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Das erste Mal New York


Auch wer noch nie in New York war, hat Bilder im Kopf. Von Größenwahn und Hektik und Verrücktheiten. Und wenn man dann hinfährt, ist alles - ja, wie? Die Schriftstellerin Mariana Leky weiß es jetzt.

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Wenn man in New York einen sehr, sehr großen Kaffee möchte, muss man einen mittelgroßen bestellen. Bestellt man nämlich einen großen Kaffee, bekommt man ein Fässchen. Steht irgendwo "small" drauf, ist es glatt gelogen. Es gibt nichts Kleines in New York. In den ersten zwei Tagen laufe ich mit verschränkten Armen durch die Stadt und ärgere mich über die Amerikaner, diese Amerikaner, die sich bei allem immer vermessen. Ich renne herum und bin verstimmt. Auf der Park Avenue gibt es Yoga für Hunde. Am Times Square gibt es Klopapier, bedruckt mit dem Gesicht von Saddam Hussein. Das sagt ja wohl alles, denke ich. Bitte nicht so klotzen, denke ich, ein wenig kleckern wäre hier mehr als genug, und renne weiter, entschränke meine Arme nur, um auf Geschmacklosigkeiten zu zeigen, und es dauert etwas, bis mir klar wird: Ich mache was falsch. Das Rennen ist falsch und das Armeverschränken. Mit Rennen kommt man nicht weiter und schon gar nicht mit der Ansicht, dass irgendetwas ja wohl alles sage. "Du musst mal nach Greenwich Village", sagt Tim, der schon länger hier wohnt und die letzten zwei Tage neben mir hergerannt ist. In Greenwich Village wird man immer befragt. Man geht durch die Straßen oder sitzt in der U-Bahn, und plötzlich wird man um Stellungnahme gebeten zu wichtigen und weniger wichtigen Fragen des Lebens. In der Bahn sitzt eine Frau neben uns, die sich gerade hat malen lassen, und betrachtet ihr Porträt. "Entschuldigung", sagt sie, "finden Sie, dass mir das Bild ähnlich sieht?" Tim überlegt. "Ehrlich gesagt, nein", sagt er. "Stimmt", sagt die Frau und steigt aus, "schönen Tag noch", ruft sie.

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Im "Esperanto Café", dem wirklich schönsten Café der Welt, das immer offen hat, fragt mich jemand, wie ich zu den neuesten Entwicklungen in der Genforschung stünde, er habe gerade über dieses Thema nachgedacht. Und jemand anders erklärt Tim, wie es mit dem Leben ist. Nämlich so: Entweder spielt man die Hauptrolle in seinem eigenen Film oder eine Nebenrolle in einem Film für andere. Wir wollten eigentlich nur kurz ins "Esperanto Café", jetzt bleiben wir, bis es hell wird. Zwischendurch klingelt das Handy des Mannes, mit dem wir besprechen, wie es mit dem Leben ist. Seine Freundin ist am Telefon. "Wollen Sie mal meine Freundin kennen lernen?", fragt er und hält mir sein Handy hin. Ich rede eine Viertelstunde über Haupt- und Nebenrollen mit einer Frau, von der ich nicht mal weiß, wie sie aussieht. Und so bleibt es auch, wenn man möchte: Man spricht jemanden an, sagt, was man gerade mal sagen wollte, fragt, was man gerade mal fragen wollte, und geht dann weiter. Das alles gibt es auch in München, Hamburg und in Berlin, aber nicht so oft und nicht so selbstverständlich wie hier. Selbstverständlich ist auch eine Ruhe, von der niemand erzählt hatte, nur von einer unglaublichen Hektik war die Rede gewesen. Alle hasten in die U-Bahn, aber wenn die zehn Minuten außerplanmäßig an der Haltestelle stehen bleibt, gibt es kein Gezeter. Die U-Bahn bleibt stehen, weil ein Mann sich den Arm in der Tür eingeklemmt hat. Der Arm hängt zur Hälfte aus der Bahn heraus, zehn Minuten, und der Mann sagt lange einfach nichts. Alle anderen sagen auch nichts, nur Tim und ich werden hektisch, "Keine Angst", sagen wir, "die Tür geht bestimmt gleich auf" und "Machen Sie sich keine Sorgen". Der Mann nickt uns ab wie ein Türsteher, seufzt und sagt nach den geschlagenen zehn Minuten: "Wenn der losfährt, ohne dass mein Arm hier drinnen ist, verklag ich ihn." Alle lächeln ihm zu. Dann geht die Tür auf.

