Portico di Romagna: Italien ganz anders erleben

Die Idee ist ebenso genial wie charmant: Um ihren kleinen Ort auf dem Land am Leben zu erhalten, haben die Bewohner Portico di Romagna in ein Hotel verwandelt - BRIGITTE-Autorin Christine Dohler hat in diesem "Albergo Diffuso" eingecheckt.

Albergo Diffuso? Alles andere als gewöhnlich

Wo steht noch mal mein Bett? In der Dunkelheit, nach einem Abendessen mit viel Pasta, stolpere ich übers mittelalterliche Kopfsteinpflaster. In Portico di Romagna sind die Fensterläden eingeklappt, und ich kann mich wirklich nicht erinnern, in welchem der Häuser mein Koffer steht. Ich weiß nur noch, dass mein Zimmer rustikal charmant war, mit dunklem Holz und weiß getünchten Wänden, und irgendwie nach Geschichte roch. So schwer kann es doch nicht sein, es gibt schließlich nur eine Hauptstraße in diesem Dorf ... 

Rückzug pur: In diesen Ländern triffst du die wenigsten Touristen!

Wer in einem "Albergo Diffuso" übernachtet, kehrt nicht in irgendeine Unterkunft ein, das ist mir nun endgültig klar. Die Gasse zählt als Hotelflur, der Marktplatz geht als Lobby durch, und die Kneipe ist die Hotelbar.

Mittendrin Die Zimmer verteilen sich übers Zentrum von Portico di Romagna

Zwei Stunden haben Fotografin Julia Rotter und ich an diesem Vormittag vom Flughafen Bologna in die Emilia-Romagna gebraucht. Unser Ziel: Wir wollen Teil eines italienischen Dorfes mit 400 Einwohnern werden.

Portico di Romagna liegt in den Bergen zwischen Forlì und Florenz, idyllisch am winzigen Flusslauf des Montone. Was uns dort sehr schnell auffällt: der alle Gebäude überragende Glockenturm, der klingt, als würde er noch von Hand geläutet, die Abwesenheit von Hektik und die freundlichen Bewohnerinnen und Bewohner eines Altenheims, die vor der Eingangstür auf Bänken sitzen, bis am Abend das Bingo-Spiel auf dem Marktplatz beginnt, zu dem wir herzlich eingeladen sind.

Ein ganzes Dorf wird zum Hotel - und dadurch wiederbelebt

So weit, so unspektakulär. Was diesen Ort so besonders macht? Er wurde vor 13 Jahren zum Hotel umfunktioniert. Die Rezeption liegt in einem alten Palazzo, der in ein Restaurant mit Gästezimmern umgebaut wurde. Drumherum kann man wahlweise in der ehemaligen Metzgerstube übernachten, unterm Glockenturm oder in einer Wohnung mit romantischem Garten, in der einst Dantes angebliche Muse Beatrice gewohnt haben soll. Bis zu 55 Gäste finden Platz, auch für Familien gibt es Apartments. Und so bevölkern jedes Jahr 3500 Besucher des "Albergo Diffuso" die Gassen.

Die Dorfbewohner bieten den Gästen Unterkunft in ihren Elternhäusern, die seit Generationen weitervererbt wurden. Zum Beispiel Bruno, der Rentner, der sich freut, wenn Touristen in der Wohnung einziehen, in der er aufwuchs. Seine Eltern sind schon lange tot, und ohne Besucher stünde die Wohnung leer.

"Dank der Touristen werden die Räume wieder belebt", sagt Bruno und öffnet die Fenster, damit wir den frischen Wind spüren, der hier weht.

Und tatsächlich würden wir uns gern sofort an den Tisch mit Blümchen setzen oder vom Balkon aus den Blick in die grünen Hügel wandern lassen.

Zuhause Eines der liebevoll renovierten Zimmer im Palazzo

In vielen malerischen Fleckchen Italiens stellt man sich schon seit Jahren die Frage, wie man den Ort vor dem Wegzug der Jungen, vor der Verödung retten könnte. Ein italienischer Tourismusberater hatte schließlich die zündende Idee: Was, wenn man das ganze Dorf zur Bleibe machte!?

