Fuerteventura - die 20 besten Reisetipps

Auf Fuerteventura kann man ruhig zwei Wochen am Strand hocken, da gibt es nicht viel zu entdecken, dachte BRIGITTE-Autorin Nicole Schmidt. Und merkte erst beim nächsten Besuch, wie sehr sie sich getäuscht hat. Ihre 
20 Reisetipps für die Kanareninsel.

Fuerteventura - Liebe auf den zweiten Blick

Als ich vor fünf Jahren das erste Mal auf Fuerteventura war, hatte ich All-inclusive gebucht: Ein großes, komfortables Strandresort im Südosten auf der Halbinsel Jandía. Genau so, wie es die allermeisten Deutschen tun, die auf die zweitgrößte Insel der Kanaren reisen. Sonne, Sand, türkisfarbenes Meer vor der Haustür, täglich Bauch-Beine-Po und einmal Shoppen im fußläufigen Einkaufszentrum.

Das war's. Mehr haben wir nicht gesehen von der zweitgrößten Kanareninsel, die nur 
100 Kilometer westlich von Afrika liegt. Wir hatten auch nicht das Gefühl, etwas zu verpassen. Denn als der Bus uns vom Flughafen ins Hotel brachte, kam uns die Insel vor wie ein eintöniger Sandhaufen, gesprenkelt nur mit ein paar kahlen Bergen und Pauschalhotels.

Beim zweiten Mal wollte ich es genauer wissen, mietete mir einen Leihwagen, fuhr kreuz und quer über die etwa 100 Kilometer lange und an der schmalsten Stelle gerade mal fünf Kilometer breite Insel. Und kann nun mit Fug und Recht behaupten: Fuerteventura schmeißt sich dem Urlauber nicht so einfach an den Hals.

"Fuerteventura schmeißt sich dem Urlauber nicht so einfach an den Hals."

Man muss schon genauer hinschauen, erst dann zeigt die Insel ihren ganz eigenen Charme. Zum Beispiel im Norden, wo sich 20 Meter hohe Wanderdünen aus puderfeinem Sand auftürmen. Oder im Dorf Lajares, wo Surfer und Edel-Hippies aus der ganzen Welt entspannen. Oder am Leuchtturm bei El Cotillo, wo ich den Strand meiner Träume gefunden habe. Für die Karibik bin ich seither verloren.

Der Westen, nur über Holperpisten erreichbar, überraschte mich mit schroffen Steilküsten, schwarzen Stränden und vergessenen winzigen Orten. Das Inselinnere mit einem Palmental und der alten Hauptstadt Betancuria, die, wenn die Tagestouristen weg sind, ihren kolonialen Zauber entfaltet.

Ich aß in kleinen Restaurants frischen Fisch und Runzelkartoffeln, übernachtete in zauberhaften Landhotels. Und sah bei einer Pause zwischen bizarren Vulkankegeln und Lavafeldern in allen Rosatönen die Kristall-Mittagsblume erblühen. Ihre Blätter sind von Kügelchen bedeckt, prallvoll mit Wasser, die wie Juwelen glitzern. Ein Wunder!

Ich kann also nur empfehlen, es mir nachzutun: Leihwagen mieten und Fuerteventura kennenlernen, eine karge Schönheit, die einen zweiten Blick verdient hat!

Meine Urlaubsinfos auf einen Blick:

ÜBERNACHTEN


1. Casa Tarabilla

Nicht lange her, da lebte Familie Mesa noch selbst in diesem großzügigen Haus auf ihrer Bio-Finca Verdeaurora in der Inselmitte, wo sie Aloe vera und Olivenöl produzieren. Ein wenig wurde umgebaut, ein paar Möbel ausgetauscht, die Katzen durften bleiben. Jetzt schnurren sie uns um die Beine und wir fühlen uns wie bei Freunden zu Besuch. Wohnküche, gemütlicher Salon, Innen-Pool, Terrasse, Sauna, alles da zum Längerbleiben. Mein Schlafzimmer finde ich entzückend: Balken unter der Decke, eine silbern gestrichene Wand, himbeerfarbener Teppich, rote Kissen und ein Rosenbild über dem Bett. 150 Euro pro Nacht, Haus für bis zu acht Personen. Die Verdeaurora-Familie hat noch zehn andere ländliche Unterkünfte, zwei davon auf dem Gelände der Bio-Finca (Antigua, Malpaís Grande, Tenicosquey 7, Tel. 659/61 08 44, www.verdeaurora.com).

