Dominikanische Republik: Kopfüber ins Paradies

Wo geht's zur nächsten Traumbucht? Wo bleiben wir heute Nacht? Der Zufall fährt mit, wenn man mit Sammeltaxis in der Dominikanischen Republik unterwegs ist ...

Adriana und ihre Kinder

Adriani und Diana hocken auf dem Fußboden und schieben sich Reis und Bohnen in den Mund, dabei gucken die Mädchen verstohlen zu mir und kichern. Ich sitze am Tisch, zutzle an einer Hummerschere herum und lächle zurück, denn ich bin genauso baff wie die beiden: 24 Stunden nach unserer Landung in der Dominikanischen Republik sitzen wir in einer Hütte bei fremden Menschen und sind zu einem Festmahl eingeladen.

Als wir auf dem neuen Flughafen von Samaná standen, hatten wir vorübergehend doch an unserem Plan gezweifelt. Der Reiseführer hatte die Halbinsel im Osten der Karibikinsel als "Geheimtipp für Urlauber, die abseits der großen Strände ihr kleines Paradies finden wollen" gerühmt. Wollten wir natürlich! Ohne Zimmerbuchung, ohne Mietwagen, ohne Programm. Nur der Zufall sollte uns treiben und die Guaguas: kleine Lastwagen oder Busse, die als Sammeltaxen immer die gleiche Route fahren und dort halten, wo die Fahrgäste es wollen. Guaguas sind billig und das Verkehrsmittel vieler Dominikaner. Und genau die wollten wir kennen lernen, ihre Geschichten, ihr Zuhause, ihre Lieblingsorte.

Doch dann hatte die karibische Nacht blitzschnell alle anderen Touristen verschluckt, in Bussen wurden sie in All-Inclusive- Resorts gebracht. Und wir standen allein in der Pampa: keine Bar, kein Hotel, geschweige denn auch nur ein kleines Guagua in der Nähe. Der einzige Taxifahrer am Flughafen schüttelte den Kopf, als ich in stotterndem Spanisch unseren Plan erklärte, und wiederholte auf der Fahrt ins Stadtzentrum von Samaná kichernd immer wieder meine Worte: "no reservación".

Mit zwei vollen Tellern kommt unsere Gastgeberin Adriana von ihrer Nachbarin gelaufen, die für uns gekocht hat: Bananenchips, Tintenfisch, Langusten. Wenn Adriana lächelt, sieht man die Lücke zwischen ihren Schneidezähnen. "Esst!", ruft sie. Ihre Hütte ist winzig: ein Raum mit einer Matratze für die Kinder, einer für die Mutter, einem Rattanregal mit Tellern, Bechern und drei Zahnbürsten. Kein Herd, kein Wasser, aber Strom. Eine Glühbirne beleuchtet den Vorplatz des rosa gestrichenen Häuschens. Unter einer Bananenstaude tummeln sich ein dutzend Kinder, Hühner, Hunde und Schweine. Frauen schlendern vorbei und winken. Ich spüre ihre Aufregung: Zwei Gringas in unserem Dorf! Zwei weiße Frauen in Playa El Francés!

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Nachdem wir auch ohne Reservierung in Samaná doch noch ein Hotel gefunden hatten, standen wir am nächsten Mittag optimistisch mit unseren Koffern an der Hauptstraße. Das Städtchen hat 40 000 Einwohner, ein Krankenhaus, einen bunten, lauten Markt und liegt an einer von grünen Hügeln gesäumten Bucht, über deren Wasser sich eine hübsche Brücke zieht.

Die Guagas - klapprig und überfüllt

"Gibt es hier Guaguas?", fragte ich einen Jungen, der auf seinem Schuhputzerkasten saß. "Claro", sagte er und winkte einen Pickup heran. Im Fahrerhäuschen: sechs Leute in zwei Reihen. Auf der offenen Ladefläche noch mal fünf Frauen. Ich wollte schon abwinken, da zogen sie uns hinauf. Also quetschte ich mich zwischen die anderen auf das umlaufende schmale Holzbrett, der Fahrer klappte die Ladetür herunter, so dass unsere Taschen neben die Eimer voller Kaktusfrüchte und Kochbananen passten, und los ging's. Wir rumpelten über die Straße, der Unterboden schleifte, und als ich mich noch fragte, ob das ein öffentliches Verkehrsmittel und kein Höllenkommando ist, winkte Passagier Nummer 14 am Straßenrand. Dann tuckerten wir einen Hügel hinauf, und es begann zu tröpfeln. Die Frau mir gegenüber - um die fünfzig, auf dem Kopf kleine Zöpfchen - zog eine Plastikplane hervor. Die hielten wir über unsere Köpfe. Die Plane knatterte, und wie mir so der Wind durch die Haare zauste und wir an Kokospalmen vorbeirauschten, musste ich lachen. Weil sich das hier nach Leben anfühlte. Fremde Menschen waren mir nah, der Wind wie ein Rausch. Plötzlich schien es, als würde der Plan vom abenteuerlichen Zufall doch aufgehen.