Albergo Diffuso bedeutet "Verstreutes Hotel", und davon gibt es in Italien mittlerweile mehr als 100, jedes anders als das andere. Die einen sind luxuriöser, die anderen folgen dem Öko-Ansatz, aber alle erfüllen dieselben Bedingungen: Die Bewohner selbst haben die Initiative ergriffen; sie sorgen dafür, dass die Gäste zu essen bekommen und Kontakt zu den Einheimischen; es darf nichts neu gebaut werden, die Original-Struktur des Ortes muss genutzt werden, und die einzelnen Zimmer sollen nicht weiter als 150 Meter von der "Rezeption" entfernt liegen. Immer gibt es einen festen Ansprechpartner. Und alle Bewohner hegen einen ähnlichen Wunsch: Sie wollen die Welt in ihr kleines Dorf holen, damit sie es nicht verlassen müssen.

Hier kochen echte Meisterköche

Unsere "Bezugspersonen" sind Marisa Raggi und ihr Mann Gianni Cameli. Während die 64-jährige Marisa noch im Betrieb arbeitet, hat Gianni den beiden Söhne Massimiliano, 44, und Matteo, 41, bereits die Küche übergeben.

Mit einem Spitzen-Restaurant und der Vermietung der Zimmer haben sie sich hier eine Existenz geschaffen: Gianni hilft im Restaurant, Marisa leitet den Service, und drei Enkel spielen mit den jungen Gästen Fußball. Und wir sollen nun für ein paar Tage dazu gehören.

Massimiliano und Matteo haben im Institut Paul Bocuse die hohe Kunst der Cuisine erlernt und in Häusern wie dem weltberühmten "Noma" in Kopenhagen gekocht. Sie würden überall einen Job finden, aber sie wollen hierbleiben in ihrem Dorf, das sicher nicht so pittoresk ist wie Florenz, aber dafür Heimat. Sie alle könnten ohne die Feriengäste in Portico di Romagna nicht überleben.

Familiensache Jonas, Matteo, Massimiliano, Gianni, Marisa, Björn und Ulla (v. l.) organisieren das "Albergo Diffuso" 

Einige Urlauber blieben für immer - der Liebe wegen

Einmal in der Woche organisieren die Einheimischen ein Fest auf dem Marktplatz, manchmal auch ein Riesen-Event mit 20 Köchen und 600 internationalen und regionalen Gästen. "Es ist erstaunlich, was so ein kleiner Ort bewegen kann!", schwärmt Matteo. Kein Vergleich zu dem Dorf, in dem ich selbst groß geworden bin, und das ich verlassen habe, weil es dort so langweilig war.

"Mehr als 53 Nationen waren schon zu Besuch", erzählt uns Marisa stolz, die voll Energie durch die Gaststube wirbelt. "Und einige Frauen sind für immer hiergeblieben, weil sie sich verliebt haben" - sie zwinkert mir zu.

Die dänischen Ehefrauen ihrer beiden Söhne zum Beispiel, die einst als Touristinnen kamen und nun in der Sprachschule und im Restaurant aushelfen. Überhaupt entstünden selten so viele Ehen im Urlaub wie hier in Portico di Romagna, sogar eine Japanerin wohne heute hier, obwohl doch alles für sie wirklich anders sei als in ihrer Heimat.

Man fühlt sich wie in einer großen Familie

Uns wundert das überhaupt nicht - wo immer Julia und ich auch auftauchen, müssen wir Ausreden erfinden, um wieder wegzukommen. Beim Maler etwa, der im Glockenturm ausstellt und uns jedes seiner Werke ausführlich erklärt. "Soll ich euch ein Bild malen?", fragt er. Oder bei der Künstlerin, die einen kleinen Keramik-Laden betreibt und uns zu einem ihrer Workshops einlädt. Der Lehrer an der Sprachschule möchte uns sofort Italienisch beibringen, und die drei Hipster, die das "Chiosco di San Rocco", ein kleines Lokal am Fluss, betreiben und sogar vegane Speisen anbieten, versorgen uns großzügig mit Tipps für Restaurants in der Umgebung.

Wie Familienmitglieder werden wir weitergeschickt zu entfernten Verwandten und Bekannten. "In Rocca San Casciano solltet ihr Käse kaufen und in Tredozio zu Abend essen!" Ist notiert! Mal sehen, was wir in vier Tagen schaffen ... Italienisch und töpfern lernen wohl nicht, aber dafür den Kochkurs, die Trüffelsuche, und das Olivenöl-Tasting klingt auch verlockend.

