Jeep Compass: Echte Überraschung

Ein Geländewagen zieht sich zur Abwechslung mal ganz fein an.

Als Testfahrerin im Jeep Compass unterwegs: BRIGITTE-Mitarbeiterin Anke-Maren Koester

Ich liebe meinen Kleinbus. Die Großfamilie hat Platz ohne Ende und ich den absoluten Überblick. Und nun ein Jeep, so ein kastenförmiges Off-Road-Teil, staubig und blechern? Platz ohne Ende? Absoluter Überblick? Mal sehen.

Dann stehe ich vor dem Jeep Compass, einem fast schon eleganten Kompakt-SUV. Die Überraschung ist perfekt. Der Compass sieht nämlich gar nicht riesig und bullig aus. Und den Jeep ahnt man vor allem von vorn: Der senkrecht designte Kühlergrill ist typisch für die 70-jährige Gelände- wagen-Legende.

Drinnen ist alles gut verarbeitet, die Sitze sind komfortabel und hoch genug für einen großartigen Überblick. Auch das Einparken erinnert an meinen Bus, denn wer’s mit dem schafft... Eindeutig im Vorteil ist der Jeep Compass im Gelände: Dort kann ich sogar bergan beschleunigen - der Allradantrieb schaltet sich automatisch zu.

Bin jetzt schwer am Überlegen: Brauche ich mit erwachsenen Kindern noch den Achtsitzer und Platz ohne Ende? Die Übersicht könnte ich ja trotzdem behalten. Wie im Jeep Compass zum Beispiel. Nur mit dem Gepäck, da müsste ich mich wohl einschränken.

INFO: Jeep Compass

Länge/Breite/Höhe: 4,45/1,81/1,72 m

Motoren: Benziner mit 156–170 PS, Diesel mit 136–163 PS (Front- oder Allradantrieb)

Sprit: ab 6,1 l/100 km (CO2: 161 g/km)

Basispreis: 25 200 Euro

Text: Anke-Maren Koester

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