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Wir dachten, es wäre leicht, Ground Zero zu finden, aber wir suchen lange, es ist nicht leicht, ein umzäuntes Nichts zu finden, das von riesigen Gebäuden umgeben ist. Wir gucken durch den Zaun über das Nichts, auf dem Bagger stillstehen. Ich denke an die Geräusche, die die Bilder des 11. September begleitet haben, eine Feuerwehr fährt vorbei mit genau diesem Martinshorn, ich versuche, an etwas zu denken, das mit einer Katastrophe nichts zu tun hat. "Haben wir eigentlich noch Brot?", frage ich. Tim guckt durch den Zaun. "Gute Frage", sagt er, "ich glaube, wir haben keins mehr." Ein Stück weg vom Zaun, außerhalb der Bannmeile, steht ein Händler, der Baseballmützen verkauft, auf denen "Ground Zero" steht, und kleine, gläserne World Trade Center, die aussehen wie Weihnachtsschmuck. "Dann dürfen wir nicht vergessen, welches zu kaufen", sage ich. Ich hatte gedacht, dass hier viel mehr Menschen sind. "Was?", fragt Tim. "Brot", sage ich. Eine Frau kommt mit einem Kleinkind an der Hand vorbei, das Kleinkind weint und ist grün im Gesicht. "Ein Glück, dass du dran gedacht hast", sagt Tim. Wir klammern die Finger in den Zaun. "An was?", frage ich. "An das Brot", sagt Tim. Ich möchte zu dem Händler zurückgehen und fragen, wer eigentlich Baseballkappen kauft, auf denen Ground Zero steht, aber als ich mich von dem Zaun wegdrehe, übergibt sich das grünliche Kleinkind quer über den Gehweg. "Was hat es denn?", fragt Tim die Mutter. "Was Falsches gegessen, glaube ich", sagt sie und wischt dem Kind den Mund ab, "ich nehme an, jetzt geht's ihm besser." - "Mir auch", sage ich. "Komm", sagt Tim, wir gehen in einen Supermarkt, wir gehen die Regale entlang und wissen dann nicht mehr, was wir dringend brauchen.

Von dem Lächeln an amerikanischen Supermarktkassen hatte ich gehört. Gegen das Lächeln der Kassiererinnen ist das der Stewardessen von Singapore Airlines geradezu spontan. Bei McDonald's gibt es die "Smile Guarantee": Sollte man nicht angelächelt werden, bekommt man etwas geschenkt. Nach zwei McDonald's-Besuchen würde ich den Kassiererinnen etwas schenken, wenn sie nicht lächeln würden, denn man fühlt sich unsichtbar, wenn man so ein Lächeln verpasst kriegt. Nach fünf Supermarktgängen will ich unter keinen Umständen mehr angelächelt werden, ich will auch nicht gefragt werden, wie es mir heute geht, und ich will vor allem keine Extraplastiktüte für einen Joghurt. "Dafür brauche ich keine Tüte, danke", sage ich. "Wie geht es Ihnen heute", sagt die Kassiererin, lächelt und packt meinen Joghurt in eine Plastiktüte. "Dieses blöde Geklotze", sage ich. "Setz dich mal hin", sagt Tim.

