Mazda3 MPS: Flotter Dreier

Rennsemmel oder lieber Familienkutsche? Gut, wenn man sich gar nicht erst entscheiden muss - wie beim Mazda3 MPS.

Perfekter Mix, so ein Mazda3 MPS, meint BRIGITTE-Autorin Kathrin Tsainis.

Bringt man zusammen, was nicht zueinanderzupassen scheint, kann dabei Chili-Schokolade herauskommen (grandios) oder auch "Für immer jung" von Bushido und Karel Gott (gar nicht übel). Auf jeden Fall beweist es Mut zum Risiko. Und den hatten auch die Macher des Mazda3 MPS - einem Mix aus Sportwagen und Familienkutsche. Außen Heckspoiler, Seitenschweller, Doppelauspuff, innen aber praxisorientiert wie ein Hauswirtschaftsseminar. Dazu bietet er serienmäßig (!) ein tadelloses Sicherheitspaket sowie weitere Annehmlichkeiten wie Klimaautomatik, Audiosystem oder Geschwindigkeits-Regelanlage.

Auf der Straße ist mir der Mazda3 MPS allerdings zu sehr Macho: Ich finde ihn zu laut, die Lenkung zu stramm und die Federung zu hart. Ziemlich durstig ist er auch und beim CO2-Ausstoß wirklich nicht gerade umweltfreundlich. Dafür liegt er gut in der Kurve, und zu wissen, dass ich bei einem brenzligen Überholmanöver schnell vom Fleck komme, gibt mir ein gutes Gefühl.

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Last, not least: Dem Familien- bzw. Pärchenfrieden dürfte es durchaus zuträglich sein, nicht zwischen praktisch und sportiv entscheiden zu müssen. Der Mazda3 MPS bringt beides - und liegt damit für mich auf gleicher Höhe mit Bushido und Karel Gott.

INFO: Der Mazda3 MPS (4,51 m lang /1,77 m breit /1,46 m hoch) hat einen 260 PS starken Motor, der es auf ein Spitzentempo von 250 km/h bringt. Sein Spritverbrauch liegt bei einem kombinierten Wert von 9,6 l/100 km (CO2: 224 g/km). Einstiegspreis: ab 27 890 Euro.

Text: Kathrin Tsainis
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