Kusttram: Gemütlich die belgische Küste entlang

So ein Gefährt wie die Kusttram gibt es nur einmal: Oder wo kann man sonst in einer Straßenbahn am Meer entlangrattern?

Möwen segeln vorbei, Salzluft weht herein, wenn die Türen sich öffnen, und die Nordsee am Horizont glänzt silbrig-grau. Flanderns "Kusttram" ist nicht nur Transportmittel, das die Orte der flämischen Nordseeküste verbindet, sie ist vor allem Entschleunigung: Die Strand-Straßenbahnstrecke hat 70 Haltestellen, ist über 120 Jahre alt, und an Bord rüttelt es wie auf einem Oldie-Rollercoaster.

Gestartet wird nahe der französischen Grenze, von De Panne aus rappelt die Küstentram dann in zweieinhalb Stunden durch 14 Badeorte. Mal auf dem Deich entlang, mit super Blick aufs Meer und weiße Strandhäuschen, mal mitten durch das städtische Oostende, durch den Hafen Zeebrugge mit seinen legobunten Container-Stapeln.

Zwischenstopps sind jederzeit erlaubt, zum Beispiel für eine Waffel-Pause im nostalgischen De Haan. Endstation ist Knokke - zum Eisessen und Sich-drauf-Freuen, dass es ja noch eine Rückfahrt gibt.

Urig reisen in der "Kusttram": Mit dem Tagespass Belgiens Küste in Ruhe entdecken: im Vorverkauf für Erwachsene fünf Euro, Kinder drei Euro; 7-Tages-Karte für 18 Euro (www.delijn.be).

Urig übernachten: Hotel Astoria. Zitronengelbe Villa mit Kinderspielzimmer. DZ/F ab 110 Euro (Leopoldlaan 7, B-8420 De Haan, Tel. 0032/59/24 24 11, www.hotelastoria.be).

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