Auf der Finca "Verdeaurora" werden Oliven und Aloe vera angebaut. In der "Casa Tarabilla" auf dem Gelände wohnt man wie bei Freunden.

2. Avanti Hotel Boutique 

Auf die Zimmer-Terrasse treten und Meerluft schnuppern, aber bitte mit Ausgehmöglichkeiten um die Ecke: Diesen Wunsch erfüllt das kleine Boutique-Hotel in Corralejo im Norden der Insel. Es versteckt sich in einer Seitengasse im Herzen der Altstadt, nur ein paar Schritte entfernt vom Strand und der Uferpromenade mit ihren vielen Restaurants und Bars. Weiß-blau ist das Farb-Konzept, von der Fassade, die noch aus den 60ern stammt, bis zu den 15 stylishen Zimmern mit toll bestückter Maxi-Bar. DZ/F ab 127 Euro (Corralejo, C/ Delfin 1, Tel. 928/86 75 23, www.avantihotelboutique.com).

3. Meliá Gorriones

Okay, es ist ein großer Kasten. Aber die Lage dieses ansprechend renovierten Hotels ist nicht zu überbieten. Ganz allein steht es an einem der schönsten Strände der Insel, der etwa vier Kilometer langen Playa Barca. Dank des beständigen Windes zieht es vor allem Windsurfer und Kiter an, auch Anfänger. Denn die René Egli Windsurf- und Kite-Schule befindet sich im Haus, und in der flachen Bilderbuchlagune, die sich alle sechs Stunden füllt, kann man prima lernen. Ein großer Garten, drei Pools, mehrere Restaurants, Bars und ein Spa-Bereich unterhalten auch Nicht-Surfer. Und im März eröffnet gleich nebenan das "Soul Beach House". Das ist kleiner, 
nur für Erwachsene und im relaxten Edel-Hippie-Stil. DZ/F ab 110 Euro (Pájara, Playa Barca, Tel. 
928/54 70 25, www.melia.com).

4. Coronado Beach Resort

Die Touristenhochburg Jandía Playa im Südosten belegen vor allem Pauschalhotels. Wer es überschaubarer und persönlicher mag, sollte sich in Morro Jable ganz am Südzipfel, noch hinter dem Leuchtturm, einquartieren. Zwar auch touristisch, bleibt es aber im Herzen ein alter Fischerort mit einer charmanten Hafenpromenade und Apartment-Anlagen in den Hügeln drumherum. Mein Tipp: das "Coronado Beach Resort", sehr gepflegt, hell und freundlich modernisiert, mit tollem Meerblick und gutem Restaurant. Apartment ab 72 Euro pro Nacht (Morro Jable, 
C/ el Sol 14, Tel. 928/54 11 74, www.solitour.com).

5. Hotel Rural Era de la Corte 

Mein Lieblingslandhotel mitten auf der Insel, am Rande des Städtchens Antigua. Ein Klassiker, gerade frisch renoviert, aber dem kanarischen Stil des alten Hauses treu geblieben. Alte Bruchsteinmauern harmonieren mit samtrot, vanillegelb und lindgrün gestrichenen Wänden, die elf Zimmer sind rustikal-gemütlich, mit Himmelbetten, antiken Kommoden und verspielten Porzellanschälchen, der großzügige Salon ist für alle da. DZ/F ab 90 Euro (Antigua, C/ la Corte 1, Tel. 689/92 74 96, www.eradelacorte.com).

GENIESSEN

6. Casa de la Naturaleza.

Den Blick auf das Tal des Palmenflusses mit haushohen Palmen, Terrassen-Feldern und der weißen Bauernsiedlung Vega de Río Palmas werde ich nie vergessen. Welch geniale Idee des Fotografen und Inselfans Reiner Loos, genau hier, auf einer Anhöhe, sein Haus der Natur mit Ausstellungsraum zu Fauna und Flora und großem Garten zu eröffnen. Damit alle sehen können: Fuerteventura kann auch anders als nur staubtrocken und karg. Auf der Karte: karamellisierter Ziegenkäse oder Hähnchenbrust mit Kartoffeln und Paprika im Tontopf für 11,50 Euro (Vega de Río Palmas, C/ San Juan Torcaz, Tel. 928/17 54 64, www.casanaturaleza.net).

