Hawaii! Die Reisetipps für einen erschwinglichen Familienurlaub

Ein Mal im Leben nach Hawaii - Oahu, Honolulu, Waikiki ...  Davon hatte sich BRIGITTE-Autorin Antje Wewer fast schon verabschiedet, als sie Mutter wurde. Doch dann flog sie mit ihrer Familie einfach hin, und siehe da: Traumerfüllung muss nicht die Welt kosten.

Aloha Hawaii! Erste Eindrücke

Schon am Flughafen von Hawaiis Hauptinsel Oahu fühle ich mich wie im Paradies: In der Luft liegt süßlicher Frangipani-Duft, und der Immigration-Prozess, der bei der USA-Einreise sonst so nervt (Dokumente-Check, Befragung ...), beginnt hier tatsächlich mit einem "Aloha" und wird unbürokratisch und zügig abgewickelt. Zwar sind die Zeiten, in denen jedem Besucher ein "Lei", ein traditioneller Blütenkranz als Begrüßungsgeste um den Hals gelegt wurde, leider schon lange vorbei - aber wer mag, kann sich im Internet für 20 Euro ein "Lei-Greeting" an den Airport bestellen. 

Der Rezeptionist im Hotel in Oahus Hauptstadt Honolulu trägt Hawaii-Hemd und serviert in türkisfarbenen Pappbechern Eistee und Popcorn aufs Haus. Meine Männer, Frank, 52, und Bruno, sechs, sind fürs Erste zufrieden. Von unserem Zimmerbalkon kann man - wenn man sich ganz in die Ecke stellt und vorsichtig übers Geländer lehnt - sogar einen Blick aufs Meer erhaschen. "Wow! Waikiki!", schreit mein Sohn und zieht sich Badeshorts, Muskel-Shirt und Flipflops an.

Aus der Nähe betrachtet, ist der berühmte Strandabschnitt, an dem die Angehörigen der königlichen Familie Hawaiis einst das Surfen lernten, dann allerdings ganz anders, als wir ihn uns erträumt hatten: eine Ferienmaschine rund um ein paar Hotels. Auf der Kalakaua Avenue reihen sich Luxusläden, Gucci, Apple, Chanel, Hugo Boss, Tiffany..., und über allem thront das schweinchenrosa gestrichene "The Royal Hawaiian" - das zugegeben schönste Grandhotel am Ort, das unbedingt einen Lobby-Besuch wert ist. 

Aloha-Shirts: Bei "Bailey‘s" in Honolulu findet man Hawaii-­Hemden in allen Farben und Designs.

Doch bevor Enttäuschung einsetzen könnte, treffen wir vor einem der vielen "ABC Stores"-Supermärkte, die übrigens sehr gute Take-away-Theken haben, einen Ukulele-Spieler. Und der gibt das herzzerreißende "Somewhere Over The Rainbow" zum Besten, das der riesenhafte Israel Kamakawiwo‘ole mit seiner sanften Stimme einst zur Hawaii-Hymne gemacht hat.

Wir laufen die von Surfbrettern gesäumte Gasse zum Pazifik hinunter. An der Strandpromenade wiegen sich die Palmen sanft im Wind, die Hotelburgen liegen hinter uns, die Zehen graben sich in den sauberen, körnigen Strand, keine zwei Minuten später stürzen wir kopfüber in die Wellen! Und die sind etwas ganz Besonderes: Sie rollen lang und langsam rein, brechen mit Grazie und haben die perfekte Temperatur - 25 Grad, nicht zu warm, nicht zu kalt. 

Auf Hawaii werden Surfern Denkmäler gesetzt

Schwimmen am Waikiki Beach kann gar nicht enttäuschen. Sobald man im türkisgrünen Wasser versinkt, macht sich Glückseligkeit breit. Später spazieren wir die Promenade Richtung Süden, vorbei am überlebensgroßen Denkmal der Surf-Legende Duke Kahanamoku, das immer mit frischen Blumenketten geschmückt ist. Die Touristen werden weniger, beim Salzwasser-Pool im "Sans Souci Beach Park" schließlich trifft man nur noch Einheimische, die ihre Ausleger-Kanus ins Wasser tragen. Noch so ein Sport, der seine Ursprünge auf Hawaii hat. Frank sagt: "Muss man eine Stadt nicht lieben, die Surfern Denkmäler baut?" 

Insel-Legende: Am Strand von Waikiki steht eine Bronzeskulptur von Surf­ Ikone Duke Kahanamoku. Der Hawaiianer gilt als Begründer des modernen Wellenreitens.

