Camping in Kroatien: Mein Platz an der Adria

Seeluft in der Nase, das Flüstern des Windes in den Ohren, endloses Blau direkt vor dem Zelt und überall nette Nachbarn: Camping in Kroatien macht so glücklich, dass sich BRIGITTE-Autor Stephan Bartels fragte: Wie konnte ich darauf jahrelang verzichten?

Kvarner Bucht/Insel Krk Camping Glavotok

  • 15 Meter zum Meer
  • 3 Meter zum Strom
  • 80 Meter zum Klo

Ich bin keine Rampensau. Ich bestehe in keiner Situation des Lebens auf Zuschauern. Und jetzt sieht mir eine Handvoll Nachbarn mit einer Mischung aus Interesse und Belustigung dabei zu, wie ich es kaum schaffe, die Heringe in den überraschend harten Untergrund zu rammen, und mehrere Versuche brauche, um das Überzelt richtig zu platzieren. Ich bin aus der Übung, keine Frage.

Willkommen auf Krk, diesem unaussprechlichen Eiland in der Kvarner Bucht, das sie die "goldene Insel" nennen - wegen der tollen Natur. Um dieser Natur so nah wie möglich zu sein, werde ich mich nicht in einem Hotelzimmer einschließen. Sondern zelten. Wie zuletzt vor... ich weiß gar nicht. 20 Jahren? 25? Lange her, dass ich mit einer am Rucksack festgezurrten mobilen Behausung durch die Gegend gezogen bin.

Am Meer: Stephan Bartels auf dem Campingplatz in Rovinj/Istrien.

Der Campingplatz in Glavotok auf Krk gehört laut meinen Kolleginnen von Brigitte. de zu den schönsten in ganz Europa. Da ist was dran: Von allen Parzellen sieht man das Meer, man baut sein kleines Haus unter mächtigen Kiefern auf...Meine Nachbarschaft allerdings könnte ich von daheim mitgebracht haben. Das große Wohnmobil über meinem Platz wird von zwei Paaren mittleren Alters aus dem Hamburger Nordosten bewohnt, die Parzelle neben mir besetzen Petra und Gernot. Aus Borstel-Hohenraden kommen sie, knapp neben Pinneberg, und das ist nicht weit von Hamburg. Nett sind die beiden, freundlich und aufgeschlossen. Das gilt für die meisten hier, die fast ausschließlich aus Deutschland kommen - wer campt, will nicht für sich sein. Höchstens unter seinesgleichen. Ob sie nicht manchmal Lust auf Urlaub in einem Hotel habe, frage ich Petra. Sie sieht mich an, als wäre die Frage so dämlich wie die nach der Farbe des Himmels. "Nee", sagt sie, "die Freiheit und die Natur, wieso sollte ich mir das nehmen?"

Spät abends im Zelt verstehe ich mit geschlossenen Augen, was sie meint: Das Meer schlägt 15 Meter links neben mir sanft an den Kiesstrand, der Wind rauscht in den Kiefern, sogar der Regen, der in der Nacht auf mein schiefes Zeltdach trommelt, hört sich schön an. Das hier ist mehr als eine Art zu verreisen. Es ist ein Lifestyle. Blöd nur, dass ich jetzt eigentlich mal pinkeln müsste und das Klo 80 Meter weit weg ist.

Istrien/Pula Autocamp Stoja

  • 25 Meter zum Meer
  • 38 Meter zum Strom
  • 130 Meter zum Klo

"Autocamp Stoja" bei Pula liegt direkt am Meer

Marion kommt frisch von der Dusche, ihr Haar tropft noch nass, aber wie ich mich mit meinem Zelt abquäle, das Elend kann sie nicht mit ansehen. Sie leiht sich einen Hammer bei Ulla, haut beherzt auf die Heringe ein und erteilt mir klare Anweisungen. Mit dem Erfolg, dass mein Zelt in wenigen Minuten majestätisch über dem Mittelmeer thront, allerdings mit dem Überzelt zur falschen Seite, aber da lacht Marion nur kurz und behebt das Missgeschick patent.