Fuerteventura kann auch üppig: Im Garten der "Casa de la Naturaleza". Und das Essen ist einfach köstlich!

7. Restaurante La Marisma

Surfer und Traveller lieben den alten Fischerort El Cotillo ganz im Nordwesten. Auch wenn drumherum viel neu gebaut wurde, ist die Atmosphäre immer noch relaxt. Zum Essen gehen sie hinunter zum hübschen Hafen, gesäumt von guten Fischrestaurants. Eines davon ist das alteingesessene, runderneuerte "La Marisma". Gebaut aus schwarzem Basalt, mit Dachterrasse zum Meer. Der Tagesfisch kostet 15 Euro. Tipp: Danach zum Eisstand La Puntilla (C/ San Andres 14) gleich um die Ecke und hausgemachtes Eis kaufen. Und sich damit zum schönsten Sonnenuntergang der Insel ans Meer setzen (El Cotillo, C/ Santiago Hierro, Tel. 928/53 85 43).

8. Sanus 

Kürbis-Soufflé mit Parmesan und Rosmarin, Kohlröllchen mit Gemüse, Pilzen und Ingwer, Gnocchi mit Rucola und Tomatenpesto. So köstlich und günstig haben offenbar nicht nur wir selten vegetarisch gegessen! Denn obwohl das grün-weiße, von Italienern betriebene Öko-Lokal abseits vom Rummel in Corralejo liegt, ist es immer voll. Deshalb unbedingt reservieren. Hauptgerichte ab 6,50 Euro (Corralejo, C/ Anzuelo 4, Tel. 928/53 65 85, sanusfuerteventura.eltenedor.rest).

9. La Falúa 

La Lajita ist ein Küstenort im Süden, den man nicht unbedingt kennen muss. Aber wegen dieses Restaurants lohnt es sich, hinzufahren. Von der Terrasse aus sieht man das Meer, die Bäume und den Spielplatz auf der Plaza. Aber viel schöner noch fürs Auge sind die Speisen: mit Blüten und Kräutern verziert der Tomatensalat, wie ein Gemälde der Tintenfisch auf seinem Blumenkohlbett (10,50 Euro). Außen knusprig, innen zart, so muss es sein (La Lajita, C/ Tajinaste 11, Tel. 928/ 34 32 59).

10. Canela Cafe 

Der Burger ist hausgemacht, der Caesar Salad knackig, die Stimmung locker und ein wenig freaky. Dazu passt der coole Jazz. Surfer und andere junge Leute treffen sich gern in diesem Café-Restaurant mit Innenhof auf der Durchgangsstraße von Lajares. Abends oft Live-Musik. Lunch für zwei samt Getränken 20 Euro (Lajares, C/ Coronel Latherta González Hierro, Tel. 928/86 17 12).

Im "Canela Café" treffen Surfer auf coolen Jazz und leckere Salate. 

ERLEBEN

11. Die perfekte Welle 

Wellenreiten am Strand von Corralejo beginnt für Neulinge wie mich mit einer Trockenübung im Sand. Heißt: bäuchlings auf dem Brett liegen, die Arme jeweils am Rand eintauchen, paddeln im Halbkreis, und immer wieder drauflegen, Füße abstützen, schnell aufstehen. "Nur Geduld. Alle können es lernen. Ich bin seit drei Tagen im Kurs. Und schaffe es schon, ein paar Sekunden im Wellenschaum zu surfen", sagt eine junge Frau neben mir und strahlt: "Macht echt süchtig." Eine empfehlenswerte Schule ist Freshsurf, pro Tag 50 Euro (Cotillo, El Carmen, C/ Hermanas del Castillo 4, Local 3, Tel. 639/49 21 23, www.freshsurf.de).