Kirchen spielt eine wichtige Rolle in der Dominikanischen Republik

"Woher kommst du?", fragte die Frau, "Kanada? Frankreich? Wie heißt du? Ich heiße Nelly, und die da ist meine Nichte Adriana." Adriana wollte sofort von mir wissen, ob ich Kinder habe. "Zwei", sagte ich. "Ich auch, zwei Töchter", strahlte sie. "Wollt ihr zum Abendessen kommen?" Ich sagte: "Sí!", und dachte: Das meint die doch nicht ernst. Wie soll das gehen? Wo wohnt sie? Wie kommen wir zu ihr? Und dann wieder zurück? Der Mann am Flughafen hatte gesagt, nach Einbruch der Dunkelheit führen keine Guaguas mehr. "Ich wohne in Playa El Francés", sagte sie, "um fünf hol ich euch in Las Galeras ab - fahrt dahin, es ist dort sehr schön." Dann klopfte ihre Tante Nelly auf das Autodach, das Guagua bremste, die beiden hüpften von der Ladefläche. An einer Bucht, die nichts als eine wahr gewordene Fototapete war: arielweißer Sand unter Kokospalmen, dahinter surreal türkisfarbenes Wasser.

Das Familienauto ist oft ein Moped

Irgendwann versandete die Straße im Strand von Las Galeras. Wir gaben dem Fahrer 150 Pesos, etwa 3,50 Euro, für 40 Minuten Fahrt. Neben ein paar Fischerbooten knüpften Männer Netze, in den Palmenhainen lagen kaum sichtbar kleine Hotels und Apartments. Wir mieteten ein Häuschen auf grünem Rasen inmitten von Bananenblüten und Orchideen. Unter einem Palmdach am Strand frittierte eine Frau in einem Topf Scampi "Mariposa", die uns wie Schmetterlinge gehälftet fangfrisch auf die Zungen flatterten, dazu ausgehöhlte Ananas, gefüllt mit Kokosmilch, Eis und Fruchtfleisch. Der Blues der Dominikaner, der "Bachata", klang aus dem Radio, und als ich meine Zehen ins Wasser stecken wollte und dachte, noch herrlicher könne dieser Urlaub wohl nicht mehr werden, tauchte Adriana auf - Punkt fünf. Sie hatte sich schick gemacht, mit Minirock, glitzerndem Top und großen Ohrringen, und winkte ein "Motoconcho" herbei, ein Moped und der kleine Bruder des Guaguas. Mein einziger, panischer Gedanke: Wir alle? Zu viert? Hektisch rief ich einen Minibus heran; hoffend, es möge ein Guagua sein. War es auch. Auf dem Weg nach Playa El Francés hielten wir vor einem hellblau getünchten Steinhaus, und über den Rasen liefen - nacheinander und alle in Weiß gekleidet - neun Leute. Die Familie des Guagua- Fahrers. Sie fuhren in die Kirche, die wir für eine Disco gehalten hatten, die Adventisten sangen und klatschten so laut.

Nachdem wir ausgestiegen waren, liefen wir über matschige Wiesen und durch den dunklen Dschungel zu Adrianas Haus. Es dämmerte bereits, es war schwül, und ich wurde immer nervöser und dachte: Hoffentlich kommen wir hier lebend wieder raus! Und: Wo ist eigentlich die Grenze zwischen Spontaneität und Naivität?