In der kurzen Aufbauphase habe ich fast alles über sie und das meiste über meine Nachbarn erfahren. Marion also ist 36, kommt aus Weiden in der Oberpfalz, konstruiert Straßenwalzen und ist definitiv ein Outdoor-Typ. Und hilfsbereit - sie zeigt mir nicht nur, an welcher Stelle vor meiner Tür ich am besten von den Felsen ins glasklare, weil sandlose und tiefe Wasser springe und wieder herauskomme. Sie besorgt mir auch einen Kaffee von Ulla, der Frau mit dem Hammer, deren Wohnmobil zwischen meinem Zelt und Marions Caddy steht. Und sie zeigt mir Pula, jene alte Römerstadt am Südzipfel Istriens.

Ich glaube, sie sieht in mir als Alleinreisendem eine Art Verbündeten, denn auf Campingplätzen trifft man vor allem Familien und Paare. Und so streifen wir gemeinsam über den bunten Markt von Pula, vorbei an einer Kette von Straßencafés, immer wieder entlang an der römischen Stadtmauer hin zum Amphitheater. Das macht Spaß hier. Ich kaufe etwas kroatischen Käse, Schinken und Brötchen fürs Camper-Abendbrot, das ich dann später allein einnehme, auf dem Felsen am Campingplatz, beim kitschigsten aller denkbaren Sonnenuntergänge.

Ein paar Meter von meinem Platz entfernt liegt Parzelle 260. Sie ist die schönste auf dem Platz, finde ich. Ein altes Ford-Wohnmobil steht darauf, dem Kennzeichen nach aus Wasserburg am Inn. Ich gehe hin, die Campingplatz-Unbefangenheit färbt offenbar langsam auf mich ab. "Schön habt ihr's hier", sage ich zu dem älteren Ehepaar, das dort auf Stühlen sitzt und aufs Meer schaut. Stimmt, sagt der Mann. Und es ergibt sich ein Gespräch, das weit in die Vergangenheit reicht und mich in dieser Nacht noch lange beschäftigt.

Istrien/Rovinj Camping Valdaliso

  • 10 Meter zum Meer
  • 12 Meter zum Strom
  • 152 Meter zum Klo

Gilt als der schönste Ort an Istriens Westküste: Rovinj

Es gilt als allgemein anerkannte Tatsache, dass Rovinj die schönste Stadt Istriens ist. Auf einer tropfenförmigen Halbinsel erhebt sie sich über dem Meer, die Kirche Sveta Eufemija steht ganz oben auf dem Hügel des Ortes. Ich kann das genau sehen, ich treibe im Wasser, mein Zelt keine 30 Meter hinter mir, die Stadt ein paar Kilometer Luftlinie vor mir. Beim Camping ist es wie auch sonst auf dem Immobilienmarkt: Entscheidend ist Lage, Lage, Lage - und diese hier ist ein Traum. Später fahre ich mit dem Shuttle-Boot direkt vom Campingplatz rüber in die Stadt, unterhalte mich mit ein paar Engländerinnen, die hier ein Techno-Festival besuchen, sehe eine Hochzeitsgesellschaft, die sich im goldenen Sonnenuntergang fotografieren lässt, finde in den winkligen Gassen einen verwunschen Garten, in dem Antiquitäten und Trödelkram verkauft werden.

Und zurück auf dem Campingplatz beobachte ich meine Nachbarn. Ältere Ehepaare aus Bayern sind das, sie gehen so nett miteinander um, dass es mich anrührt. Einer der Männer spielt Gitarre und singt "And I Love Her" von den Beatles, seine Frau schält Kartoffeln und summt mit. Ich nicke ein und erwache vom Boss persönlich, denn nun singt der Typ einen Song von Bruce Springsteen. "Tramps like us, baby, we were born to run", ruft mein Nachbar zur Gitarre, und er hat recht: Diese Form des Reisens ist nicht dafür gemacht, irgendwo zu bleiben. Ich will, ich muss mein Zelt abbrechen, ich muss weiter, eigentlich ohne Grund. Nur deshalb, weil ich es kann. Und wenn es noch so schön hier ist.

