Es ist wieder soweit! Hier erfahrt ihr ALLES über die Oscars 2017

Am 26. Februar werden die Oscars 2017 verliehen. Wer ist bei den 89. Academy Awards dabei, warum heißt der Oscar eigentlich Oscar und weitere Fun-Facts - das verraten wir euch hier.

Oscar 2017: Alle Nominierungen im Überblick!

Sie stehen fest: die Nominierten für den Oscar 2017. Welche Filme im Februar abräumen könnten und welche Stars auf den heiß begehrten Goldjungen hoffen dürfen, verraten wir euch hier:

Oscars 2017

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Oscars 2017: DAS sind die Nominierten für die begehrteste Trophäe der Welt!

Viele Experten sind sich einig: "La La Land" wird in vielen Kategorien das Rennen machen. Sollte es ihm gelingen, aus neun der insgesamt 14 Nominierungen als Sieger hervorzugehen, und sich so unter anderem den Oscar für den besten Film, die beste Regie, die beste Kamera und die beste Filmmusik zu sichern, würde er damit im ewigen Oscar-Olymp auf die vorderen Plätze rutschen.

Wir dürfen also gespannt sein, wie viele Goldmännchen der Film am Sonntag gewinnt. Die Preisverleihung könnt ihr übrigens in unserem Newsticker in der Oscar-Nacht live verfolgen.

Nach 10 Jahren: Endlich wieder ein deutscher Film im Oscar-Rennen

Es wäre wirklich eine Sensation und allzu schlecht stehen die Chancen nicht. Die Tragik-Komödie 'Toni Erdmann' ist auf dem besten Wege für den 'Auslands-Oscar' bei den Oscars 2017 nominiert zu werden.

Jedes Jahr kommen Bewerbungen aus 85 Ländern für den besten nicht-englischsprachgen Film. Einige hundert Academy-Mitglieder wählen daraus die besten neun Produktionen aus, die es schließlich auf die begehrte Shortlist schaffen. Vierzig ausgewählte Academy-Mitglieder sehen sich alle neun Filme daraufhin erneut an und entscheiden, welche fünf für einen Oscar 2017 nominiert werden. 

'Toni Erdmann' von Regisseurin Maren Ade hat es bereits auf die Shortlist geschafft und glaubt man US-Star-Produzent Mark Johnson dürfte auch die letzte Hürde kein Problem werden: „Alle hier lieben diesen Film“, soll er gesagt haben. Jetzt heißt es Daumen drücken, am 24. Januar werden die Nominierten für die Oscars 2017 bekannt gegeben! 

Hier erfährst du alles, was du über die Oscars 2017 wissen musst!

Alle Jahre wieder freut sich das Who is Who der Filmindustrie und Millionen Menschen vor den Bildschirmen auf die glamouröseste und wichtigste Preisverleihung der Welt: die Academy Awards, besser bekannt als die Oscars! Bereits zum 89. Mal wird die goldfarbene Trophäe am 26. Februar 2017 in Los Angeles an die besten der Besten verliehen.

Schauspieler, Regisseure, Masken – und Kostümbilder – sie alle hoffen in diesem Jahr auf die Oscars 2017. Denn wer den Award gewinnt, zieht damit auch mit einem One-Way-Ticket in den ewigen Hollywood-Olymp ein, wo sich die großen Stars genüsslich im Ruhm und der Ehre sonnen dürfen.

Das waren die Gewinner 2016

Die neuesten Mitglieder dieses elitären Clubs sind die Preisträger vom letzten Jahr. Allen voran Jetztnichtmehr-Pechvogel Leonardo DiCaprio, der den Oscar als bester Hausptdarsteller nach zahllosen Oscarnominierungen (eeeendlich!) entgegennahm und Brie Larson, die den Preis als beste Hauptdarstellerin einheimste. Mark Rylance und Alicia Vikander gewannen den Oscar als beste Nebendarsteller.

Der Film "Spotlight" sahnte ebenfalls ordentlich ab und gewann in den Kategorien ‚bester Film’ und ‚bestes Drehbuch’. Und wer zieht im Februar nach? Die Nominierungen für die Oscars 2017 in den über 30 Kategorien werden am 24. Januar bekanntgegeben.

Übrigens kommt nicht jeder Film in die engere Oscar-Auswahl. Berücksichtigt werden nur Produktionen, die zwischen dem 01. Januar und dem 31. Dezember des vorangegangenen Jahres im Gebiet von Los Angeles County erstmals mindestens sieben Tage lang in einem öffentlichen Kino gezeigt wurden. Wer sich wohl für die Oscars 2017 qualifiziert hat?

Gleicher Preis, neuer Moderator

Genauso spannend wie die Frage nach den Oscar-Nominierten ist auch die Wahl des Moderators. Immerhin fiebern jedes Jahr fast 45 Millionen Zuschauer mit ihren Idolen mit – und die wollen schließlich unterhalten werden. Das Rennen für die Oscars 2017 machte deswegen US-Talkmaster und Komiker Jimmy Kimmel. Es ist das erste Mal, dass ein Late-Night-Show-Moderator durch die Academy Awards führt – aber zum Glück lernte man in den vergangene Jahren ja dazu, denn in Sachen Moderation mussten die Oscars schon viel Kritik einstecken.

