Urlaub auf Curaçao: Ferien wie ein Cocktail

Beim Urlaub auf der karibischen Insel Curaçao fühlt man sich so beschwingt, als wäre das Leben eine Strandbar.

Curaçao, oder viel mehr das leuchtend blaue Getränk "Blue Curaçao", kennen wir noch von unseren ersten Partys ohne Eltern. Wir finden: Es ist höchste Zeit, das echte Curaçao kennenzulernen - die Karibik-Insel nördlich von Venezuela, die zu den ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curaçao) gehört und gleichzeitig zum "Königreich der Niederlande." Unsere Autorin Anne-Bärbel Köhle war schon mal vor Ort und hat sich von der leibhaftigen Insel-Queen überzeugen lassen, dass Curaçao viel mehr als blau ist:   

Die Königin der Kleinen Antillen

Charla la Reine-Nieveld war "Miss Curaçao"

Hier naht die Insel-Queen mit hüftschaukelnden Schritten. 171 Zentimeter gute Laune, lange schwarze Locken, ein dunkler, schimmernder Teint, dazu ein bodenlanges Neckholderkleid und goldene Wedges. Und hier kommt die deutsche Touristin: 160 Zentimeter verschwitzte, ungeschminkte Vernunft, auf dem Kopf einen Strohhut, an den Füßen bequeme Sandalen und von der Hitze aufgequollene Zehen. "Have a beer", sagt die Queen der Karibikinsel Curaçao zur Touristin und drückt ihr eine eiskalte Dose in die Hand. Jetzt. Ein Bier. In dieser Hitze.

Ich sitze mit Charla la Reine-Nieveld am frühen Nachmittag am Strand, blicke aufs schimmernde Meer und fühle mich gar nicht locker-karibisch. Sie ist 49 und sieht aus wie 35, vermutlich liegt es am entspannten Lächeln. Als Jugendliche, 1988, war sie "Miss Curaçao", ließ sich auf Karnevalswagen durch die Gegend kutschieren und repräsentierte die Insel bei Events. Sie spricht immer noch von "meiner Regentschaft" und bewegt sich, als gehöre dieses Fleckchen Erde ihr. Dass sie Fotografin Tanja Kernweiss und mir zwei Tage lang Curaçao zeigen wird, gehört zu ihrem Job als Insel-Führerin.

Mein Körper ist zwar schon in der Karibik angekommen. Aber meine Seele hechelt hinterher. Die ist eigentlich noch in Deutschland und warme Strümpfe gewohnt. Dabei hatte die Insel in der Südkaribik schon am Abend zuvor versucht, mich locker zu machen. Nach elf Stunden Flug und kurzer Taxifahrt saßen wir in unserem Hotel "Scuba Lodge" in der Hauptstadt Willemstad an Tischchen unter Palmen, die Luft umkuschelte uns mit lauen 26 Grad. Ich wechselte sofort die Klamotten und stürzte mich, nachts um elf, juchzend in den Pool.

Es ist schön hier. Europäisch schön. Das ist der erste Eindruck, den Willemstad am nächsten Morgen auf uns macht. Rund 150 000 Menschen leben auf Curaçao, die allermeisten davon in der Metropole mit ihren fröhlich quietschbunten Häusern. Die Gebäude wirken zierlich und pittoresk, so, als hätte man sie aus den Amsterdamer Grachten direkt hierher verfrachtet. Curaçao war lange niederländische Kolonie, noch heute gehört der inzwischen autonome Staat zum Königreich der Niederlande. Das erklärt auch die vielen holländischen Touristen. Von Deutschen scheint das Eiland noch nicht entdeckt zu sein.

Die Hauptstadt hat sich feingemacht

Teile von Willemstad sind Unesco-Welterbe

Die Hauptstadt hat sich in den letzten Jahren feingemacht. Das sieht man deutlich im Viertel Pietermaai, das direkt an der Küste liegt und wegen seiner coolen Bars und lässigen Open-Air-Restaurants bei Urlaubern so angesagt ist wie bei Studenten. "Vor drei Jahren wirkte der Stadtteil grau", sagt Charla, "er war heruntergekommen, und auf den Straßen lag viel Dreck."