Istrien/Opatija Rivi jera Opatija

  • 500 Meter zum Meer
  • 15 Meter zum Strom
  • 25 Meter zum Klo

Auf dem Felsen: Das "Mädchen mit Möwe" ist Opatijas Wahrzeichen

Gianfranco Kozlovic ist ein junger Wilder, auch wenn er nicht so aussieht. Der Winzer aus Momjan ist Mitte 40 und hat dunkle Augenringe, die Haut ist runzelig von der vielen Sonne. Ist gerade viel zu tun für den Mann, der mitverantwortlich dafür ist, dass kroatische Weine allmählich an Bedeutung gewinnen. Von seinem Vater hat er den Betrieb übernommen, und der von seinem und so weiter. Gianfranco erkannte schnell, dass Tradition keine Rechnungen bezahlt, und modernisierte den Weinbau radikal. Sein Gut, das auf meiner letzten Etappe liegt, ist spektakulär, die Winzerei mit Showroom sieht aus wie ein Ufo, das mitten in den Weinbergen gelandet ist. Die Weine sind richtig lecker - und gerade der Malvazija ist etwas ganz Besonderes.

Meine Reise endet in Opatija, dem ältesten aller kroatischen Seebäder. 1884 wurde die Bahnlinie Wien-Rijeka eröffnet, und damit ging der Tourismus in der Kvarner Bucht los. Die Kaiser von Österreich und Deutschland kamen, dutzende gekrönter Häupter und Sisi persönlich, und so sieht es hier immer noch aus - eine Mittelmeerstadt mit dem Wiener Kaffeehaus-Charme des späten 19. Jahrhunderts. Es ist, bei aller Patina, sogar ein bisschen atemberaubend.

Der Campingplatz liegt mal nicht am Meer, sondern auf einer Anhöhe. Hier rauscht vor allem der Verkehr auf der Hauptstraße nach Rijeka. Aber das macht nichts, auch an dieses Geräusch gewöhnt man sich schnell, wie an alle anderen. Ein Mann läuft an meinem Zelt vorbei Richtung Supermarkt. Sein Bauch ist mächtig, mehr noch als mein eigener, aber mit großem Selbstverständnis verzichtet er auf sein T-Shirt. Ich bewundere so viel Mut. Ein paar Tage noch, und ich würde das vielleicht auch tun. Denn Camping, das habe ich in Kroatien begriffen, ist demokratisch und frei: Jeder kann herumlaufen, wie er will, und jeder kann so sein, wie er mag. Vielleicht werde ich jetzt öfter mal zum Demokraten, so rein urlaubsmäßig.

Reise-Infos Kroatien: Campingplätze, Bistros und Trüffel

Zelt aufschlagen: Camping Glavotok. Die erste Zeltplatz-Adresse auf der Insel Krk und einer der besten CampingSpots in ganz Europa. Kein Wunder: Das Meer ist allgegenwärtig, der Blick auf die Kvarner Bucht und die lang gezogene Nachbarinsel Cres einzigartig, die Anlage immer gut in Schuss, der Platz überschaubar und das Restaurant " Trattoria Glavotok" richtig gut. Übernachtung/ Zelt, Auto und Strom für zwei Personen ab 22 Euro (Glavotok 4, HR-51500 Krk, Tel. 003 85/ 51/86 78 80, www.kamp-glavotok.hr).

Autocamp Stoja. So groß, dass der Platz eine ganze Halbinsel im Süden Istriens besetzt. Drei Kilometer von Pula entfernt. Neben Bars, einem Restaurant und Geschäften gibt es ein großes Sportangebot (z. B. Tauchen). Buchen Sie vorab Platz 260 - es ist der schönste! Übernachtung/ Zelt, Auto und Strom für zwei Personen ab 24 Euro (Stoja 37, HR-52100 Pula, Tel. 003 85/ 52/38 71 44, www.arenacamps.com).

Camping Valdaliso. Die Lage gegenüber der Altstadt Rovinjs ist der Knaller! Sogar eine eigene Promenade hat der Platz, einen Boots-Shuttle zur Altstadt, bei allem Trubel aber auch ruhige Ecken, rund einen Kilometer Strände, beschattet von hohen Pinienkiefern, und Restaurant " Barbariga" mit lokaler Küche. Übernachtung/ Zelt, Auto und Strom für zwei Personen ab 16,50 Euro (Monsena bb, HR-52210 Rovinj, Tel. 003 85/52/80 02 50, www.campingrovinj vrsar.com/de/campingplaetze/valdaliso_rovinj).

Rivijera Opatija. Kein Meer im Blick, die Sanitäranlagen schlichter als andernorts, trotzdem ist es hier gemütlich und vor allem nah an den Städten Opatija und Rijeka. Übernachtung/Zelt, Auto und Strom für zwei Personen ab 19 Euro (Liburnijska 46, HR-51414 Icici, Tel. 003 85/ 51/70 48 30, www.rivijera-opatija.hr).