Beim Essen erzählt die 26-jährige Adriana von ihrem Traum. Dass ihre Kinder auf die höhere Schule gehen und später mal reisen. "In dein Land vielleicht! Ist das sehr weit?" Sie selbst war nur kurz auf der Schule. Die tägliche 30-Kilometer- Fahrt nach Samaná konnten sie sich nicht leisten. Mit ihren beiden Geschwistern und ihrem Mann ist sie später nach Las Terrenas gezogen, wo es Hotels und Arbeit gibt. Ihr Mann war Fischer, wie ihr Vater Puti. An die 3000 Männer versuchen, in der Bahiá de Samaná ihre Familien zu ernähren. Der hagere Puti ist 46 und Witwer. Vor zwei Jahren ist Adrianas Mutter gestorben. "Vor Kummer, weil wir so arm sind", sagt Abelsa, die rundliche Frau in Badelatschen und Wollmütze, die Adriana zu ihrer Ersatzmutter gemacht hat. Abelsa kocht für Touristen an der Playa Rincón. "Ist sehr schön", sagt sie, "da müsst ihr mich morgen besuchen!"

Wir stoßen an. Als Puti vorfährt und auf sein Moped deutet, mit dem er uns nach Las Galeras chauffieren will, setze ich mich darauf. Wir ruckeln über Wurzeln und Steine; ich starre in den Himmel, blauschwarz ist er, von Sternen gesprenkelt. Dann schließe ich die Augen und denke, dass ich eigentlich zu alt bin für dieses Gefährt, auf dem mein Hintern halb in der Luft hängt.

Das Essen wird auf offenem Feuer gekocht

Trotzdem, ich will mehr davon. Mehr Abenteuer, Strand, leichtes Leben - ich spüre erste Anzeichen von einer Sucht nach dem Paradies. Deshalb knattern wir am Morgen auf Motoconchos zur Playa Rincón. Die Fahrer hat Adriana besorgt, ein Ehepaar aus ihrem Dorf. Guaguas können nicht über die verwilderte Strecke fahren, und so düsen wir auf Mopeds durch das Hügelland, vorbei an Tabakplantagen, Kühen, Hibiskussträuchern zu diesem Strand, der so prächtig ist, dass Filmteams aus Argentinien und Deutschland hier ihre Insel-Shows fürs Fernsehen inszenierten.

An der Mündung eines Flüsschens, unter der Plane ihrer Kochstelle, macht uns Abelsa dann eine Coco loco, verrückte Kokosnuss, das ist Kokosmilch mit Rum versetzt. Zwei deutsche Ehepaare steigen aus einem Offroader. "Wir sind gewarnt worden", erzählt ein Mann, der zwei Wochen All-inclusive-Urlaub bei Puerto Plata macht, einige Autostunden entfernt. "Im Hotel haben sie uns gesagt, wir sollen nicht abends an den Strand - dabei sind da höchstens Sandfliegen; und wir sollen kein Auto mieten und allein in der Gegend rumfahren - dabei ist es hier so wunderschön!"

Und warum bleiben wir dann nicht einfach hier, wie so viele Europäer? Am Abend lernen wir in einer Pizzeria in Galeras ein paar von ihnen kennen: Sarah, die Ex-Managerin aus Mailand, die in einem Lädchen Salami und Ricotta verkauft. Andrea, der römische Fotograf, der am Strand des Resorts Casa Marina für die Gäste Bilder des Glücks inszeniert. Und Domenico aus Genua, der vor 25 Jahren eine Initiative aufbaute, bei der italienische Drogenabhängige Brunnen und Schulen für die Armen bauten. "Oberflächlich besehen leben wir hier natürlich im Paradies", sagt Domenico. Sonne, Strand, Palmen - fröhliche Menschen. "Sie sind so", sagt Domenico, "weil sie einfach in den Tag hinein leben. Und wenn man nicht immer alles durchplant, muss man ja offen bleiben für alles."

Das Leben wird offensichtlich leichter, wenn man sich nur vom Zufall treiben lässt. Wir sollten wirklich hierbleiben!

Können wir aber nicht, etwas treibt uns weiter: Wir wollen Wale sehen. Geht aber nicht. Weil die Gewerkschaft der Guagua- Fahrer streikt. Da legen sie Baumstämme auf die Straße - allerdings mit Hibiskusblüten verziert.

Als wir endlich auf dem offenen Deck eines Guaguas sitzen, teilen wir es mit sieben Schulmädchen in Blusen und Röcken, die über den Lehrer, den Gringo auf dem Motorrad und das Verliebtsein schnattern.

