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Brüssel: Pralinen per Post

Belgien ist berühmt für seine Pralinen. Die köstlichsten stellt der "Chocolatier Mary" in Brüssel her. Schokofans, denen die Reise zu weit ist, lassen sich die Spitzen-Schokolade nach Hause liefern.

Bei "Mary" kauft sogar der König. Seit über 60 Jahren schon schmückt sich der Pralinenladen mit dem Titel Hoflieferant. Und selbst US-Präsident George W. Bush stillte hier schon seine Lust auf Süßes.

Doch auch ganz bürgerliche Schokogenießer schmelzen bei Marys Sortiment dahin. 70 verschiedene Sorten der süßen Sünde bietet der Pralinenmeister - alle handgefertigt im Atelier unter dem kleinen Laden. Die Spezialitäten: dunkle Pralinen mit einem Kakaoanteil zwischen 70 und 99 Prozent sowie Creme-Füllungen aus Vanille, Kaffee oder Schokolade. Die zergehen auf der Zunge.

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Marys Credo seit der Gründung 1919 lautet: keine Konservierungsstoffe. So kommt es, dass der Genuss schnell vergänglich ist. Nur etwa 14 Tage halten sich die süßen Schmuckstücke. Stilecht kann man sie eigentlich nur in dem kitschig-kultigen Geschäft - eingerichtet im Louis-XV-Stil - in der Rue Royale kaufen, neuerdings auch in der Rue Edith Cavell. Doch gut verpackt in Frischhalteboxen verschickt Mary die Schokostückchen auch in die ganze Welt. Das hat leider seinen Preis: 500 Gramm kosten inklusive Versand nach Deutschland 65 Euro (Mary Chocolatier, 73 Rue Royale und 195 Rue Edith Cavell, Brüssel).

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