Bewegt man sich ein bisschen weg von den prunkvollen Straßen in Pietermaai und dem gegenüberliegenden Viertel Otrobanda, sieht man das alte Willemstad noch: verfallene Häuser, zugenagelte Fenster, überquellende Mülltonnen, nur wenige Menschen auf den Straßen. Die vorsichtige Deutsche in mir presst gleich mal die Handtasche an den Körper. Unnötig! Denn vor allem spürt man hier entspannte Lässigkeit, gelassene Fröhlichkeit und höfliche Toleranz. Zurück in Pietermaai, streifen wir über den Obstmarkt, wo uns einerseits eine alte Frau mit einem bunten, zum Turban geschlungenen Kopftuch auffällt, andererseits ihre rötlichen Früchte, die aussehen wie eine Mischung aus mehligen Äpfeln und Kartoffeln. Es sind Mispeln. Als die Verkäuferin bemerkt, dass wir die Früchte beäugen und unsicher in die Hand nehmen, gibt sie uns ein Stück ab. Pappsüß, klebrig, sehr gewöhnungsbedürftig. Ihre Antwort auf meinen vielsagenden Gesichtsausdruck ist ein zahnloses, herzliches Lachen.

Coole Bars und Leguaneintopf

Schatzinsel: Auf dem Markt von Willemstad kann man aus karibischer Fülle schöpfen.

Beim Mittagessen lernen wir dann John Tweed kennen. Er ist der Besitzer eines der vielen Essensstände in der alten Markthalle. Suppen und Eintöpfe brodeln in riesigen Metalltöpfen auf offenem Holzfeuer vor sich hin, es qualmt wie bei den Grillfesten im Sommer am Münchner Isar-Ufer. Bei John gibt es heute Leguan-, Rindfleisch- und Hühnereintopf, dazu Reis mit schwarzen Bohnen. "Ich spreche Deutsch von Gottes Gnaden", sagt er und schüttelt uns ausgiebig die Hand, als wir es uns an seinem Holztisch bequem machen. "Hello, bonjour, bon dia", schleudert er hinterher. Dann ein Brocken, der chinesisch klingt, und einer, der russisch sein könnte. Ob er das in der Schule gelernt hat? "Nein. Von Gottes Gnaden", sagt er in gebrochenem Deutsch, und in seinen Augen funkelt kein bisschen Ironie. "Ich bin sehr gläubig und ein großer, fröhlicher Geist." Kein Wunder, dass auch sein Stand "Von Gottes Gnaden" heißt, "Grasia di Dios" in der Landessprache Papiamentu. Dass sich John trotz des Trubels im Lokal und ringsum seelenruhig an unseren Tisch setzt, beeindruckt - und beeinflusst mich. Allmählich kommt meine Seele in Curaçao an. John ist kein Angeber oder einer, der mit ein paar Vokabeln Touristen in sein Lokal locken möchte. Er hat Goethe gelesen, weiß viel über andere Länder, hat aber seine Insel noch nie verlassen. Dann erzählt er von Curaçao, vor allem von der Vergangenheit. "Die meisten Einwohner hier stammen von früheren Sklaven ab", sagt John. Auch er.

Die Insel fungierte im 17. Jahrhundert als einer der größten Umschlagsplätze für den weltweiten Menschenhandel. Gefangene aus Afrika, aus Indien, aus Südamerika wurden hier verkauft und verschifft. Vom Ausmaß dieses "Geschäfts" zeugen die vielen "Landhuizen" (Landhäuser) auf der Insel. Die früheren Herrschaftssitze der oft brutal vorgehenden Farmer und Sklavenhändler dienen heute als Begegnungsstätten, Restaurants oder Resorts. Aber auch im Straßenbild von Curaçao ist die Geschichte der Sklaverei sichtbar: Moderne Skulpturen erinnern an den vergeblichen Freiheitskampf des Sklaven Tula im Jahr 1795 - eine Faust aus weißem Stein, die eine gesprengte Handschelle hält.

