Drakensberge: Südafrika-Safari mal anders

Wer in Südafrika viel sehen will, muss Kilometer schrubben. BRIGITTE-Autorin Christine Hohwieler hat sich für einen anderen Weg entschieden: eine Wanderung durch Buschland und Drakensberge.

Es muss schon ziemlich blöd laufen, wenn Menschen von Leitern fallen, das kommt ja eher selten vor. Trotzdem habe ich in den vergangenen Nächten immer neue Gründe gefunden, warum mir genau das passieren wird. Ich liege wach im Bett, während draußen die Nilpferde grunzen, und denke: Krämpfe in beiden Füßen. Leichter Herzinfarkt. Sehr dicke süd­afrikanische Spinne am Fels direkt vor meiner Nase.

Frau fällt Handy ins Meer – unglaublich wie ein Weißwal reagiert

30 Meter und nahezu senkrecht führen die berüchtigten Kettenleitern in Südafrikas Royal-Natal-Nationalpark nach oben auf das Plateau der Drakensberge. Ohne Sicherung. Auf halber Strecke loslassen heißt: ziemlich sicher tot. Am vorletzten Tag sollen wir da hoch, und natürlich wusste ich das vorher – die Wanderung ist der erklärte Höhepunkt unserer Reise. Zu Hause hatte mich das nicht beunruhigt. Aber jetzt, wo der Aufstieg immer näher rückt, kriege ich Angst.

"Wand aus Speeren" heißen die Drakensberge in der Sprache der Zulu - wegen ihrer vielen Spitzen und Kämme.

Dabei hat alles so angenehm flach angefangen auf dieser Trekkingreise, bei der wir nicht nur in den Bergen unterwegs sind, sondern zum Auftakt erst mal durch den südafrikanischen Busch stiefeln. "Während der Pirsch wollen wir ruhig und aufmerksam sein, statt hektisch die Landschaft abzusuchen", sagt Thinashaka Tshivahasa, den wir morgens um halb sechs nach einem schnellen Kaffee treffen. "Unsere Absicht ist es, zu entdecken und zu betrachten. Auch den Sand, das Gras, die kleinen Dinge, die uns begegnen." An Thinas Schulter hängt ein Gewehr für die nicht so kleinen Begegnungen, er arbeitet als Guide im Mtomeni Safari Camp am Letaba River, das frei von Zäunen direkt an den Krüger-Nationalpark grenzt.

Riesen sehen. Elefanten im Krüger-Nationalpark.

Das Licht ist noch sanft und diesig, als wir einer hinter dem anderen los­laufen. Der Charme einer Fußpirsch erschließt sich mir als Safari-Novizin, bevor wir auch nur den ersten Termitenhügel gesichtet haben: Wer wilde Tiere sehen will, muss einfach mal die Klappe halten. Es ist herrlich, ganz ohne Geschwätz zu gehen, zu schauen und dabei eine freudige Aufregung zu spüren. Thina bleibt alle paar Minuten stehen, um uns eine Attraktion zu zeigen, die wir ohne ihn garantiert über­sehen hätten. Ein paar Streifen im Sand identifiziert er als Python-Spur, das dünne, lange Ding, das er aufhebt und rumreicht, schmückte einst ein Stachelschwein. Als wir an frischem Elefantenmist vorbeikommen, greift Thina rein und presst die Flüssigkeit raus. "Das kann die Rettung sein, wenn man im Busch kurz vorm Verdursten ist", erklärt er, und alle gruseln sich verzückt.

Spuren im Sand. Bei der Fußpirsch zeigt der Guide den Abdruck eines Tieres.

Am Ende der Pirsch stehen wir lange am Fluss und beobachten die Nilpferde. Wie sie prusten beim Ausatmen. Wie sanft diese riesigen Tiere im Wasser wirken, obwohl sie so schnell so gefährlich werden können. Wie eindrucksvoll diese halbe Stunde war, wird mir noch klarer, als wir den darauffolgenden Tag im Krüger-Nationalpark verbringen. Im größten Wildschutzgebiet des Landes lässt sich aus dem Fahrzeug heraus zwar fette Foto-Beute machen. Ein Abenteuer- Wildnis-Gefühl kommt aber nicht auf, wenn sich zehn Menschen am offenen Kleinbusfenster drängeln und einer Giraffe zurufen, sie möge doch jetzt bitte, bitte mal in die Kamera gucken.