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Wir setzen uns in den Washington Square Park, trinken riesige, angeblich mittelgroße Softdrinks, und Tim sagt, dass in New York eben mit nichts halblang gemacht wird; dass Klotzen statt Kleckern hier für alles gilt, für die Dinge, die zum Weglaufen sind, und für die, mit denen gar nicht genug geklotzt werden kann. "Mit manchen Dingen kann doch gar nicht genug geklotzt werden", sagt Tim und prostet mir mit seinem Getränk zu, das die selbstbewusste Farbe eines Wachsmalstifts hat. "Mit der Freundlichkeit in der U-Bahn zum Beispiel. Oder mit dem Applaus für Straßenkünstler oder der Entspanntheit in der Supermarktschlange", sagt Tim und erhebt sich, "mit der Ernsthaftigkeit zufälliger Gespräche auf der McDougal Street, mit der Hingabe, jawohl: der Hingabe", Tim kleckert vor lauter Aufregung mit dem Getränk, "mit der Hingabe an das, was man tut oder mal tun möchte, kann nicht genug geklotzt werden, auch nicht mit der Begeisterung, oder mit der Ausgelassenheit in dem Jeansladen auf der Christopher Street, mit der Höflichkeit gegenüber Leuten, die um Geld bitten, und auch mit der Freude kann nicht genug geklotzt werden, mit der Aufregung, wenn man am Union Square zufällig durch eine Kuss-Szene mit Jeff Goldblum läuft, mit der Lässigkeit der Kellner in überfüllten Restaurants auf der Bleecker Street kann nicht genug geklotzt werden, mit der Unbekümmertheit, mit der Zutraulichkeit, mit diesem Keks hier", sagt Tim und beißt in einen mittelgroßen Keks, der die Ausmaße eines Napfkuchens hat, "mit Lobpreisungen für das T-Shirt eines Vorbeigehenden auch nicht, und auch nicht mit der Begeisterung", sagt er. "Begeisterung erwähntest du bereits", sage ich. "Eben", sagt Tim, "es kann ja auch nicht genug damit geklotzt werden. Und mit dem Überschwang auch nicht und auch nicht mit ausladenden Gesten", und das Getränk schwappt noch mal über, und Tim hat ziemlich Recht.

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Im Washington Square Park gibt es alles durcheinander. Wünschelrutengänger, Süchtige, Kleinfamilien, Prediger, Leute, die vor sich hin flüstern, Leute, die vor sich hin schreien, Modeaufnahmen, riesige Eichhörnchen, einen Mann, der laut Plakat kostenlose Umarmungen anbietet, Leute an Laptops und einen Mann an einer Leine, Zauberer, Gelächter, Dichter, Bodybuilder, potenzielle Schwiegersöhne auf dem ersten Spaziergang mit den potenziellen Schwiegereltern, Schachspieler, Hunde mit lackierten Krallen, die bestimmt gerade Yoga gemacht haben. Und wenn gleich der eine oder andere Pinguin vorbeikäme, würde mich das auch nicht weiter wundern. "Du hast Recht", sage ich. "Komm", sagt Tim.

Wir fahren los, wir fahren weit, dann kommt Coney Island. Coney Island hat seine großen Auftritte hinter sich und wirkt, als habe es hier gerade ein Fest gegeben, als seien die, die morgen früh fit sein müssen, längst gegangen, als müsse man morgen alles aufräumen, wenn man die Kopfschmerzen hat, die man jetzt schon spürt. Es gibt einen etwas rostigen Vergnügungspark. Und es gibt "Ruby's Bar" auf Coney Island, die aussieht wie die Ur-Bar aller je besungenen und bedichteten Bars, von dort guckt man über den großen Boulevard direkt aufs Meer. Neben "Ruby's Bar" gibt es in einem Hinterhof eine Attraktion abseits des Vergnügungsparks: "Shoot The Freak". Ein Mann mit Mikrofon erzählt einem nicht vorhandenen Publikum, dass man hier auf ein "menschliches Ziel" schießen könne, nämlich auf den Freak, "und das Tolle ist: Er schießt nicht zurück!" Ich frage mich, warum der Mann und der Freak nicht verboten sind. Es ist niemand da, der auf den Freak schießen will, also macht er Kaffeepause. Wir gehen den Boulevard entlang. Als wir vor dem Souvenirladen stehen, in dem es aufblasbare Instrumente und wachsmalstiftfarbene T-Shirts in Festzeltgröße gibt, kommt uns ein Brautpaar entgegengerannt. Die paar Leute in "Ruby's Bar" rufen: "Herzlichen Glückwunsch!", das Brautpaar läuft weiter, dann verschwindet die Braut auf dem öffentlichen Damenklo und der Bräutigam auf dem Herrenklo. Ich gehe auch aufs Damenklo, die Braut kommt aus der Kabine und sieht sehr erleichtert aus. "Das ist ein wunderschönes Kleid", sage ich. "Danke", sagt die Braut, "ich hoffe, es ist das Richtige." - "Das Kleid?", frage ich. "Nein, zu heiraten", sagt sie. "Er sieht ganz richtig aus", sage ich. Die Braut lacht, streicht sich übers Kleid und mir über den Arm. "Viel Glück", sage ich. "Dir auch", sagt sie und läuft wieder nach draußen.