Auf der Suche nach dem perfekten Beach fahren wir über trockene Asphalt- und Lehmstraßen, an deren Rand sich große Leguane sonnen, durchs Landesinnere in den Westen der Insel. Über uns haben sich wie üblich ein paar Wolken zusammengezogen. Das hängt mit der Nähe zum Festland zusammen, Venezuela liegt nur 60 Kilometer südlich. Der stete Wind vom Atlantik hält die Temperaturen auf angenehmen 28 Grad. Er weht zuverlässig wie bestellt.

Im Westen der Insel, in Boka Tabla, tobt das Meer. Wütende Wellen klatschen an das felsige Ufer. Wenige Kilometer südlich davon finden wir den perfekten, friedlichen Strand: der Kleine Knip, von den Einheimischen "Playa Kenepa" genannt.

Ein Strand ganz für uns allein

Ach, da schnorchelt einer... BRIGITTE-Mitarbeiterin Anne-Bärbel Köhle, völlig relaxt auf Klein Curaçao

Wir sind völlig allein hier, breiten uns unter einer kleinen, aus Palmwedeln gefertigten Hütte aus. "Am schönsten, am klischeehaft-karibischsten", sagt Charla, "ist es auf Klein Curaçao, der vorgelagerten Insel." Um dorthin zu gelangen, müssen wir allerdings mit dem Schiff zwei Stunden ostwärts durch tobende Wellen stampfen. Nach einer halben Stunde schlucke ich hart. Nach 40 Minuten wünschte ich, ich hätte auf Charla gehört und die Tabletten gegen Reise-Übelkeit genommen. Auf der Spucktüte steht "Thank you!" - unglaublich, auf Curaçao sind sogar die zuvorkommend. Trotzdem will ich eigentlich keinen näheren Kontakt mit ihr.

Weiter geht’s und weiter, bis sich endlich das Idyll am Horizont zeigt. Sand, so weich und fein wie gemahlene Mandeln. Türkisblaues Wasser, das den Blick bis zum Meeresgrund erlaubt und so warm ist wie beim Seniorenbadetag zu Hause. Hier sind nur ein paar verstreute Menschen, die schnorcheln, in der Sonne liegen oder Muscheln suchen. Von diesem Ort hat meine Seele schon immer geträumt, ohne dass ich es bisher gewusst habe. Die Wellen rauschen. Nicht sanft wie an der Ostsee, auch nicht gluckernd wie am Mittelmeer. Eher dröhnend und röhrend, wie eine beruhigende Bass-Stimme unter den Gewässern. Es ist wunderbar.

Zurück auf der "großen" Insel Curaçao (mit einer Schnapszahlfläche von 444 Quadratkilometern) fällt uns auf, wie gegensätzlich dieses Stück Land ist. Brutal und schön. Geschäftig und einsam. Laut, wie am Mambo Beach, dem Party-Strand der Jugend von Willemstad. Und leise, dass einem fast die Ohren weh tun, sobald man die geschäftige Stadt verlässt. Wie auch in dem prächtigen Kräutergarten am Nordostrand von Willemstad, von dem uns Charla erzählt hat.

Ein magischer Kräutergarten am Strand 

Flüsternde Palmen und rauschendes Meer gibt"s in der "Scuba Lodge" als Zugabe zum Frühstück

Kaum auf dem Anwesen angekommen, umfängt uns Ruhe. Um eine riesige Kalebasse flattern Schmetterlinge, ein großer Leguan mit blauem Schwanz latscht entspannt den Weg entlang, der zum Haus der kräuterkundigen Besitzerin führt.

