Kanada: Traumhaftes Tofino

Trubel und Einsamkeit, Entspannung und Abenteuer - Tofino auf Vancouver Island lässt nur wenige Wünsche offen. Für BRIGITTE.de-Redakteurin Michèle Rothenberg gingen an diesem Ort gleich mehrere Träume in Erfüllung.

Traum Nr. 1: Reise durch die Wildnis

Als ich aufschreie, lässt Alex vor Schreck fast die Wasserflasche fallen. "Da, schau doch mal, der Vogel, da!" rufe ich aufgeregt. "Ich glaube, das ist ein Seeadler!" Und tatsächlich: Vor uns im Flussbett des Kennedy Rivers hockt ein riesiger Weißkopfseeadler und bearbeitet mit gelbem Schnabel ein erlegtes Tier. Als er uns bemerkt, wirft er uns einen strengen Blick zu und wendet sich dann wieder seiner Beute zu. Von niederem Fußvolk lässt sich der König der Lüfte nicht aus der Ruhe bringen.

Wir lassen seine Majestät in Ruhe speisen und setzen unsere einsame Fahrt durch Vancouver Island fort. Das ist sie also, die unberührte Wildnis, der Traum eines jeden deutschen Großstadtbewohners. Ich betrachte die Nadelwälder, die steilen Gipfel, die Seen - und kann mein Glück kaum fassen.

Sie hat sich Zeit gelassen, bis sie sich uns zeigte, die Wildnis. Seit drei Stunden bin ich bereits mit meinem Freund Alex auf Vancouver Island unterwegs, und dabei stellten wir zwei Dinge fest, die wir so nicht erwartet hatten. Erstens: Vancouver Island ist viel größer, als man denkt. 460 Kilometer misst dieses "Inselchen" vom Nord- bis zum Südzipfel, das ist fast so lang wie Irland. Zweitens: Auf Vancouver Island leben Menschen. 750.000 sind es ungefähr, die meisten davon wohnen an der milden Südostküste - und zwar nicht in spartanischen Holzhütten, sondern, very british, in gepflegten Häuschen mit Carport und Vorgarten.

Doch kaum biegt man in den Highway 4 ein, eine der wenigen Straßen, die von der Ostküste ins Landesinnere führen, nimmt der Trubel ein Ende. Ein paar vereinzelte Trucks begleiteten uns noch bis Port Alberni, das auf halber Strecke in Richtung Pazifik liegt. Seitdem sind wir fast allein auf der Straße. Ich muss an die alte Dame denken, mit der ich auf der Fähre ins Gespräch kam. Als ich ihr von unseren Plänen erzählte, lachte sie. "Nach Tofino wollt Ihr? Na, da habt Ihr ja was vor."

Nach weiteren zwei Stunden Fahrt, in der wir nichts anderes sahen als dunkelgrüne Wälder und die gelbe Fahrbahnmarkierung, tauchen am Straßenrand auf einmal die ersten Werbeschilder für Hotels auf. Auch auf der Straße ist wieder mehr los. Noch während wir uns fragen, wo die Autos plötzlich herkommen, sind wir auch schon da. Tofino, einst verschlafenes Fischerdorf und Aussteigerparadies, heute Touristenmagnet und Surfer-Hot-Spot, umgeben von Regenwald, Reservaten, ein paar Inseln und dem Pazifik. Ein kleiner Ort, gerade mal 15 Straßen gibt es hier, und doch ist der Wandel auch für uns Fremde deutlich zu spüren. Überall wird gewerkelt, gebaut, verziert, frisch geschnitzte Schilder locken mit "Seaside Adventures", "Wildlife Tours" oder "Spa & Wellness". In den Cafés sitzen Skateboarder neben Familien und betuchten Paaren, man hört Spanisch, Deutsch, Holländisch, Amerikanisch. Vor vierzig Jahren lebten nur 300 Leute hier, heute sind es 1500. Zur Hauptsaison halten sich sogar bis zu 30 000 Menschen in Tofino auf.