Fisch, Wein & Meer genießen

Auf Krk: "Garofulin Konoba" ist vielleicht die schönste Bar von Krk, an der Promenade von Baska ganz im Süden der Insel - also mit Meerblick. Aufgetischt werden "Prsut" und "Paski sir" - feiner luftgetrockneter istrischer Schinken und ein würziger Schafkäse. Dazu Blutwurst und Brot mit Olivenöl. Klasse sind auch die gemischten Fisch-Tapas. Eine Platte für zwei kostet ca. 14 Euro (Palada 60a, Tel. 003 85/91/537 30 22).

In Pula: "Bistro Barbara" bietet klassisch istrische Küche - einfach, rustikal, gut. Kein Wunder, dass auch Einheimische dieses Restaurant in einer Gegend voller Touristen-Menüs am Rande der Fußgängerzone gern besuchen. Das Knoblauchbrot (4 Euro) ist super, die Dorade mit Mangold (13 Euro) richtig gut (Kandlerova 5, Tel. 003 85/52/21 35 01).

In Rovinj: Im "Konoba Kantinon", in einem alten Gemäuer am Hafen, bereitet TV- und SterneKoch Tomislav Gretic die einfache istrische Küche fein zu - z. B. Carpaccio vom Wolfsbarsch, marinierte Goldbrasse (beides ca. 10 Euro) oder Rinderragout mit Gnocchi (8 Euro). Großartige einheimische Weine gibt's auch. Am besten vorher reservieren! Wer danach noch in eine Bar will, lässt sich einfach durch die Gassen Richtung Hafen treiben und dockt mal hier, mal da an (Obala Alzo Rismondo 18, Tel. 003 85/52/81 60 75).

Bei Kloštar: Eine Spezialität von Wirt Ive im "Konoba Kontija" sieht man von der Straße aus: Spanferkel am Grill (Portion mit Beilagen ca. 12 Euro). Die andere riecht man: getrüffelte Nudeln, in Kombination mit sensationellem Filetsteak für 19 Euro (An der Hauptstraße nach Funtana, Tel. 003 85/52/44 45 95).

In Motovun: Im "Pod Napun" gibt's Trüffel, Trüffel, Trüffel - auf Brot, zu Pasta und Fleisch. Außerdem Olivenölverkostung und die spektakulärste Aussicht Istriens. Ein ganz besonderes Restaurant (Gradizol 33, Tel. 003 85/52/68 17 67, www.antique-motovun.com.hr).

Köstliches & Feines kaufen

Kann man alles noch brauchen: Trödelschätze in Rovinj

Feinkost auf Krk. Wenn Sie auf dem Weg nach Baska durch Draga Bascanska kommen, achten Sie an der Hauptstraße auf einen gelben Pritschenwagen vor einem gelben Haus - dort betreibt Jurdica Zec mit ihrer Schwester einen kleinen, feinen Feinkosthandel. Olivenöl, Obstschnäpse, Hagebuttensaft, Fruchtaufstriche, Feigen: alles bio, alles selbstgemacht.

Antikes & Trödel in Rovinj. In der Ulica Grisia 45, nahe der Kirche Sveta Eufemija, betritt man durch ein Tor einen verwunschenen Garten, in dem ein namenloser Antiquitätenhandel steckt - und eine Menge oller Plunder. Es macht Spaß, hier alte Bügeleisen und Radios, Tische und Stühle zu inspizieren!

Zigante Tartufi in Motovun. Der kroatische Trüffel-König Dani Zigante hat seinen Hauptsitz in Livade, einmal den Berg runter, aber man sollte auch einen Blick in seinen kleinen Laden in Motovun werfen. Herrliche Aromen von Trüffeln in jeder Form umwölken hier die Kunden (Gradiziol 8, Tel. 003 85/52/68 16 68).

Sensationelles Ansehen

Motovun. Kein Geheimtipp, aber das Städtchen, das im Norden Istriens auf einem steilen Berg im MirnaTal liegt, muss man gesehen haben. Im Mittelalter herrschte die Republik Venedig über den Hügel, und so sieht Motovun heute auch aus - es gibt kaum ein Gebäude ohne historischen Charme (www.istra.hr).