Er schlägt vor, zu "Bailey’s Antiques and Aloha Shirts" zu fahren, er will die Insel mit einem echten Hawaii-Hemd verlassen. Ich: "Willst du das wirklich zu Hause tragen?" Er: "Das werden wir sehen! Es ist schließlich das bekannteste Hemd der jüngeren Kulturgeschichte: Tom Selleck, Hunter S. Thompson und Elvis haben es getragen." Wir einigen uns auf eine hellblau-beige Version mit Blumen, Palmen und Wellen, und ich muss zugeben: Es steht ihm ausgezeichnet. Frank lässt es gleich an und löst mit dem Shirt, wo immer er damit auftaucht, bis heute gute Laune aus.

Alles, was Eintritt kostet, sparen wir uns

Hawaii ist teuer, das war uns vorher bewusst. Aber man kann es sich günstig machen. Einfache Faustregel: Alles, was Eintritt kostet, sparen wir uns. Wie das "Waikiki Aquarium", Pearl Harbor, wo die japanischen Streitkräfte 1941 die US-Pazifikflotte angriffen, oder den Schnorchelspot Hanauma Bay - der "Waimanalo Beach Park" an der Südostküste ist eine paradiesische Alternative mit geradezu unverschämt türkisem Wasser.

Umgekehrt gilt: Alles, was ohne Ticket geht, machen wir. Die Wanderung zum Vulkankrater Diamond Head, die durch einen alten Militärtunnel führt, findet mein Sohn cool. Mein Mann genießt dagegen, oben angekommen, den 360-Grad-Blick auf Honolulu. Und bei der Werkstatt-Tour bei "Kamaka Ukulele" lernen wir in  zehn Minuten, die ersten Akkorde zu spielen. Die gitarrenähnlichen Instrumentchen werden seit 1916 in dem kleinen Familienbetrieb gebaut, alle aus einheimischem Koa-Holz.

Abends schauen wir, mit einem Pulk von anderen Touristen auf Handtüchern sitzend, die "Kuhio Beach Hula Show" an: Muschelblasen, Fackeln, Hula-Tanzen. Es gibt sicher bessere Shows, diese reicht aber, um meinen Sohn zu überzeugen, den Hula-Kurs mitzumachen, der umsonst im "Royal Hawaiian Center" angeboten wird. Er kann die fließenden Bewegungen bis heute. 

Hula-Workshops machen Laune. Bruno, der Sohn von BRIGITTE-Autorin Antje Wewer, tanzt links vorn.

Blütenkränze: Die Tradition der Leis

Liebes-Geste: Bruno legt seiner Mutter einen Lei um

Und was es mit den Leis auf sich hat, lernen wir bei "Cindy’s Lei & Flower Shoppe" in Chinatown, der besten Adresse für Blütenkränze. Wie Schmuckstücke hängen sie hier in riesigen Kühlschränken. Cindy Lau, geboren in China, vor über 60 Jahren nach Oahu immigriert, ist eine drahtige, kurzhaarige Frau in pinkfarbenem Blazer, die eine kleine Armee von Frauen führt, die im hinteren Teil des Ladens mit langen Nadeln die Blüten auffädeln. Sie erklärt uns die Regeln: "Einen Lei darf man sich nie selber umlegen, das muss immer jemand anderes tun, und es muss aus Liebe geschehen. Ein Kuss schließt die Zeremonie ab." Niemals dürfe man einen Lei ablehnen, das bringt Unglück. Am Geburtstag oder zum Schulabschluss trägt man mehrere übereinander. Das Schönste aber, sagt Cindy: "Es braucht überhaupt keinen besonderen Grund, einen Lei zu verschenken." Also kaufen wir drei Mal die Sparversion für 5 Dollar und legen sie uns gegenseitig um. 

Unser Honolulu-Highlight: der "Manoa Falls Hiking Trail"

Unser Honolulu-Highlight aber wird der "Manoa Falls Hiking Trail", der nur 30 Minuten außerhalb der Stadt liegt und 2,5 Kilometer durch den Regenwald zu einem Wasserfall führt. Auf halber Strecke muss Bruno seine Flipflops ausziehen, weil der Boden zu matschig ist. Er klettert wie ein Äffchen über die riesigen Baumwurzeln, um uns herum die grüne Hölle, und plötzlich setzt tropischer Nieselregen ein. Im Hotel wurde uns geraten, Regenjacken einzupacken, was wir ignoriert haben, weil, hey - wir sind doch auf Hawaii ... Egal, wir gehen weiter und belächeln eine Gruppe Japaner, die durchsichtige Capes über ihre Hawaii-Hemden ziehen. Angekommen, geht Bruno im Bassin des Wasserfalls schwimmen. Unter den entsetzten Blicken der Japaner ignorieren wir das Schild mit "It’s Against The Law ..." und schaffen Erinnerungen für die Ewigkeit.