Der Garten mit mehr als 200 Pflanzenarten wurde 1980 von Dinah Veeris angelegt. Die heute 75-Jährige lernte von ihrer Mutter schon als Kind das Wissen über heimische Pflanzen. Aber erst mit Mitte fünfzig interessierte sie sich wirklich dafür, gab ihren Job als Lehrerin auf, pendelte jahrelang zwischen den drei ABC-Inseln - Aruba, Bonaire und Curaçao -, um ihr Wissen über die Heilkraft der Pflanzen zu vervollkommnen. Sie hat Gewächse gegen Kopfschmerzen, hohen Blutdruck, Ekzeme - und fürs Liebesglück. Wird eine Pflanze krank, singt Dinah Veeris für das Gewächs, mit tiefer, voller Stimme: "Ich grüße dich, Erde, ich grüße dich, Pflanze, Gott der Natur, behüte die Pflanze." Ihr Intensivpatient ist momentan ein Gestrüpp namens "Mala madre" gegen Wechseljahres-Beschwerden. Das Pflänzlein mit seinen schlappen Blättern ruht in einer kleinen Hängematte, die sich sanft im Wind bewegt. "Pflanzen leben und fühlen", sagt Dinah Veeris. "Vielleicht nicht wie wir. Aber sie reagieren auf uns." Ob sie denn jede Pflanze wieder gesund singen kann? "Es geht um Respekt", sagt sie freundlich. Jedenfalls beschließe ich sofort, zu Hause auf meine Pflanzen besser aufzupassen.

Das wahre Curaçao-Feeling

Am Pool der "Scuba Lodge" Meerblick

So nahtlos wie die Wellen des Infinity-Pools ins Meer, so fließen die Stunden nach ein paar Tagen ineinander. Wie lange liege ich schon am Pool - 30 Minuten oder drei Stunden? In mir macht sich eine zufriedene Wurstigkeit breit. Meine Seele hat Lust, zu tanzen und Cocktails zu trinken. Ich bewege mich meist mit der Geschwindigkeit eines adipösen Leguans. Und abends denke ich: Wahnsinn, schon wieder ein Tag vorbei! Wie ist das bloß passiert? Es liegt an der Sonne, sagt Charla -"das Hirn macht wuuuiiii!" Dazu macht die Insel-Queen eine wedelnde Handbewegung, als würde sie eine Fliege verscheuchen. Wuuuiii.

Mein neu erwachtes lässiges Ich verliert prompt die Zugangskarte fürs Hotelzimmer. Zerknirscht entschuldige ich mich wortreich an der Rezeption, aber der Mitarbeiter lacht nur und drückt mir ein neues Kärtchen in die Hand. "Don’t worry", sagt er, "es ist nur ein Stück Plastik." Am liebsten würde ich gleich einen Cocktail mit ihm trinken.

Urlaub auf Curaçao: Die Reise-Tipps

Zimmer mit Aussicht, Shrimps mit Kokosreis, Tauchen mit Delfinen: die Tipps unserer Autorin

Hotels, Resorts & Apartments: Bei Meerrauschen träumen

Die Abendstimmung im "Royal Sea Aquarium Resort" ist fast unwirklich schön

Scuba Lodge Schickes Boutiquehotel in Willemstads Trendviertel Pietermaai; Zimmer und großzügige Apartments mit gut ausgestatteter Küche. Frühstück auf der Terrasse am Meer – auch perfekt für einen Sundowner. Infinity Pool und Tauchschule. DZ ab 90 Euro, Frühstück 14 Euro/p.P. (www.scubalodge.com)

Royal Sea Aquarium Resort Luxuriöse Ferien-Apartments etwas außerhalb der Hauptstadt, quasi auf einer kleinen Halbinsel und direkt am Strand gelegen. Nebenan das Sea Aquarium, ein Unterwasser-Zoo mit Delfin-Schule. DZ ab 120 Euro. Frühstück nur in der Bar, nur à la carte (www.royalseaquariumresort.com)

Landhaus Daniel Einstiges Plantagenhaus im Grünen, ungefähr in der Inselmitte. Bougainvillea- und Orchideen-Pracht. Acht Zimmer und zwei Apartments in Nebenhäuschen, die früher Sklaven beherbergten. Die kreative Küche (französisch und kreolisch) verwendet Kräuter und Salate aus dem eigenen Garten. DZ im Landhaus ab 55 Euro, Frühstück à la carte (www.landhuisdaniel.com).