Aber erst mal entspanne ich in einem Schaukelstuhl auf dem Bürgersteig. Er steht vor der offenen Bibliothek, die in die alten Metzgerei eingezogen ist. Hier wippt es sich besser als in einer sterilen Lobby mit Fahrstuhlmusik, und um mich herum spielt das Leben: Die Damen vom Altenheim kommen vorbei und sortieren die Regale, aus denen man sich bedienen kann. Alle schenken mir ein Lächeln und ein heiteres "Buon giorno!". Gemütlich lasse ich den Rest des Tages dahinplätschern.

Spürnasen Koch Matteo mit seinen Hunden auf Trüffelsuche

Mit Matteo und den Hunden gehen wir auf Trüffelsuche

Zur Trüffelsuche geht’s dann gleich am nächsten Morgen - Koch Matteo nimmt uns mit. Otto und Rex, seine beiden Hunde, einer schwarz, der andere weiß, jagen voraus. Wir eilen ihnen durch den Wald nach, nehmen Morgentau und Spinnennetze mit.

Solche Touren kann man auch anderswo in Italien buchen, das ist klar, aber vermutlich wären wir nirgendwo so nah am Alltag, denn im Grunde sind wir "nur" Begleitung. Hetzen sogar ein wenig, weil Matteo drängelt: "Ich muss noch im Garten am Fluss Tomaten ernten und danach gleich schon in der Küche stehen, damit das Mittagessen pünktlich auf den Tisch kommt."

Sobald einer der Hunde wie im Rausch zu wühlen beginnt, stürzt Matteo zu ihm, lenkt ihn mit einem Leckerli ab und gräbt selbst mit dem Spaten weiter. Jedes Mal kommt eine schrumpelige kleine Knolle zum Vorschein. "Dafür werden vier Euro pro Gramm bezahlt", sagt er. Doch Matteo verkauft seine Trüffel nicht, sie landen alle in der Küche. Er wird sie später für uns zu Eis verarbeiten und so großzügig auf Spaghetti reiben, als wären wir seine allerbesten Freundinnen.

Ein Highlight jagt das nächste

Auf dem Weg zum Garten zeigt er uns noch eine der bizarrsten Sehenswürdigkeiten, die mir je untergekommen ist: den Mini-"Vulkan" Monte Busca auf einem Hügel mit Blick auf das Dorf, ein Steinhaufen mit einer Flamme, die durch natürliches Erdgas am Leben erhalten wird und schon mindestens seit dem 16. Jahrhundert lodert. "Abends grillen wir hier ab und zu Marshmallows", erzählt Matteo. Ich mache sofort ein Selfie, das glaubt mir doch sonst keiner!

Mit drei Trüffeln, einer Kiste selbst gepflückter Tomaten und ganz vielen Kräutern kommen wir zurück, wo schon die Dorf-Nonna Elia mit zwei Schürzen in der Hand auf uns wartet. Wir sollen unsere Ravioli selbst machen, sagt die 75-Jährige, vom Mehl-Ei-Teig bis zur wohlgefüllten Pasta.

Zwar ist mein Italienisch zu dürftig, um mit Elia zu plaudern, aber ich kann ihre Bewegungen und Handgriffe nachmachen, und ich verstehe, dass man beim Teigrollen nicht nur darauf achten muss, dass er heil bleibt, sondern auch, dass die Hüften dabei wackeln.

Statt Strand Unterhalb der "Ponte della Brusia" bildet der Montone natürliche Becken, die mir ihren großen Steinen ein perfektes Schwimmbad abgeben

Mit Händen und Füßen erklärt Elia, dass dadurch Lebensfreude in das Essen ströme, und wem würde das nicht schmecken? Kochen hat mir jedenfalls selten so viel Spaß gemacht, und Elia freut sich, wenn mein Teig nicht form- vollendet flach genug ist und sie dann Hand anlegen kann.

