Gepäckgebühren sparen: 7 billige Tricks ✈️

Fliegen ist billig geworden. Doch während die Ticketpreise fallen, steigen die Gepäckgebühren. Mit diesen Tricks sparst du Kosten für Koffer und Co.

Teilweise kostet der Koffer mehr als der Sitzplatz

Viele Airlines – und das betrifft nicht nur Billigflieger – führen uns mit ihren Ticketpreisen an der Nase herum: Bucht man einen vermeintlich günstigen Flug, wird uns plötzlich unverhältnismäßig viel Geld für den Gepäcktransport aus der Tasche gezogen. Teilweise sind die Gebühren für Koffer und Co. höher als der Sitzplatz in der Kabine.

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Gern werden die „Handgepäck-Tarife“, bei denen man kein einziges Gepäckstück kostenlos aufgeben darf, in unverdächtige Namen verpackt: Bei British Airways heißt der Tarif „Basic,“ bei Air France „Light“. Und bei Billigfliegern kostet meist sowieso jedes Gepäckstück extra - bei Ryanair sind es 40 Euro.

So kommen Reisende auf kreative Ideen, um die Gepäckgebühren zu umgehen. Ryan Carney Williams etwa wurde laut The Telegraph kürzlich in Reykjavik das Boarding verweigert, weil er acht Hosen und zehn Hemden am Leib trug, um keinen Koffer aufgeben zu müssen.

Hier kommen 7 erfolgversprechendere Ideen!

1. Recherchieren

Damit man beim Buchen nicht unangenehm überrascht wird, ist es sinnvoll, sich vorher über die Gebührenpolitik der infrage kommenden Airlines zu informieren. Manche erlauben mehr Freigepäck, andere mehr Handgepäck als andere. Ryanair etwa erlaubt nicht nur ein, sondern zwei Handgepäckstücke. Im Versuch, der anwachsenden Trolley-Flut Herr zu werden, wird das größere der beiden neuerdings zwar in den Frachtraum geladen – das aber kostenlos. 

2. Gegenstände mit an Bord nehmen

Nicht nur klassisches Handgepäck, auch bestimmte Gegenstände dürfen meist mit an Bord genommen werden: zum Beispiel Autositze, Wickeltaschen und Buggys. Letztere werden einem beim Einsteigen zwar abgeknöpft und im Frachtraum verstaut, aber auch das kostet nichts.

3. Schlau packen

Eigentlich wissen wir es ja: Wir packen grundsätzlich zu viel ein. Aber nicht nur die Menge, auch die Verteilung macht’s. Wer auf dem Flug seine dickste Jacke und seine Wanderstiefel anzieht statt sie in den Koffer zu quetschen, spart Gewicht beim Aufgabegepäck. Auch wer schwere Gegenstände (etwa Bücher) ins Handgepäck packt, spart Gewicht – und im Zweifel hohe Übergepäckgebühren.

4. Gepäck selber wiegen

Wer sein Gepäck zuhause wiegt und darauf achtet, die Freigepäckgrenze nicht zu überschreiten, erspart sich ebenfalls am Check-in-Schalter eine böse Überraschung in Form von Übergepäckgebühren.

5. Limit gemeinsam nutzen

Kinder haben meist die gleiche Freigepäckgrenze wie Erwachsene – brauchen aber meist weniger bzw. kleinere Sachen als diese. Wer also mit Kindern reist, kann oft eigenes Gepäck bei ihnen im Koffer unterbringen.

6. In einen leichten Koffer investieren

Wer öfters reist, sollte sich einen leichten Koffer zulegen. Die Leichtgewichte sind zwar nicht immer günstig, aber sie sind eine Investition in die Zukunft – und in den eigenen Rücken, der kein unnötig schweres Gewicht mehr abfangen muss, wenn ihr euren Koffer vom Gepäckband hievt. Und: Hat dein Koffer statt 5 nur 2 Kilo Eigengewicht, kannst du ungestraft 3 Kilo mehr reinpacken.

7. Kleidung mit vielen Taschen anziehen

Die amerikanische Firma Scottevest hat sich darauf spezialisiert, Kleidung mit unglaublich vielen Innentaschen herzustellen, mit bis zu 42 Stück. Es gibt Mäntel, Hoodies, Jacken und Hosen, sogar T-Shirts, Röcke und Kleider. Und die sehen gar nicht mal schlecht aus. Damit könnt ihr allerlei Dinge am Körper tragen - ohne dafür zu bezahlen.

8. Vielfliegerprogramme nutzen

Passagiere, die sich bei einem Vielfliegerprogramm angemeldet haben, sammeln nicht nur mit jedem Flug Meilen, sie bekommen oft auch höhere Freigepäckgrenzen als Bonus oben drauf.

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