Kurá Hulanda Mehr als 60 attraktive Häuschen in Willemstads Stadtteil Otrobanda, liebevoll restauriert, im Kolonialstil und sehr unterschiedlich mit historischen Möbeln eingerichtet. Wirkt wie ein Dorf und gehört zum Unesco-Welterbe. Schöner Wellnessbereich! DZ ab 115 Euro, Frühstück à la carte (Langestraat 8, Tel. 434 77 00, www.kurahulanda.com)

Van der Valk Kontiki Beach Das Resort liegt wenige Kilometer von Willemstad: tropische Atmosphäre dank Orchideen und Bananenstauden, kleine Strandhäuser auf Stelzen, Pools mit Salzwasser - traumhaft. Unbedingt ein Zimmer mit Meerblick anfragen; wer übers Internet bucht, spart erheblich. DZ ab 130 Euro, Frühstück ca. 15 Euro/p.P. (www.kontikibeachresort.nl).

BijBlauw Das hübsche neue Boutique Hotel liegt im trendigen Stadtviertel Pietermaai in Willemstad direkt am türkisfarbenen Meer. Zwei restaurierte Gebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert beherbergen das kleine Hotel mit neun geschmackvoll eingerichteten Zimmern und einem Apartment. DZ ab 117 Euro (www.hotelbijblauw.com).

Restaurants

Plasa Bieu Eine Serie von Ständen in einer riesigen Markthalle im Viertel Punda; auf offenem Feuer brodeln Eintöpfe, Suppen, Fleisch: schön ursprünglich und hübsch preiswert. Man isst an langen Holztischen mit Plastiktischdecken, z. B. ein typisch karibisches Hühnchencurry-Gericht mit Bohnen, Reis und Banane für 5 Euro. Geöffnet Mo. - Sa. 11.30–15 Uhr (Plasa Bieu/Punda).

Ginger Cooles Restaurant mit gehobener französisch-karibischer Küche. Die derben Holztische sind nur mit weißen Planen überdacht. Probieren Sie unbedingt die karibischen Shrimps in Limonen-Tequila-Soße mit Kokosreis und Gemüse für 20 Euro. Täglich ab 17 Uhr geöffnet, reservieren! (www.gingercuracao.com).

Equus Restaurant Der Geheimtipp unter den Insulanern: in umgebauten Pferdeställen unter freiem Himmel grillen, an Holztischen von Hand essen - Fleisch, Fisch und Gemüse an langen Spießen, dazu Soßen, Brot, trockenen Chardonnay trinken... Für die Verhältnisse auf Curaçao sehr preiswert: 35 Euro/p.P., inklusive zwei Gläser Wein. Nur freitags geöffnet, 18–23 Uhr, reservieren kann man nicht (Caracasbaaiweg 338, Jan Thiel, Tel. 767 55 54).

Cocktailbars

Augusto's Ruhige, italienische Beachbar gegenüber der berühmten "Hemingway Bar" am Party-Strand Mambo Beach, den junge Holländer bevorzugen, um sich zu betrinken. Sensationell im "Augusto's" sind Bruschetta mit Ziegenkäse und Oliven für 5,50 Euro. Cocktails gibt's ab 7 Euro (beim Sea Aquarium Curaçao, Tel. 465 66 99).

Miles Lässige, schummrige Jazzkneipe mit gelegentlichen Live-Events und immer tollen Cocktails. Draußen sitzt man auf Loungechairs in einer ruhigen Seitenstraße von Willemstad im Viertel Pietermaai (www.milescuracao.com).