The Inn at Tough City

Doch zwischen all den Resorts und Gourmetrestaurants blitzt auch immer wieder die Hippievergangenheit Tofinos hervor: hier ein paar fröhliche Blumenbilder, dort eine Villa Kunterbunt, Batikgewänder, Biokost - und ab und zu eine Marihuanawolke. "Das darf doch nicht wahr sein, die Leute aus dem ersten Stock kiffen schon wieder!" Wütend stapft ein Mann mit Cowboyhut an uns vorbei, während uns die Rezeptionistin die Schlüssel für unsere Hotelzimmer aushändigt. "Können die nicht an den Strand gehen? Das sind wirklich furchtbare Gäste." Das Mädchen an der Rezeption sieht unseren verwunderten Blick und lacht. "Das ist Ron, unser Chef." Ich nicke. Irgendwo hatte ich vorher gelesen, dass der Besitzer des Hotels "The Inn at Tough City" von allen nur "Crazy" Ron genannt wird. Ich schaue seinen wehenden grauen Haaren hinterher und kann mir nun vorstellen, warum.

Traum Nr. 2 : Die perfekte Welle

Wenn du in Tofino bist, musst du auf jeden Fall surfen gehen, hatte man mir vor meiner Reise gesagt. Denn hier, am Long Beach, gebe es die besten Wellen in ganz Kanada. Surfen... Wer hat nicht schon mal die coolen Wellenreiter beobachtet und sich gewünscht, selbst so lässig durchs Wasser kurven zu können? Da ich mich so etwas allein nie trauen würde, melde ich mich an unserem ersten Tag in Tofino für einen Schnupperkurs im coolsten und buntesten Laden des Dorfes an: "Surf Sister", die einzige Surfschule Kanadas mit dem Label "Girls only".

Eine sonnengebräunte Frau mit blonden Locken begrüßt mich freundlich, als ich das Gebäude betrete. "Hi, ich bin Jenny Stewart", stellt sie sich vor. "Mir gehört der Laden hier." Während meine beiden Surflehrerinnen einen pinkfarbenen Käfer mit der Ausrüstung beladen, erzählt mir Jenny mehr über die Geschichte von "Surf Sister".

"Die Idee, eine Surfschule für Frauen aufzumachen, kam mir vor acht Jahren, als ich von einer kalifornischen Schule hörte, die mit diesem Konzept sehr erfolgreich ist", erklärt Jenny. Schon als Kind habe sie gestört, dass es außer ihr in Tofino kaum surfende Mädchen gab. "Es ist nicht so, dass sich Frauen nicht fürs Surfen interessieren", so Jenny. "Sie sind einfach nur vorsichtig und wollen erst die Technik richtig beherrschen, ehe sie sich in die Wellen stürzen." Männer seien ungestümer und überforderten ihre Freundinnen schnell. "Wir achten deshalb darauf, dass sich unsere Schülerinnen immer wohl fühlen und ihre Grenzen nicht überschreiten."

Als ich eine halbe Stunde später in meiner Neoprenpelle auf dem Bauch im Sand liege und versuche, auf ein imaginäres Surfbrett zu springen, verstehe ich, was Jenny mit "wohl fühlen" meinte. Denn neben uns macht sich gerade eine andere Gruppe auf den Weg ins Wasser. An ihrer Spitze: ein Surfer wie im Bilderbuch, groß, blond, braungebrannt, durchtrainiert bis in die Zehenspitzen. Ich schaue schnell wieder in den Sand und bin heilfroh, dass meine Surflehrer Amber und Dominga heißen. Und nicht Brad Pitt.

Nach unseren Trockenübungen ist es so weit: Wir gehen mit unseren Brettern ins Meer. Allerdings nur bis zum Bauchnabel. "Ihr solltet erst weiter raus gehen, wenn Ihr im flachen Wasser absolut sicher auf dem Brett stehen könnt", sagt Amber. Dominga wartet mit mir auf eine gute Welle für meinen ersten Versuch. "Am besten sind die langen geraden mit einer schönen Schaumkrone", sagt sie. "Die dort zum Beispiel!" Auf ihr Kommando hin springe ich bäuchlings aufs Brett. "Und jetzt paddeln, paddeln, paddeln!" Ich rudere kräftig mit den Armen. Als ich plötzlich spüre, wie die Welle mich trägt, drücke ich mich mit den Händen in den Stand - um im nächsten Moment auch schon wieder herunter zu plumpsen. "Das war schon sehr gut, du hast den richtigen Moment zum Aufstehen erwischt ", lobt mich Dominga. "Nun musst du nur noch das Gleichgewicht halten."

