Im Urlaub abschalten: 10 Tricks, mit denen du den Job hinter dir lässt

Es fällt zunehmend schwer, im Urlaub abzuschalten. Schuld sind das Mobiltelefon und die wachsenden Ansprüche, die die Arbeitswelt an uns stellt. 10 Tipps, mit denen ihr der Falle entgeht.

Seit Jahrzehnten dreht sich die Arbeitswelt schneller. Hinzu kommt, dass die Grenzen zwischen Job und Freizeit zusehends verschwimmen – es wird immer normaler, auch nach Feierabend und sogar im Urlaub erreichbar zu sein.

Aber darin liegt eine große Gefahr für unsere Gesundheit. Und die ist das Kostbarste, was wir haben! Außerdem haben wir deutlich mehr Spaß im Urlaub, wenn wir den Job dort lassen, wo er hingehört: zu Hause. 

10 Tipps zum erfolgreichen Abschalten:   

1) Schon vorher konsequent sein

Damit du im Urlaub gar nicht erst das Gefühl bekommst, verfügbar sein zu müssen, solltest du schon im Alltag daran arbeiten, Job und Freizeit konsequent zu trennen – indem du nach Feierabend nicht erreichbar bist und alle Arbeitsgeräte im Büro lässt. Es sei denn, du leitest ein DAX-Unternehmen, scheffelst aus anderen Gründen unendlich viel Geld oder bist selbstständig ...  

2) Abwesenheit klug vorbereiten

Klar, wenn ihr im Urlaub wisst, dass eure Arbeitsmails nicht ins Leere laufen, könnt ihr besser entspannen. Also: Vor der Abreise eine Abwesenheitsmail einrichten und die Vertretung gut briefen. Wer sich dann noch aufschreibt, was nach dem Urlaub ansteht, muss während der freien Zeit keinen Gedanken mehr daran verschwenden.

3) Laptop und Co. zu Hause lassen

Klingt logisch, beherzigen aber leider längst nicht alle: Arbeitsmittel wie Laptop und Diensthandy zu Hause (oder direkt im Büro) lassen! Ja, ihr habt richtig gelesen, die Welt wird nicht untergehen, wenn ihr für die Chefin oder die Kollegen ein paar Wochen im Jahr nicht erreichbar seid.

4) Apps löschen

Ihr kommuniziert mit euren Kollegen via Apps? Dann deinstalliert sie für die Zeit des Urlaubs – oder noch besser: Falls ihr ein altes Mobiltelefon zu Hause rumliegen habt, nehmt am besten das mit – und lasst das andere in der Schreibtischschublade.  

5) Meditieren und Hirn leeren

Meditation ist ideal, um das Hirn von nagenden Gedanken zu befreien, es erfordert allerdings etwas Übung. Am besten also schon mal im Alltag damit anfangen – und im Urlaub dann perfektionieren. Zum Beispiel bei einem Mango-Smoothie unter einer Kokospalme ...  😉

6) Mantras einüben

Mantra 1: "Ich bin nicht unersetzlich" – diese Erkenntnis tut vielleicht ein bisschen weh, aber sie ist leider wahr: Auch ohne euch geht die Firma nicht pleite.  Mantra 2: "Meine Kollegen haben alles im Griff" –  es ist auch ein Zeichen von Respekt und Vertrauen, den Daheimgebliebenen zuzutrauen, euch gut zu vertreten. 

7) Illusionen über Bord werfen

Auch diese Erkenntnis tut vielleicht weh, aber sie ist ebenfalls richtig: Niemand wird es dir danken, wenn du im Urlaub verfügbar bist. Es wird hingenommen und erwartet, dass das auch in Zukunft so sein wird. Job-Expertinnen wissen: Fleiß wird nicht belohnt – und lohnt sich folglich auch nicht!

8) Deine Vertretung wird es dir danken ... 

... wenn du dich im Urlaub NICHT in ihre Arbeit einmischst. Denn damit untergräbst du ihre Autorität. 

9) Ordentlich was erleben

Wer im Urlaub spannende Dinge erlebt – sich an etwas Neues herantraut, Herausforderungen angeht, offen für andere Menschen ist – wird den Job zuhause viel schneller vergessen als jemand, der von morgens bis abends im Liegestuhl liegt und nur aufs Essen wartet. Wobei das natürlich auch mal sein muss ...

10) Die brillante Idee festhalten 

Falls euch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen im Liegestuhl eine geniale Idee kommt, mit der ihr ein Jobproblem lösen könnt – einfach aufs Smartphone sprechen oder ins Memo tippen. Und ganz schnell wieder vergessen.  

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sar
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