12. Sahara-Feeling bei Sonnenuntergang 

Nichts als Sand, kilometerweit. Und Wanderdünen, geschätzt 20 Meter hoch. Wie Spots brechen die letzten Sonnenstrahlen durch die Wolken und lassen die Sandberge ockergelb, blutorange und golden aufleuchten. Schuhe aus und loslaufen. Wege braucht man hier nicht. Am liebsten wie im Tiefschnee hinauf bis zum Grat. Und dann mit ausgebreiteten Armen wieder hinunterrennen. Kein Mensch ist zu sehen. Nur Trippelspuren von Vögeln: Das Wanderdünengebiet El Jable an der Nordostküste ist eine einmalige Wüstenlandschaft. Aber der Sand kommt nicht aus der Sahara. Die Meeresbrandung hat Muscheln, Korallen, Skelette und Schalen von Meeresgetier zu allerfeinsten Partikeln zermahlen. (Südlich von Corralejo, an der Straße Richtung Puerto del Rosario bei km 23 parken und auf der dem Meer abgewandten Seite ins Dünengebiet hineingehen).

Die riesigen Wanderdünen bei El Jable sind ein Naturparadies. Schuhe aus und loslaufen! 

13. Einsame Insel mit Fisch

Da stehen wir, nur mit ein paar anderen Gästen, von der Fähre ausgespuckt auf der Isla de Lobos, einem knapp fünf Quadratkilometer großen autofreien Eiland. Erst mal ins winzige, nur tageweise bewohnte Fischerörtchen El Puertito. Dort steht das einzige, sehr urige Lokal der Insel (Chiringuito Lobos Antoñito El Farero, Tel. 928/87 96 53). Fisch oder Paella? Nur wer jetzt gleich bestellt, bekommt später etwas Warmes, erklärt der junge Wirt. Wir wählen Fisch (10 Euro). Dann legen wir uns an den weißen Strand neben dem hübschen Hafen, schauen im klarsten Wasser munteren Fischen zu. Und gehen noch ein Stück, vorbei an Salzwiesen und Lagunen, steigen einen Mini-Vulkan hoch, von dessen Gipfel man nach Fuerteventura blicken kann. Zurück im Örtchen, duftet schon unser Fisch auf dem Grill (Fähren mehrmals täglich ab Corralejo, 15 Minuten Fahrtzeit, Hin- und Rückfahrt 15 Euro, www.navieranortour.com/de).

Die "Isla de Lobos" ist ideal für einen Ausflug

14. Wandern im wilden Westen 

Der Wind heult, Möwen krächzen, Gischt spritzt, meterhohe Wellen branden gegen steile Klippen, schwappen in Höhlen, die sie in Millionen Jahren aus dem Stein gefressen haben. Im Hintergrund erheben sich uralte Vulkanruinen. Einsam und wunderschön ist die Westküste zwischen El Cotillo und dem Cofete-Strand. "In dieser Gegend zu wandern, gehört für mich zum Schönsten, was man auf Fuerteventura unternehmen kann. Hier gibt's noch herrlich viel Nichts", sagt Wanderführer Andreas Caliman. Der blonde Deutsche lebt seit vielen Jahren auf Fuerteventura, auch die Einheimischen schätzen ihn als Scout. Er geht schon mit nur einem Gast auf Tour. Ganztagswanderung mit Abholung 50 Euro (Lajares, C/ Montaña Tesjate 3, Tel. 686/08 84 93, www.fuertescout.de).

STRÄNDE

15. Caleta del Marrajo 

Unfassbar klares Wasser umschmeichelt meine Beine. Es leuchtet in allen Schattierungen von Blau über dem perlweißen, feinen Sand, und dazwischen liegen pechschwarze, wohlgeformte Lavabrocken herum. Kein Hotel, kein Kiosk, keine fliegenden Händler, keine Liegen: Romantischer als jede Postkarte ist die naturbelassene Caleta del Marrajo an der Nordwestküste. Und jeder findet in ihren windgeschützten kleinen Buchten und Meeresbecken rund um den Leuchtturm El Tostón ein ruhiges Plätzchen. Anfahrt: Von El Cotillo aus nördlich die Straße Richtung Los Lagos de Cotillo nehmen, rechts und links des Leuchtturms (Faro de Toston) gibt es Parkplätze direkt am Strand.

Auch Kite-Surfer fühlen sich an der "Caleta del Marrajo" wohl.

