt, wird die Seite gänzlich schwarz. Für die Gelegenheitsaustistin in uns allen.

Aktion saubere Tastatur

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Manche Dinge möchte man eigentlich gar nicht genau wissen. So hat eine amerikanische Studie ergeben, dass sich auf einer Computertastatur 400 mal mehr Bakterien tummeln als auf einem Toilettensitz. Gönnen Sie also Ihrem Computer einen Frühjahrsputz. Als erstes müssen Sie alle Geräte ausschalten. Den Bildschirm reinigen Sie am Besten mit einem Microfasertuch. Mit etwas alkoholfreiem Reiniger befeuchten und die Oberfläche des Bildschirms mit sanftem Druck abwischen. Die Tastatur ist meist stärker verschmutzt. Als erstes umdrehen und schütteln. Mit Druckluftspray entfernen Sie Krümel, Staub und Dreck aus den Zwischenräumen. Anschließend Wattestäbchen mit einem Kunsttoffreiniger tränken und die Tastaturköpfe säubern. Den Staub im Innern des Rechners kann man ebenfalls mit Druckluftspray wegpusten.

Green IT

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Der Strom wird teurer und die Rohstoffe knapper. Alles gute Gründe, um auch beim Computer Strom zu sparen. Was Sie selbst tun können: Verzichten Sie auf den energieraubenden Stand-by-Modus. Schließen Sie lieber Ihren Rechner an eine abschaltbare Steckerleiste an. Achten Sie beim Kauf von Geräten auf Umweltsiegel wie der "Blaue Engel" oder "Energy Star", die recyclingfähige Computer und Strom sparende Geräte kennzeichnen. Bevorzugen Sie Notebooks: Tragbare Computer verbrauchen etwa zwei Drittel Watt weniger als Schreibtischrechner.

Text: Elke Polomski Fotos: Corbis (1), Screenshots

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