Michèle mit ihrem neuen Schwarm - dem pinkfarbenen Käfer der Surf Sisters.

Kaum zu glauben, wie schnell die Stunde vergeht. Gerade, als ich anfange, das anfangs so widerspenstige Brett zu kontrollieren, heißt es: "Jeder noch eine letzte Welle!" Geduldig warte ich, bis ich eine gute Welle, meine Welle, entdecke. Wieder werfe ich mich aufs Board, paddel, paddel, paddel - und zum ersten Mal stehe ich genau richtig und kann mich voll aufrichten. Immer schneller lässt mich die Welle werden und trägt mich unter dem Jubel der anderen fast bis zum Ufer. Triumphierend blicke ich zu Brad hinüber, doch der ist viel zu beschäftigt mit seinen eigenen Kunststückchen. Egal. Ich weiß jedenfalls, dass ich nicht zum letzten Mal auf einem Surfbrett stand!

Traum Nr. 3: Wal-Bekanntschaft

Alex als Michelin-Männchen

Auch für mein nächstes Abenteuer muss ich mich in einen unbequemen Anzug quälen. Allerdings ist dieser längst nicht so figurbetont wie mein Surfoutfit: Wie zwei rote Michelin-Männchen sehen Alex und ich aus, als wir in das Schlauchboot von "Jamie's Whaling Station" klettern, das uns zu den prominentesten Bewohnern der Bucht von Tofino bringen soll: die Grauwale.

Als der 'Zodiac' mit lautem Geknatter losfährt, fühle ich mich im ersten Moment ein bisschen schäbig. Eben wie ein typischer dekadenter Tourist, dem auf der Suche nach Natur nichts besseres einfällt, als mit einem stinkenden 80-PS-Gefährt durch die Gegend zu brettern. Doch mein schlechtes Gewissen hält nicht lange an. Schließlich träume ich seit meiner Kindheit davon, einen Wal in freier Wildbahn zu sehen. Und hat man mir bei "Jamie's" nicht versichert, dass man eng mit Biologen zusammenarbeite, die über das Wohlbefinden der Wale wachten? Nein, ich werde mir heute meinen Traum erfüllen, Kommerz hin, Kommerz her.

Maris, unser Skipper

Wir sind die ersten, die an diesem Morgen aufs Meer hinausfahren. "Ich weiß noch nicht, wo sich die Wale heute aufhalten. Wir müssen sie erst suchen", ruft Maris uns zu. Maris ist unser Skipper, und er macht seinem Namen, der sich vom lateinischen mare ableitet, alle Ehre. Geschickt steuert der 25-Jährige unseren Zodiak über Wellentäler und Wellenberge, den Blick dabei konzentriert in die diesige Ferne gerichtet, als könne er jede Bewegung des Meeres lesen. Maris lacht, als ich ihn für seine Fahrkunst lobe. "Ich bin auf dem Meer aufgewachsen", erzählt er und deutet auf eine Insel zu unserer Linken. "In diesem Haus dort wurde ich geboren." Ich betrachte die kleine Hütte am Ufer und beginne zu träumen, von spielenden Kindern am Strand, von ersten Ausflügen mit dem Ruderboot, von einem Leben, das geprägt ist von Sonne, Sand, Salz und dem Wechsel der Gezeiten.

