Cornwall: Tipps für den Familienurlaub

Kultur. Wandern. Angeln. Ritterburgen und spannende Geschichten: Wie ein toller Urlaub aussieht, darüber herrschen in einer Familie sehr unterschiedliche Vorstellungen. Der Kompromiss liegt im südwestlichen Zipfel Englands und heißt Cornwall. Unsere Besichtigungstipps für eine Reise, die alle glücklich macht.

Tintagel Castle: Die sagenumwobene Burg von König Arthur. Das Informationszentrum bietet eine kurze Einführung in die Geschichte. Der zugehörige Shop verkauft Schwerter, Gummiritter und Kekse. Nach der Erstürmung der Burg können Ritter und Burgfräulein sich im Beachcafé bei Kuchen und Kakao stärken. Tägl. 10-18 Uhr; 14 Euro/Familie (www.english-heritage.org.uk). Lost Gardens of Heligan: Ein wahrer Dschungel an der lieblichen Kanalküste. Die Gärten gehörten 400 Jahre lang zum Landsitz der Familie Tremayne, bis zu 22 Gärtner schufen hier Teiche, einen Wald aus Rhododendren, Wiesen und Hecken. Unter Gestrüpp geriet das botanische Meisterstück in Vergessenheit, bis es entdeckt und wieder hergestellt wurde. Die Kinder können hier geheimnisvolle Pflanzenskulpturen wie eine „Green Lady“ aus Blättern bestaunen sowie ein Tiergehege. Für die Eltern gibt es ein Nutzpflanzenmuseum mit einer großen Sammlung historischer Gemüsepflanzen. Tägl. 10-18 Uhr, rund 23 Euro/Familie (Pentewan, St. Austell, Tel. 01726/84 51 00, www.heligan.com). Bedruthan Steps: Ideal für eine Wanderung – die Bedruthan Steps sind riesige Felsen, die im Meer stehen und nach einem sagenhaften Riesen benannt wurden. Eine steile Treppe führt zu einem von Wellen umtosten Strand und einer geheimnisvollen Höhle... Shop, Café, Parkplatz (Gebühr) und Toiletten, Mitte März bis Ende Oktober tägl. 10.30-17 Uhr. Bei St. Eval, Wadebridge (www.nationaltrust.org.uk). National Maritime Museum Cornwall: Nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Anfassen. Kleine Freizeitkapitäne können hier in Falmouth windgetriebene, ferngesteuerte Segelboote über einen großen Indoor Pool schippern lassen. Seemannsknoten knüpfen, Navigation und Ebbe und Flut – alles zum Ausprobieren, Sehen und Verstehen. Tägl. 10-17 Uhr; rund 27 Euro für die ganze Familie – die Eintrittskarte gilt für ein ganzes Jahr! (Discovery Quay, Tel. 01326/31 33 88, www.nmmc.co.uk). National Lobster Hatchery: Kurz, knapp und anschaulich wird hier in Padstow alles rund um die Tiere erklärt – vom Baby-Hummer bis zur ausgewachsenen Delikatesse. Tägl. 10-17 Uhr, rund 8 Euro/Familie (South Quay, Tel. 01841/53 38 77, www.nationallobsterhatchery.com). Trerice House: Tudor-Landsitz in Kestle Mill/Newquay. In den alten Häusern gibt es jede Menge stilvolle, englische Möbel und bezaubernde Geschichten zu entdecken. Der Park eignet sich hervorragend zum Herumtollen; es gibt historische Spiele Spiele zum Ausprobieren, z.B. Kayles (Kegeln) oder Federball mit Holzschlägern. Eine besondere Attraktion des Hauses: die Rasenmähersammlung. So-Fr 11-17 Uhr; rund 20 Euro/Familie (www.nationaltrust.org.uk). Tate Gallery: Ableger des Londoner Hotspots für moderne Kunst in St Ives. Allein die riesige konkave Frontscheibe, in der sich die Surfer vom gegenüber liegenden Strand spiegeln, ist ein Kunstwerk, das man stundenlang angucken kann. Dazu kommen wechselnde Ausstellungen – eine immer zu den Modernisten, die St Ives als Kunstort weltberühmt gemacht haben. Zu ihnen zählte die Bildhauerin Barbara Hepworth, deren Haus ein sehenswertes Museum mit schönem Skulpturengarten ist (Kombiticket für Museum und Tate Gallery 11,60 Euro/Person, Kinder frei). März bis Oktober täglich 10-17.20 Uhr. Tipp: Das Dachterrassen-Café der Tate Gallery hat einen großartigen Blick – und länger geöffnet (Tel. 01736/79 62 26, www.tate.org.uk/stives).

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