16. Playa Bajo Negro 

Sind wir aus Versehen in der Karibik gelandet?, fragt sich ein Paar, das neben uns seine Decke ausgebreitet hat. Nein, aber die Playa Bajo Negro, der schönste der Dünenstrände südlich von Corralejo, kommt ihr ganz nah. Es gibt nur zwei Hotels auf 600 Metern, das Wasser ist türkisfarben, und weiter draußen, wo es schon tiefblau ist, erheben sich die Umrisse des Inselchens Los Lobos (s. Tipp 13). Anfahrt: Von Corralejo aus südlich auf der FV 1 Richtung Puerto del Rosario, nach 3 km links die Einfahrt zu den "Riu Hotels" nehmen, Parkplätze gibt es dort nur morgens, später direkt an der Straße parken.

17. Risco del Paso

Gut 20 Kilometer goldgelber Sand, von der ruhigeren Costa Calma bis zum wuseligen Ferienzentrum an der Playa del Matorral: Die Strände der Halbinsel Jandía im Südosten bieten viel Platz für Windsurfer, Kiter und Familien. Ein Highlight ist der Risco del Paso am südlichen Ende der Playas de Sotavento: Bei Flut itzen Wind- und Kitesurfer übers Meer, während Kinder geschützt in der Lagune planschen können. Und bei Ebbe ist die Sandlandschaft ideal für einen langen Strandspaziergang. Anfahrt: Auf der FV 2 von Costa Calma nach Morro Jable kommt nach etwa 7 Minuten Fahrt links eine ausgeschilderte Abzweigung. Parkplätze am Strand.

SHOPPING

18. Lajares

Ohrringe aus Perlen und Federn, Ledergürtel, Fransentaschen, Batikkleider: Handgearbeitetes mit Hippie-Flair verkauft ein buntes Völkchen samstags beim Künstlermarkt auf der Plaza von Lajares. Eine Band spielt dazu Songs aus den 70ern. Aber auch sonst findet man rund um die Hauptstraße Geschäfte der etwas anderen Art: Gusty Bags (C/ Coronel Gonzalez del Hierro 29d) macht schön designte, wasserdichte Rucksäcke aus recycelten Windsurfsegeln; La Vaca Loca (C/ Coronel Gonzalez del Hierro 36) alles aus Filz; Cabracadabra (C/ Candela 8) schräge Schuhe, Seidentücher und ungewöhnlichen Schmuck.

Die schönsten Accessoires gibt es auf dem Künstlermarkt von Lajares.

19. Meerschaumsalz 

Das Beste vom Meersalz, 
die erste feine Kristallschicht, handgeschöpft in den Salinas del Carmen, bekommt man für unglaubliche 1,60 Euro pro Kilo (!) abgepackt in allen
15 Museumsshops der Insel, und natürlich auch im Salzmuseum von Antigua.

20. Aloe vera

Cremes, Körpermilch, Sonnenschutzlotion: Wo Aloe vera draufsteht, ist leider oft nur minderwertiges Pulver von wo auch immer drin. Dabei gedeiht die Heilpflanze auf Fuerteventura perfekt, weil es kaum regnet und fast immer die Sonne scheint. Hier zwei seriöse Bio-Marken, die wirklich die Gewächse der Insel verwenden: "Verdeaurora", toller Verkaufsshop direkt auf der Finca, auch ein Rundgang durch die Felder ist möglich (s. Tipp 1). Und "Vidaloe", in vielen Läden erhältlich und direkt in der Fabrik (Antigua, Agua de Bueyes 30, www.vidaloe.es).

Kaktusfeigen sind auf Fuerteventura allgegenwärtig.

GUT ZU WISSEN

Die Temperaturen auf Fuerteventura sind das ganze Jahr über angenehm und steigen auch im Sommer nur selten über 30 Grad. Nur wenn der Wind aus dem Osten kommt, kann die Luft so brütend heiß und staubig werden wie in der 100 Kilometer entfernten Sahara. Diese seltene Wetterlage nennt man Calima. Eine dicke Jacke und einen Regenschirm braucht man dagegen fast nie - anders als auf den Schwesterinseln La Palma, Teneriffa oder Gran Canaria, die mehrere Klimazonen haben. Auf Fuerteventura sind die Berge einfach nicht hoch genug, um an die Feuchtigkeit der Passatwolken zu kommen.

LESEN
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TELEFON
Die Vorwahl von Spanien ist 00 34.

Mehr Infos findest du hier: www.visitfuerteventura.es 


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BRIGITTE 04 / 2018

Wer hier schreibt:

Nicole Schmidt
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