Guckst du? Flusspferde am Letaba River. Sie gelten als die gefährlichsten Tiere Afrikas - an Land.

Dem Auto ist in Südafrika kaum zu entkommen, das Land am Kap ist dreimal so groß wie Deutschland, und wir müssen Strecke machen, um an die legendären Spots zu kommen. Einer davon ist der Blyde River Canyon. Dieser wahrscheinlich größte grüne Canyon der Welt liegt an der berühmten Panorama-Route und lässt sich problemlos von einem gut ausgebauten, viel genutzten Aussichtsparkplatz aus bewundern. Der Blick auf den Fluss und den mehrstöckigen Tafelberg ist beeindruckend – und geschichtsträchtig, denn auf das Dach des knapp 2000 Meter hohen Mariepskop rettet sich im 19. Jahrhundert das Volk der MaPulana unter Führung von Häuptling Maripe vor ihren Verfolgern, den Swazi. Noch viel schöner als von oben draufzugucken ist es, hier zu wandern.

Wandern als Luxus-Sport

Das "Forever Resort", in dem wir übernachten, hat Trekking-Wege aus­geschildert, und wir laufen am frühen Nachmittag auf dem Leopard-Trail runter in die Schlucht. Die zerklüfteten Felsen sind eisenoxidrot und teilweise flächig bedeckt von hellgrünen Flechten. "Sie wachsen nur einen Millimeter im Jahr, das ist doch Wahnsinn, wie groß sie sind – und niemand beachtet sie", sagt unser Reiseleiter Hannes de Vries, der ein Herz hat für die filigranen Wunder der Natur und noch die unscheinbarsten Vögel beim Namen kennt. Doch auch die kinderarmdicken Lianen, gluckernden Wasserläufe und üppig bewachsenen Becken finden heute wenig Publikum – außer uns ist kaum jemand unterwegs.

"Wandern ist in diesem Land ein elitärer Sport", erklärt Hannes, "schon allein wegen des Equipments. Die Schuhe kosten 4000 Rand, ein Schlafsack 1000, das kann sich kaum jemand leisten." Auch Camping sei vorwiegend ein Vergnügen für weiße Südafrikaner und Touristen. "Viele Schwarze wohnen noch immer ohne Strom und Wasser – sie campen täglich."

Geschäftstüchtig. Hirtenjungen bieten Kletterhilfen.

Wie aus einem Animationsfilm

Die Zeltplätze und Lodges im Maloti-Drakensberg Park, unserem nächsten Ziel, sind für die Hochsaison oft schon ein Jahr im Voraus ausgebucht. Mit bis zu 3482 Metern sind die Drakensberge das höchste Gebirge des südlichen Afrika. Ukhahlamba heißen sie in der Sprache der Zulu – Wand aus Speeren – wegen der zahlreichen Schluchten, Kämme, Überhänge und Zinnen, die diese Gebirgslandschaft so spektakulär machen. Davon ist allerdings noch nichts zu sehen, als wir mit unserem Kleinbus im "Sungubala Eco Camp" ankommen. Die Landschaft mit ihren sanft geschwungenen, saftig grünen Hügeln wirkt wie für einen Animationsfilm entworfen, und die grasgedeckten Rundhütten erinnern stark an Magic Mushrooms: ein Schlumpf-Paradies mit Swimmingpool – wer hier zwei Nächte verbringen darf, möchte un­unterbrochen jauchzen.

Die Sprache verschlägt es uns erst am nächsten Tag, als wir in der Tugela- Schlucht wandern. Anfangs ist der Weg gesäumt von schulterhohen Farnen und Zuckerbüschen mit prallen rosa Blüten. Honigfresser fliegen vorbei, alles ist sehr hübsch, fast lieblich, dann geht es ein Stückchen bergauf – und plötzlich stehen wir inmitten des Amphi­theaters. Die 1200 Meter hohe, fünf Kilometer lange Felswand sieht aus wie ein gefältelter Vorhang aus Stein, groß und mächtig, aber nicht bedrohlich, weil die Hänge drum herum so samtig grün sind.

Erfrischung. Wasserlöcher - sogenannte Gumpen - bringen neue Energie. 

