Malediven: Der relaxte Luxus von Mirihi Island

Ob Paare in den Flitterwochen, Tauchsportler oder Alleinreisende: Das Mirihi Island Resort auf den Malediven ist ideal für alle, die Ursprünglichkeit und erstklassigen Service suchen.

Unter mir: pudriger, weißer Sand. Über mir: Palmenblätter und tiefblauer Himmel. Ich fühle mich ruhig, warm und auf angenehme Weise unbedeutend. Wie eins der Millionen Sandkörner auf dem winzigen Stück Land, das umgeben von zahllosen Inseln im Indischen Ozean liegt. Einsam und doch eins mit meiner Umwelt. Ob Robinson Crusoe sich auch so vorkam? 

"Excuse me."

Ein dunkles Gesicht schiebt sich vors Himmelblau und meine Träumerei. Der Kellner stellt einen Cocktail auf den Tisch. "Thank you", sage ich. Weiße Zähne strahlen zurück.

Ach ja, richtig. Das ist der Unterschied zur Welt von Robinson Crusoe. Während Robinson mit jeder Kokosnuss ums Überleben kämpft, bekomme ich sie serviert – mit Strohhalm und einem Lächeln. Noch ein Stück Thunfisch-Filet? Eine frische Mango? Kaviar-Häppchen? Och ja, danke, gern!

Klein und fein: Mirihi Island auf den Malediven.

Barfuß und Spitzenklasse-Hotel - das geht

Es ist genau diese Mischung, die mir am Mirihi Island Resort auf den Malediven so gefällt: Paradiesische Wildnis und tropische Relaxtheit treffen hier auf 5-Sterne-Luxus. Trotz der Spitzenklasse des Hotels sind alle locker und angenehm unprätentiös. Mitarbeiter huschen nicht wie unsichtbare Geister durchs Resort, sondern füllen es mit Lebenslust und interessanten Gesprächen. Es wird viel gelacht auf Mirihi.

Hotel-Manager Günther Kofler (Mitte) mit seinem Team auf Mirihi Island.

Vielleicht liegt es daran, dass hier alle barfuß sind. Ob zum Frühstück oder zum Cocktail – Schuhe trägt hier niemand, auch nicht das Hotel-Management. Der Sand unter der nackten Haut erdet uns.

Aber auch die Philosophie und die hohe Professionalität, mit der Hotelmanager Günther Kofler das Resort führt, prägen die Atmosphäre. Schlichte Eleganz und Respekt vor der Natur – darauf legt der Südtiroler großen Wert. "Wir haben zum Beispiel bewusst keine Motorboote oder Jetski für Touristen im Angebot", erklärt er. Fernseher gibt es auch nicht in den hölzernen Gäste-Villen, die auf Stelzen über dem Meer stehen. Die Ursprünglichkeit der privaten Insel und die Meeresbewohner sollen nicht gestört werden. Und der Mensch zur Ruhe kommen.

Rendezvous mit Nemo im Riff

Aber wer braucht auch Motorboote, wenn man vom Strand direkt zum hauseigenen Korallenriff schwimmen kann? Am nächsten Tag nimmt Hassan von der Tauchschule des Hotels einige Gäste mit und zeigt ihnen die schönsten Schnorchel-Spots rund um Mirihi. 

Glückliche Schnorchler im Hausriff von Mirihi

Nur wenige Meter vom Ufer entfernt schwimmen mir die ersten Fische vor die Brille. Ihre Schuppen leuchten bunt. Ein paar relaxte Meeresschildkröten treiben vorbei und ganz viele "Dorie"-Fische. Meine Tochter hätte ihren Spaß hier, es sieht fast so aus wie im berühmten "Findet Nemo"-Film.

Aber eben nur fast. Ich bin so fasziniert von Fischen und anderem Getier, dass mir gar nicht auffällt, wie blass die Korallen aussehen. Eine Touristin, die neben mir schwimmt, erzählt von ihrer Malediven-Reise vor 30 Jahren. Damals seien die Riffe noch farbenfrohe Unterwassergärten gewesen. Heute müssen die Fische das Leuchten allein übernehmen.

Das Wasser sei zu warm, erklärt Hassan. Der Klimawandel, El Nino. Alles hängt zusammen – das spürt man auch auf der abgelegensten Insel. 

Plötzlich taucht Hassan ab und winkt mir unter Wasser zu. Er deutet in eine Seeanemone. Ich schwimme hin – und da sehe ich sie: zwei winzige Clownfische. Ich habe Nemo gefunden!

Im Mirihi-Hausriff hat Autorin Michèle Nemo gefunden.

Wir treiben zwei Stunden im badewannenwarmen Wasser. Ich hätte auch länger bleiben können. Am Ende habe ich noch einen Adlerrochen und einen Riffhai gesehen. Keine Serie der Welt könnte dieses Schauspiel toppen.

Mirihi Island: Wo Essen eine Geschmackssafari ist

Nach dem Tauchgang mache ich einen Inselrundgang. In nur zehn Minuten bin ich einmal herumgelaufen. So winzig ist sie. Und doch vermisse ich nichts. Alles da, was man zum Entspannen braucht. Strand, Hängematten, ein Spa. Und diese besondere Farbkombination, die so erfrischend ist wie ein Früchtecocktail: Weiß, Türkis, Blau, Grün. Ich könnte sie stundenlang in mich aufsaugen.

Michèle entspannt nach der Massage im Spa von Mirihi.

Mit dem Abendwind wehen Gitarrenklänge vom Restaurant hinüber. Zeit fürs Abendessen. Als ich mich dem kunstvoll dekorierten Buffet nähere, taucht sofort Mirihis Küchenchef Felix Bamert auf, um mir die Speisen vorzustellen. Wie jeden Abend, wie bei jedem einzelnen Gast.

Es macht Spaß, den Ausführungen des Schweizers zu Currys, fremden Gemüsesorten und Eiskreationen zuzuhören. Noch mehr Spaß macht es, sie zu essen. Meine diversen Nahrungsmittelallergien nimmt Felix als Herausforderung an, er liebt es zu experimentieren – und strahlt wie ein kleiner Junge, wenn es ankommt. Es schmeckt alles großartig.

Exotische Früchte und fangfrisches Tunfisch-Filet haben sich schick gemacht für die Gäste auf Mirihi Island.

Einen spektakulären Sonnenuntergang, diverse Nachtische, und zwei Rums später liege ich im Bett meiner Wasservilla. Unter mir rauschen die Wellen. Warme Luft weht ins geöffnete Fenster hinein.

Wie im Traum? Nein, eigentlich noch viel besser.  

Unser Hotel-Tipp: Über das Mirihi Island Resort auf den Malediven

Das 5-Sterne-Hotel liegt auf einer kleinen privaten Insel im südlichen Ari-Hotel der Malediven. Es ist vielfach preisgekrönt und landet bei Tripadvisor regelmäßig unter den Top-10 der besten Hotels der Welt. Es gibt 30 Wasservillen (ca. 53 qm groß), 6 Strandvillen und eine große 2-Zimmer-Überwasser-Suite á 160 qm. In der Ocean-Pro-Tauchstation auf der Insel können professionelle Tauchkurse gebucht werden. Außerdem gibt es ein Spa, Ausflüge auf der eigenen Yacht und Fitness- und Yoga-Kurse.

Angebots-Beispiel: 4 Tage in der Wasservilla, inklusive Flug ab Düsseldorf, Transfer und Halbpension ab ca. 2.100 Euro pro Person. via Holiday Check.

Mehr Infos findet ihr auf Mirihi.com.

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