Auf einmal stoppt Maris das Boot und reißt mich aus meinen Gedanken. "Ich glaube, wir haben sie gefunden." Lautlos treiben wir in einer Bucht der Garrard Group, einer Inselkette am äußersten Zipfel von Clayoquot Sound, der Meerenge vor Tofino. Ich starre angestrengt aufs Wasser. Da hinten, war das nicht eben eine Flosse? "Nein, das war ein Delfin. Ihr müsst weiter rechts schauen", sagt Maris. Plötzlich sprüht ein paar hundert Meter vor uns zischend eine Fontäne aus dem Wasser, gefolgt von einem riesigen runden Rücken. "Wahnsinn", flüstere ich. Vor lauter Aufregung kann ich kaum die Kamera festhalten. "Da hinten ist noch einer!" ruft Alex. Wieder zischt es, wieder taucht ein dunkelgraues Stück Wal aus dem Wasser auf. "Hier in der Bucht halten sich oft Grauwale auf", erklärt uns Maris. "Sie durchpflügen den Schlamm am Meeresgrund nach kleinen Krebsen und anderen Tieren." Eine halbe Stunde lang beobachten wir das beeindruckende Schauspiel der beiden Meeresriesen. Einer tut uns sogar den Gefallen und zeigt uns seine Schwanzflosse. Dann nähert sich von weitem das nächste Schlauchboot, und es wird Zeit für uns zurückzukehren.

Winkende Seehunde

Ich lehne mich zurück, genieße den Rausch der Geschwindigkeit und winke den Seehunden zu, die neben uns her schwimmen. Endlich habe ich Wale gesehen. Naja, eigentlich waren es mehr Wal-Teile, aber immerhin. Ich bin sehr zufrieden.

Traum Nr. 4 : Wanderung im Märchenwald

Natalie beim Paddeln

"Schaut mal, die Seesterne!" ruft uns Natalie über die Schulter zu. Ich kannte Seesterne bis dahin nur im getrockneten Zustand, starr und ausgeblichen, und so brauche ich eine Weile, bis ich die Tiere auf dem Felsen entdecke. "Die sind ja lila!" antworte ich. "Und orange!" Natalie, unser Tourguide, lacht über unser Erstaunen. "Ja, sind sie nicht wunderschön?" Das sind sie. Wie überhaupt alles um uns herum wunderschön ist. Es ist unser letzter Tag in Tofino und pünktlich zum Start unserer Kajaktour ist die Sonne herausgekommen. Langsam paddeln wir weiter durch den Clayoquot Sound, wie die Meerenge vor Tofino genannt wird. Das Wasser ist ruhig hier, doch die Strömungen haben es in sich. Mir wird warm in meiner Schwimmweste und ich spüre meinen Rücken von der ungewohnten Anstrengung. Doch es ist ein guter Schmerz, anders als die Schreibtisch-Verspannungen von zu Hause. Ich fühle mich lebendig wie lange nicht mehr.

Moose wie Hexenhaar

Nach einer Stunde machen wir Rast auf Meares Island, einer der vielen Inseln in der Bucht. "Kommt, ich möchte Euch jemanden vorstellen", sagt Natalie und führt uns auf einem verschlungenen Pfad in den Regenwald. Stille empfängt uns und ein intensiver Geruch nach Erde, Laub und Holz. In wilder Unordnung bahnen sich die Nadelbäume ihren Weg zum Himmel, grüne Moose hängen an ihren Zweigen wie Hexenhaar, und der Boden ist bedeckt mit totem Gehölz, aus dem neues Leben sprießt. Vor fünfhundert Jahren waren weltweit noch 30 Millionen Hektar mit diesem so genannten temperierten Regenwald bedeckt, der weniger vielfältig ist als der tropische, aber mindestens genauso zauberhaft. Heute findet man ihn nur noch an wenigen Orten, in Japan zum Beispiel, in Neuseeland oder eben auf Vancouver Island.

The Big Tree

Nach ein paar Hundert Metern haben wir unser Ziel erreicht. "Hier ist er", sagt Natalie leise, "The Big Tree." Vor uns steht der größte Baum, den ich je gesehen habe. Über 1000 Jahre alt ist er, und sein Stamm misst einen Umfang von 20 Metern. Ehrfürchtig streichele ich seine knorrige Rinde. Western Red Cedar wird seine Gattung im Englischen genannt, doch die deutsche Bezeichnung gefällt mir besser: Riesenlebensbaum.