Es gibt auf dieser Wanderung immer neue Überraschungen: geräumige Gumpen, in denen wir schwimmen können. Zikaden, die exakt so klingen wie der Rauchmelder in meinem Wohnzimmer. Pavianmännchen, die aus der Ferne übellaunig rufen, weil wir gerade ihr Revier durchqueren. "Männer", sagt Zee Ndaba und deutet auf eine roten Lilie am Wegesrand, "Männer schauen immer, mit welchem Teil des Berges sie als nächstes Sex haben können. Ich sehe die Göttin überall."

Eine gute Stunde sind wir jetzt unterwegs, der Weg führt in Serpentinen bergauf zu den Kettenleitern, und ich bin nicht einmal von ihrer Seite gewichen. Wer Angst hat, solle direkt hinter ihr bleiben, hatte Zee gesagt, als wir uns mit Blick auf den 3165 Meter hohen Sentinel in Bewegung setzten, und ich halte mich daran. Weil es mich beschwichtigt – und weil diese Frau ein echtes Happening ist. Zee Ndaba, 40 Jahre alt, 1,78 Meter groß und kräftig, eine stolze Zulu und Südafrikas einzige schwarze Bergführerin.

Sichere Bank. Wanderführerin Zee Ndaba liebt ihren Beruf.

Zee lebt in Amazizi, einem Dorf am Fuße der Drakensberge. Schon als kleines Mädchen ist sie mit ihren Brüdern durch die Berge gestromert. "Jeden aus meinem Dorf kannst du hier oben aussetzen, und er findet nach Hause", sagt Zee. Dass sie als Frau einen Beruf daraus gemacht hat und für eine mehrtägige Gebirgstour gern mal 17 Träger und Köche beschäftigt, stößt bei den männlichen Dorfbewohnern auf Abwehr: "Sie ignorieren mich. Ich bin anders als die meisten Frauen." Zee hat zwei Söhne, zwei Hunde und seit ihrer Scheidung keinen Ehemann mehr, "das macht das Leben leichter." Sie ist laut und lacht viel. Wenn man eine Weile hinter ihr läuft, ist man betört von ihrer Bedächtigkeit und Anmut. Wie eine Lehrerin, die beim Diktat die Pultreihen ab­schreitet, hält sie die Arme hinter dem Rücken verschränkt, sie stolpert so gut wie nie, und man hört sie kaum atmen, egal, wie steil es wird.

Es geht hoch hinaus

Als wir an den Kettenleitern ankommen, herrscht Stau. Eine Schulklasse will hoch, und auch oben scheint Andrang zu sein, langsam und vorsichtig kommt ein Wanderer nach dem anderen die Sprossen runtergezittert. "Wir ändern die Route, wenn einer von euch sich das nicht zutraut", hatte Zee vor der Tour gesagt. Jetzt schreit sie in Richtung Plateau, dass sie mit ihrer Gruppe da hoch will, bevor es anfängt zu regnen, "könnt ihr eine von den Leitern frei machen?" Und dann will ich es einfach nur hinter mich bringen. Ich trete als Erste nach vorn, greife in die Eisenleiter und klettere los.

Freude. Darum geht es in den Bergen. Wir sind hier, um es zu genießen. Hat Zee gesagt, mehr als einmal. Und die Freude spült einen fast weg, wenn man als ausgewiesener Hasenfuß soeben diese schier endlose, leicht schwankende Leiter hochgewackelt ist und nun in 3000 Meter Höhe auf dem Dach der Drakensberge steht. Weit müssen wir nicht mehr gehen, dann befinden wir uns an der Steilkante des Amphitheaters. "Willkommen in meinem Office", ruft Zee fröhlich.

Ich war noch nie an einem schöneren Ort. Er ist wie die Mitte der Welt.

Endlose Weite. Spektakulärer Blick vom Wanderweg auf den Fika-Patso-Stausee.

Die Aussicht von hier oben ist gigantisch, links sind die Tugela Falls zu sehen, Afrikas höchster Wasserfall, rechts geht der Blick an der Wand des Amphitheaters entlang bis zum Teufelszahn. Und in der Mitte: grüne Weite – als blickte man direkt ins Zentrum der Welt. "Ich war noch nie an einem schöneren Ort", sagt Zee, und mir geht es nicht anders. Trotzdem drängt sie zum Aufbruch, fette Wolken ziehen auf, und wir müssen auf dem Rückweg noch mal die Leitern beklettern. Aber wenn man es mit Freude tut, ist es ein Kinderspiel.