Hawaii ist das Mallorca der Japaner

Japaner sind überhaupt sehr präsent auf Oahu: Es gibt japanische Speisekarten und an den Bushaltestellen japanische Fahrpläne, die Insel ist das Mallorca Japans, Tokio gerade mal sieben Flugstunden entfernt. Mir ihrem Yen kommen Japaner in Honolulu auch verdammt weit, wir dagegen mit unserem Euro nicht.

Auch deshalb lassen wir die Stadt in unserem Mietwagen hinter uns. Das Ziel ist die North Shore, die berühmte Nordküste von Oahu, an der sich die besten Surfer treffen. Auf dem Weg besuchen wir die "Kahumana Organic Farm" im Inselinneren. Hier finden Obdachlose und Behinderte ein Zuhause und Auskommen, die Früchte der Arbeit werden im zugehörigen Restaurant aufgetischt. 

Ein angenehm spiritueller Ort, an dem "Maka’ala", Achtsamkeit, praktiziert wird. Als wir ankommen, sehen wir erst einmal zu, wie wannenweise Mangos für die Supermärkte abgeholt werden. Bruno bekommt die frei laufenden Küken auf den Arm, ich die Felder mit den "Kahumana Greens" gezeigt, der Salat ist auf der ganzen Insel für seine Qualität bekannt. Und Frank lässt sich vom österreichischen Chefkoch Robert, der in den 70er-Jahren nach Hawaii ausgewandert ist, erklären, wie man Macadamia-Nuss-Pesto zubereitet. 

Die Skyline Waikikis - Romantisch ist Waikiki Beach nicht, aber ein Muss - als Hawaiis berühmtester Strand.

North Shore: Ein Traum am Meer

Den zweiten Stopp machen wir in Haleiwa, dem einzigen Städtchen an der Nordküste. Mit seinen bunten Holzhäusern wirkt es wie eine Westernstadt, nur dass hier alle Surfbretter statt Cowboyhüte tragen. Die erste Adresse am Ort ist "Matsumoto Shave Ice", wo man für geraspeltes Eis, das mit buntem Sirup übergossen wird, ansteht. Beliebteste Kombi: "Rainbow" mit Erdbeer, Limone, Ananas. 

Abgesehen davon besticht die Nordküste mit Stränden und unglaublichen Wellen. Typische Frage: "Wo ist die Strömung nicht so stark?" Einfache Regel: Immer nur da ins Wasser, wo auch andere sind!

An den legendären Stränden wie Pipeline oder Sunset gibt es keine Buden, wer hierherkommt, will surfen, Surfer fotografieren - oder Surfern beim Surfen zuschauen. Wir stellen fest: Es gibt nichts Aufregenderes! Aufs Meer zu gucken ist nirgendwo auf der Insel eindrucksvoller und der Sonnenuntergang am Sunset Beach ein Ereignis: Man sitzt mit Bier und Chips im Sand, und keiner lässt seinen Müll liegen. "Respect The Ocean", befiehlt ein Schild, und alle halten sich daran. 

Dass man an der North Shore gern unter sich bleibt, hat nichts mit Arroganz, sondern mit den extrem hohen Mietpreisen auf Hawaii zu tun. Die Locals fürchten, dass die noch weiter steigen könnten. Es gibt weder Pensionen noch Hotels, weil die zuständige Behörde schon seit Jahren keine Lizenzen mehr vergibt. Eine Maßnahme, um die Obdachlosigkeit auf Oahu und damit zusammenhängende Drogenprobleme in den Griff zu bekommen. Eine der letzten Genehmigungen erhielt Anfang der 80er der Profi-Surfer Mark Foo. Er kaufte von seinen Preisgeldern Land direkt am "Three Tables Beach" und gründete das "Backpackers Vacation Inn & Hostel". 

Hawaii ist so lecker!

