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Honda Jazz Hybrid: Ausflug ins Grüne


Wenn zwei unterschiedliche Motoren gemeinsame Sache machen, ist einer wie der Honda Jazz Hybrid am Start.

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Auf meiner Fahrt höre ich "Leap Frog" im CD-Player. Passt irgendwie. Weil das Stück von Saxophonist Charlie Parker stammt, der mit dem Bebop eine neue Jazz-Ära eingeleitet hat, und weil ich in einem Honda Jazz Hybrid sitze, der eine neue Kleinwagen-Ära einläutet. Hybrid-Autos bringt ein Antriebs-Mix aus Elektro- und Verbrennungsmotor in Fahrt. Sie sind sparsamer im Verbrauch als herkömmliche Modelle, schicken weniger Kohlendioxid in die Luft und versorgen die Batterie beim Bremsen oder Bergabfahren mit Energie, die sonst ungenutzt verpufft.

Außerdem kommt es mir vor, als ob ich nicht nur "Leap Frog" höre, sondern auch mit einem knallgrünen Frosch durch die Stadt fahre. Für den ersten Honda Jazz Hybrid haben sich die Macher nämlich eine spezielle Lackierung ausgedacht - Lime Green Metallic. Damit jeder sehen kann, dass es sich um ein sehr "grünes" Auto handelt. Ansonsten ist der 3,90 Meter lange City-Flitzer kaum von der erfolgreichen Nur-Benziner-Variante zu unterscheiden, die mit ihrer besonders flexiblen Innenraum-Nutzung sogar Zimmerpalmen und aufrecht stehende Mountainbikes wegsteckt.

Um besonders ökologisch zu fahren, schalte ich in den "Econ"-Modus - und sofort wird der Druck aufs Gaspedal gezügelt, beschleunigt der Honda Jazz Hybrid langsamer als sonst. Blümchen im Display verraten, wie umweltfreundlich ich gerade unterwegs bin. Man sammelt sie während der Fahrt, verliert aber auch mal welche, wenn man sich ökotechnisch danebenbenommen hat.

Fünf Blümchen sind top, ich fahre fast die ganze Zeit mit 4,5. . . Aber so viel Florales lenkt auch ab. Da konzentriere ich mich lieber auf den Straßenverkehr - und auf Charlie Parker. Noch mal "Leap Frog", bitte. . .

INFO: Der Honda Jazz Hybrid fährt mit 98 PS maximal 175 km/h. Sein Verbrauch liegt im Schnitt bei 4,5 l/100km (CO2: 104 g/km). Ab 18 900 Euro.

Text: Claudia Hamburger

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