Zurück am Ufer breitet Natalie auf sonnenwarmen Steinen ein köstliches Picknick aus. Während wir uns mit Salat, Obst und selbstgebackenen Keksen stärken, erzählt sie, wie Tofino Anfang der 90er zum Schauplatz der größten Protestbewegung gegen die Abholzung der kanadischen Wälder wurde. "Es war ein harter Kampf, doch am Ende erreichten die Demonstranten zumindest, dass der Regenwald am Clayoquot Sound zum Biossphärenreservat ernannt wurde", erklärt Natalie. Allerdings sei es der Industrie an vielen Stellen immer noch erlaubt, Holz abzuschlagen. "Die Natur sieht auf den ersten Blick unberührt aus, doch das ist sie nicht", sagt Natalie und deutet auf vereinzelte Schneisen in den bewaldeten Berghängen. "Die Vorstellung, dass hier alles voll sein könnte mit uralten Bäumen wie dem Big Tree, macht mich unheimlich wütend." Natalie kommt ursprünglich aus Montreal und arbeitet seit zwei Jahren als Reiseführerin bei Batstar Adventures auf Vancouver Island. Sie unternimmt Kajak-Touren, geht mit Touristen wandern oder zeigt ihnen Schwarzbären, die hier zuhauf in freier Wildbahn leben. Die Natur ist in dieser Zeit ein Teil von ihr geworden. "Ich könnte nicht mehr in der Stadt leben."

Auf dem Rückweg müssen Alex und ich noch eine letzte Prüfung bestehen: Paddeln gegen das Wasser, das in die Bucht einströmt. Wir mobilisieren unsere letzten Kräfte und bewegen uns quer zur Strömung, mit der so genannten "ferry technique", Stück für Stück auf den Hafen zu. "Gut gemacht!" lobt uns Natalie, als unsere Boote wieder festen Grund erreichen. Nachdem wir alle Sachen wieder verstaut haben, fallen wir uns glücklich in die Arme. "Wenn du Menschen morgens mit einem Handschlag begrüßt und abends mit einer Umarmung verabschiedest, dann weißt du, dass es ein guter Tag war." Mit dieser Weisheit entlässt uns Natalie und schwingt sich auf ihren alten Pick-up.

Nachtrag:

Das Glück meinte es gut mit mir in Kanada. Es hoppelte auf unserer Rückfahrt von Tofino in Form eines großen schwarzen, wolligen Tiers quer über die Straße. Ich habe einen echten frei lebenden Bären gesehen. Ein Traum!

Reise-Infos: Vancouver Island

Anreise:

Von Vancouver aus reist man am besten mit der Fähre nach Vancouver Island. Entweder von West Vancouver nach Nanaimo (Horseshoe Bay bis Departure Bay) oder von Süd Vancouver nach Victoria (Tsawwassen Ferry Terminal bis Swartz Bay). 10,80 Dollar pro Person/Fahrt. www.bcferries.com

nach Tofino:

- mit dem Mietwagen ab Nanaimo oder Victoria zum Beispiel mit Budget Rent A Car, ab 255 Dollar/Woche. www.budget.com

- mit dem Bus: 1x täglich ab Nanaimo oder Victoria, 35 Dollar pro Person/Fahrt. Fahrräder und Surfbretter können mitgenommen werden. www.tofinobus.com

Übernachten:

The Inn at Tough City: Charmantes Hotel im Zentrum von Tofino. Von den Zimmern aus hat man einen herrlichen Blick auf den Clayoquot Sound. Ab 129 Dollar pro DZ/Nacht. 350 Main Street, cityinn@seaviewcable.net, www.toughcity.com

Tofino Trek Inn: Gemütliches Hostel mit Meerblick. Eine Nacht im Schlafsaal ab 25 Dollar, DZ ab 60 Dollar. 231 Main Street, stay@tofinotrekinn.com, www.tofinotrekinn.com.