Schnell fühlen wir uns angekommen - und wie Zuhause

Wer so mittendrin ist, wie wir in unserem Hotel-Dorf, sitzt natürlich auch direkt an der Geheimtipp-Quelle. Als wir nach dem Essen ein wenig herumschlendern, scheuchen uns alle, die wir noch auf der Straße treffen, zum Baden zur "Ponte della Brusia" im Nachbarort.

Als wir dort ankommen, sind wir hingerissen: die alte steinerne Brücke, der kleine Wasserfall, der sich in natürliche Swimmingpools ergießt. Wir sind die einzigen Touristinnen zwischen lauter Italienern, die wie Eidechsen auf den großen Steinen liegen.

Am letzten Abend sitzen wir beim "Aperol Spritz" auf dem Marktplatz, winken und grüßen. Den Maler, der mit seiner Freundin flaniert. Und da ist ja auch die Töpferin ...

Die anderen Gäste haben wir ja auch fast alle schon beim Aperitivo kennengelernt. Das finnische Paar zum Beispiel, das jeden Sommer hier verbringt und heute vom Tagestrip nach Florenz früher heimgekommen ist. Das Essen im Dorf schmeckt ihnen nun mal am allerbesten. "Wahrscheinlich, weil wir uns hier wie zu Hause fühlen."

Christines Tipps für Ferien im Dorf

ALBERGHI DIFFUSI

Dachverband. Eine Übersicht aller Alberghi Diffusi in Italien, nach Regionen sortiert, findet man auf der Seite www.alberghidiffusi.it

EMILIA-ROMAGNA, Al Vecchio Convento. Dies ist das "Albergo Diffuso" in Portico di Romagna, in dem wir vier Tage verbrachten. Hier übernachtet man in Zimmern oder Apartments für bis zu sechs Personen. Die Dorfbewohner bieten ein buntes Programm von Kochkurs (55 Euro pro Person) bis Sprachunterricht (20 Stunden pro Woche kosten 300 Euro) sowie Trüffelsuche (60 Euro/geteilt durch alle Teilnehmer) an. DZ/F ab 108 Euro (Portico di Romagna, Via Roma 7, Tel. 05 43/96 70 53, www.vecchioconvento.it).

KALABRIEN, Eco Belmonte. An der Tyrrhenischen Küste liegt das Öko-Dorf Belmonte. Hier engagieren sich vor allem junge Menschen für den Ort und haben die Unterkünfte renoviert. Besonders beliebt ist das "Boyfriend House" am Kanal; eine Großmutter soll es einst ihrer Enkelin geschenkt haben, damit sie sich dort heimlich mit ihrem Geliebten treffen konnte. Einige der Unterkünfte sind in den Fels gehauene Höhlen. DZ/F ab 90 Euro (Belmonte Calabro, Via Camillo Benso Conte di Cavour, 65, Tel. 340/327 90 35, www.ecovacanzebelmonte.it).

LIGURIEN, Muntaecara. Zehn über das ganze Dorf verteilte Suiten und 24 liebevoll eingerichtete Zimmer erwarten Gäste in diesem kleinen Ort in den Bergen. Man wird an der Rezeption am Anfang der Fußgängerzone begrüßt und dann zu seiner Unterkunft begleitet - das Dorf soll zu den schönsten Italiens gehören. DZ/F ab 105 Euro (Apricale, Piazza Vittorio Veneto 2, Tel. 01 84/20 90 30, www.muntaecara.it).

ABRUZZEN, Sextantio. In Santo Stefano di Sessanio wurden die historischen Gebäude in recht luxuriöse und stylishe Unterkünfte umgemodelt. Vor Ort gibt es viel Komfort, u. a. Wellness-Massagen und Babysitter-Service. DZ/F ab 144 Euro (Santo Stefano die Sessanio, Via Principe Umberto, Tel. 08 62/89 91 12, www.sextantio.it).

TOSKANA, Locanda Senio. Dieses Dorf liegt in einem Wald an der Grenze zwischen der Toskana und der Emilia-Romagna. Bei Kochkursen lernt man die Einheimischen kennen, entspannt wird am Pool. DZ/F ab 140 Euro (Palazzuolo sul Senio, Via Borgo dell‘Ore 1, Tel. 055/804 60 19, www.locandasenio.com).