Christines Tipps für Südafrika

WANDERREISE
Hauser Exkursionen bietet verschiedene Touren in Südafrika an, z. B. die Wander- und Safarireise "Wandern im wilden Norden" mit Fußpirschen und Trekking in sechs Nationalparks (13 Nächte inkl. Flug, VP ab 2998 Euro p. P., Termine im Mai, Juli und August 2020). Oder die Trekkingreise "Überquerung der Drakensberge" (12 Nächte inkl. Flug, VP ab 3158 Euro p. P., Termine im Mai, Juni und September 2020), bei der man in den Drakens­bergen wandert und in weiteren Nationalparks sowie der Kap-Region unterwegs ist (www.hauser-exkursionen.de).

UNTERKÜNFTE
Mtomeni Tented Safari Camp

Im geräumigen Zelt wohnen, Elefanten von der Terrasse aus beim Planschen beobachten, nachts von grunzenden Nilpferden geweckt werden – in dem Camp, das an den Krüger-Nationalpark grenzt, schwelgen die Gäste von der ersten Minute im Safari-Feeling. Safari- Zelt für zwei Personen ab ca. 80 Euro (Letaba Wildlife Reserve, Groot Letaba River Road, Tel. 015/781 06 90, www.africanivoryroute.co.za).

Forever Resort Blyde Canyon
Die weitläufige Anlage mit 98 rustikalen Chalets hat einen Pool mit Blick auf den Canyon und ist der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge in die spektakulär schöne Landschaft rund um den Blyde River Canyon. Ferienwohnung für 2 Personen ab ca. 77 Euro (Ohrigstad, Graskop,Tel. 086/122 69 66, www.foreverblydecanyon.co.za).

Sungubala Eco Camp
Die runden Hütten erinnern an Schlumpfhausen, und auch die sattgrüne, hügelige Almlandschaft drum herum ist eigentlich zu schön, um wahr zu sein. Wer in den Drakensbergen wandern will und Lust auf Selbstversorgung hat, wird dieses Camp lieben. Rundhütte mit Bad ab ca. 28 Euro pro Person (Bergville, District Road 119, Tel. 063/030 71 61, www.sungubala.co.za).

GENIEßEN
Ein paar Monate vor meiner Reise hatte ich beschlossen, kein Fleisch mehr zu essen. In Südafrika wurde ich schwach, als ich das erste Stück Biltong zwischen die Finger bekam. Biltong ist luftgetrocknetes Fleisch. Es gibt diese Spezialität der südafrikanischen Küche häufig vom Rind, aber auch von Wildtieren wie Kudu, Spring- oder Spießbock. Das Aroma ist würzig-intensiv, mal scharf mit viel Chili, mal mild und süß-säuerlich, je nach Gewürzmischung. In Südafrika kann man Biltong überall kaufen – so wie bei uns Chips: an Tankstellen und Kiosken, in Souvenir-Shops und in Supermärkten. Der perfekte Proviant für Wandertouren!

ERLEBEN
Graskop Gorge Lift

Subtropischer Nebelwald ist in der vielseitigen süd­afrikanischen Landschaft eher die Ausnahme. Umso spannender ist es, dass man von der alten Goldgräberstadt Graskop aus mit einem hochmodernen Lift 51 Meter tief in eine dicht bewaldete Urwaldschlucht abtauchen kann. Ein 600 Meter langer Lehrpfad mit Holzstegen und Hängebrücken führt dort durch den immergrünen Feuchtwald. Auf Info-Tafeln wird den Besuchern das schützenswerte Ökosystem sehr anschaulich nähergebracht. Für spaßorientierte, schwindelfreie Gäste gibt es die Möglichkeit, mit einer Drahtseilrutsche oder einer riesigen Schaukel über den dunstigen Urwaldkessel zu schwingen. Der Lift liegt außerhalb von Graskop an der R533 Richtung Hazyview (Tel. 066/305 15 72, www.graskopgorgeliftcompany.co.za).