Cobble Wood Guest House: Ruhige Ferienwohnungen mit einem romantischen Garten und nur wenigen Minuten Fußweg zum Strand. Ab 100 Dollar pro Nacht. 1115 Fellowship Drive, cobblewd@alberni.net, www.tofinovacation.com

Long Beach Lodge Resort: Luxuriöse Anlage mitten im Regenwald und mit einem traumhaften Blick auf den Pazifik. Ab 299 Dollar pro DZ/Nacht. 1441 Pacific Rim Highway, www.longbeachlodgeresort.com

Essen:

Common Loaf Bakery: Große Auswahl an selbst gemachter Vollwertkost - leckere Suppen, Wraps, Vollkornpizza, Croissants, Brötchen, Aufläufe, Salate... Genau das richtige, um in einen aktiven Tag zu starten oder den Bärenhunger nach einem langen Ausflug zu stillen. 4 - 131 First Street.

Pasticceria Conradi: Prima Laden, um eine ganze Familie satt zu kriegen. Leckere italienische Kost zu günstigen Preisen. 311 Neill Street.

Schooner Restaurant: Wenn Sie sich mal etwas richtig Gutes gönnen wollen, sind Sie hier richtig. Das Restaurant ist berühmt für seine Weinkarte und seine frischen Fisch- und Meeresfrüchte-Gerichte. Nicht ganz billig, aber köstlich! 331 Campbell Street.

Erleben:

Batstar Adventure Tours Paddeln, Radeln, Bär-Beobachtung, Wandern - die sympathischen Leute von Batstar verbinden Abenteuer und Aktion mit Entspannung, Genuss und Geselligkeit. (z.B. Kayak-Tour durch Clayoquot-Sound: 289 Dollar/Tag) Batstar Center & Café, 4785 Beaver Creek Road, Port Alberni, rhonda@batstar.com, www.batstar.com

Im Alberni Valley

Geheimtipp: Machen Sie auf dem Rückweg von Tofino einen Zwischenstopp in Port Alberni und spazieren Sie durch das Alberni Valley. Über idyllische 100 Pfade, die früher von den Holzfällern benutzt wurden, warten darauf, erwandert zu werden! Mehr Infos im Batstar Café in Port Alberni.

Surf Sister Surf School Jeder kann surfen - das ist das Motto in der Schule der kanadischen Surfmeisterin Jenny Stewart. Neben Tageskursen für Anfänger und Fortgeschrittene hat Surf Sister auch Surf-Camps für Kinder, Jugendliche, Mütter und Töchter und sogar für Yoga-Fans im Angebot. Übrigens: auch Männer dürfen an den Kursen teilnehmen, Ihr Partner muss also nicht zugucken. (Ein Tageskurs kostet 75 Dollar inklusive Ausrüstung.) Surf Sister, 625 Campbell Street, Tofino, info@surfsister.com, www.surfsister.com

Jamie's Whaling Station & Adventure Centre Ob rasant mit dem Turbo-Schlauchboot oder gemütlich mit dem 20-Meter-Schiff - ein Ausflug mit Jamie's Walbeobachtern macht einfach nur Spaß. Und falls wider Erwarten mal kein Wal zu sehen ist, bekommt man einen Gutschein für eine zweite Tour. (Eine 2-3-stündige Zodiac-Fahrt kostet 79 Dollar für Erwachsene und 50 Dollar für Kinder.) 606 Campbell Street, Tofino, jamie@jamies.com, www.jamies.com

Wild Pacific Trail Dieser in verschiedene Abschnitte geteilte Wanderpfad führt Sie entlang der Küste durch den Pacific Rim National Park - Abstecher in den Regenwald wechseln sich ab mit traumhaften Ausblicken auf die wilde Brandung des Pazifik. Mehr Infos unter www.longbeachmaps.com

Infos: Kostenloses Informationsmaterial über Vancouver Island und British Columbia gibt es beim Lange Touristik Dienst, Tel. 01805 – 52 62 32 (0,12 €/Min.), E-Mail: Canada-info@t-online.de; www.travelcanada.ca, www.HelloBC.com

Text: Michèle Rothenberg Fotos: Michèle Rothenberg & Alexander Wuttke-Schulz

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