Kapitän Philipo

Mit einem Walbeobachtungsschiff dümpeln wir in einer riesigen Bucht und warten, dass einer pustet. Jedes Jahr schwimmen tausende Buckelwale von Grönland hierher, um sich zu paaren und ihre Babys zu bekommen. Es ist still, die Meeresoberfläche glatt. Plötzlich ruft jemand: "Zwei Uhr!", und alle laufen auf die rechte Seite des Schiffes. Ein Babywal pustet eine Fontäne, daneben taucht die Mutter auf. Wie Synchronschwimmerinnen buckeln die beiden durchs Wasser. Und dann rollt der Kleine sich plötzlich seitlich um die Achse, um mit seiner weißen Flosse zu winken . . . MIR zu winken!!! Jetzt bin ich vollends betört von diesem Land, den Walen und Wallungen.

Also schnell wieder aufs Guagua und Richtung El Limón! Von diesem Bergdorf aus sollen wir einen Ritt zu dem Wasserfall machen, hat uns Sarah, unsere Bekanntschaft aus Las Galeras, geraten, "bellissimo!" Auf dem Rücken eines doch etwas größeren Pferdes kriecht dann etwas Panik in mir hoch. Es hat geregnet, der Pfad ist steil, die Pferde stolpern, und ich muss an meine Kinder denken, weil ich fast versteinert bin vor Angst. Doch als wir am Ende der Tour auf den schwitzenden Pferden sitzend durch einen smaragdgrünen Fluss stolzieren, bin ich selig vor lauter Abenteuerlust.

Und dann fahren wir schließlich noch ganz tief in die Geschichte der Insel hinein. Nicht mehr mit dem Guagua, denn nach Los Haitises, jenseits der Bucht von Samaná, kommt man nur per Boot. Es gibt hier keine Menschen, sondern nur Mangroven, Meer und Felsen. Die Höhlen darin sind bemalt. Mit bärtigen Männern und Namen: "Pablo 1953". Sie erinnern an die Indianer, die sich vor den Schrecken des Kolumbus hier versteckten. Und an die Dominikaner, die sich 500 Jahre später vor ihrem Diktator Trujillo versteckten.

Das Grün - satt und überwältigend

Riesige Pelikane schweben um einen Felsen, der sich aus dem Wasser türmt. Es ist still. Das Einzige, was zu hören ist, ist das Pfeifen der Vogelschwingen. Wie sehnsüchtig müssen die Menschen in den Höhlen damals auf den Flug dieser Vögel geblickt haben. Wie nah Gefangenschaft und Freiheit beieinanderliegen können. Wildnis und Liegestühle. All-inclusive und Abenteuer. Komische Gedanken sind das plötzlich, bestimmt bin ich beschwipst. Von der Luft, die mir in den Guaguas durch den Schädel blies. Von den winkenden Walen und Cocos locos. Und von Samaná.

Reise-Infos Dominikanische Republik

Samaná auf eigene Faust!

ANREISE Mit Condor immer dienstags von Frankfurt nach Samaná ab 249 Euro. Häufiger angeflogen werden Puerto Plata, etwa vier Autostunden entfernt, und Santo Domingo oder Punta Cana. Von dort Weiterfahrt per Bus oder Mietwagen. Von Punta Cana und Santo Domingo kann man auch mit dem "Lufttaxi" für etwa 57 Euro pro Person nach Samaná fliegen.

TELEFON Vorwahl in die Dominikanische Republik ist die 00 18 09, dann die Ortsvorwahl ohne die Null.

UNTERWEGS Guaguas. Kleine Lkws, Pickups oder Minibusse, die feste Strecken (meist zwischen zwei Dörfern) über die Insel fahren. Man erkennt sie an den vielen Menschen, die drin oder drauf sitzen, ein Taxischild oder Ähnliches haben sie nicht. Guaguas kann man überall anhalten, wichtig ist, dass man weiß, in welche Richtung man will. Der Fahrpreis beträgt etwa 1,20 Euro für 20 Kilometer. Für Strecken, die die Guaguas nicht fahren können, gibt es die Motochondos: Moped-Taxis.