Pula. Ziemlich beeindruckend ist das römische Amphitheater der Stadt fast an der Südspitze der istrischen Halbinsel. Früher hatten darin 23 000 Menschen Platz, es ist eines der größten seiner Art - und eines der besterhaltenen (Scalierova ulica 30, Tel. 003 85/52/21 90 28, www.ami-pula.hr).

Unbedingt einpacken!

Sieht albern aus, erspart Ihren Füßen an kroatischen Stränden aber viel Leid: Gummisandalen oder Surferschuhe. Ansonsten wird der Gang ins wunderbare, weil glasklare Wasser zum Tanz auf spitzen Felsen.

Hätte ich gewusst, dass in Kroatien die Campingplätze (und die Strände) oft felsigen Untergrund haben, hätte ich besonders starke Heringe dabeigehabt.

Hinkommen

Germanwings fliegt von Deutschland Pula und Rijeka an, Ryanair fliegt von Frankfurt-Hahn nach Rijeka (www.germanwings.com, www.ryanair.com).

Kroatien per Katalog buchen

Camping Bi Village. Im Fischerort Fazana in der Nähe von Pula/Istrien liegt dieser 50 Hektar große Platz mit Bungalows, Ferienwohnungen und Stellplätzen. Am Meer mit Fels- und Steinstrand, Blick auf die Brionischen Inseln. Pro Nacht im Mobilheim Kategorie "CM1" ab 44 Euro für bis zu vier Erwachsene und zwei Kinder. Entdeckt im Katalog "ADAC Reisen Campingwelten für Familien 2014".

Camping Kastanija. In Novigrad an der Westküste Istriens am Meer gelegen, neues Feriencamp mit Mobilheimen - je acht teilen sich einen Swimmingpool. Besonders geeignet für Familien. 7 Übernachtungen im Mobile-Home für bis zu vier Erwachsene und zwei Kinder ab 246 Euro inkl. Flug. Aus dem NeckermannKatalog "Kroatien & Osteuropa".

Camping Poljana. Ferienanlage auf der Insel Losinj in der Kvarner Bucht mit Stellplätzen, Bungalows und Mobilheimen. Besonders geeignet für wassersportliche Familien. Neu sind modern designte Mobilheime des Typs "Clever" mit Zeltwänden, die sich öffnen lassen. Mit Küche, Klimaanlage und Dusche/WC. 7 Übernachtungen für max. vier Personen und ein Kind ab 184 Euro im "Vacanceselect"-Katalog.

Cruisen. Vor der Küste Kroatiens viel rumkommen, ohne täglich ein- und auszupacken - das verspricht die Kreuzfahrt "Herrliche Inselwelt" mit dem Motorsegler "MS Otac Nikola". Start in Trogir, dann zu den Inseln Hvar und Brac nach Makarska, weiter zur Insel Korcula, nach Dubrovnik; zurück mit Stopp an den Inseln Mljet und Hvar. Sieben Tage in einer Doppelkabine/HP, inkl. Flug ab Deutschland: ab 876 Euro/Person im Tui-Katalog "Kroatien".

Lektüre & Apps

Cool Camping Europa. In diesem Reiseführer sind zwar auch einige Plätze in Kroatien aufgelistet, aber ganz besonderes Vergnügen und Lust auf Urlaub im Zelt oder Wohnwagen machen die Beschreibungen der 80 besten Spot des Kontinents (318 Seiten, 19,90 Euro, Haffmanns & Tolkemitt).

Kroatien. Von Zagreb zu den Schlössern Sloweniens, den Karstbergen über der Adria und den 1000 Inseln zwischen Istrien und Dubrovnik - der Reiseführer von Dietrich Höllhuber ist detailliert und mit interessantem historischem Hintergrundwissen gespickt (424 Seiten, 22,95 Euro, Dumont).

Kroatische Küste - Istrien - Kvarner. Wer es kompakt und knackig mag und wem die Basis-Informationen genügen, der ist mit diesem Band gut bedient (144 Seiten, 11,99 Euro, Marco Polo).

Camping Croatia. Kostenlose App, mit der man auch unterwegs ganz leicht Campingplätze an seinen Wunschzielen aufspüren kann. Für Android und iPhone; auf Englisch.

Text: Stephan Bartels Fotos: Jörg Brüggemann Illustration: Leonie Herzog
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