Auf dem "Peak Walk" von Gipfel zu Gipfel

Mühelos wie ein Steinadler von Gipfel zu Gipfel gleiten können wir nicht. Aber neuerdings auf dem "Peak Walk" gemütlich von einer Bergkuppe zur anderen schlendern – vorausgesetzt, wir leiden nicht unter Höhenangst.

Der Rundumblick auf die Schweizer Bergwelt ist einmalig, mit den Augen kann man zig Gipfel erstürmen, ohne einen Tropfen Schweiß zu vergießen: Bei klarem Wetter sind vom "Peak Walk" aus vierundzwanzig Viertausender zu sehen - darunter alpine Stars wie Mont-Blanc, Matterhorn, Eiger, Mönch und Jungfrau. Und durch die Verglasungen im Brückenboden kann man sich den Scex Rouge aus der Vogelperspektive anschauen.

Der "Peak Walk" im Berner Oberland ist die erste Hängebrücke der Welt zwischen zwei Berggipfeln – sie überbrückt rund 170 Meter Luftlinie zwischen dem Aussichtspunkt "View Point" und dem Gipfel des Scex Rouge.

Die Bedingungen in 3000 Metern Höhe können allerdings extrem sein - mit Windstärken von bis zu 200 Stundenkilometern, eisiger Kälte und dünner Luft, aber damit leben die Steinadler schließlich auch. Und wir können uns ja warm anziehen.

Hinkommen: Mit der Seilbahn vom Col du Pillon oder von der Reusch auf den Scex Rouge fahren. Die beiden Talstationen befinden sich rund 15 Kilometer südlich von Gstaad.

Genießen: Wer sich vor oder nach dem "Peak Walk" stärken möchte, kann das im Gipfelrestaurant "Botta" des gleichnamigen Star-Architekten tun. Bei Schweizer Spezialitäten lässt sich das Alpenpanorama auch im Warmen bewundern.

Infos: Weitere Infos unter www.glacier3000.ch.

sar

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