Shoppen

Ansichtssachen: bei "Serena's Art Factory" gibt es Skulpturen

Serena's Art Factory Im Nordosten von Willemstad, im Viertel Banda Ariba, werden von rund 60 einheimischen Frauen „Chichis“ hergestellt und bemalt: kleine, üppige Püppchen-Skulpturen, entworfen von der deutschen Künstlerin Serena Janet Israel. Man kann hier nach Anmeldung auch Workshops mitmachen (www.chichi-curacao.com).

Dinah Veeris Wunderschöne Seifen, würziger Likör, Badezusätze, Heiltees und Tinkturen: Alles, was die Naturheilkundlerin Dinah Veeris in ihrem riesigen Garten "Den Paradera" im Nordosten von Willemstad in Banda Ariba anpflanzt, verarbeitet sie zu Produkten ohne künstliche Zusätze. Führungen (6 Euro) durch den Kräutergarten: Mo.-Fr. um 9.30 und 10.30 Uhr (www.dinahveeris.com).

Ackerman Shop in Willemstad für schöne afrikanische und andere Stoffe, aus denen man z. B. luftige Pareos und Sommerkleider machen kann (Heerenstraat 23, Tel. 461 10 91).

Vitamine In der Nähe des Alten Markts im Zentrum von Willemstad/Punda reiht sich ein Obst- und Gemüsestand an den anderen. Die Ware kommt aus Venezuela - aromatische Mangos, intensive Passionsfrüchte in Übergöße... Geöffnet Mo.-Sa. ca. 9-17 Uhr.

Auf Entdeckungstour gehen

Türkis im Blick: am Grote- Knip-Strand hat man immer beste Fernsicht

Boka Tabla An den Aussichtspunkten im westlichen Teil der Insel rauscht das Meer gewaltig. Das Spektakel kann man aus sicherer Entfernung von einer erhöhten Terrasse betrachten. Man muss dazu aber in den Shete Boka Park fahren.

Klein Curaçao Knapp zwei Stunden per Schiff ostwärts liegt dieses vorgelagerte Karibik-Idyll mit blütenweißem Sand und kristallklarem Wasser. Tagestrips (ca. 80 Euro, inkl. Verpflegung) bieten diverse Schiffsgesellschaften an, etwa "Miss Ann Boattrips" (www.missannboattrips.com).

Sea Aquarium Das Aquarium in Willemstad ist auch eine Forschungsstation mit Korallenzucht und bietet vor allem für Kinder interessante Shows mit Delfinen und Seelöwen, außerdem erfährt man viel über die anderen Meeresbewohner der Karibik. Und man kann mit Delfinen und Stachelrochen tauchen (www.curacao-sea-aquarium.com).

Guide buchen

Sand and Stilettos Gaby Lieuw, vor 32 Jahren auf Curaçao geboren, bietet mit ihrem Travel Concierge Service Urlaubern individuelle geführte Touren, ob für ein paar Stunden oder Tage. Preis je nach Programm (www.sand-and-stilettos.com).

Unbedingt einpacken

1. Deutsche Pralinen - wenn man eingeladen werden sollte, freuen sich die Gastgeber unglaublich darüber.

2. Mückenschutzmittel: Das braucht man zwar in den klimatisierten Hotelzimmern nicht, aber am Strand - in der Abenddämmerung werden die kleinen Biester unangenehm aktiv!

Wenn ich das vorher gewusst hätte

Klein Curaçao: zum Baden das Größte!

...hätte ich mir den Weg zum berühmten Jan Thiel Beach gespart: Der Strand kam mir mit dem Menschengewusel, der Dauerbeschallung und den vielen Restaurants vor wie ein Ballermann der Karibik.

App

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Telefon

Ländervorwahl: 00 59 99.

Auskunft

Fremdenverkehrsamt Curaçao C/o Inter-Connect Marketing, Arnulfstr. 31, 80636 München, Tel. 089/51 70 30, www.curacao.de.

Text: Anne-Bärbel Köhle / Fotos: Tanja Kernweiss / Ein Artikel aus BRIGITTE

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