Nationalgericht: "Poké", der hawaiianische Fischsalat, liegt weltweit im Trend – in Honolulu gibt es den besten bei "Fresh Catch"

Wir mieten ein Cottage, von dessen Veranda man aufs Meer sehen kann. Die Lage ist sensationell, die Einrichtung in die Jahre gekommen. Aber wer braucht schickes Interieur, wenn das Meer rauscht und im Garten tropische Pflanzen blühen?

Das Hostel, inzwischen von Foos Neffen Conner geführt, vermietet "Beach Cruiser", mit denen wir auf dem schönsten Radweg an der Küste entlang Conners Tipps abfahren. "Ted’s Bakery" am Sunset Beach, wo alle Surfer wegen des "Chocolate Haupia Cream Pie" hingehen - "mächtig, aber legendär". Auf dem Kamehameha Highway Richtung Laie sollen wir nach "Ken’s Foodtruck" Ausschau halten: "Dort müsst ihr 'Ahi Katsu` bestellen, innen roher Thunfisch, außen knuspriges Tempura. Aber geht rechtzeitig hin! Wenn die Wellen gut sind, macht Ken meistens ziemlich früh Schluss." 

Ein Traum wird wahr: Wellenreiten in Waikiki

Zurück nach Honolulu fahren wir über die Windward-Küste, deren Top-Sehenswürdigkeit die "Kualoa-Ranch" ist, auf der "Jurassic Park" gedreht wurde. Wir halten an, sind aber abgeschreckt von der Rummel-Atmosphäre, den Reisebussen und den Eintrittspreisen.

Bruno darf sich im Shop ein Dinosaurier-Malbuch aussuchen, und weiter geht’s, schließlich muss mein Traum auch noch umgesetzt werden: Wellenreiten in Waikiki. Dort sollen, im Gegensatz zur North Shore, ideale Bedingungen für Anfänger sein.

Morgens werden Bruno und ich vom gelben Surfschulbus abgeholt, der uns zu einem ruhigen Strandabschnitt fährt. Unterwegs zeigt Surflehrerin Chelsea ein Video mit den Basics. Am Strand folgen Trockenübungen, kurz darauf schieben wir das erste Mal die Longboards ins Wasser und paddeln raus. Warmes Wasser, Wellen, die gemütlich ausrollen - perfekt. Und nachdem mein Sohn schon die dritte Welle surft, traue ich mich, endlich auch aufzustehen. Ein Adrenalinschub gepaart mit Glücksgefühl, beflügelt von meinem inneren Aloha. Unvergesslich.

Das Aufregendste auf Hawaii? Surfen. Anderen beim Surfen zusehen. Surfer fotografieren. Oder einfach aufs Meer schauen. Am Sunset Beach an der North Shore, Oahus Nordküste, wird jeden Abend der Sonnenuntergang bestaunt.

Die Reisetipps für Oahu

Hinkommen und Rumkommen

  • Flug: Condor bietet die kürzeste Verbindung nach Hawaii, der Flug von Frankfurt über Anchorage und weiter mit Alaska Airlines nach Honolulu dauert nur 18,5 Stunden. Tickets in der Economy Class ab 840 Euro (www.condor.com). 
  • Leihwagen: Unbedingt vorab buchen, günstige Angebote hat  z.B. www.autoeurope.de. Aufs Navi verzichten, lieber eine Handykarte kaufen und die App "Waze" herunterladen, die einen überall in den USA ans Ziel bringt.

Übernachten

Hotels in Waikiki, dem wohl berühmtesten Stadtteil Honolulus, sind teuer. Will man Meerblick, und sei es nur ein Zipfel, zahlt man noch mehr - jeder Block, den die Unterkunft vom Strand entfernt ist, spart Bares. In den USA ist das Frühstück in der Regel nicht im Zimmerpreis enthalten und kostet ab ca. 22 Euro. 