... für die Emilia-Romagna

ÜBERNACHTEN & GENIESSEN

Agriturismo Pian di Stantino. Für Fans von Urlaub auf dem Bauernhof: Dieser hier liegt unweit von Portico di Romagna mitten in der Natur und wird von einem jungen Paar betrieben. Die Zimmer sind einfach, aber gemütlich, im Restaurant gibt es abends ein hausgemachtes Menü für 28 Euro. Unbedingt telefonisch zum Essen anmelden! DZ/F ab 56 Euro (Tredozio, Podere Pian di Stantino 54, Tel. 05 46/94 35 39, www.agriturismopiandistantino.it)

Il Chiosco di San Rocco. Das kleine Lokal mit hübscher Terrasse in Portico di Romagna ist besonders mittags beliebt. Serviert werden Snacks wie Mezze oder hausgebackene Piadine (gefüllte Fladenbrote) ab 5 Euro (Via San Rocco 1).

Imbiss Mezze aus dem "Chiosco di San Rocco"

Hotel Ristorante Rosa Bianca. In Dovadola, etwa 15 Kilometer von Portico di Romagna, und ein schöner Ort, um zum Sonnenuntergang im Garten zu sitzen. Serviert wird (fleischlastige) lokale Küche; Menü ab 35 Euro. Außerdem kann man in einem der 14 Zimmer übernachten. DZ/F ab 70 Euro (Via Guido Guerra, Tel. 05 43/93 33 44, www.damoreno.net)

EINKAUFEN

Pecorino und Ricotta. Der steile Weg hoch zur Schafsfarm bei Portico di Romanga lohnt sich, denn hier gibt es tollen Käse zu probieren und zu kaufen. Am besten von den Gastgebern nachfragen lassen, wann geöffnet ist, vor Ort spricht niemand Englisch. Pecorino: 14 Euro/Kilo, Ricotta: 9 Euro/ Kilo. Der Pecorino lässt sich prima mit nach Hause nehmen und hält lange (Rocca San Casciano, Via Monte Forcella 45, Tel. 0543/96 04 83).

Keramik. Lucia Gennaretti verkauft in Portico di Romagna selbst gemachte, farbenfrohe Keramik. Sie zeigt gern, wie sie den Ton verarbeitet (Via Roma 13b).

ERLEBEN

Olivenölverkostung. Kleine Schnapsgläser mit Olivenöl zu exen mag gewöhnungsbedürftig sein, aber es ist wirklich interessant, wie unterschiedlich verschiedene Pressungen schmecken können. Anmeldung erbeten (Castrocaro Terme e Terra del Sole, Via Pia- nello 34, Tel. 348/233 35 10, www.lapennita.it).

Im Fluss baden. Am Dorfrand von Portico di Romagna kann man sich im Montone erfrischen. Eine größere Badestelle gibt es im Nachbarort Bocconi: Die "Ponte della Brusia" liegt ca. fünf Kilometer südwestlich, Richtung Florenz. Es gibt einen öffentlichen Parkplatz und ein Restaurant in der Nähe, aber ansonsten keine Infrastruktur.

Mini-Vulkan Monte Busca. Ca. sechs Kilometer nördlich von Portico auf einem Privatgrundstück (das man betreten darf), knapp zehn Minuten Fahrt vom "Albergo Diffuso" auf der Via Monte Busca Richtung Tredozio. Vor allem bei Dunkelheit beeindruckend.

Wandern. Besonders beliebt ist der Weg zum schönsten Wasserfall der Gegend: Cascata dell’Acquacheta. Der Ausgangspunkt zu der ausgeschilderten Tour befindet sich in der Nähe des Campingplatz Acquacheta (Viale Acquacheta) im Ortsteil San Benedetto in Alpe (12 Kilometer von Portico, Richtung Florenz).

UNBEDINGT MITNEHMEN

Ausgelesene Bücher zum Tauschen in der Dorfbibliothek.

TELEFON

Die Vorwahl von Italien ist 00 39. Die 0 der Ortsvorwahl bleibt auch bei Telefonaten aus dem Ausland erhalten.

Hast du Lust, mehr zum Thema Urlaub zu lesen und dich mit anderen Frauen darüber auszutauschen? Dann schau im "Reisen - europaweit" der BRIGITTE-Community vorbei!


Brigitte 10/2019

Wer hier schreibt:

Christine Dohler
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