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+ Reise-Ticker + Südeuropa: Steigende Coronazahlen erschweren Einreise

+ Reise-Ticker +: Südeuropa: Steigende Coronazahlen erschweren Einreise
© Dimitrios Vlassis / Shutterstock
Die Reise-News im BRIGITTE.de-Ticker:  ++ Neue Risikogebiete ausgewiesen ++ Mietwagen werden knapp und teuer ++ 

Sommerurlaub 2021: Alle Infos und News zu deiner Reise

12. Juli 2021: Spanien, Zypern und Malta - neue Einstufungen des RKI

Wegen steigender Infektionszahlen (die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 179) hat das Robert-Koch-Institut (RKI) ganz Spanien wieder zum Risikogebiet erklärt. Praktisch ändert sich für Reisende dadurch wenig, allerdings könnte demnächst eine weitere Verschärfung anstehen. Angesichts des rasanten Anstiegs der Infektionszahlen führt das RKI außerdem Zypern jetzt als Hochinzidenzgebiet - das hat unter anderem eine Reisewarnung und eine Quarantänepflicht für Nicht-Geimpfte zur Folge. Und der Inselstaat Malta verlangt ab Mittwoch wegen gestiegener Infektionszahlen einen Impfnachweis. Ungeimpfte und auch Genesene dürfen dann nicht mehr einreisen. Alle Sprachschulen müssen schließen.

5. Juli 2021: Europäische Regionen wieder zu Risikogebieten erklärt

Die Infektionszahlen in Europa steigen wieder an. Mit der Insel Zypern und den spanischen Regionen Katalonien (zu der auch Barcelona gehört) und Kantabrien hat die Bundesregierung zwei weitere Urlaubsgebiete auf die Liste der Corona-Risikogebiete gesetzt. Dasselbe gilt für die norwegischen Provinzen Agder und Rogaland. Die Einstufung zum Risikogebiet bedeutet, dass das Auswärtige Amt von Reisen dorthin abrät. Neben dem erhöhten Ansteckungsrisiko haben Urlauber in diesen Regionen aber wenig zu befürchten, da Flugreisende sich ohnehin bei Einreise testen lassen müssen und dadurch die Quarantänepflicht entfällt. Als Risikogebiete werden Länder und Regionen eingestuft, in denen die Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) über 50 liegen.

29. Juni 2021: Mietwagenpreise steigen massiv - früh buchen!

Die Mietwagenpreise schießen in beliebten Urlaubsregionen momentan teilweise in astronomische Höhen. Wegen der unsicheren Nachfrage in der Pandemie haben viele Vermieter ihre Kontingente verkleinert, so dass die Preise jetzt steigen. Auf Sardinien kostet ein Mietwagen aktuell rund 128 Euro am Tag, auf Mallorca etwa 90 Euro. Laut ADAC sind die Preise derzeit mit knapp unter 50 Euro pro Tag auf Gran Canaria, Lanzarote oder Rhodos etwas günstiger. Tipp: In jedem Fall den Mietwagen so früh wie möglich buchen.

29. Juni 2021: Portugal ist Virusvariantengebiet – was heißt das konkret?

Wegen der grassierenden Delta-Variante hat die Bundesregierung Portugal (ebenso wie Russland) ab heute als Virusvariantengebiete eingestuft – zunächst für zwei Wochen. Was bedeutet das konkret für Reisende?

Zwar besteht kein Einreiseverbot für die betroffenen Länder, trotzdem gilt: Wer ab sofort aus Portugal, Russland oder einem anderen Virusvariantengebiet zurück nach Deutschland reist, muss für zwei Wochen in Quarantäne - auch Genesene und vollständig Geimpfte. Sie kann nicht durch einen negativen Test vorzeitig beendet werden. Bei der Rückreise ist außerdem ein negativer Antigen- oder PCR-Test nötig (maximal 48 bzw. 72 Stunden alt). Dieser muss vor Besteigen des Flugzeugs vorgelegt werden und wird auch bei der Einreise in Deutschland kontrolliert. Die Nachweise müssen über das Einreiseportal hochgeladen werden.

Wie ist die Situation vor Ort?

Zwei der beliebtesten Regionen Portugals sind momentan von hohen Infektionszahlen betroffen: In der Algarve liegt die 7-Tage-Inzidenz bei über 170, in Lissabon stieg sie am Wochenende sogar auf 210. Die Regierung hat deshalb wieder diverse Einschränkungen eingeführt (etwa vorgezogenen Ladenschluss), beziehungsweise geplante Lockerungen ausgesetzt. Die Hauptstadt wurde abgeriegelt, sie darf nur aus "triftigem Grund" betreten oder verlassen werden.

Kann ich meinen Portugal-Urlaub nun stornieren?

Wer eine Pauschalreise gebucht hat, sollte sich mit seinem Veranstalter in Verbindung setzen, um herauszufinden, ob die Reise überhaupt stattfindet oder ob eine Stornierung oder Umbuchung möglich ist. Hier stehen die Chancen nicht schlecht, viele Veranstalter sind kulant. Bei Individualreisen ist die Situation schwieriger, da kein Reise- oder Beherbergungsverbot besteht und die Reise rein rechtlich gesehen angetreten werden kann.

sar Brigitte

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