, 33, lebt in Berlin und schreibt derzeit an dem Drehbuch zu ihrem letzten Roman "Erste Hilfe"

Reise-Info: New York für Kenner

Telefon: Vorwahl für die Vereinigten Staaten ist 001. Anreise: Schneller Überblick über günstige Flüge hier Ganz aktuell: Michelin-Führer "New York City" mit 39 Sterne- Restaurants und 58 Lokalen, in denen für weniger als ca. 21 Euro ein Menü serviert wird (14,95 Euro). - "New York" von National Geografic Explorer mit aufklappbaren, praktischen Karten (ab 7,95 Euro).

Unterkommen

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Maritime Hotel: Das neue und leider ziemlich teure Hotel sieht aus wie ein Kreuzfahrtschiff, das an der neunten Avenue angelegt hat. Aus einigen Bullaugenfenstern guckt man auf den Hudson River. DZ ca. 315 Euro (363 West 16th Street, Tel. 212/242 43 00, Fax 242 11 88). www.themaritimehotel.comLarchmont Hotel: in der Nähe der Fifth Avenue. Ohne Schnickschnack, aber mitten in Greenwich Village. DZ ab ca. 86 Euro (27 West 11th Street, Tel. 212/989 93 33, Fax 989 94 96). www.larchmonthotel.com

Ausgehen

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Spice Market: Gourmet-Restaurant mit Dekor aus Bombay. Der berühmte New Yorker Koch Jean-Georges Vongerichten zaubert Leckereien mit Kokosmilch und Zitronengras und gilt als Rockstar unter den Chefköchen der Stadt. Curry-Ente um die 15 Euro (403 West 13th Street, Tel. 212/675 23 22). www.jean-georges.com Le Souk: Wem der Westen zu schick ist, der sollte den Osten Manhattans erkunden: Vieles ist etwas abgenutzter, weniger aufpoliert, und im Zweifel sind die Leute jünger, aber mindestens genauso cool. In der Lower East Side und dem East Village reihen sich Bars, Cafés und Restaurants aneinander. Im "Le Souk" isst man z. B. marokkanische Hühnchen-Tajine für ca. 14 Euro und guckt Bauchtänzerinnen beim Hüftschwung zu. Gegen 22 Uhr werden die Tische zur Seite geräumt, und das Restaurant verwandelt sich in einen Tanzclub (47 Avenue B, Tel. 212/777 54 54). Hinter einem roten Vorhang verbirgt sich das japanische Restaurant Morimoto. Der ehemalige Rockpromoter Danny Meyer beköstigt im hippen Edel-Asiaten 160 Gäste. Alle sind sich einig: Hier muss man hin (88, 10th Ave, Tel. 212/989 88 83). www.morimotonyc.comOriental Grill: Das Restaurant auf der 6. Straße ist eine Oase der Ruhe im quirligen East Village. Sanfte Beleuchtung und duftende amerikanisch-asiatische Küche zu vernünftigen Preisen, z. B. der himmlische "Crackling Calamari Salad" für ca. 5 Euro (507 East 6th Street, Tel. 212/477 46 49).