  • Shoreline Hotel: Hell, modern, mit kleinem Pool auf dem Dach, gutem Service - und nur fünf Gehminuten vom Strand entfernt. Ideal zum Ankommen. DZ ab 145 Euro, inklusive "Grab&Go Breakfast", Strandtücher, Popcorn und Limonade für Kinder. Wer ausgiebig frühstücken will, geht nebenan ins "Heavenly" und probiert die "Acai Bowl" für 11 Euro (Waikiki, 342 Seaside Ave, Tel. 932 24 44, www.shorelinehotelwaikiki.com). 
  • Surfjack Hotel & Swim Club: Boutique-Hotel mit Aloha-Feeling. Die Zimmer sind im Vintage-Stil, man trifft sich am Pool, das Restaurant ist auch für externe Gäste eine Anlaufstelle. Dort kann man auch frühstücken - Kaffee geht aufs Haus, Granola mit Früchten für 11 Euro. Mittags oder abends schmeckt z. B. "Spicy Ahi Poké", hawaiianischer Fischsalat mit Thunfisch (ca. 10 Euro). "Beach Cruiser"-Fahrräder werden gratis verliehen. DZ ab 150 Euro (Waikiki, 412 Lewers St, Tel. 923 88 82, www.surfjack.com). 
  • Backpackers Vacation Inn & Hostel: Geniale Lage für Selbstversorger, direkt am "Three Tables Beach"/North Shore. Für ein Hostel teuer, für die Nordküste ein Schnäppchen, allerdings etwas in die Jahre gekommen. Ein Bett im Schlafsaal kostet 25 Euro, die DZ 60 Euro im "Back House" empfehlen sich für Paare, die Cottages (130 Euro) im "Beach Building" für Familien (Haleiwa, 59-7888 Kamehameha Hwy, Tel. 638 78 38, www.backpackershawaii.com). 
  • Ke Iki Beach Bungalows: Gepflegte Anlage am Sunset Beach. Die Gartenbungalows mit Kitchenette sind sehr viel günstiger als die mit Meerblick. Palmengarten, Hängematte und BBQ inklusive ab 120 Euro (Haleiwa, 59-579 Ke Iki Rd, Tel. 638 82 29, www.keikibeach.com). 
  • Malaekahana Beach Campground: An der North Shore, direkt an einem Strand, den Familien lieben, weil es dort wenig Strömung gibt. Wer im Zelt schläft, zahlt 8 Euro die Nacht, weitere Optionen sind Campingbus oder die "Plantation Suites" mit Außendusche für 4 Personen, ab 100 Euro (Kahuku, 56-335 Kamehameha Hwy, Tel. 674 77 15, www.malaekahana.net).

Genießen

  • Helena’s Hawaiian Food: Eine Institution seit 1946, die heute von Helenas Enkel Craig geführt wird. Schlichtes Restaurant, köstliche Küche, viele Einheimische. Keine Reservierung, Wartezeit einkalkulieren oder Take-out holen. Spezialität: Schwein auf Hawaiianisch - im Erdofen gegrilltes "Kalua-Pig". Am besten ein Menü (ab 15 Euro) bestellen und sich überraschen lassen. Zum Nachtisch: "Haupia", Kokosmilch-Pudding. (Honolulu, 1240 N School St, Tel. 845 80 44, www.helenashawaiianfood.com). 
  • Fresh Catch: Wenn man die Nationalspeise Poké (rohen Fischsalat) probieren will, dann in diesem Seafood-Imbiss, der 30 unterschiedliche Sorten bietet. Bestellt wird am Counter, gegessen an Picknicktischen (Honolulu, 3109 Waialae Ave, www.freshcatch808.com). 
  • Banán: Am "Diamond Head"-Foodtruck gibt es Softeiscreme ohne Milch aus gefrorenen Bananen, serviert mit diversen Toppings. Ideal nach der Bergtour. Ab 7 Euro (Honolulu, 3212 Monsarrat Ave, www.bananbowls.com). 
  • Ai Love Nalo: Köstliches veganes Essen im hawaiianischen Stil in Kailua an der Ostküste, nahe des Waimanalo Beach, die "Roasted Veg Plate" kostet 10 Euro, im Garten werden Massagen angeboten (Kailua, 41-1025 Kalanianaole Hwy, www.ailovenalo.com). 
  • Matsumoto Shave Ice: Geraspeltes Wassereis, getoppt mit Sirup: das Beste an der North Shore! Achtung, die Warteschlange führt durch einen verlockenden Souvenirshop. Portion ab 5 Euro (Haleiwa, 66-111 Kamehameha Hwy, www.matsumotoshaveice.com). 
  • Ted’s Bakery: Am Sunset Beach, ab sieben offen und toll zum Frühstücken: Cakes, Pies, Sandwiches und super Kaffee (North Shore, 59-024 Kamehameha Hwy, www.tedsbakery.com).

Einkaufen

  • Bailey’s Antiques and Aloha Shirts: Riesige Auswahl an Hawaii-Hemden: Vintage-Raritäten aus den 30er-Jahren und neue Labels (Honolulu, 517 Kapahulu Ave, www.alohashirts.com). 
  • Cindy’s Lei & Flower Shoppe: Wunderschöne, ganz frisch geknüpfte Leis. Zuschauer sind willkommen, ein einfacher Blütenkranz ist für 5 Dollar zu haben (Honolulu, 1034 Maunakea St, www.cindysleishoppe.com).

