VG-Wort Pixel

Good to know Das ändert sich 2023 für Reisende in Europa

Good to know: Das ändert sich 2023 für Reisende in Europa
© Soloviova Liudmyla / Adobe Stock
In mehreren Urlaubsländern Europas sind mit dem Jahreswechsel Regelungen in Kraft getreten, die wir als Reisende kennen sollten. 

Umweltplaketten, Eintrittsgebühren und mehr: Der "Auto Club Europa e. V." (ACE) und der ADAC haben zusammengestellt, was Reisende innerhalb Europas ab diesem Jahr erwartet.

EU: Im Ausland bezahlen

Die Maestro-Funktion von Girokarten wird zum 1. Juli 2023 abgeschafft. Diese Funktion ist nötig, um mit deutschen Girokarten im Ausland Geld abzuheben oder im Geschäft zu bezahlen. Bis zu dieser Frist können allerdings noch Karten mit Maestro-Funktion ausgestellt und bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Die Banken entscheiden selbst, welche Alternativen sie ihren Kunden künftig anbieten. Die Verbraucherzentrale rät, sich von der Bank beraten zu lassen, bevor man einem neuen Modell zustimmt.

Frankreich: Umweltzonen und Grenzkontrollen

In Frankreich werden immer mehr Umweltzonen eingerichtet. Diese dürfen dann nur noch mit entsprechender Plakette befahren werden. Der ACE schreibt, dass die Umweltzone ZFE-m in Paris ab dem 1. Juli 2023 nur noch von Pkw und Wohnmobilen bis 3,5 Tonnen befahren werden dürfen, die über die Umweltplakette Crit´Air 2 verfügen. Der Großraum Montpellier darf schon ab Januar nur noch mit der Crit´Air 4-Plakette befahren werden. Die bereits eingerichteten Umweltzonen in Nizza und Toulouse gelten ab 2023 für sämtliche Fahrzeuge. Seit 1. Januar werden Verstöße gegen die Fahrverbote in Straßburg und den 33 dazugehörigen Gemeinden auch geahndet. 

Außerdem hat die französische Regierung im Streit mit Italien über die italienische Migrationspolitik die Grenzkontrollen verschärft, so der ADAC. Reisende auf dem Weg von Italien nach Südfrankreich müssen daher mit Wartezeiten rechnen. Besonders große Fahrzeuge wie Wohnmobile würden teilweise intensiv kontrolliert.

Italien: Amalfitana und Venedig

Italien versucht, den Tourist:innenandrang einzudämmen. Wer die spektakuläre Küstenstraße Amalfitana entlangfahren möchte, sollte 2023 auf sein Nummernschild schauen. Denn über Ostern, vom 24. April bis zum 2. Mai 2023 und voraussichtlich auch die ganze Sommersaison über wird sie tagsüber nur eingeschränkt befahrbar sein, so der ACE. An geraden Tagen dürfen nur Autos mit gerader Endziffer im Kennzeichen fahren, an ungeraden Tagen die anderen. Die Regelung gilt auch für ausländische Kennzeichen und Mietwagen, übrigens auch für Reisende, die an der Küste eine Unterkunft gebucht haben.

Venedig könnte ab dem Sommer Eintritt verlangen. Eigentlich sollte bereits ab dem 16. Januar eine Eintrittsgebühr erhoben werden, doch der Stichtag wurde nun um mindestens sechs Monate verschoben. Kommt das Ticket, kann sparen, wer früh bucht. Die Tickets können online gekauft werden und in Form eines QR-Codes vorgezeigt werden. Wer in der Lagunenstadt im Hotel übernachtet, dort wohnt oder geboren ist, benötigt kein Ticket.  

Großbritannien: Umweltzone in Glasgow

Teile der Innenstadt von Glasgow sind 2022 zur Umweltzone erklärt worden. Ab Juni 2023 werden Verstöße auch geahndet und Bußgelder erhoben. 

sar Brigitte

Mehr zum Thema