Und Erfahrung hat Jimmy Kimmel zum Glück zu Genüge. Er führte schon zweimal durch die Emmy-Verleihung und stand auch schon bei den American Music Awards als Moderator auf der Bühne. Was kann bei den Oscars 2017 also schief gehen? Immerhin muss er ja NUR das anspruchsvolle Publikum im Saal und die Millionen Zuschauer Zuhause entertainen – nur kein Druck, Jimmy!

Das sind die größten Oscar-Gewinner aller Zeiten

Er ist der Vater unserer liebsten Märchenfilme, der Erfinder der coolsten Zeichentrickfilme und der bis heute größte Abräumer bei den Oscars (völlig zu Recht, wie wir finden!). Keiner hat je so viele Goldjungen gewonnen, wie Walt Disney. Der amerikanische Filmproduzent musste zu Hause sicher ganz schön anbauen, um seine 26!!! Trophäen unterzukriegen. 37 Mal war er insgesamt nominiert – das macht ihm keiner nach!

Außer vielleicht Tom und Jerry. Das lustigste Comic-Paar der Welt konnte nämlich auch schon einige Academy Awards einheimsen. Sieben Oscars gehen auf das Konto des tierischen Duos und machen sie damit zu den am häufigsten ausgezeichneten Trickfilmstars aller Zeiten (das muss man ihnen erst mal nachmachen!).

Der Herzschmerz-Klassiker ‚Titanic’ kann darüber nur müde lachen. Der Blockbuster von James Cameron holte sich 1998 14 Oscarnominierungen und gewann am Ende sage und schreibe elf Trophäen – unter anderem als ‚bester Film’. Ebenfalls elf Trophäen heimsten auch die Streifen ‚Ben Hur’ (1960) und ‚Der Herr der Ringe – die Rückkehr des Königs’ (2004) ein – unglaublich!

Katharine Hepburn und Meryl Streep haben ein Oscar-Abo!

Doch auch einige Schauspieler sind oder waren quasi Dauer-Gast auf der berühmtesten Bühne der Welt und haben praktisch ein Abo auf die Oscarnominierung. Ikone Katharine Hepburn zum Beispiel konnte satte vier Oscars ihr Eigen nennen. Doch die Hollywood-Konkurrenz schläft nicht und so sind ihr bis heute einige Stars dicht auf den Fersen. Hollywoods Grand Dame und Liebling der Zuschauer, Meryl Streep, hörte bereits dreimal den legendären Satz „And the Oscar goes to ...“.

Sie hat zwar bis jetzt nicht die meisten Oscars im Regal stehen, aber noch niemand durfte sich über so viele Nominierungen freuen wie sie. 19 Mal schon saß Frau Streep in der ersten Reihe des Dolby Theatres und hoffte auf einen Academy Award. Drei Oscars räumten bis jetzt übrigens auch Jack Nicholsen, Daniel Day Lewis, Walter Brennan und Ingrid Bergmann ab.

Ist der Oscar wirklich aus Gold?

Nicht ganz! Der Oscar besteht aus einem Gemisch aus Nickel, Kupfer und Silber und ist mit 24 karätigem Gold überzogen (immerhin!). Dazu ist die Statue 34 Zentimeter groß und wiegt satte vier Kilo. Klar, dass der Goldjunge nicht ganz billig ist - der Materialwert beläuft sich auf rund 300 US-Dollar. Also ganz schön happig, was die Stars bei den Oscars 2017 wieder schleppen müssen.

Warum heißt der Oscar eigentlich Oscar?

Der Aademy Award hieß nicht immer Oscar. Den genauen Ursprung des Namens weiß man allerdings auch nicht wirklich. Bis heute kursieren vier Geschichten darüber, wie der berühmte Goldjunge zu seinem Namen kann.

  • Version 1: Ein Mitglied der Academy soll beim Anblick des Goldjungen gerufen haben: „Der sieht ja aus wie mein Onkel Oscar!“
  • Version 2: Filmkolumnist Sidney Skolsky meinte Zeit seines Lebens, er habe sich den prägnanten Namen ausgedacht.
  • Version 3: Schauspiel-Ikone Bette Davis soll den Goldjungen einmal mit ihrem Ehemann Oscar Nelson verglichen haben.
  • Version 4: Walt Disney hat angeblich mal gehört, dass jemand den goldenen Ritter mit Schwert ‚Oscar’ nannte. Er dachte, dass sei der offizielle Name der Trophäe und bedankte sich bei der Verleihung anschließend für seinen ‚Oscar’.

Und, welche Geschichte glaubt ihr?

Weitere Fun-Facts zu den Oscars

In Redelaune? Pech gehabt!

