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Madeira Weshalb sich ein Trip ganz besonders im Januar lohnt

Die portugiesische Insel Madeira hat einiges zu bieten - auch im Winter.
Die portugiesische Insel Madeira hat einiges zu bieten - auch im Winter.
© Nick Fox/Shutterstock. com
Wer genug vom tristen Winter in Deutschland hat, sollte Portugal ins Auge fassen. Besonders die Insel Madeira hat im Januar einiges zu bieten.

Die portugiesische Insel Madeira ist nicht nur die Heimat des Fußballstars Cristiano Ronaldo, sondern auch noch ein Geheimtipp. Viele Tourist:innen haben die Blumeninsel noch nicht für sich entdeckt - weshalb sie noch viel von ihrem ursprünglichen Charme erhalten konnte. Vor allem Anfang des Jahres lohnt sich eine Reise auf die entspannte Insel im Atlantischen Ozean.

Weihnachtsstimmung bis zum 15. Januar

Wer aus dem kalten Deutschland nach Madeira flüchtet, kann noch etwas länger in Weihnachtsstimmung bleiben. Beim "Cantar os Reis" oder "Cantar as Janeiras" (Singen der Könige) singen die Einheimischen am 5. Januar traditionelle Lieder. In den Straßen der Hauptstadt Funchal treffen sich Jung und Alt, um gemeinsam zu singen.

Erst am 15. Januar endet auf Madeira die Weihnachtszeit – an diesem Tag gedenken die Bewohner:innen "Santo Amaro". Der Tag wird fast auf der ganzen Insel gefeiert. Die Gemeinde Santa Cruz ehrt ihren Schutzpatron mit einem religiösen Fest, das auch die Weihnachtsfeierlichkeiten abschließt. Am Abend findet eine Prozession zu Ehren des Schutzpatrons statt. Die Familien auf Madeira bauen die Weihnachtsdeko und die Krippen ab und essen das letzte festliche Mahl zusammen.

Sehenswürdigkeiten bei Regen und Sonne

Sommerliche Temperaturen herrschen im Januar leider nicht auf Madeira. Nichtsdestotrotz fallen die Temperaturen nur selten unter 13 Grad. Das milde Klima ist dem Golfstrom zu verdanken, der an der Insel vorbeiläuft. Vor allem der südliche Teil von Madeira lockt im Januar mit blauem Himmel und Sonnenschein, gute Voraussetzungen für ausgiebige Wandertouren.

Madeira ist bekannt für seine üppige Natur und bietet auch zahlreiche Berge zum Besteigen. Unter anderem der Pico do Arieiro, dritthöchster Berg der Insel, lockt mit einem schönen Ausblick. Eine gläserne Aussichtsplattform wartet beim Cabo Girão, eine Steilklippe im Süden der Insel, auf mutige Wanderer.

Es regnet? Madeira hat auch Museen zu bieten – unter anderem das Weinmuseum oder das CR7-Museum. Hier erfahren Ronaldo-Fans alles über das Leben des Fußballers. In der Altstadt von Funchal gibt es zudem eine Markthalle, ein Paradies für Feinschmecker:innen. An den Ständen locken lokale Produkte – hier kann man sich gemütlich durchprobieren.

Madeira ist nur 22 Kilometer breit und 57 Kilometer lang - und damit perfekt für einen spontanen Kurzurlaub. Vor allem im Januar, wenn noch kaum Tourist:innen auf der Insel sind.

SpotOnNews

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