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"Auf Nummer sicher gehen": Ursprung und Bedeutung

Auf Nummer sicher gehen: Hand öffnet Tür mit Code
© hxdbzxy / Shutterstock
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der liest jetzt nach, woher die Redewendung wirklich stammt.

"Auf Nummer sicher gehen": Beispiele

  • Als Covid-19 sich noch am Anfang befand, beschloss die Regierung von Taiwan, auf Nummer sicher zu gehen.
  • Er war zwar ein Genie in Mathe, doch trotzdem entschloss er sich, seine Antworten in der Prüfung noch einmal zu kontrollieren. Er wollte einfach auf Nummer sicher gehen.
  • Wer kennt es nicht? Man hat die Tür vom Auto abgeschlossen, doch kurze Zeit später fragt man sich, ob man auch wirklich daran gedacht hat. Letztendlich geht man den Weg zurück und möchte auf Nummer sicher gehen, ob das Auto auch wirklich abgeschlossen ist.
  • Computerprogramme können tückisch sein. Wenn man vergisst, seine Daten regelmäßig zu speichern, können diese schnell mal abstürzen und alles ist verloren. Daher immer auf Nummer sicher gehen und Sicherungskopien anfertigen.

"Auf Nummer sicher gehen": Bedeutung

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der vermeidet jegliches Risiko und sichert sich (zusätzlich) ab. Dabei kann es sich um eine präventive Maßnahme handeln, um eine potenzielle Gefahr (Nachteile) zu vermeiden.

"Auf Nummer sicher gehen": Herkunft

Die Herkunft der Redewendung "Auf Nummer sicher gehen“ ist außerordentlich interessant. Denn hättest du gedacht, dass es sich dabei um einen Ausdruck aus dem Gefängnis handelt?

Der Spruch stammt nämlich eigentlich vom Satz "auf Nummer sicher sitzen“. Damit ist die Gefängniszelle eines Verbrechers gemeint. Schließlich sind die Gefängniszellen alle klar nummeriert, um genau zu wissen, wer in welcher Zelle sitzt. Somit wurde ausgedrückt, ob der jeweilige Verbrecher auch in seiner "sicheren“ Zelle sitzt.

Ähnliche oder verwandte Redewendungen:

  • Seine Schäfchen ins Trockene bringen
  • Auf Nummer sicher sitzen (im Gefängnis sein)
  • Sicher ist sicher

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