UNTERKOMMEN Las Mariposas. Auf dem Gelände der Öko-Tourismus-Initiative Guariquén gelegen, mit acht bezaubernden Bungalows, DZ/F ab 35 Euro (Arroyo el Cabo 13, Las Galeras, Samaná, Tel. 914 30 55).Chalet tropical. Ulkige Kreuzung aus Chalet und Reetdach- Haus, sehr liebevoll geführt von der Italienerin Sarah, DZ/F ab 50 Euro (La Playa de Las Galeras, Las Galeras, Samaná, Tel. 901 07 38, www.chalettropical.com).Hotel Todo Blanco. Das Hotel liegt direkt am Meer und ist komplett weiß eingerichtet, DZ/F ab 56 Euro (Las Galeras, Samaná, Tel. 538 02 01, Fax 538 00 64, www.hoteltodoblanco.com). Villa Serena. Elegantes und mondänes Hotel mit 21 Zimmern und Klimaanlage, DZ/F ab 96 Euro (Apartado Postal 51-1, Las Galeras, Samaná, Tel. 538 00 00, Fax 538 00 09, www.villaserena. com). Hotel Coyamar. An einer ruhigen Bucht neben dem trubeligen Las Terrenas unter Palmen gelegen, DZ/F ab 65 Euro (Playa Bonita 1, Las Terrenas, Samaná, Tel. 240 51 30, www.coyamar.de).

GENIESSEN El Kiosko. Umwerfende und von Einheimischen besuchte Strandkantine in Las Galeras. Unbedingt probieren: fangfrische Scampi à la Mariposa (Calle Principal). Pizzeria Vittorio. An der Hauptstraße von Las Galeras, beliebt vor allem bei Italienern. Saftige Steaks, krosse Pizza und guter Wein (Calle Principal). Casa Boga. Baskisches Fischrestaurant am Strand von Las Terrenas, es gibt leckere gratinierte Flügelschnecken "Lambí" und Tintenfisch in eigener Soße (Pueblo de los Pescadores, Tel. 240 63 21). El Mosquito Bar. Loungige Cocktailbar mit tollen Tapas und guter Musik (Pueblo de los Pescadores).

ANSEHEN Playa Frontón. Den umwerfend schönen Strand erreicht man per Boot vom Strand von Las Galeras aus, einfach die Fischer dort ansprechen. Hin- und Rückfahrt ab etwa zehn Euro. Wasserfall von El Limón/Santi Rancho. An der Kreuzung des Ortes El Limón führt der Baske Santi ein Lokal mit köstlichen dominikanischen Spezialitäten und eine Kooperative mit einheimischen Pferdeführern. Der Ritt mit Führung von dort aus zum spektakulären Wasserfall dauert etwa eine Stunde und kostet 20 Euro pro Person (Tel. 452/93 52). Walbeobachtung. Von Mitte Januar bis Mitte März kann man in der Bucht von Samaná von Booten aus die Tiere sehen, die aus Grönland und Norwegen hierher kommen, um sich zu paaren. Die Kanadierin Kim Beddall bietet kundige Infotouren an. Ab 35 Euro pro Person (Victoria Marine, Calle Mella/Av la Marina, Tel./Fax 538 24 94, www.whalesamana.com). Los Haitises. In diesen bezaubernden Nationalpark gelangt man nur per Boot, am besten von Sanchéz aus, mit einer Tour von Sunshine Service Tour. Besitzer Urs Zumbühl bietet auch Touren per Jeep und Pferd an und gibt Tipps für die Dominikanische Republik (Calle del Carmen 151, Las Terrenas, Tel. 240 61 64 Fax 240 51 57).

LESENDumont Reise-Taschenbuch Dominikanische Republik. Kenntnisreich geschrieben vom Dom-Rep-Kenner und Professor für Karibistik Ulrich Fleischmann (Dumont Reiseverlag, 12 Euro). Das Fest des Ziegenbocks. Roman des peruanischen Schriftstelles Mario Vargas Llosa über die letzten Tage des Diktators Trujillo und die Probleme der Dominikaner mit ihrer Geschichte (Suhrkamp Verlag, 12,80 Euro).

INFO Viele Infos und Tipps hat das Fremdenverkehrsamt der Dominikanischen Republik. Kaiserstraße 13, 60311 Frankfurt, Tel. 069/49 69 91 39, Fax 49 69 28 34 30.

BRIGITTE Heft: 23/07 Text: Nataly Bleuel Fotos: Monika Höfler Karte: Gabi Wilhelmi
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