  • Auch eine Danksagung muss mal ein Ende haben. Nachdem sich Halle Berry 2002 ewig lange für ihren Oscar bedankte (sie hat ganze 32 Mal ‚Danke’ gesagt – jaaa, es gibt Menschen, die sowas zählen!), hat die Academy die Redezeit der Gewinner auf 45 Sekunden verkürzt. Danach wird der Preisträger einfach vom Orchester übertönt und wenn das auch noch nicht recht, wird eben sein Mikro auf stumm geschaltet – brutal, oder? Fast jedes Jahr gibt es einen, der sich nicht an die 45 Sekunden hält, wir sind gespannt, wer auch bei den Oscars 2017 wieder nicht zum Punkt kommt.

Spinksen streng verloten!

  • Dass die Preisträger bei der Verleihung verkündet werden, war nicht immer so. Bis 1941 wurden die Gewinner immer schon vorab bekannt gegeben. Weil das aber ganz schön langweilig war, entschied man, die Namen in versiegelte Umschläge zu packen, die dann erst live auf der Bühne das erste Mal geöffnet werden durften. Es bleibt also auch bei den Oscars 2017 weiter spannend – uuuuhhh! Das Ganze ist übrigens wirklich streng geheim. Außer der Academy-Jury wissen nur die zuständigen Notare der Witschaftsprüfungsgesellschaft Bescheid, welche Namen sich in den Umschlägen verbergen.

Mitgehangen, mitgefangen - den Oscar wird keiner mehr los

  • Nur ein blöder Staubfänger? Jeder Oscar-Gewinner muss seit 1950 einen Vertrag unterschreiben, der es ihm untersagt, seinen Goldjungen zu verhökern. Einzige Ausnahme: Wenn man der Academy anbietet, den Oscar für einen Dollar zurückzukaufen und diese ablehnt, darf man den Goldjungen abstoßen.

Dumm gelaufen: Dieser Oscar wurde vor allen Augen gestohlen

  • So weit kam Alice Brady gar nicht erst. Der Armen wurde ihr Oscar 1938 nämlich live auf der Bühne gestohlen. Die Schauspielerin hatte sich den Fuß gebrochen und konnte ihren Oscar deswegen nicht selber in Empfang nehmen. Dafür schlich sich ein Betrüger in die Verleihung und nahm den begehrten Goldjungen für sie in Empfang – und verschwand spurlos. Ihr Oscar wurde nie gefunden, stattdessen bekam Brady später ein Duplikat – schwacher Trost!

Jedes Glas zählt - denn auch Stars dürfen nicht einfach so aufs Klo!

  • Ganz blöd wird es übrigens, wenn man mal aufs Klos muss (jaaa, selbst Hollywoods Elite muss mal pinkeln ...), denn das ist bei einer Live-Übertragung gar kein so leichtes Unterfangen. Damit der Saal auch bei den Oscars 2017 immer gut gefüllt aussieht, müssen Stars wie Meryl Streep oder Leonardo DiCaprio also warten, bis ein sogenannter Platzfüller ihre Sitze einnimmt. Tja, da überlegt man sich doch zweimal, ob das fünfte Glas Schampus noch in die Blase passt, oder?

Es lohnt sich auch zu „verlieren“

Denn mit leeren Händen geht auch bei den Oscars 2017 wieder keiner nach Hause. Allein bei der Verleihung 2016 wurde jedem eine Goodie-Bag im Wert von umgerechnet 225.000 Euro überreicht. Bitte was? Darin befanden sich dann so nette Aufmerksamkeiten wie eine Luxus-Reise (Wert 49.000 Euro), ein Jahresabo für einen Audi-Leihwagen (Wert 40.000 Euro), unzählige Beauty-Treatments (Wert sooooo viele tausend Euro) und und und.

Ebenfalls schön waren im letzten Jahr aber auch die personalisierten M&Ms (Wert 270 Euro), das Geschenkset ‚The Welcomer’ von Joseph's Toiletries inklusive sechs Paketen Toilettenpapier( Wert 250 Euro) sowie Diät-Pillen und ein exklusives Sexspielzeug für Damen. Tja, die Academy weiß eben, was man so braucht und wir sind sehr gespannt, womit die Stars bei den Oscars 2017 so beglückt werden.

Seit wann wird der Oscar verliehen?

Am 11. Mai 1927 trafen sich 33 Filmgrößen zum ersten offiziellen Bankett der ‚Academy of Motion Arts and Sciences’ und dachten sich die Verleihung aus. Am 16. Mai 1929 wurde der Academy Award schließlich zum ersten Mal vergeben. Allerdings war die erste Verleihung gleichzeitig auch die kürzeste – nach 15 Minuten war alles schon wieder vorbei.

Übrigens wurden die Oscars erst ab 1953 im Fernsehen übertragen. Ja, das ist alles ganz schön lange her. Dieses Jahr wird der Goldjunge bei den Oscars 2017 schließlich bereits zum 89. Mal verliehen. 

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