Basotho Cultural Village
Die Männer kriegen ein Schlückchen Hirsebier, wir Frauen müssen warten: Vor der Hütte des Basotho-Chiefs geht es traditionell zu, und weil die Kerle in dieser Kultur so wichtig sind, dürfen sie als Erste bechern. Es ist ein bisschen schräg, dieses künstliche Dorf mit seinen Hütten aus unterschiedlichen Epochen und Laien-Schauspielern, die den Gästen die Geschichte und Lebensweise ihres Volkes näherbringen: Wir hören Basotho-Musik live, probieren frisch gemahlenes Zuckermaismehl und schauen, wie es sich in der Hütte für die dritte Ehefrau so lebt. Aber in einer knappen Stunde wird viel vermittelt über die Kultur des Volkes, das fast ausschließlich die Bevölkerung Lesothos bildet und viele frühen Sitten und Gebräuche noch immer pflegt (An der R712 im Osten des Golden Gate Highlands National Parks an der Grenze zu Lesotho, Tel. 058/721 03 00).

Talana Museum
Der Zulu-Name Talana bedeutet "das Regal, auf dem kostbare Gegenstände aufbewahrt werden", und dieser Name passt gut zu dem Museum mit seinem weitläufigen Gelände. 23 Gebäude sind hier versammelt, und sie befassen sich mit so ziemlich allem, was das Leben der Menschen in der Region rund um Dundee in den letzten 200 Jahren ausgemacht hat: Die Kriege, die Industrialisierung, die Arbeit in den Minen, aber auch der häusliche Alltag (Dundee, Talana Hill, Tel. 034/212 26 54, www.talana.co.za).

WANDERN
Blyde River Canyon

Ob Leopard-, Guinea-Fowl- oder Kadishi-Tufa-Trail: Die Touren, die vom "Forever Resort Blyde Canyon" aus starten, sind allesamt betörend schön, nicht besonders anstrengend und gut ausgeschildert.

Maloti-Drakensberg Park
m Besucherzentrum des Parks gibt es Kartenmaterial zu großartigen Touren (wie z. B. der beschriebenen Wanderung zur Tugela-Schlucht oder der Tour über die Kettenleitern hoch auf das Amphitheater). Alle sind gut markiert und man kann sie allein gehen. Wer lieber mit Guide los möchte, ist bei Zee Ndaba in besten Händen (zee1@gmail.com).

UNBEDINGT MITNEHMEN
Als wir mit dem Kleinbus durch den Krüger-Nationalpark fuhren, war kein Mann so umschwärmt, wie der mit dem Hightech-Fernglas im Handgepäck. Kilometerweit entfernte Elefanten­herden ließen sich damit ranzoomen, wir konnten die Tiere fast blinzeln sehen. Auch beim Wandern ist es ein Vergnügen, ab und zu durchs Fernglas zu schauen – die Farbkleckse in den Bäumen entpuppen sich dann als wunderhübsche Vögel wie der Kapweber oder der Spottrötel.

REISEZEIT
Eigentlich sind nur die Sommermonate der Südhalbkugel (von Dezember bis Februar) problematisch für Wanderungen in den Drakensbergen: Es kann dann heftig regnen, und zugleich ist es oft heiß und schwül. Eine gute Reisezeit sind dagegen die "Herbstmonate" April und Mai. Und auch die Frühlingsmonate Oktober und November sind reizvoll, weil dann die Wildblumen in voller Blüte stehen. Im südafrikanischen Winter (Juni bis September) machen Wanderungen ebenfalls großen Spaß, denn dann ist es tagsüber angenehm mild und trocken.

TELEFON
Die Vorwahl für Südafrika ist 00 27. Die Telefonnummern in Südafrika sind zehnstellig, wobei die ersten drei Ziffern für die Ortsvorwahl stehen, die bei Anrufen aus dem Ausland entfällt, innerhalb Südafrikas aber obligatorisch zu wählen ist – auch im selben Ort.

Hast du Lust, mehr zum Thema zu lesen und dich mit anderen Frauen darüber auszutauschen? Dann schau im „Reise-Forum"  der BRIGITTE-Community vorbei!

Holt euch die BRIGITTE als Abo - mit vielen Vorteilen. Hier könnt ihr sie direkt bestellen.

BRIGITTE 4/2020

Wer hier schreibt:

Christine Hohwieler
Themen in diesem Artikel

Unsere Empfehlungen

Brigitte-Newsletter

Brigitte-Newsletter

Trends und Tipps aus den Bereichen Mode & Beauty, Reise, Liebe und Kochen - lies zum Wochenstart das Beste von Brigitte.