Loreley: Wer Heimweh kriegt, kann sich hier ein paar Blocks südlich an der Lower East Side ein Jever zapfen lassen. Der in Köln aufgewachsene Michael Momm serviert Bier zu Gurkensalat und Leberwurstbroten, und der Laden brummt (7 Rivington, Tel. 212/253 70 77). www.loreleynyc.comCrobar: Wahrscheinlich die größte Tanzhalle New Yorks. Musik für (fast) jeden Geschmack. Auch das unangenehme lange Ausharren vor roten Samtkordeln, bis der Türsteher einen hineinlässt, ist hier selten. Eintritt um die 25 Euro (530 West 28th Street, Tel. 212/629 90 00). www.crobar.com

Ansehen

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James Cohan Gallery, Lehmann Maupin Gallery, Robert Miller Gallery: Vom Meatpacking District gen Norden geht es zum Galerienviertel in Chelsea. In der 26. Straße liegen gleich drei der angesagtesten Kunsttempel: James Cohan (533 West 26th Street), Lehmann Maupin (540 West 26th Street) und Robert Miller (524 West 26th Street). www.jamescohan.com www.lehmannmaupin.com www.robertmillergallery.comSkyscraper Museum: ein Blick auf Architektur, Geschichte und Zukunft von gigantischen Bauten in der vertikalen Großstadt New York. Mi.-So. 12-18 Uhr, ca. 3 Euro (39 Battery Place, Tel. 212/ 968 19 61). www.skyscraper.orgLouis Armstrong House: Ein Grund, auch nach Queens zu fahren, ist das Haus von Louis Armstrong. An "Satchmos" Heim schließt sich ein japanischer Garten an, den er anlegen ließ. Das rote Backsteinhaus ist keine hundert Jahre alt. Unprätentiös, aber gediegen hat der Jazzmusiker hier mit seiner vierten Frau Lucille bis zu seinem Tod 1971 gelebt. Di. bis Fr. 10-17 Uhr, Sa./So. 12-17 Uhr, ca. 6 Euro (34-56 107th Street, Queens, Tel. 718/478 82 74). www.satchmo.net Ab 19. Februar im MoMA: Die Edvard-Munch-Retrospektive "The Modern Life of the Soul" zeigt seine Werke von 1880 bis 1944 (Museum of Modern Art, 11 West 53rd St., Tel. 212/708 9400, ca. 18 Euro, Fr. 16 bis 20 Uhr, gratis). www.moma.org Für etwa acht Euro nach Afrika: Das International Center of Photography stellt vom 10. März bis 28. Mai "Snap Judgements: New Positions in Contemporary African Photography" aus. 200 Fotos von 35 Künstlern (1133 Sixth Ave und 43rd St., Tel. 212/857 00 01). www.icp.org Das Vampir-Musical "Lestat" von Elton John läuft mit großen Pomp am Broadway. Tickets kosten ab 50 Euro (Broadways Palace Theatre, 1564 Broadway) www.lestat.com Tickets unter Tel. 212/307 4100 www.ticketmaster.com

Shoppen

American Apparel: Tagsüber lohnt sich das Shoppen an Lower East Side und im East Village. "Urban Hipster" lieben diesen Laden für die frechen T-Shirts, Miniröcke und die Unterwäsche. Die Läden dieser Kette dienen gleichzeitig als Galerien, an der Wand hängt ein "Manifest", das versichert: Keine ausgebeuteten Billigarbeiter in Asien stellen diese Kleidungsstücke her! (183 East Houston Street). www.americanapparel.net Beliebt bei Prominenten und Models ist der Meetpacking District. Stella McCartney (429 West 14th Street) und Alexander McQueen (417 West 14th Street) haben in diesem angesagten Eckchen New Yorks ihre Zelte aufgeschlagen.

www.stellamccartney.com

www.alexandermcqueen.com

Text: Mariana Leky Fotos: Hannah Thomson BRIGITTE 07/2006

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