Erleben

  • Blüten-Gruß: Am Flughafen traditionell mit einem Lei begrüßt zu werden, sorgt für sofortiges Aloha-Feeling. Ab ca.  20 Euro (www.leigreeting.com). 
  • Manoa Falls Hiking Trail: Der 2,5 Kilometer lange Wanderweg führt durch den Regenwald zu einem kleinen Wasserfall. Das Klima ist hier komplett anders als am Strand, der Boden oft matschig. Unbedingt festes Schuhwerk tragen und Regenjacke mitnehmen (Honolulu, Manoa Valley). 
  • Kamaka Ukulele: Seit 1916 werden in der kleinen Manufaktur Ukulelen handgebaut. Werkstatttour Di.–Fr. um  10.30 Uhr, Eintritt frei (Honolulu, 550 South St, www.kamakahawaii.com). 
  • Kuhio Beach Hula Show: Aloha-Vibes live erleben: dienstags, donnerstags und samstags jeweils um 18.30 Uhr traditionelle Hula-Show mit Fackeln und Muschelblasen vor dem "Hyatt Regency Waikiki". Kein Eintritt (Honolulu, Kalakaua Ave/Uluniu Ave, www.waikikiimprovement.com). 
  • Royal Hawaiian Center: Montag bis Freitag werden kostenlose Kurse angeboten, um Touristen die Insel-Kultur nahe zu bringen: "Lomi Lomi"-Massage, Lei-Knüpfen, Hula-Tanzen. Engagierte Lehrer, Anmeldung nicht erforderlich (Wochenplan auf www.royalhawaiiancenter.com). 
  • Ohana Surf Project: Die Schüler werden im Hotel abgeholt, an einem ruhigen Strandabschnitt von Waikiki gibt es erst Trockenübungen, dann geht es schon raus aufs Meer (Tel. 599 78 73, www.ohanasurfproject.com). 
  • Kahumana Farm: Der gemeinnützige Hof liegt abgelegen an der Westküste. In malerischer Kulisse werden organisches Obst und Gemüse angebaut, mittags und abends wird im Café aufgetischt. Eine Farm-Tour mit Mittagessen kostet 48 Euro und wird mehrmals wöchentlich um 10.30 Uhr angeboten (reservieren!). 17 Zimmer zum Übernachten gibt es auch. DZ ab 70 Euro (Wai’anae, 86-660 Lualualei Homestead Rd, Tel. 696 26 55, www.kahumana.org).

Wenn ich das gewusst hätte

Parken in Waikiki ist extrem teuer!  Es gibt kaum öffentliche Parkplätze, die Hotels kassieren 30 Dollar pro Tag. Deshalb das Auto lieber erst mieten, wenn man aus der Stadt herausfährt. Nach Waikiki kommt man auch bequem mit dem Shuttle-Bus. 

Telefon

Vorwahl der USA ist die 001, für Oahu dann die 808 wählen. 

Brigitte 12/2018

Wer hier schreibt:

Antje Wewer
Themen in diesem Artikel

Unsere Empfehlungen

Guten Morgen, Welt!

Guten Morgen, Welt!

Wir servieren euch täglich Trends, Top-Stories und kuriose Netzfundstücke zum Frühstück!

Brigitte-Newsletter

Brigitte-Newsletter

Trends und Tipps aus den Bereichen Mode & Beauty, Reise, Liebe und Kochen - lies zum Wochenstart das Beste von Brigitte.

Diesen Inhalt per E-Mail versenden

Hawaii Reisetipps: BRIGITTE-Autorin mit ihrer Familie unterwegs im Duschungel
Hawaii! Die Reisetipps für einen erschwinglichen Familienurlaub

Ein Mal im Leben nach Hawaii - Oahu, Honolulu, Waikiki ... Davon hatte sich BRIGITTE-Autorin Antje Wewer fast schon verabschiedet, als sie Mutter wurde. Doch dann flog sie mit ihrer Familie einfach hin, und siehe da: Traumerfüllung muss nicht die Welt kosten.

Du kannst mehrere E-Mail-Adressen mit Komma getrennt eingeben

Deine Mail wurde versendet
Deine Mail konnte leider nicht versendet werden